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vor 2 Jahren

Wir Abtsgünder 20.03.2020

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DER ZANKEN Das

DER ZANKEN Das „Zankenkreuz“ wurde im Oktober 2011 eingeweiht und war ein Herzenswunsch von Wilhelm Mäurers Vater Gerhard, der kurz darauf im November 2011 verstarb, geschnitzt wurde es von Josef Vogel aus Fachsenfeld. Betha, Katharina und Wilhelm Mäurer (von links) betreiben gemeinsam den „Zanken“. GmbH arbeitet, zunächst in Wasseralfingen, später in Abtsgmünd, den Gasthof. Die Familie Mäurer baute grundlegend um, verlegte die Gaststätte vom ersten Stock ins Erdgeschoss, aus dem Kuhstall wurde ein Nebenzimmer. Bei schönem Wetter wurde die Gartenwirtschaft geöffnet. 1962 war Sohn Gerhard, gelernter Metzgermeister, an der Reihe. Er richtete eine Wurstküche ein, die bekannt war für gute Hausmacher-Dosenwurst und Rauchfleisch. Später kam ein kleines Ladengeschäft dazu. Mehrere Umbauten folgten, bis 1999 Metzgermeister und Koch Wilhelm Mäurer mit seiner Frau Betha das Zepter übernahm. Viel mehr Tradition geht fast nicht. Die beiden führen das Haus heute noch und freuen sich über Gäste, egal, ob aus Hüttlingen, Abtsgmünd, Fachsenfeld oder sonst wo her. • Weitere Informationen gibt’s im Internet unter www.zanken.de Kilometer, schätzt Mäurer. Der zu Aalen gehörende Fachsenfelder Ortsteil Waiblingen, der liegt vom „Zanken“ nur einen Steinwurf entfernt. „Gleich hinter dem Radweg“, sagt Mäurer und zeigt hinüber zum Flussbett des Kochers in der Mitte des Tals. Denn der „Zanken“ liegt nicht nur verkehrsgünstig an der B19, sondern auch am beliebten Kocher- Jagst-Radweg. Dass der Gasthof so klug liegt, ergibt sich aus der Geschichte. Das Wirtshaus gab es wohl bereits um 1600, das damalige „Alte Wirtshaus“ wird in der „Beschreibung des Oberamts Aalen, herausgegeben vom Königlichen statistisch-topographischen Bureau“ von 1854 beschrieben als „Zapfenwirthshaus, nächst der Abtsgmünder Gränze, an der Straße im Kocherthal gelegen, drei Viertel Stunde von Hüttlingen, ein schon lang bestehendes Wirthshaus“. Im 17. Jahrhundert gehört auch noch eine Schnapsbrennerei dazu. es in einer Festschrift. 1816 wurde die „Kohlenstraße“ zwischen Wasseralfingen und Abtsgmünd gebaut. Der „Zanken“ lag direkt daneben und wurde so immer mehr zum Haltepunkt für Pferdefuhrwerke und Spediteure, die unter anderem Holzkohle vom Rottal bis nach Wasseralfingen zu den Hüttenwerken für die Eisenherstellung brachten. Um die 60 bis 70 Fuhrleute waren täglich hier unterwegs. Im Besitz der Familie Mäurer ist der Gasthof seit 1898, damals erworben für 18 500 Goldmark von einem gewissen Josef Abele. „Mein Urgroßvater Wilhelm Pfleiderer, ein Bierbrauer, der mehrere Jahre in der Schweiz gearbeitet hatte, betrieb den Gasthof zusammen mit seiner Frau Karoline über 50 Jahre lang.“ Nicht ohne Stolz zeigt Mäurer auf ein Bild an der Wand im Gastraum. „Es zeigt eine Postkartenansicht des ,Zanken‘ von 1912, da ist sogar die Schwester meiner Oma drauf zu sehen.“ Ihr zuverlässiger Partner für Versicherungen und Finanzen. Immer das passende Angebot und persönliche Beratung. Bei uns stehen Ihre Wünsche und Vorstellungen im Mittelpunkt. Agenturen Schittenhelm Eichklingenstraße 33 73453 Abtsgmünd Telefon 07366 4631 schittenhelm@signal-iduna.net Früher kehrten hier Handwerker, Korbmacher, Händler sowie Bürger der umliegenden Gemeinden Fachsenfeld, Hüttlingen und Abtsgmünd ein, heißt 1950 übernahm Tochter Elisabeth Mäurer, geborene Pfleiderer, zusammen mit ihrem Ehemann Fritz Mäurer, der als Dreher bei der Firma Alfing Kessler Diese malerische Perspektive zeigt den „Zanken“ von seiner schönsten Seite. 24 25

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