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Wir Abtsgünder 03.07.2021

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HOMESCHOOLING Teamgeist

HOMESCHOOLING Teamgeist ist das A und O und in Balance bleiben Was für ein Schuljahr! Das denken sicher viele mit Blick auf das vergangene Jahr. Präsenzunterricht, Homeschooling oder auch mal im Wechsel die Schule besuchen. Klar ist das für die Familien – gerade von jüngeren Schülerinnen und Schülern – eine immense Herausforderung. Doch auch die Schulleitungen, das Kollegium und die Sekretariate landauf landab mussten sich mit vielen neuen Themen auseinandersetzen und hatten ein volles Programm zu absolvieren. Im Gespräch mit Nicole Rathgeb, Schulleiterin der Friedrich-von-Keller Schule Abtsgmünd, konnte das Gemeindemagazin „Wir Abtsgmünder“ einige Dinge erfahren, wie es dennoch gut funktionieren kann. „Wir haben uns bereits Mitte 2019 auf den Weg gemacht, unsere Medienentwicklung zu forcieren“, so die Schulleiterin, die inzwischen seit zwei Jahren im Amt ist. Das bereits vor Corona ein Fortbildungskonzept für die Lehrerschaft entwickelt und Ziele definiert wurden, war ein großer Vorteil, als es im März des vergangenen Jahres in den ersten Lockdown ging. Zu dem Zeitpunkt war die Kommunikation mit den Familien bereits auf E-Mail umgestellt. Das Thema Digitalisierung hatte die FvK- Schule längst auf der Agenda. „An die Eltern konnten wir gleich zu Beginn des ersten Lockdowns Tipps für das häusliche Lernen weitergegeben. Hygienekonzepte sowie alternative Stundenpläne für den Wechselunterricht wurden entwickelt. Auch nachdem die Kinder wieder in der Schule waren, haben wir uns für eine gegebenenfalls weitere Schulschließung gewappnet“, erzählt Nicole Rathgeb. Und sie sollte leider richtig liegen und ist rückblickend umso erleichterter immer einen Plan B und C in der Schublade liegen gehabt zu haben. Wichtig war in der ganzen Zeit der stete Austausch zwischen allen am Schulleben Beteiligten – Eltern, Schüler, Lehrer und der Gemeinde. Regelmäßige Infobriefe sorgten für kontinuierliche Transparenz. „Ohne den entsprechenden Teamgeist und der hervorragenden Zusammenarbeit in unserem Schulleitungsteam, das durch die Konrektoren Andrea Hoerschkes und Daniel Wolpert komplettiert wird, und einem überaus engagierten Kollegium hätte vieles nicht geklappt“, ist sich Rathgeb sicher und betont, dass einfach in so einer TEXT: SANDRA RASPE/FOTOS: FRIEDRICH-VON-KELLER-SCHULE Situation alle an einem Strang ziehen müssen. „Klar wurde über manches diskutiert, aber konstruktiv und lösungsorientiert“, betont sie. Manche mögen vielleicht auch denken, dass Bereiche wie das Schulsekretariat ohne die Kinder vor Ort „nichts zu tun“ haben, aber dem ist bei weitem nicht so. Margret Schrem, seit über 30 Jahren an der FvK-Schule, und ihre Mitstreiterinnen Elke Winter und Klaudia Bieg haben viele neue Aufgaben übernehmen müssen. „Wir haben mit Hilfe des Nahverkehrsamts angeregt, dass Busfahrpläne wegen des geänderten Unterrichts angepasst wurden, haben den Ablauf der Testungen organisiert und waren oft erste Anlaufstelle für die Eltern bei Problemen“, erklären die drei, von denen keine im Homeoffice war. Auch die Schulsozialarbeit ruhte während der ganzen Zeit nie, sondern versuchte, gerade die Kinder zu unterstützen, die auch im normalen Schulalltag mit Problemen zu kämpfen haben. An der FvK-Schule ist das Corona-Konzept aufgegangen. „Auch die Gemeinde hat uns unterstützt und uns früher als gep- lant mit der Erhöhung der Datenmenge sowie der Einrichtung von WLan unter die Arme gegriffen“, so die Schulleiterin. Das Kollegium wurde komplett mit iPads ausgestattet weitere 70 Tablets konnten an Schülerinnen und Schüler herausgegeben werden, um ein reibungsloses Homeschooling zu gewährleisten. Wichtig, so betont Nicole Rathgeb, sei es zudem, einen Unterricht in Balance zu geben. Videokonferenzen, Gruppen-und Einzelarbeit, Ruhe und Bewegung müssen sich miteinander abwechseln. Monotonie ist also kontraproduktiv? Auf jeden Fall! Und so gab es, statt Sport auch mal die Aufgabe, einen Schneemann zu bauen und diesen zu fotografieren, oder der Begriff Dichte wurde mit Hilfe von Popcorn- Experimenten verdeutlicht. Zusätzlich wurde nach den Osterferien, wo die Enttäuschung, dass nicht wieder geöffnet wird groß war, ein Motivationswettbewerb ins Leben gerufen. Ergebnis war Selbstgebasteltes, Gedichte, Turnvideos, Songs oder auch leckere Backrezepte. Die kreativsten Ideen wurden natürlich prämiert. „Nach über einem halben Jahr Lockdown kommen aber auch wir inzwischen an unsere Grenzen und haben nahezu alles ausgeschöpft, um unsere Schülerinnen und Schüler zu motivieren“, sagt die Lehrerin und hofft spätestens nach den Sommerferien wieder auf kompletten Präsenzunterricht. Viele Lehrerinnen und Lehrer sind selbst Eltern, haben eine Klassenhälfte in Präsenz, die andere im Homeschooling, waren selbst in der Schule, im Homeoffice oder – nicht zu vergessen – zusätzlich in der Notbetreuung eingeteilt. Kein Zuckerschlecken und nachvollziehbar, dass gerade ein sehr engagiertes Kollegium zusehends mehr an seine Belastungsgrenzen kommt, so dass sich wirklich jeder auf die Ferien freut. „Wir werden aber in den Sommerferien trotz allem vermutlich wieder Lernbrücken anbieten, um Defizite aufzuholen“, schaut Nicole Rathgeb Richtung August und wird für alle Fälle sicher wieder Plan B und C in der Schublade haben – hat sich schließlich bewährt. • INFO Info: Die Ergebnisse des Motivationswettbewerbs sind mittlerweile auf der Schulhomepage eingestellt: www. fvksabtsgmuend.de FAMILIE KURZ FAMILIE KURZ FAMILIE KURZ Gutes gibt’s so nah. Frisch aus deiner Region Osteren 5, 73453 Abtsgmünd Für Gutes dich geöffnet: gibt’s Montag – Samstag so nah. von 7 bis 22 Uhr Gutes Frisch gibt’s aus deiner so nah. Region Frisch aus deiner Region Osteren 5, 73453 Abtsgmünd Für dich geöffnet: Montag – Samstag von 7 bis 22 Uhr Osteren 5, 73453 Abtsgmünd Für dich geöffnet: Montag – Samstag von 7 bis 22 Uhr 16

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