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Wir Abtsgmünder - November 2021

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Auf die Plätzchen

Auf die Plätzchen fertig los Auch für Redakteure, Medienberater und Kultur- und Presseamtsleiterin heißt es in der Adventszeit „auf in die Backstube“. Das gilt also auch für das Team des Abtsgmünder Gemeindemagazins „Wir ABtsgmünder“, das sich für die Leserinnen und Leser dieser Ausgabe an Rührschüssel, Backblech & Co. begeben hat. Schauen Sie doch mal, ob wir Sie für unsere Lieblingsrezepte begeistern können. Vielleicht bekommen Sie ja bei dem ein oder anderen Rezept Lust sich auch ans Werk zu machen, schließlich duftet es vielerorts bereits nach Lebkuchen, Stollen und vielen Leckereien mehr. Autorin Sandra Raspe backt jedes im Advent mehrfach Walnuss-Gutsle. „Frisch schmecken sie einfach besser. Also backe ich die Gutsle nahezu wöchentlich“, so die freie Mitarbeiterin der „Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst-Zeitung“, die das Rezept mal in einer Spielgruppe aufgeschnappt hat, an der sie vor Jahren mit ihrer Tochter teilgenommen hat. Für Alissa Willhardt, Leiterin des Abtsgmünder Kultur- und Presseamtes, beginnt das Plätzchenbacken jedes Jahr mit den Adventswürfeln. „Es sind vielleicht nicht die schönsten, aber dafür die einfachsten und schnellsten „Breedle“ und man bekommt mit wenig Aufwand eine relativ große Menge, sodass nach dem Verschenken auch noch genug zum selbst Vernaschen übrigbleibt. Für mich der perfekte Einstieg in die Adventszeit!“ Das Rezept kommt von der Oma ihres Halbbruders. ZUBEREITUNG: Breedle Den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eier, Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Dann das Mehl (am besten gesiebt), Mandeln und geriebene Schokolade unterrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und gleichmäßig verteilen. Etwa 20 Minuten backen. Danach das Blech aus dem Ofen nehmen und ein paar Minuten zum Abkühlen auf die Seite stellen. In der Zwischenzeit Kuvertüre erhitzen. Die Kuvertüre auf dem Teig verteilen und trocknen lassen. Abschließend in mundgerechte Würfel schneiden. Fertig! Zutaten: 250 g Butter 250 g Zucker 6 Eier 100 g Mehl 250 g gemahlene Mandeln 250 g geriebene Schokolade (für Faule: Raspelschokolade) dunkle Kuvertüre Alissa Willhardt ZUBEREITUNG: Zutaten: 2 Eiweiß 100 gr Puderzucker ½ Flasche Buttervanille-Aroma 200 gr Walnüsse nach Bedarf kleine Oblaten Walnuss - Gutsle Sandra Raspe Den Ofen auf 130 Grad Heißluft vorheizen. Bachblech inkl. Backpapier bereitstellen. Dann die Walnüsse klein hacken. Das geht unter anderem gut mit einem Pürierstab. Anschließend das Eiweiß über einem warmen Wasserbad steif schlagen, bis der Eischnee glänzt. Schließlich werden die übrigen Zutaten (gehackte Walnüsse, Puderzucker, Aroma) untergehoben. Nun können kleine Häufchen der Masse – dafür bieten sich zwei Teelöffel an – auf Oblaten oder auch direkt auf das Backblech gesetzt werden. Für etwa 20 bis 25 Minuten kommen die Gutsle in den Ofen, mittlere Einschubhöhe. Während des Auskühlens werden die Walnussplätzchen fester. Gutes Gelingen. Ines Tiller Ines Tiller, seit vielen Jahren Medienberaterin bei den „Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst- Zeitung“, hält sich an einen Klassiker. „Seit bestimmt 30 Jahren backe ich jedes Jahr Vanillekipferl“, erklärt sie. „Selbst bei meinen inzwischen erwachsenen Kindern ist dieses Weihnachtsgebäck immer noch der Renner“, betont die Medienfachfrau und backt meist die vierfache Menge, um auch so manches leckere Mitbringsel in der Adventszeit zu haben. ZUBEREITUNG: Vanillekipferl Mehl auf eine Backunterlage sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Puderzucker, Eigelbe, das Mark der Vanilleschote und eine Prise Salz in die Mulde geben. Mandeln und Butter in kleinen Flöckchen ebenfalls dazugeben und schnell zu einem Knetteig verarbeiten. Etwa eine Stunde kühl stellen. Dann den Teig zu fünd Zentimeter dicken Rollen formen und einen halben Zentimeter dicke Scheiben abschneiden. Diese dann zu einer Rolle formen und in die klassische Kipferlform biegen. Bei 200 Grad etwa zehn Minuten backen. Noch warm in einer Mischung aus Puder- und Vanillezucker wenden. Zutaten: 250 gr Mehl 80gr Puderzucker 1 Vanilleschote 1 Prise Salz 150 gr Mandeln 150 gr Butter Ansgar König Für den Guss brauchen wir noch 400 gr Puderzucker und acht weitere Esslöffel Orangensaft. Ansgar König, als Redakteur der „Aalener Nachrichgen / Ipf- und Jagst-Zeitung“ für das Ortsmagazin „Wir Abtsgmünder“ zuständig, kocht zwar viel und gerne, aber das Backen, das ist nicht so sein Ding. Deshalb beschränkt er sich auf einfachere Rezepte, die deswegen nicht weniger schmackhaft sein müssen. Außerdem hat er sich familienintern Hilfe geholt und seinen dreijährigen Enkel Aiden mit eingespannt. Das Rezept für die Orangenstäbchen ist simpel, ja kinderleicht, ein einfacher Teig bildet die Grundlage – ein Job für Aiden. Wir benötigen für die etwas größere Familie folgende Zutaten: 350 gr Butter 150 gr Zucker die abgeriebenen Schalen zweier unbehandelter Orangen sechs Esslöffel frischen Orangensaft 2 Eigelb 400 gr Mehl 150 gr Stärkemehl etwa aus Mais oder einfach Speisestärke 2 Teelöffel Backpulver Orangenstäbchen ZUBEREITUNG: Zunächst die Butter schaumig rühren, langsam aber sicher Zucker und die abgeriebenen Orangenschalen zufügen, dann den Saft und das Eigelb. Anschließend wird das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver miteinander vermischt und ebenfalls in den Teig verrührt. Um Stäbchen zu formen, wandert der Teig in den Spritzbeutel, die etwa fünf Zentimeter langen Stäbchen kommen auf ein gefettetes Backblech bei 200 Grad zehn bis 15 Minuten in den Ofen. Abschließen werden die Zutaten für den Guss verrührt und die Stäbchen damit bestrichen – ebenfalls eine Aufgabe für Aiden. Einfach, aber sehr, sehr lecker. 18 19