Aufrufe
vor 1 Jahr

Schlichem Heuberg Blick 25.09.2019

  • Text
  • Gosheim
  • September
  • Telefon
  • Wehingen
  • Kinder
  • Senioren
  • Dormettingen
  • Hermle
  • Zimmern
  • Dotternhausen

Nummer 17 | Mittwoch 25.

Nummer 17 | Mittwoch 25. September 2019 GOSHEIM 4 76 »schnelle Späne« von Hermle treten an Mountainbike-Team beim Schwarzwald-Bike-Marathon dabei / 100 000 Euro für Katharinenhöhe Radeln für den guten Zweck: Am Ende hat das Team der Berthold Hermle AG fast 4000 Kilometer in den Beinen. Foto: Hermle Team Gosheim. Das Mountainbike-Team der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG nahm zum vierten Mal am Schwarzwald-Bike-Marathon teil, der traditionell unter dem Motto »Biken für krebskranke Kinder« steht. Der Mountainbike-Klassiker rund um Furtwangen lockt jedes Jahr im September nicht nur Spitzenbiker, sondern vor allem Hobby-Mountainbiker in den Schwarzwald, so auch das Team »Hermle AG schneller Span«, welches sich ausschließlich aus Mitarbeitern der Hermle AG und deren Tochtergesellschaften zusammensetzt. Das nasskalte Wetter stellte die Teilnehmer dieses Jahr vor besondere Herausforderungen. Trotz Regen und Kälte erreichten alle 76 »schnellen Späne« das Ziel. Das Unternehmen Hermle stellte damit die größte Firmenmannschaft und sicherte sich mit einer Gesamtleistung von 3924 Kilometern den ersten Platz in der Firmenwertung, neben einigen hervorragenden Einzelplatzierungen. Vor dem sportlichen Erfolg stand für das Team vor allem aber der gute Zweck der Veranstaltung. Jeder gefahrene Rennkilometer des Hermle-Teams wurde von der Hildegard und Katharina Hermle Stiftung in eine Spende von 20 Euro für die REHA-Einrichtung Katharinenhöhe in Schönwald verwandelt. Die Stiftung rundete die Spendensumme auf 100 000 Euro auf. Es ist dem Team nun bereits zum vierten Mal in Folge gelungen, mit einer starken Mannschaft bei diesem Mountainbike-Event anzutreten und damit die wertvolle Arbeit auf der Katharinenhöhe nachhaltig zu unterstützen. So kamen in vier Jahren knapp 300 000 Euro a n Spenden zusammen. Unabhängig davon spendet der Veranstalter des Marathons jedes Jahr einen Teil des Startgeldes an die Katharinenhöhe. Die REHA-Einrichtung auf der Katharinenhöhe bietet schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen und ihren Familien hervorragende Erholungsund Therapieeinrichtungen in der landschaftlich einmaligen Umgebung des Schwarzwalds. Ausbildung beginnt mit gemeinsamem Tag Cluster Zerspanungstechnik lädt 40 neue Azubis nach Gosheim ein / Kennenlernen und Info Gosheim. 40 neue Auszubildende haben am Startertag des Clusters Zerspanungstechnik im Sportheim des SV Gosheim teilgenommen. Hier wurden sie auf die künftigen Herausforderungen in ihrer Ausbildung eingestimmt und konnten sich untereinander kennenlernen. Mit dem Start in eine Ausbildung beginnt ein neuer Lebensabschnitt in einem ungewohnten Umfeld mit ganz neuen Strukturen, Hierarchien und Regeln. Damit der Einstieg ins Berufsleben gut gelingt und die neuen Auszubildenden von Anfang an optimal in den betrieblichen Alltag integriert werden können, organisiert das Cluster Zerspanungstechnik im Rahmen des Projektes »Ausgezeichnete Ausbildung« jährlich den »Startertag« für neue Azubis. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Cluster-Ausbildungskoordinator und ETS-Fachlehrer Willi Braun, der den Teilnehmern den Ausbildungs-Ablauf erläuterte und die Inhalte des Projektes »Ausgezeichnete Ausbildung« vorstellte. Im Anschluss klärte IHK-Bildungsberater Klaus Ringgenburger die Anwesenden über ihre R echte und Pflichten a ls Auszubildende auf. Thematisiert wurden dabei unter anderem das richtige Verhalten im Krankheitsfall, die Einhaltung der Arbeitszeiten und das korrekte Führen des Berichtsheftes – aber auch Gelungener Einstieg in den beruflichen Alltag: 40 neue Auszubildende aus Mitgliedsbetrieben des Cluster Zerspanungstechnik holten sich beim Startertag wichtige Infos rund um die Ausbildung und das richtige Verhalten im Betrieb. Foto: Cluster Zerspanungstechnik das Einfordern von Unterweisungen vom Ausbilder und die Einhaltung des Ausbildungsplans durch den Ausbildungsbetrieb. Interaktiv wurde es im dritten Teil der Veranstaltung beim »Knigge- Workshop«, den IHK-Bildungsberaterin Petra Fritz durchführte. Im Zentrum des Workshops stand der Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen, Kunden und Lieferanten. W ie wichtig das persönliche Auftreten und ein gepflegtes Äußeres sind, und welche Themen man beim »Small Talk« besser vermeidet, erfuhren die Anwesenden nach einem reichhaltigen Mittagsbuffet im zweiten Teil des Workshops. Dem multimedialen Zeitalter angemessen, wurden natürlich auch Regeln für die Handy-Nutzung aufgestellt. Nach einer finalen Feedback-Runde verabschiedete Willi Braun die neuen Auszubildenden mit einer Teilnahmeurkunde in ihren neuen Lebensabschnitt.

Nummer 17 | Mittwoch 25. September 2019 GOSHEIM 5 Albvereins-Senioren sind zu Gast in Rottweil Beeindruckende Parkanlagen des Vinzenz-von-Paul-Hospitals werden erwandert Die Senioren erkunden den Park des »Rottenmünster«. Gosheim. Neulich trafen sich 23 Seniorinnen und Senioren auf der Saline in Rottweil. Von hier ging es auf kurzem Weg über den Neckar auf das Gelände des Vinzenz-von-Paul- Hospital, das »Rottenmünster«. Am Anfang des wunderschönen Parks erzählte W anderführerin Vroni Hermle Wissenswertes über Rottenmünster, ergänzt von Manfred Weber. Demnach eröffneten 1898 die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Rottenmünster eine Heil- und Pflegeanstalt für psychisch kranke Menschen. Gleichzeitig wurden die 1864 in Schwäbisch Gmünd gegründete Vorgängereinrichtung aufgelöst und deren Patienten nach Foto: Privat Rottenmünster verlegt. Das Vinzenzvon-Paul-Hospital l iegt am Stadtrand von Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs, inmitten einer zwölf Hektar großen Parklandschaft. Moderne Neubauten und restaurierte historische Gebäude aus der Barockzeit geben diesem Hospital ein besonderes Ambiente. Ein Besuch der a lten Mariä-Himmelfahrt-Kirche, in der re- gelmäßig an Wochentagen und Sonntagen Gottesdienste, Vesper, Andachten gefeiert s owie Rosenkränze gebetet werden, durfte nicht fehlen. Danach ging es durch den oberen Park ins Marientäle. Eine Grotte, u m- ringt mit vielen Blumen und Ruhebänken, l ud zum Verweilen ein. In der Kirche und auch im Marientäle wurde jeweils ein Marienlied gesungen. Danach ging es in das Café, das sich im weitläufigen Park befindet. Bei Kaffee, Kuchen und anderen Getränken sowie guten Gesprächen verging die Zeit viel zu schnell. Danach ging es an den B lumenanlagen und am Teich vorbe zurück zu den Autos. »Volle Punktlandung« Gosheimer Katholiken feiern Patrozinium Unser Bild zeigt (von links): Alexander Zisterer, Serkan Yagmur, Bürgermeister André Kielack, Johanna Joachim, Elisabeth Probst-Bolt und DRK Ortsverbandvorsitzende Ursula Wildman. Foto: Hermle Blutspender geehrt Gemeinden und DRK würdigen Engagement Gosheim (ange). Im Rahmen einer Gemeinderatssitzung hat Bürgermeister Andre Kielack zusammen mit der Vorsitzenden des DRK-Ortsverbands Gosheim, Ulla Wildmann, acht Bürger für mehrmaliges Blutspenden geehrt. In ihrer kurzen Ansprache ging Wildmann auf den unschätzbaren Dienst des Blutspendens ein, was freiwillig und unentgeltlich, zum Teil über Jahre hinweg geschieht. Nach wie vor kann Blut nicht künstlich hergestellt werden. 80 Prozent aller Bundesbürger werden im Laufe ihres Lebens mindestens einmal auf die Hilfe durch eine Blutspende angewiesen sein. Nur wenn genügend Spender durch regelmäßiges Blutspenden den notwendigen »Rohstoff« liefern, kann diesen Menschen im Bedarfsfall auch mit Blutpräparaten geholfen werden. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Dank für die uneigennützige Hilfe zum Gemeinwohl. Aus diesem Grund überreichte Andre Kielack zusammen mit Ursula Wildmann den Spendern die Blutspender- Ehrennadel, eine Urkunde und ein Geschenk der Gemeinde mit der großen Bitte, auch weiterhin zum Blutspenden zu gehen. n Für zehnmaliges Blutspenden wurden geehrt: Christina Hermle, Frank Kugler, Kevin Stach, Serkan Yagmur und Alexander Zisterer. Für 25-maliges Blutspenden wurden geehrt: Johanna Joachim, Sandra Mayer und Elisabeth Probst-Boldt. Gosheim (ange). Die Kirchengemeinde »Heilig Kreuz« feierte ihr alljährliches Kirchenpatrozinium. Der Tag begann mit einem Festgottesdienst, festlich umrahmt vom Kirchenchor unter der Leitung von Wolfgang Hermle und zelebriert von Pfarrer Ewald Ginter, Pater Otto Mayer, Diakon Giovanni Fascia und Nwokedi Ezumezu, der im August als Vertretungspfarrer in der Seelsorgeeinheit tätig war. G inter begrüßte auch die Kinder zur Kinderkirche, welche zeitgleich mit der Messe der Erwachsenen stattfindet. Die Kinder verabschiedeten sich, um das Thema »Gemeinsam sind wir was« zu erarbeiten, und kamen am Ende des Gottesdienstes wieder mit einem selbstgestalteten Plakat passend zum Thema zurück. Zudem fand noch eine Taufe statt. A n- schließend waren alle zum Brunchen im Gemeindehaus eingeladen. Das Vertretungsgremium hatte keine Mühen gescheut, u m den Gästen ein vielfältiges Frühstücksbuffet hinzuzaubern, gefolgt von warmen Speisen wie Suppe, Würsten und Salaten. Keine Wünsche offen ließ das abschließende Nachtischbuffet. Wie schon seit Jahren unterstütze die Frauengruppe der Kirchengemeinde unter der Leitung von Maria Federle das Fest mit Kuchenspenden. Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Christian Slawik, zeigte sich sehr zufrieden: »Das Fest war eine volle Punktlandung, der Gemeindesaal war voll, das Angebot hat gepasst, die Leute äußerten sich uns gegenüber erfreut über die große Vielfalt des Buffet und am Ende war außer Wurst nicht mehr viel übrig, was will man mehr.« Der Erlös des Festes geht an Pater Otto Mayer, der mit dem Geld ein Projekt in Goma u nterstützt, wo er viele Jahre gelebt hat. Das Buffet kommt gut an. Foto: Hermle