Aufrufe
vor 1 Jahr

Schlichem Heuberg Blick 25.09.2019

  • Text
  • Gosheim
  • September
  • Telefon
  • Wehingen
  • Kinder
  • Senioren
  • Dormettingen
  • Hermle
  • Zimmern
  • Dotternhausen

Nummer 17 | Mittwoch 25.

Nummer 17 | Mittwoch 25. September 2019D AUTMERGEN · TÄBINGEN 22 2 5-Jahr-Jubiläum im »Wiesental« gefeiert Viel Lob für Ehepaar Schwark / Engagement der Belegschaft trägt großen Teil zum guten Ruf bei Freuen sich über das Betriebsjubiläum im Gasthaus Wiesental: das Ehepaar Margit und Peter Schwark sowie ihre Mitarbeiter Dautmergen. Das das Ehepaar Margit und Peter Schwark haben am Wochenende ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum im Landgasthaus Wiesental gefeiert. Beim Festakt im Bürgerhaus mit geladenen Gästen sowie sämtlichen Mitarbeitern, überbrachte Bürgermeister Hans Joachim Lippus die Grüße der Gemeinde und zeigte in einem R ückblick die Entwicklung des überregional bekannten Gasthauses auf. Im Mai 1994 habe das Ehepaar die Gaststätte erworben und diese wieder »mühsam aufgebaut«. M it dem An- und Ausbau der barrierefrei zugänglichen und ü berdachten Terrasse wurde 2014 die wichtigste Investition getätigt und dem »Wiesental« das heutige Erscheinungsbild gegeben. Lippus gratulierte im Namen der Gemeinde und dem Gemeinderat dem Ehepaar Schwark zum Jubiläum: »Das Wiesental ist s owohl für Margit und Peter Schwark als auch für die Gemeinde e in Glücksgriff«, sagte er. Dautmergen könne s ich glücklich schätzen, einen solchen Gastronomiebetrieb zu haben. Er wünschte dem Ehepaar Schwark weiterhin Gesundheit sowie Spaß und Freude als »Wirtsleute«. Bürgermeister Hans Joachim Lippus (links) gratuliert Margit und Peter Schwark. Fotos: Privat Dank richtete Lippus auch an die große Belegschaft mit m ehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Engagement zum guten Ruf des »Wiesentals« einen großen Teil b eigetragen hätten. Neue Erkenntnisse über alte Burgen im Kreis Willfried Schübel und Jörg Berbalk planen für 2020 Publikation / Keramik berichtet viel Von Klaus May Jörg Berbalk (links) und Willfried Schübel zeigen Fundstücke, die sie bei der Erforschung ehemaliger Burgen im Zollernalbkreis entdeckt haben. Foto: May Rosenfeld-Täbingen/Region. Im Herbst 2016 intensivierte Willfried Schübel nach fast zehnjähriger Pause wieder die Burgenforschung im Zollernalbkreis. Zwischen Schörzingen, Hausen am Tann und Brittheim wurden die ehemaligen Burgenstandorte nach Oberflächenfunden abgesucht. Durch Neufunde, die zum Teil völlig überraschend waren, geriet die Erforschung der Burgen im Zollernalbkreis w ieder in den Fokus der Archäologischen Denkmalpflege. Seit Sommer 2017 führen die beiden ehrenamtlichen Beauftragten des Landesamt für Denkmalpflege (LAD) Baden- Württemberg, Jörg Berbalk aus Tieringen und Willfried Schübel aus Täbingen, e inen Sonderauftrag des LAD zur Erforschung der Burgstellen im Kreis durch, der eine burgenreiche Region ist. Es gibt 160 Burgen, die mehr oder weniger bekannt sind, darunter auch in Täbingen: Burg Täbingen, späteres Schloss, wurde um 1250 mit Trum/Burgfried erbaut, im 15. Jahrhundert umgebaut zum Schloss mit dem Turm, schließlich als Fruchtkasten genutzt. Zudem haben B erbalck und Schübel in den vergangenen zwei Jahren bis dato unbekannte Burgen entdeckt und lokalisiert. Das zusammengetragene Fundgut umfasst neben Keramikscherben auch Sachgutfunde aus Metall, Glas, Knochen, Geweihe und Tausende weitere Stücke. Bei den Oberflächenfunden handelt es sich um den Müll der Burgbewohner, der einfach durchs Fenster oder über d ie Mauern geworfen wurde. Dabei passen so gut wie keine Scherben zueinander. Für die Burgen gilt der Satz: »Scherben sind Urkunden«, da nahezu alle Burgen entweder u ndatiert sind oder deren Bestehen nur unbefriedigend zwischen einer zufälligen Erstnennung und der gelegentlichen Erwähnung zeitlich eingeordnet werden kann. Daher kann das keramische Fundgut a ls Datierungsmerkmal herangezogen werden. J örg Berbalk und Willfried Schübel arbeiten neben dem LAD auch mit der Uni Tübingen, Historikern und anderen Wissenschaftlern Hand in Hand. Beide Beauftragte genießen wegen ihrer Kenntnisse i n Sachen Burgenforschung g roßes Ansehen in der archäologischen Fachwelt. I m kommenden J ahr wollen S chübel und Berbalk ihre E rkenntnisse der Öffentlichkeit in Form einer Publikation zugänglich machen.

Nummer 17 | Mittwoch 25. September 2019 ZIMMERN UNTER DER BURG 23 Viel Zuspruch für Septemb(i)erfest Musikverein Zimmern blickt auf gelungenes Festwochenende zurück Zimmern u. d. B. Ein zweitägiges Septemb(i)erfest richtete der Musikverein Zimmern unter der Burg i n der Gemeindehalle aus und blickt auf viele schöne Momente beim rundum gelungenen Festwochenende zurück. Am Samstagabend unterhielten die Musikkapellen aus Rottenburg-Ergenzingen, Bühlingen und Ostdorf. An der Septemb(i)er-Bar ließen es sich die G äste mit hopfenhaltigen Getränken aus aller Welt gut gehen. Für die Gaumenfreuden ließ sich der Musikverein wieder besondere Leckereien – darunter auch der originelle und sehr beliebte »Weißwurst-Burger« – aus der Küche einfallen. Die Formation »Halb Achte Blech« aus Dotternhausen setzte im Anschluss an die Kapellen die tolle Stimmung fort, sprühte vor Freude an der Musik und steckten die Besu- Gute Stimmung und viel Betrieb beim Septemberb(i)erfest cher damit an. Am Sonntag luden die Zimmerner Musikanten bereits schon zum Frühschoppen wieder in ihren zünftig dekorierten »Stadl«. Der Musikverein Fotos: Baasner aus Heselwangen, der Liederkranz, sowie die Jugendkapelle Zimmern unterhielten die Gäste zum Frühschoppen beim Mittagstisch, sowie bei Kaffee und Kuchen. T op-Duo bleibt knapp unter 24 Minuten Sechs Feuerwehrkameraden aus Zimmern spurten mehr als 230 Meter Treppen hinauf Auf dem Foto zu sehen sind (von links): Patrick Paetsch, Marvin Schwarz, Andreas Hammann, Felix Winter, Philipp Vogelmann, Christian Paetsch Foto: Feuerwehr Zimmern u. d. B. Sechs Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern unter der Burg haben am zweiten Towerrun im ThyssenKrupp-Testturm in Rottweil teilgenommen. Auf das Großevent mit etwa 1000 Teilnehmern aus 15 Nationen wurde schon wochenlang trainiert. Vier Mal trafen sich die Feuerwehrkameraden gemeinsam mit den Kollegen aus Schömberg am Rottweiler Wasserturm, um unter »einigermaßen realistischen« Bedingungen zu üben. Zusätzlich stand Joggen, Radfahren und Stufenlaufen – statt Aufzugfahren – als Vorbereitung auf den Trainingsplan. Die fast 1400 Stufen und 29 Stockwerke mussten in der Kategorie »Feuerwehr-Lauf ohne PA« in voller Montur bewältigt werden. Das heißt: Mit Stiefel, Brandschutzhose, Feuerschutzjacke, Handschuhen, Atemschutzgerät (mitgeführt, jedoch nicht angeschlossen) und Feuerwehrhelm. Start und der Zieleinlauf erfolgten jeweils gemeinsam. Als Belohnung wartete ein unvergleichlicher Ausblick auf Rottweil und die Umgebung. Insgesamt waren in dieser Kategorie 1 04 Teams an den Start gegangen. Die Bestzeit der Männer wurde von zwei Läufern der Berufsfeuerwehr Pforzheim aufgestellt und lag bei 1 5:26 Minuten. Die Feuerwehr Zimmern konnte sich, vertreten durch Felix Winter und Andreas Hammann, mit einer Zeit von 2 4 Minuten (23:56) einen begeisternden 28. Platz erkämpfen. Patrick Paetsch und Philipp Vogelmann sicherten in 24:53 Minuten den 37. Platz in der Gesamtwertung. Das dritte Team, bestehend aus Christian Paetsch und Marvin Schwarz, erreichte Platz 80 in 34 Minuten und 20 Sekunden. Für alle »Treppenhelden«, die oben ankamen, gab es eine Medaille, ein Laufshirt und eine Urkunde.