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Schlichem Heuberg Blick 25.09.2019

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Nummer 17 | Mittwoch 25.

Nummer 17 | Mittwoch 25. September 2019 REICHENBACH · DEILINGEN 14 Erstklässler willkommen geheißen Für die zwölf Erstklässler aus Reichenbach und Egesheim hat der erste Schultag mit einem Gottesdienst in der St. Nikolaus-Kirche in Reichenbach begonnen. Pfarrer Amann gestaltete den Gottesdienst mit schönen Geschichten und Liedern. Bei der anschließenden Einschulungsfeier wurden die Erstklässler und ihre Familienmitglieder von Schulleiterin Inge Walz im Musiksaal begrüßt. Die Drittklässler hatten eigens für diesen Anlass das Theaterstück »Lisa Lustig kommt zur Schule« eingeübt und so auf die erste Schulstunde der »Neuen« eingestimmt. Gemeinsam mit den Zweitklässlern sangen sie abschließend das Lied »Alle Kinder lernen lesen«. Nachdem sich die Erstklässler dann am Kuchenbüfett verköstigt hatten, begleitete sie die Klassenlehrerin Inge Walz zur ersten Schulstunde ins Klassenzimmer. Eltern, Großeltern und Verwandte ließen es sich nicht nehmen, ihre Kinder an diesem Tag in die Schule zu begleiten. Die Eltern der Klasse 2 sorgten sich bei dieser Einschulungsfeier um das Wohl der Gäste. Foto: Schule Die Deilinger Senioren mit Marianne Rathgeb vor dem Eingang der St.-Josefs-Kirche Bad Urach Foto: Gemeinde Seniorenausflug führt n ach Bad Urach Frühere Deilinger Gemeindeschwester Marianne Rathgeb zeigt die Stadt und hält Andacht Deilingen. B ad Urach war das Ziel des diesjährigen Seniorenausflugs, an dem 4 2 Senioren auf Einladung der katholischen Kirchengemeinde und der bürgerlichen Gemeinde gerne teilnahmen. Begleitet von Bürgermeister Albin Ragg führte die Fahrt über Tübingen, Reutlingen und Metzingen nach Bad Urach. Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde nach der Ankunft in Bad Urach zunächst Kaffee und Kuchen g enossen. Die Senioren freuten sich auf ein Wiedersehen mit der früheren Gemeindeschwester Marianne Rathgeb, die bis zum Jahr 2000 viele Jahre als Krankenschwester in der mobilen Krankenpflege in Deilingen und Delkhofen segensreiche Arbeit für alte und kranke Menschen geleistet hat. Heute ist sie K linikseelsorgerin für das Krankenhaus in Bad Urach und drei Rehabilitationskliniken. Nach vielen geschichtlichen und aktuellen Informationen zur Stadt Bad Urach führte sie die Senioren durch die historische Fachwerk-Altstadt von Bad Urach. Der sehenswerte Marktplatz von Bad Urach umgeben von prächtig restaurierten Fachwerkgebäuden war außerordentlich sehenswert. Zu Fuß führte der Weg dann weiter zur katholischen St.-Josefs-Kirche, in der Rathgeb das von S ieger Köder gestaltete Altarbild mit dem alttestamentarischen Thema »Josefs Traum« erläuterte. In die von Rathgeb geleitete Andacht brachten sich unsere Senioren gerne mit ihrem Gesang ein. Mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedeten wir uns von Frau Rathgeb und freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen mit ihr. Bei herrlichem Sonnenschein führte der Rückweg über St. Johann, L ichtenstein, Sonnenbühl und Mössingen zur Abendeinkehr in das Gasthaus Löwenstuben nach Schörzingen. Bei einem guten Abendessen fand ein von der Sonne verwöhnter Seniorenausflug einen geselligen Ausklang.

Nummer 17 | Mittwoch 25. September 2019 DEILINGEN 15 Viele Musiker brauchen auch viel Platz Im Dorfgemeindehaus Delkhofen soll im Frühjahr doppelt so viel Fläche zur Verfügung stehen Von Richard Moosbrucker Die Deilinger Musiker legen fleißig Hand an. Foto: Moosbrucker Deilingen. Im Delkhofer Dorfgemeindehaus wird wieder fleißig gehämmert, gesägt, geschraubt und am Ende des Arbeitstags gewischt. Aktive Mitglieder des Musikvereins Deilingen-Delkhofen, unter ihnen auch zwei zwei weibliche »Schrauberinnen« – a rbeiten an einem Projekt, das es in dieser Größenordnung in Deilingen wohl noch nicht gegeben hat. Im Dorfgemeindehaus hat nämlich der Musikverein sein Zuhause. Und weil dieser in den letzten Jahren, nicht zuletzt wegen der beachtlichen Erfolge auf dem Blasmusikparkett, personell stark angewachsen ist, hat man in der Vorstandsebene des Musikvereins in Kooperation mit Bürgermeister Albin Ragg Lösungsmöglichkeiten überlegt, wie diese enge Raumsituation verbessert werden könnte. Dabei liebäugelte man in den Reihen des Musikvereins zunächst mit einem Anbau an die Gemeindehalle. Das hätte für den Musikverein große Vorteile gebracht, weil er seine Konzerte immer in der großen Halle bestreitet und man sich so lange Transportwege hätte ersparen können. Der Deilinger Gemeinderat wollte aber vermeiden, dass durch den Auszug aus dem Dorfgemeindehaus Leerstände entstanden wären, so dass Gemeinderat und Bürgermeister e her zu einem Erweiterungsbau am Dorfgemeindehaus tendierten. Der Gemeinderat stimmte einem Anbau unter der Voraussetzung zu, dass die aktiven Mitglieder des Musikvereins auch selbst Hand anlegen müssen, um dieses hoch gesteckte Ziel zu erreichen. Bürgermeister Ragg setzte in den Musikverein großes Vertrauen und meinte: »Das schafft ihr.« Und so nahm dieses Bauprojekt mit der Bereitschaft des Musikvereins langsam konkrete Formen an. Unter der Gesamtregie von Christoph Reiner legen die Deilinger aktiven Musikvereinsmitglieder in ihrer Freizeit Hand an und leisten so ihren zehnprozentigen Anteil am Gesamtprojekt. Mittlerweile sind die Arbeiten schon weit vorangeschritten. Der Anbau ist hochgezogen, eine Holzkonstruktion erweitert den Probenraum nahezu um das Doppelte. Zehn Prozent von 395 000 Euro müssen die Deilinger Musiker in den Anbau investieren. Und wie es den Anschein hat, gelingt ihnen das auch, denn unter ihnen gibt es zahlreiche Fachleute, die ihre Erfahrungen in den Umbau einbringen können. Bisher haben die rund 60 Helfer rund 600 Arbeitsstunden in den Erweiterungsbau investiert, und viele werden noch folgen müssen, bis das Projekt fertiggestellt sein wird. Wie der Erweiterungsbau von anderer Seite noch bezuschusst wird, wollte Bürgermeister Ragg gegenüber unserer Zeitung noch nicht offenlegen. In den Reihen des Musikvereins hofft man aber auch noch auf finanzielle Unterstützung durch die Industrie. Wie Christoph Reiner und der Vorsitzende des Musikvereins Deilingen-Delkhofen, Tobias Schätzle, unserer Zeitung gegenüber mitteilten, soll ein Aufzug auch für einen behindertengerechten Zugang sorgen. Das Untergeschoss soll künftig auch als Lagerraum genutzt werden können. Wenn alles glatt läuft, dann können die Deilinger Musiker im späten Frühjahr ihr erweitertes Domizil beziehen und sich auf einer nahezu doppelt so großen Fläche ausbreiten. 13 ABC-Schützen starten an der Deilinger Grundschule ihre Schullaufbahn Foto: Hummel