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SCHLICHEM HEUBERG BLICK 19.02.2020

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Nummer 3 | Mittwoch 19.

Nummer 3 | Mittwoch 19. Februar 2020 Dautmergen · T äbingen 22 E-Book-Reihe zur »Unterdruck-Therapie« »Hilfe zur Selbsthilfe« ist Thema Hasan Özkan und Wilhelm Kannengießer (rechts) halten Zeitschriften in den Händen, in denen Kannengießer schon über Unterdruck-Therapien publiziert hat. Nun planen die beiden weitere Veröffentlichungen. Foto: Visel Von Bernd Visel Dautmergen. Mit einer neuen E- Book-Reihe wollen Wilhelm Kannengießer, 83, aus Dautmergen u nd H a- san Özkan, 34, aus Schörzingen »Hilfe zur Selbsthilfe« m it Unterdruck (Schröpfen) b ei einigen Krankheitsbildern vermitteln. Kannengießer: »Diese Therapie ist seit Jahrtausenden bekannt.« Der erste Teil der Reihe mit dem Schwerpunkt Knie s ei schon zu 80 Prozent fertiggestellt und solle in einigen Wochen zum Herunterladen aus dem Internet bereitstehen. Die weiteren Folgen umfassten die Themenbereiche H exenschuss/Rücken u nd innere Organe. D abei wollen Kannengießer und Özkan i hre eigene Erfahrungen i n Sachen »Selbsthilfe mit Unterdruck« und diejenigen zahlreicher A nwender vorstellen, die Vakuumpumpen der ehemaligen Firma Fröhle erworben hatten, die diese bereits vor mehr als 30 Jahren a uf den Markt brachte und weiterentwickelte. Kannengießer betont, dass die Anwendung von Unterdruck, anders als die Einnahme von Medikamenten, keine Nebenwirkungen habe. Über seine Erfahrungen mit dieser Methode hatte er schon vor Jahren in Fachzeitschriften wie »Naturheilkunde« und »CoMed« publiziert unter Titeln wie »Arterielle Verschlusskrankheiten und Thrombose«. I nfolge einer Thrombose mit Beinverschluss h atte er n ach eigenen A ngaben durch die Anwendung der Unterdruck-Methode die Erfahrung machen können, »dass sich nachweislich neue Blutbahnen gebildet haben, die das betroffene Bein wieder mit Blut versorgen konnten«. Zudem hatte er m ehrere Bücher zum Thema herausgebracht – u nter anderem »Die großen Erfolge der Schröpftherapie bei Frauenproblemen«, »Schröpfen für neue Lebenskraft« und » Die Vakuum-Erektionspumpe«. Kannengießer und Özkan wollen m it ihren g eplanten Veröffentlichungen dazu animieren, »nicht alles abzulehnen, sondern selbst auszuprobieren, was dem eigenen Körper hilft«. Jugend der Wanderfreunde fleißig am Werk Alle 16 geplanten Touren haben stattgefunden / Mitglieder bewältigen etliche Arbeitseinsätze Rosenfeld-Täbingen. Von einem ausgefüllten Jahr bei den Wanderfreunden Täbingen hat V orsitzender Willi Schatz bei der Hauptversammlung berichtet. A lle 16 im Wanderplan enthaltenen Touren und Veranstaltungen hätten wie geplant stattgefunden. In seinem Rückblick gab er eine kurze Zusammenfassung über das vergangene Vereinsjahr. Es startete mit der Teilnahme am Umwelttag. Im April wurden bei einem großen Arbeitseinsatz die beiden Wanderparkplätze samt Hütten und Grillstellen gesäubert und Vieles repariert. Zu d en Wanderungen noch kam e ine zweitägige Gebirgstour ins Brandner Tal, bei der a uch einige jugendliche Wanderer mit Begeisterung dabei waren. Für die noch Jüngeren stand ein Familien-Bastelwochenende unter der Leitung von Karl-Heinz Weißgerber auf dem Programm. Dank vieler freiwilliger Helfer und der Unterstützung von E ltern wurden z usammen mit der Jugend Schubkarrenbänke gebaut, die n ach zwei a nspruchsvollen Tagen stolz mit nach Hause genommen werden konnten. Das traditionelle Kirbefest im Oktober war l aut Schatz wieder g ut besucht. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern und Spendern und bei seinem Vorstandsteam für die Unterstützung bei sämtlichen Aktionen im vergangenen Jahr. Es folgten Berichte über die W andertouren, die Schriftführerin Susanne Schmid unterhaltsam vortrug. Horst Sauter präsentierte viele Bilder dazu. Die Wanderer im Brandner Tal auf ihrer zweitägigen Tour Die Schriftführerin berichtete unter anderem von der Eröffnungswanderung, der beliebten Abend-Fackelwanderung, der 1 8 Kilometer langen Wanderung am Bodensee und auch von der Fahrt für Jung und Alt mit dem Bus nach Bad Wildbad zum Baumwipfelpfad. Anschließend erläuterte Kassierer Elmar Amann ausführlich die Ausgaben und Einnahmen des Vereins. Die Entlastung führte der zweite s tellvertretende Ortsvorsteher Martin Schatz herbei. Er d ankte f ür das große Engagement der Wanderfreunde im vergangenen Jahr, auch im Bereich des Naturschutzes, s owie für die Jugendarbeit. Foto: Verein

Nummer 3 | Mittwoch 19. Februar 2020 zimmern u. d. b 23 Jürgen Leichtle im ersten Wahlgang gewählt 80 Prozent wollen den 55-jährigen Rottweiler als neuen Bürgermeister von Zimmern Von Detlef Hauser Zimmern u. d. B. Bereits 20 Minuten nach Schließung des Wahllokals stand fest: Jürgen Leichtle ist der neue ehrenamtliche Bürgermeister in Zimmern unter der Burg. V on den 297 gültigen Stimmen h olte er am Sonntag 2 38 und sicherte sich den Wahlerfolg mit 80,1 Prozent. Ein zweiter Wahlgang ist nicht mehr erforderlich. F ür seinen Kontrahenten Stefan Buck waren 57 Zimmerner, also k napp 20 Prozent. Zwei Stimmen entfielen auf Joachim Stier. Von den 401 Wahlberechtigten gaben 300 ihr Votum ab. 253 an der Urne, 47 mittels Briefwahl. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von knapp 75 Prozent. Drei Stimmen waren ungültig. Vor den vielen Bewohnern, die zur Verkündung des Wahlergebnis’ zum Rathaus gekommen waren, h ielt Noch-Bürgermeister Elmar Koch fest, dass es ein wichtiger Tag sei, werde doch ein neues Gemeindeoberhaupt gewählt. Nachdem seine Wahl feststand, erklärte Jürgen Leichtle, der keiner Partei angehört, dass er vom Ergebnis »erschlagen und überrascht ist«. Er freue sich auf seine neue, interessante Aufgabe, »ich freue mich auf Euch«, hielt der 55-jährige Rottweiler f est. Stefan Buck bezeichnete er als »fairen Wahlgegner«. Dieser gab das Kompliment mit »Jürgen Leichtle ist e in guter Bürgermeister« zurück und meinte zum Wahlausgang: »Das Ergebnis ist für mich ein Erfolg.« Es sei ein fairer Wahlkampf gewesen, bei dem er t olle Erfahrungen gemacht habe. Der 44-jährige Stockenhausener schließt nicht aus, dass er noch einmal bei einer Bürgermeisterwahl antreten werde, aber nur im Zollernalbkreis. Mit einem Ständchen gratulierten d er Liederkranz und der Musikverein. Der Wahlsieg steht fest: Elmar Koch (rechts) gratuliert Jürgen Leichtle zum Erfolg; in der Mitte dessen Lebensgefährtin Martina Obert. Fotos: Hauser Julius Dietzel bleibt an der Vereinsspitze Wahlen und Rückblick beim Liederkranz / Walter Maier zum Ehrenmitglied ernannt Von Carolin Baasner Zimmern u. d. B. Julius Dietzel bleibt an der Spitze des Zimmerner Liederkranzes. Er wurde bei der Hauptversammlung in seinem Amt bestätigt. D ietzel erinnerte in seinem Bericht an besondere Auftritte und Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr, auf die Schriftführer Lukas Mihelic d etailliert Die Sänger mit Julius Dietzel (links), Walter Maier (mit Urkunde) und Marcel Dreiling (rechts). einging. Der Chor zähle 9 4 Mitglieder, darunter 23 Sänger, so der Vorsitzende. Kassierer Rafael Senn vermeldete einen »gesunden« Kassenstand und sprach von einem e rfolgreichen Foto: Baasner Jahr. Walter Schwarz und Marcus Effinger b estätigten ihm eine einwandfreie K assenführung. Bürgermeister Elmar Koch lobte Zimmerns ältesten Verein als »besonderen weltlichen und kirchlichen Kulturträger der Gemeinde« und dankte ihm für sein großes Engagement. Chorleiter Marcel Dreiling blickte auf ein Jahr des musikalischen Vorankommens zurück und lobte d ie gute Kameradschaft. Er erinnerte an die Umrahmung der Erstkommunion, an die M aiandacht auf dem Palmbühl u nd an das Jagdkonzert, das der Chor ausgerichtet hat. D reiling freute sich besonders darüber, dass der Chor einige Jungsänger gewonnen hat und versprach, s ich b esonders um sie zu kümmern und sie noch mehr in den C hor zu integrieren. W alter Maier erhielt eine Urkunde s owie ein Weinpräsent und wurde nach 25 Jahren als aktiver Sänger zum Ehrenmitglied ernannt. Für fleißigen Probenbesuch erhielten einige Sänger ebenfalls ein Präsent.