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Schlichem Heuberg Blick 09.10.019

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Nummer 18 | Mittwoch 9.

Nummer 18 | Mittwoch 9. Oktober 2019 Termine & Veranstaltungen Mittwoch, 23.10. Bubsheim Pfarrgemeindesaal: Von 9.30 bis 11.30 Uhr f indet die Krabbelgruppe für Eltern mit Kindern von null bis drei Jahren stat. Dormettingen SchieferErlebnis: Der Abenteuerspielplatz F ossilienklopfplatz ist von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Dotternhausen Fossilienmuseum: Werkforum H olcim Zement, geöffnet von 13 bis 17 Uhr. Gosheim Jurabad: Öffnungszeiten: 1 4 bis 22 Uhr. Frauensauna, 14 bis 17.45 Uhr. Familienbad, 14 bis 18 Uhr. Gemischte Sauna, 17.45 bis 22 Uhr. Schömberg Narrenmuseum: Besichtigung nach Vereinbarung unter Telefon 07427/9 40 20. Gosheim Jurabad: Öffnungszeiten: 17 bis 22 Uhr. Frauensauna, 17 bis 2 2 Uhr. Schömberg Katholische öffentliche Bücherei: Öffnungszeiten: 15.30 bis 18.30 Uhr. Narrenmuseum: Besichtigung nach Vereinbarung u nter Telefon 07427/9 40 20. Schlichembad: Frühschwimmen, 7 bis 9 Uhr (Wassergymnastik 8 Uhr), Frauenschwimmen (mit Wassergymnastik 18.30 und 20.30 Uhr), Geöffnet von 17.30 bis 21.30 Uhr. Wehingen Wertstoffhof in Harras: Geöffnet, 15 bis 19 Uhr. Freitag, 25.10. Dormettingen SchieferErlebnis: Abenteuerspielplatz Fossilienklopfplatz, geöffnet von 10 bis 20 Uhr. Gosheim Jurabad: Öffnungszeiten: 1 6 bis 22 Uhr. Kinderspielbad, 16 bis 18 Uhr. Gemischte Sauna, 17 bis 22 Uhr. Turnverein: Kinderturnen, Turnverein Gosheim 1893, vier bis sechs Jahre, für angemeldete Teilnehmer, Telefon 07426/ 42 00 53 oder 0160/2 27 82 92, ab 15 Uhr Schömberg Narrenmuseum: Besichtigung nach telefonischer Vereinbarung u nter Telefon 07427/9 40 20. Schlichembad: Von 16 bis 17.30 Uhr (Schwimmen Generation 50plus), geöffnet von 17.30 bis 21.30 Uhr. Wehingen Jugendraum: Das Jugendreferat b ietet Unterstützung für Kinder und Jugendliche unter Telefon 0173/9840464 oder 0173/9840420 an. Geöffnet von 15 bis 20 Uhr. Samstag, 26.10. Gosheim Jurabad: Öffnungszeiten: 13 bis 20 Uhr. Gemischte Sauna, 13 bis 2 0 Uhr. Schömberg Schlichembad: Öffnungszeiten: 13 bis 18 Uhr. Sonntag, 27.10. Dormettingen SchieferErlebnis: Der Abenteuerspielplatz Fossilienklopfplatz ist v on 10 bis 2 0 Uhr geöffnet. Gosheim Jurabad: Öffnungszeiten: 9 bis 16 Uhr. Familiensauna, 9 bis 12 Uhr. Schömberg Schlichembad: Öffnungszeiten: 8.30 bis 12 Uhr, 10.30 Uhr (Aquajogging). Schlichembad: Warmbadetag M ütter/Eltern mit Kind, 16 bis 17.30 Uhr, Öffentlichkeitsschwimmen, 17.30 bis 21.30 Uhr. n Diese Woche im Blickpunkt Wehingen Jugendraum: Das Jugendreferat b ietet Unterstützung für Kinder und Jugendliche unter Telefon 0173/9 84 04 64 oder 0173/9 84 04 20 an. Geöffnet von 17 bis 19 Uhr. Donnerstag, 24.10. Bubsheim Jugendhaus: Das Jugendhaus ist geöffnet von 16 bis 20 Uhr. Dormettingen SchieferErlebnis: Abenteuerspielplatz F ossilienklopfplatz, geöffnet von 10 bis 19 Uhr. Dotternhausen Fossilienmuseum: Werkforum H olcim Zement, geöffnet von 13 bis 17 Uhr. Theatergruppe Zimmern steht in den Startlöchern Oberkommissar Posch wird in eine Polizeidienstelle in der tiefsten Provinz versetzt. Seine Karriere scheint am Ende. Die wöchentlichen Versetzungsgesuche an die Polizeidirektion bleiben unbeantwortet, und dann muss er sich auch noch täglich mit belanglosen Bagatellen und zwei Kollegen rumschlagen, die sich tatsächlich »dümmer als die Polizei erlaubt« verhalten. Als sich der Polizeipräsident persönlich zu einer Inspektion der Dienststelle anmeldet, wittert Posch seine Chance auf eine Versetzung und heckt einen Plan aus um zu beweisen, dass er zu Höherem berufen ist. Doch die Umsetzung des Plans verläuft ganz anders als erwartet, und das Chaos lässt nicht lange auf sich warten: Das ist der Stoff, aus dem das diesjährige Stück der Theatergruppe von Liederkranz und Narrenzunft Zimmern unter der Burg. n Aufführungen des Lustspiels » Dümmer als die Polizei erlaubt« von Markus Scheble und Sebastian Kolb sind am S amstag, 28. Dezember ( Premiere in der Festhalle Zimmern u. d. B.), Dienstag, 31. Dezember ( Aufführung mit Silvesterbuffet in der Festhalle Zimmern u. d. B.), und S amstag, 4. Januar 2020 ( Auftritt beim Musikverein Weilen unter den Rinnen (Gemeindehalle). Der Kartenvorverkauf beginnt Anfang November nach den Herbstferien. Weitere Info zum Theaterstück gibt es auf der Internetseite der Theatergruppe: www.theater-zimmern.de

Nummer 18 | Mittwoch 9. Oktober 2019 Region 15 Eindrückliche Szenen im Eckerwald Stationentheater erzählt aus dem Leben von Urszula Kuperska Am Tag der Deutschen Einheit versammeln sich viele Gäste um die Schüler der Waldorfschule Villingen- Schwenningen, die in den Ruinen des Schieferölwerks im Eckerwald die Geschichte der Polin Urszula Koperska szenisch nacherzählen. Das Leben im Warschauer Ghetto, der Aufstand und dessen Niederschlagung, schließlich die Deportation der Gefangenen ziehen die Besucher in ihren Bann. Fotos: Riedlinger Region (rd). Mit der sehr gelungenen Inszenierung eines Stationentheaters durch Schüler der Waldorfschule Villingen-Schwenningen lockte die Initiative Gedenkstätte Eckerwald a m Tag der Deutschen Einheit viele Interessierte an die Gedenkstätte zwischen Schörzingen und Zepfenhan. Der Gedenkpfad Eckerwald führt durch ein Gelände, auf dem in den letzten Kriegsjahren 1944/45 von den Nationalsozialisten das Schieferölwerk »Wüste 10« zur Ölgewinnung errichtet wurde, im nahegelegenen KZ Schörzingen befanden sich mehr als 1000 Häftlinge. Davon wurden täglich rund 500 abkommandiert, die unter unmenschlichsten Bedingungen in den Eckerwald gehen und dort arbeiten mussten, die anderen waren in der Untertage-Ölproduktion nahe des KZ Schörzingen eingesetzt. Die Schüler der Waldorfschule hatten in langen Proben mehrere Szenen einstudiert: Sie diskutierten über Sinn und Unsinn der allzu häufig wiederkehrenden Beschäftigung mit der Zeit des Nationalsozialismus. In mehreren Episoden, die jeweils an unterschiedlichen Stationen des Gedenkpfades spielten, erzählten sie anschaulich die Geschichte des Opfers Urszula Kuperska, einer Polin, die als Bewohnerin von Warschau mit den Wirrungen des Warschauer Aufstandes und der Deportation der Einwohner nach Ausschwitz-Birkenau und von dort nach Schörzingen gekommen war. Für die Zuschauer waren die Darstellungen der Schüler interessant und beklemmend zugleich. Nach Textvorlagen von Gerhard Lempp, der die Besucher auch begrüßt hatte und durch die Szenarien führte, sollte »ein Nachdenk-Beitrag gegen Rassismus und Ausgrenzung und für Menschenrechte geleistet« werden. Das gelang den Beteiligten außerordentlich gut. In bewegenden Bildern zeigten sie das Leben der Einwohner in Warschau, der vermeintliche Befreiungsschlag beim Warschauer Aufstand und die Niederlage, die in der Deportation der Bewohner und der Zerstörung der Stadt endete. Durch Einsatz eines Stromgenerators konnten sogar Geräusche der Gefechte oder des fahrenden Zuges audiovisualisiert werden, der die Gefangenen ins KZ transportierte. Dabei half die Düsternis des Eckerwalds, die beklemmende Stimmung noch zu verstärken. Dankbar nahmen die Zuschauer wie auch die Schüler, deren Eltern und die Leh- rer zur Kenntnis, wie sich die Sonnenstrahlen im Verlauf von mehr als anderthalb Stunden der Inszenierung durch die Bäume stahlen. Am Vortag hatten die letzten Proben laut Gerhard Lempp noch während strömendem Regen abgehalten werden müssen. Die tolle Vorführung wird mit Sicherheit noch lange den Zuschauern nachhaltig im Gedächtnis bleiben.