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Schlichem Heuberg Blick 04.12.019

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Nummer 22 | Mittwoch 4.

Nummer 22 | Mittwoch 4. Dezember 2019 BUBSHEIM 8 Habermuszunft stellt ein neues Häs vor Figur des »Schweden-Annele« geht zurück auf den Dreißigjährigen Krieg Bubsheim (vst). Zunftmeister Volker Stier hat im Sportheim 62 Mitglieder zur G eneralversammlung der Habermuszunft begrüßt. Höhepunkt war die Vorstellung des neu geschaffenen Häs des »Schweden-Annele«. Allerdings fehlt noch die Maske, die b ald erstellt wird. Die Einzelfigur geht auf eine Sage aus dem dreißigjährigen Krieg zurück, als Bubsheim von den Schweden überfallen wurde. Die Häuser wurden verbrannt und die Bevölkerung kam um. Nur eine junge Bubsheimerin rettete sich, indem sie sich laut Sage mit dem Blut eines Huhns beschmierte und tot stellte. So wurde das Häs auf die Zeit um 1618 bis 1648 konzipiert. Zuvor trugen die Funktionäre ihre Berichte vor. Volker Stier lobte den Besuch der Dorffasnet und der Hockete. Bei der Dorffasnet und am Bunten Abend habe man wieder schöne Programmpunkte gesehen, die mit viel Arbeit und Einsatz verbunden gewesen seien. Auch der Die wieder gewählten Ausschussmitglieder der Habermuszunft Bubsheim freuen sich, bei der Generalversammlung das neue Häs vom »Schweden-Annele« vorstellen zu können. Von links: Schriftführer Frank Stier, die Elferräte Nico Flad und Edgar Staiger, Zunftmeister Volker Stier, Obernarr Hans-Peter Kunkel, zweiter Vorsitzender Jürgen Flad, Thorsten Schuler, der für 20 Jahre im Elferrat geehrt wurde, Elferrat Markus Soritsch und Oberweible Ilona Hauser. Foto: Habermuszunft neue Kappenabend der Dance Buddies sei gut angekommen. Dem Verein liege die Jugendarbeit sehr am Herzen. Schriftführer Frank Stier freute sich, das die Zahl der Mitglieder um zehn auf 303 angestiegen ist. Kassierer Sebastian Hauser stellte markante Posten vor und erhielt viel Lob. Bürgermeister Thomas Leibinger schlug der Versammlung die Entlastung vor und lobte: »In diesem Verein wird solide und engagiert gearbeitet, ihr habt vieles richtig gemacht.« Bei den Wahlen wurden der zweite Vorsitzende Jürgen Flad, Schriftführer Frank Stier, die Elferräte Edgar Staiger, Daniel Schwenk, Nico Flad, Elias Gutmann sowie Oberweible Ilona Hauser und Obernarr Hans-Peter Kunkel für zwei Jahre wieder gewählt. n Ehrungen: Für 20 Jahre im Elferrat erhielt Thorsten Schuler die Bürgle-Tafel der Zunft. Ein Ehrentuch für 125-maliges Auftreten im Häs erhielt Augustine Kunkel. 50 Mal im Häs waren Franziska Gehring, Stephan Gehring und Franz- Xaver Tribelhorn. 25 Mal dabei war Michael Burdack. Bubsheimer informieren sich in Scharen Bürgermeister Thomas Leibinger geht bei Einwohnerversammlung auf viele Themen ein Von Volkmar Hoffmann Bubsheim. Zahlreiche Interessierte sind zur Einwohnerversammlung in Bubsheim gekommen. Bürgermeister Thomas Leibinger konnte vermelden, dass »die Einwohnerentwicklung sehr positiv ist – wir sind vorwärts gewachsen.« Wirtschaftlich gesehen habe die Gemeinde eine gute Infrastruktur mit einer potenten Industrie- und Gewerbeentwicklung. Es gebe keine großen Leerflächen, berichtete der Bürgermeister. Die Ortschaft sei sehr kompakt gebaut. Das seit 2010 angestrebte Sanierungsprogramm im Kernort laufe weiterhin. Am Herzen liegt Leibinger die innerörtliche Bebauung. Es stünden ungenutzte Anwesen und Bauflächen zur Verfügung, fünf Neubauten gebe es mitten im Ort. Im neuen Baugebiet liegen unter anderem im Buchenund Eschenweg mehrere Bauplätze. Wie Leibinger mitteilte, müsse Bubsheim mit den Flächen sparsam umgehen: So werde es in Zukunft nur noch Bauplätze in der Größe von fünf bis 6,5 Ar geben. w eiteres Thema w ar die Information über eine Sanierung im Plangebiet Kirche. Dieser Bereich soll aufgewertet werden. Darüber, wie dies aussehen soll, müssten noch einige Planungsschritte erfolgen, meinte der Bürgermeister. Spannend waren die Zahlen der Gasanschlüsse: 2014 wurden 25 Haushalte angeschlossen und heuer sind es bereits 100. Mittlerweile wurden bei 50 aufgebauten Anschlüssen gleich Leerrohre für Glasfaser mit verlegt. Unter »Besonderheiten« sprach Leibinger die Schneebruchsituation auf der Gemarkung an, da es mehr als 2500 Festmeter Holz zur Aufarbeitung gab; da von der Gemeinde nur 600 Festmeter eingeplant waren, fiel das Ergebnis im Forsthaushalt negativ aus. Doch es gab auch Positives zu vermelden: Hat doch die Feuerwehr einen neuen Mannschaftstransportwagen erhalten, die Grotte wurde mit bürgerschaftlichem Engagement hergerichtet, die »Anhauser Mühle« gekauft. Im sozialen Bereich ist die Gemeinde ebenfalls aktiv mit der Sozialstation Spaichingen/Heuberg, Mikado Nachbarschaftshilfe, und sie ist in der Palliativversorgung im Kreis d abei. Erfreulich ist laut Leibinger das Gewerbesteueraufkommen, das Geld solle in Kindergarten und Schule sinnvoll investiert werden. Mankos seien der Einzelhandel und die ärztliche Versorgung. Dennoch: »Wir sind eine Marke, und diese wollen wir halten«, sagte er. Bürgermeister Thomas Leibinger bringt die Bubsheimer Angelegenheiten unkompliziert den Bürgern näher. Foto: Hoffmann

Nummer 49 | Mittwoch 4. Dezember 2019 EGESHEIM · REICHENBACH 9 W uchtige Bässe und Trompetensolos Egesheimer Musikverein spielt zu »Heimat« eine Uraufführung / Gastkapelle aus Frommern Von Lothar Dittes Egesheim. F reunde exzellenter Blasmusik sind dieser Tage i n der Festhalle Egesheim auf ihre Kosten gekommen: Zahlreiche Gäste waren der Einladung des Musikvereins Egesheim gefolgt. Zu Gast war die Kapelle aus Frommern bei Balingen, die das erste Mal ihre musikalische Visitenkarte auf dem Heuberg hinterließ. Die Musiker u nter Leitung ihres Dirigenten Roland Rieger machten den musikalischen Anfang. Von englischer Renaissance-Musik bis zu knackigem Hardrock reichte ihr Programm. Die Überschrift des zweiten Konzertteils lautete »Heimat«. So begann der Musikverein Egesheim unter Leitung von Jonas Eismann mit der deutschen Volksweise »Schwabenland«. Die »Graf Andreas Suite« von Martin Scherbacher beschreibt die Biografie Blasmusik zum Genießen bietet das Konzert des Musikvereins Egesheim. des Grafen von Sonnenberg, der 1511 einem Meuchelmord zum Opfer fiel und in der Kirche in Scheer bei Sigmaringen beigesetzt ist. Das Stück ist in drei Akte aufgeteilt. Im ersten Akt kommen kriegerische Zeiten: Signaltrompeten, wuchtige Bässe und Trompetensolos sind die Hauptbestandteile. »Idylle« ist der zweite Akt. Tänzerischer Reigen im Dreivierteltakt zeichnet das Stück aus. Dann kommt die »Letzte Jagd«, ein Rhythmus im Pferdegalopp, ein andächtiges Intermezzo und ein Ende mit einem wuchtigem Schlussakkord. »The Grapes Of The Sun« (die Trauben der Sonne) ist ein Ton-Gemälde von Mario Bürki und bildet den Weinberg mit der aufgehenden Sonne, der Lese, dem Pressen und der Reife des Weines in Klänge ab. Es folgte der S ong »Freiheit« von Marius Müller-Westernhagen arrangiert von Jonas Eismann. »Lieb Vaterland, magst ruhig sein …«, ein zackiger Marsch aus der »Wacht am Rhein« von Klaus Buttersrein wurde zackig gespielt. Eine Überraschung war die Polka »Die zwei Dreher-Buben«, komponiert von Jonas Eismann, eine Uraufführung für die beiden Jubilare Stefan und Johann Dreher, die für 50 Jahre Mitgliedschaft an dem Konzertabend geehrt Foto: Lothar Dittes wurden. Schüler sind mucksmäuschenstill Andächtig lauschen die Kinder beim Vorlesetag an der Grundschule Reichenbach ( pm). Auch in diesem Schuljahr haben die Reichenbacher Grundschüler einen Vorlesetag in der Schule genießen können. Nach der großen Pause ging es l os. Die Kinder bekamen an verschiedenen Orten spannende und lustige Geschichten von Müttern und Omas vorgelesen – ein abwechslungsreiches und vielfältiges Vorleseprogramm. Die Kinder lauschten gespannt und waren mucksmäuschenstill. Ihre Anzeige: Für Deilingen, Wehingen, Gosheim, Reichenbach a. H., Bubsheim und Egesheim mit den dazugehörigen Stadt- bzw. Ortsteilen buchen Sie Ihre Anzeige hier: Der Vorlesetag kommt bei den Schülern sichtlich gut an. Foto: Grundschule Sabine Kandzia Geschäftsstelle Tuttlingen Jägerhofstraße 4 78532 Tuttlingen Telefon 07461/7015-25 Fax 07461/7015-13 E-Mail: anzeigen.tuttlingen@ schwaebische.de