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SCHLICHEM HEUBERG BLICK 04.03.2020

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Nummer 4 | Mittwoch 4.

Nummer 4 | Mittwoch 4. März 2020 DAUTMERGEN 22 Dorfgeschehen durch Kakao gezogen Bunter Abend lässt manches Missgeschick noch einmal genüsslich vorüber ziehen Von Miriam Schobel Dautmergen. Traditionell am Fasnetssonntag veranstaltete die Narrenzunft Dautmergen ihren bunten Abend. Die närrischen Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm, Speis und Trank sowie musikalische Umrahmung durch das »Starzach Duo«. Pünktlich um 19.31 Uhr wurden die zahlreichen Gäste von Prinz Daniel sowie dessen Gefolge, bestehend aus Prinzengarde, Elferrat, Gut besucht ist der bunte Abend in Dautmergen. Adjutant sowie Grondelhexen, begrüßt. Die Prinzenrede sorgte für Lacher, woran direkt eine Schunkelrunde folgte. Auch die Prinzengarde stellte ihr Können unter Beweis und schwang die Beine zum Gardetanz. Die humorvollen Sketche »Wie im echten Leben…« sowie »Wellness in den Wechseljahren« sorgten für ein begeistertes Publikum. Auch die Junggarde legte eine flotte Sohle aufs Parkett und machte mit dem Publikum einen Ausflug zum Elements- Festival. Bei der Büttenrede »Die Knalltüte« blieb ebenfalls kein Auge trocken. Anstelle eines Hexentanzes zeigten die Grondelhexen in ihrem Sketch »Sparmaßnahmen im Altersheim« mit viel Humor mögliche Einsparpotenziale auf. Auch beim nächsten Programmpunkt durfte sich das Publikum über eine witzige Darbietung freuen, und der Sketch »Selbsthilfegruppe Dautmergen« sorgte ebenfalls für zahlreiche Lacher. Auch im vergangenen Jahr sind den Einwohnern der kleinen Schlichemtal-Gemeinde wieder zahlreiche Missgeschicke passiert, worüber ganz traditionell philosophiert wurde. Darauffolgend nahmen die Monster Reißaus: Die Prinzengarde zeigte bei tollen Nachtlicht-Effekten wie schaurig schön auch ausgebüxte Ungeheuer tanzen können. Beim abschließenden Elferrat-Stückle wurde mit viel Witz dargestellt, wie sportlich man(n) auch mit Bier sowie zugehöriger Kiste unterwegs sein kann. Nach diesem abwechslungsreichen Programm ging es mit einer Polonaise und musikalischer Unterhaltung weiter bis in die frühen Morgenstunden. Foto: Schobel 600 Hästräger machen bei großem Umzug mit Narren und Mottowagen ziehen durch Dautmergen / Fasnet geht im Bürgerhaus weiter Von Jennifer Dillmann Dautmergen. Von der Schömberger Straße bis hoch zum Bürgerhaus zeigten sich mehr als 600 Hästräger den zahlreichen Zuschauern. Dazu kamen einige Traktoren mit aufwendig hergerichteten Wagen. Die Dautmergener selbst waren gleich mit fünf Gruppen vertreten, darunter die Spielhölle, rockende Kids und Tannenzäpfle. Erstmals waren beim Umzug Engelbert Strauß aus Unterdigisheim und die Weildörfer Störche dabei. Das eher triste Wetter konnte der bunten Menge nichts anhaben. Den Hexen saß der Schalk im Nacken während sie Unmengen an Konfetti in die Kapuzen der Zuschauenden stopften. Als Ausgleich dazu verteilten andere Hästräger Süßigkeiten, sodass die Kinderaugen nur so leuchteten. Kreativ und passend zum Kostüm zeigten sich auch die Ausrufe der Narren. Neben dem klassischen »Narri-Narro« hörte man »Tee-Beutel« und »Tannen- Zäpfle«. Für geschmierte Kehlen sorgten fünf Besenwirtschaften wie beispielsweise die »Barage« oder die »Spritzenritze«. Angeheizt wurde die Stimmung durch die Musikvereine aus Gösslingen und Böhringen. Nach dem Umzug wurde im Bürgerhaus bewirtet, während der Musikverein Gösslingen den Takt angab. Bunt geht es zu bei der Fasnet in Dautmergen. Fotos: Dillmann

Nummer 4 | Mittwoch 4. März 2020 TÄBINGEN · ZIMMERN U.D.B. 23 Der Kirchenchor ehrt s eine Jubilare Blumen und Präsente beim Fest in Täbingen / Für Margit Sautter gibt es eigens ein Lied Rosenfeld-Täbingen (huo). Zum »Chorfestle« hat sich der Kirchenchor Täbingen getroffen. Nach einem Lied zum Anfang und dem gemeinsamen Essen wurde ein plattdeutsches Lied aus der Heimat der Chorleiterin Beate Vöhringer und des Pfarrers Stefan Kröger a ufgefrischt und gesungen. In ihrer Ansprache hob Beate Vöhringer die Höhepunkte des vergangenen Jahres h ervor mit dem Kirchenkonzert mit dem Männergesangverein, Beim Kirchenchor Täbingen sind langjährige Sängerinnen ausgezeichnet worden. dem Ausflug nach Stuttgart und der Aufführung der Messe »Misa de Solidaridad«. Sie freue sich schon auf den Täbinger Heimatabend im kommenden Jahr und auf das Jubiläumsjahr 2021, wenn d er Chor seinen 75. Geburtstag feiern werde. V öhringer überreichte der Vorsitzenden Karin Völkle ein Blumengeschenk, welche sich im Gegenzug dann bei V öhringer für ihre hervorragende Chorarbeit mit einem Geschenkkorb bedankte. Lied für Jubilarin Pfarrer Kröger zollte dem Chor in seiner Ansprache hohen Respekt für die musikalische Qualität. In ihrem detaillierten Bericht ließ Foto: Huonker Schriftführerin Ger- trud Schatz das Jahr R evue passieren. Unter anderem wurden 19 Gottesdienste v om Kirchenchor musikalisch begleitet. Dem s chloss sich der Bericht der Kassiererin Renate Binder an. Karin Völkle leitete jeden Bericht in Reimform ein und verlas kleine Geschichten und Gedichte dazwischen. Bei den Ehrungen überreichte Beate Vöhringer Margret Holweger ein Blumengeschenk für ihre zehnjährige Mitgliedschaft. Cornelia Eberl ist ebenfalls s eit zehn J ahren im Chor, war aber erkrankt an diesem Tag. Für 25-jährige Chormitgliedschaft wurde Karin Rasch geehrt. Sie erhielt ebenfalls ein Blumengeschenk und eine Dankesurkunde des Verbands für evangelische Kirchenmusik in Württemberg. Margrit Sautter, welche lange V orsitzende des Chors war, wurde für 50 Jahre geehrt. Sie erhielt eine Urkunde, ein Blumengeschenk und ein Fotobuch. Chorleiterin Beate Vöhringer hatte eigens einen Text für die Jubilarin a uf das zuvor erlernte Lied geschrieben, welches sogleich intoniert wurde. Der Narrenbrief weist 27 Strophen aus Bunter Abend bringt ein Wiedersehen mit Bernd Rau auf der Bühne / Leichtle legt vor Zimmern u. d. B. (cab). Zeitig vor der Saalöffnung zum Bunten Abend der Narrenzunft, versammelten sich vor der Festhalle s chon die zahlreichen, bunt verkleideten Besucher und nahmen das Warten auf den Einlass in der Schlange gerne in Kauf, um einen guten Platz zu ergattern. Denn in - und auch weit um Zimmern herum ist bekannt, dass die Zuschauer wieder ein Programm der Extraklasse erwarten wird. Mit den ersten Trommelschlägen ging es dann endlich los. Der Zunftrat, die Burgnarren und eine Abordnung des Musikvereins liefen in die Halle ein, brachten das Publikum in Stimmung und gaben ein wundervolles Bühnenbild ab. Die Zunftmeister Benjamin Gauß und David Vogelmann begrüßten das volle Haus und dankten allen, die den Weg nach Zimmern unter der Burg gefunden hatten. Dass bei der diesjährigen Fasnet das Thema »Bürgermeisterwahl« nahe lag und daher selbstverständlich der Aufhänger schlechthin war, dürfte wohl jedem bekannt sein. Kein Geringerer, als der noch amtierende Bürgermeister Elmar Koch (gespielt von Thorsten Schwarz) führte gemeinsam mit seinem Bauhofmitarbeiter Jäger (Nico Hermes) und der Sekretärin Frau Steinlehner (Tim Effinger) durch den Abend. Die drei Ansager setzten sich perfekt in Szene und sahen den Originalen (fast) zum Verwechseln ähnlich. Es gab Tanzvorführungen und Sketche – so etwa von Bernd Rau, einem e chten Unikat und Urgestein der Zimmerner Fasnet, der es sich in diesem Jahr nicht nehmen ließ, nach einer längeren Bühnenpause, als rüstigen »Rentner« wieder den Weg unter Zum großen Finale versammeln sich alle Akteure und die beiden Zunftmeister David Vogelmann und Benjamin Gauß auf der Bühne. Fotos: Baasner die Akteure zu finden und g anz wie früher m it seinem theatralischen Können für viele Lacher zu sorgen. Natürlich gab es auch wieder einen »Narrenbrief«, den in diesem Jahr der künftige Bürgermeister Jürgen Leichtle mitankündigte A nne Hermes und Florian Mager sangen den Zimmernern ihre Schandtaten vor. »Hör auf unseren Rat«, h eißt es im Refrain. 2 7 Strophen gab es für die Schandtaten der Zimmerner Bürger (die »Dunkelziffer« ist um einiges höher), welche sich beim Bunten Abend ertappt fühlten, das Ganze aber dennoch mit Humor tragen konnten. Den beiden Sängern konnte man es durch ihre charmante Art nicht krumm nehmen. Z um Finale wurde die Bühne wieder voll: Alle Akteure kamen auf die Bühne, bevor die »Heuberger Spitzbuben« für gute Stimmung sorgten.