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SCHLICHEM HEUBERG BLICK 04.03.2020

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Nummer 4 | Mittwoch 4.

Nummer 4 | Mittwoch 4. März 2020 SCHÖMBERG 16 Eisbären feiern mit Hexen und Cowgirls Kleine Turner haben viel Spaß bei der Kinderfasnet im Schörzinger Sportheim Von Sabine Schätzle Schömberg-Schörzingen. Mit Narrenmarsch und Polonaise h at die Kinderturnabteilung des Sportvereins im Schörzinger Sportheim ihren K inderball gefeiert. K ostümiert, geschminkt und bester Laune trafen sich mehr als 30 Kinder im Alter zwischen drei und zwölf J ahre, u m gemeinsam zu tanzen, singen und Spaß zu haben. Normalerweise in vier T urngruppen aufgeteilt, hatten die Kleinsten als Schmetterlinge oder Eisbären keinerlei Berührungsängste m it den großen Cowgirls, Hexen oder Minni-Mäusen, zumal d ie Turnabteilung regelmäßig gemeinsam die Turnabzeichen-Prüfungen abnimmt sowie S ommerolympiaden oder Weihnachtsfeiern veranstaltet. Die Turnleiterinnen – sie waren ebenfalls bunt verkleidet – h atten die Betreuung übernommen. In schöner Eintracht wurde auch miteinander gevespert, um danach wieder die Ritterschwerter und Feenstäbe zu schwingen. Auf das Gruppenbild freuen sich alle – denn wann darf man sonst schon mal auf die Tische steigen? Foto: Schätzle Wir machen Ihre Steuererklärung. FAIRER PREIS. SCHNELLE HILFE. ENGAGIERTE BERATER. Höhepunkte jagen sich Seniorenfasnet im Schörzinger Gemeindehaus Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschland e.V. (Lohnsteuerhilfeverein) Beratungsstelle Spaichingen Schwarzwaldstraße 36 78549 Spaichingen Tel.: 07424 –7030722 denise.roos@steuerring.de Die »Ewigen 50er« haben bei der Schörzinger Seniorenfasnet als »Italiener« für Stimmung im Saal gesorgt. Foto: Koch Beratungsstellenleiterin Denise Roos www.steuerring.de/roos Wir erstellen Ihre Steuererklärung – für Mitglieder, nur bei Arbeitseinkommen, Renten und Pensionen. Schömberg-Schörzingen. Die Seniorenfasnet im k atholischen G emeindehaus in Schörzingen h at unter dem Motto »Clown« gestanden. V iele närrische Teilnehmer kamen bunt verkleidet in bester Laune und wurden gleich mit einem Glas Sekt begrüßt. Und schon begann das Programm mit M usik von Günther Schäfer (Ziehharmonika) und Ulli Ott (Gitarre). Es wurde geschunkelt und gesungen, bis g leich nach dem Kaffee mit Nusszopf und selbst gemachten Fasnetsküchle ein närrischer Höhepunkt den anderen jagte. Das Programm begann mit einem Sketch, gespielt von zwei Teammitgliedern, u nd ging weiter mit einer humorvoll vorgetragenen Büttenrede von Jonny Pfriender als »Gastarbeiter« über Harry Koch mit dem in Originalton vorgetragenen Lied »Der Wagen von der Linie 8« bis zum Auftritt der »Ewigen 50er« (Jahrgang 1962/63). Diese Gruppe sorgt schon seit vielen Jahren mit ihren Auftritten für S timmung, so auch dieses Jahr als Italiener mit alten Schlagern, begleitet von Ute Hattler auf der Gitarre. Als dann zur Überraschung aller auch noch vier Maschgere als Kräuterweible verkleidet kamen und sieben original Schörzinger Schellnarren zum N arrenmarsch einmarschierten, war die Stimmung am Überkochen.

Nummer 4 | Mittwoch 4. März 2020 SCHÖMBERG 17 Jubiläumsausfahrt nach Kaisers im Lechtal Wintersportclub feiert 25. Geburtstag bei perfekten Schneeverhältnissen und strahlender Sonne Foto: Verein Schömberg. »25 Jahre Wintersportclub Oberes Schlichemtal« wurde natürlich in den Bergen gefeiert. Am zweiten Februarwochenende verbrachten die WSCler drei sonnige Skitage im Skigebiet Warth-Schröcken und ließen es auf und neben den Pisten ordentlich krachen. Am Freitag gab es schon die erste Herausforderung – aber nicht auf der Piste, sondern auf der rutschigen, engen und »gleichmässig« ansteigenden Straße nach Kaisers. Gegen 18.30 Uhr hatten alle die erste Prüfung bestanden und wurden mit einem leckeren Abendessen von Maria belohnt. Bei isotonischen Getränken wurde noch so manche Skigeschichte ausgetauscht, bis irgendwann Nachtruhe einkehrte. Am Samstag ging es recht früh los zur Jägeralp. Die Teilenehmer wurden für das frühe Aufstehen belohnt: Strahlend blauer Himmel, hervorragend präparierte Pisten, tolle Skihütten und viel Spaß machten diesen Tag zum perfekten Skitag – Skifahrer was willst du mehr!?! Abgerundet wurde der Tag mit einem weiteren Highligt, dem zweiten leckeren Abendessen von Maria. Danach gab es Witze, Gedichte, Anekdoten und sonstige Skifahrermärchen, sodass der perfekte Skitag i n einem sehr lustigen Abend einen würdigen Abschluss fand. A m Sonntag ging es nahtlos weiter. Die Sonne war wieder auf Seiten der Gäste aus dem Schlichemtal, d ie Pisten immer noch perfekt, und die Skihütten hatten auch nicht nachgelassen. Der einzige Nachteil: Es war der letzte Tag der Jubiläumsausfahrt, abends ging es bereits wieder Richtung Heimat. Aber wie heißt es so schön? »Man muss aufhören, wenn es am schönsten ist.« Zurück im Schlichemtal gab es noch einen Abschluss im Schömberger Sportheim. Bei griechischen Spezialitäten ließen die Ausflügler drei tolle Tage ausklingen. Dafür gibt es ein großes Dankeschön a n den »Chef«: »Gerd, das hast du sehr gut organisiert… Und Danke natürlich an Maria«, lassen die Wintersportler wissen. »Unsere Zwanzger-Fasnet war s uper schee« Fasnetsjahrgänger ziehen am Aschermittwoch durch die Stadt und verteilen saure Heringe Von Bernd Visel Schömberg. Oifach schee war’s«, zieht Pia Geiger stellvertretend für die 15 Schömberger Zwanzger Bilanz der Fasnet, zu deren Gelingen d ie Jahrgänger traditionsgemäß einen wesentlichen Teil beitrugen. Aber alles hat halt mal ein Ende. So auch die Narretei im Städtle. Für die Zwanzger war am Aschermittwoch aber noch nicht ganz Schluss. Sie treffen sich am frühen Morgen beim Edeka-Markt Koch, wo sie sich mit sauren Heringen eindeckten. »Drei Eimer h aben wir dabei. Das reicht für h eute«, sagt Pia Geiger und lacht. Dann geht es in die Stadt, um Betrieben, F irmen und dem Rathaus einen Besuch abzustatten und saure Heringe zu verteilen – gegen eine Spende, versteht sich. Denn die Jahrgangskasse muss nach den närrischen Tagen wieder aufgefüllt werden. Die Stimmen der Jahrgänger sind an diesem Morgen n och etwas heiser, »aber sonst sind wir voll fit«, heißt es, auch wenn man in den v ergangenen Tagen viel vom »Schömberger Nationalgetränk«, sprich »Fiffi« g e- nossen habe. Die Fasnet sei anstrengend, aber »genial und e rlebnisreich gewesen«: So habe man d ie Narrenmesse besucht, die Fasnet ausgerufen und Fasnetsblättle verkauft: A uch Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat i hnen a m Rosenmontag während seines Besuchs in Schömberg eins abgekauft. »Aber er war nicht arg freigiebig. Der hätte ruhig ein bisschen mehr spenden können«, heißt es aus der Gruppe. Schön seien auch d ie Mitternachtspolonaise und der Tag mit den zwei Husaren gewesen: »Wir h aben sie verköstigt und auf ihre Gewehre aufgepasst.« Mit dem Heringsverkauf am Aschermittwoch steht für die Zwanzger ein letzter Höhepunkt an: »Heute geht es ungezwungen zu. Sonst müssen wir uns ja an die Regeln halten. Denn die Zwanzger haben zwar einige Rechte, aber auch viele P flichten.« Gut gelaunt stehen die Schömberger Zwanzger vor dem Rathaus, nachdem sie dort saure Heringe verteilt haben (großes Bild). Lecker: Lena Riedlinger und Wendelin Klarer halten einen sauren Hering in der Hand, den sie gleich mit einem Stück Brot einer Passantin servieren werden. Foto: Visel