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SCHLICHEM HEUBERG BLICK 04.03.2020

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Nummer 4 | Mittwoch 4.

Nummer 4 | Mittwoch 4. März 2020 Termine & Veranstaltungen Donnerstag, 19.3. Gosheim Jurabad: Öffnungszeiten: 1 7 bis 22 Uhr. Frauensauna 17 bis 22 Uhr. n Diese Woche im Blickpunkt Schömberg Katholische öffentliche Bücherei: von 15.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Narrenmuseum: Besichtigung nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 07427/9 40 20. Schlichembad: Frühschwimmen, 7 bis 9 Uhr (Wassergymnastik 8 Uhr), Frauenschwimmen (mit Wassergymnastik 18.30 und 20.30 Uhr), Öffentlichkeitsschwimmen: 17.30 bis 21.30 Uhr. Freitag, 20.3. Gosheim Jurabad: Öffnungszeiten: 16 bis 22 Uhr. Kinderspielbad 16 bis 18 Uhr. Gemischte Sauna 17 bis 2 2 Uhr. Turnhalle: Kinderturnen bietet der T urnverein Gosheim für Kinder von v ier bis sechs Jahre, Anmeldung unter Telefon 07426/42 00 53 oder 0160/2 27 82 92, 1 5 Uhr Schömberg Schlichembad: Von 16 bis 17.30 Uhr (Schwimmen Generation 50plus), Öffnetlichkeitsschwimmen von 17.30 bis 21.30 Uhr. Wehingen Jugendraum: Das Jugendreferat b ietet Unterstützung für Kinder und Jugendliche unter Telefon 0173/9 84 04 64 oder 0173/9 84 04 20 an. Der Jugendraum ist von 15 bis 20 Uhr geöffnet . Samstag, 21.3. Gosheim Jurabad: Das Jurabad hat von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Gemischte Sauna 13 bis 20 Uhr. Grüngutannahmestelle: Öffnungszeiten: 9 bis 11 Uhr Mundart & Musik mit Jo Schmieg Der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Reichenbach präsentiert J o Schmieg mit seinem Programm »Liabr a Kälble wia an Herzinfarkt«. Jo Schmieg aus Bisingen, Jahrgang 1960, hat in Ulm Biologie und Chemie auf Lehramt studiert, schreibt seit Mitte der 70er-Jahre des »vorigen Jahrhunderts« eigensinnige, unsinnige, blödsinnige, hintersinnige, widersinnige Gedichte, Schüttelreime, Limmericks, Lieder und Balladen in hochdeutsch und schwäbisch. »Liabr a Kälble wie an Herzinfarkt« ist sein bislang einziges Buch, das eine Zusammenfassung seines Schaffens beinhaltet. Seine Vorbilder sind Heinz Erhardt, Manfred Hepperle und James Krüss. Seien es die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies, Moses oder Noah – durch Schmiegs Vortrag werden diese Erzählungen auf schwäbisch ein ganz anderes Gesicht bekommen. Eine kleine Abordnung seiner Musikerkollegen der Volkstanzgruppe Frommern, die Dürrwanger Danzmusik, begleitet Jo Schmiegs Vortrag auf authentischen Instrumenten wie Schäferpfeife, Geige, Bratsche, Schalmei, Gitarre, Quetsche, Flöte, Bass (Jo Schmieg). n Die Veranstaltung am Samstag, 14. März, in der Festhalle Reichenbach beginnt 19.30 Uhr (Einlass: 19 Uhr). Karten zu neun Euro im Vorverkauf gibt es bei der KSK Wehingen. Karten an der Abendkasse kosten zehn Euro. Schömberg Schlichembad: Öffnungszeiten: 13 bis 1 8 Uhr. Wehingen Wertstoffhof in Harras: Öffnungszeiten: 10 bis 1 3 Uhr. Sonntag, 22.3. Bubsheim Pfarrgemeindesaal: Kirchengemeinderatswahl 9.30 bis 16 Uhr. Dotternhausen Fossilienmuseum: Werkforum H olcim Zement, geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Egesheim Bischof-Wilhelm-von-Reiser-Saal: Kirchengemeinderatswahl 9.30 bis 16 Uhr Gosheim Jurabad: Öffnungszeiten: 9 bis 16 Uhr. Familiensauna 9 bis 12 Uhr. Schömberg Schlichembad: Öffnungszeiten: 8.30 bis 1 2 Uhr, um 10.30 Uhr Aquajogging. Reichenbach Rathaus: Kirchengemeinderatswahl 9.30 bis 16 Uhr Montag, 23.3. Gosheim Jurabad: Öffnungszeiten: 17 bis 20 Uhr. Männersauna 17 bis 22 Uhr. Rheuma-Liga 20 Uhr. Schömberg Katholische öffentliche Bücherei: Die Bücherei hat von 15.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Wehingen Jugendraum: Das Jugendreferat bietet Unterstützung für Kinder und Jugendliche unter Telefon 0173/9 84 04 64 oder 0173/9 84 04 20 an. Der Jugendraum ist geöffnet von 15 bis 19 Uhr.

Nummer 4 | Mittwoch 4. März 2020 Schömberg 15 Auch Helfer brauchen manchmal Hilfe DRK-Aktive aus Schömberg und Ratshausen absolvieren Selbstverteidigungskurs Daumen hoch: Die DRK-Helfer aus dem Schlichemtal finden das Training im Kampfsportstudio »einfach super«. Fotos: Privat Von Gert Ungureanu Schömberg. »Es kommt bei Einsätzen immer wieder zu Aggressionen«, sagt Frank Tantzky. Der Schömberger DRK-Bereitschaftsleiter hat mit 28 aktiven Helfern aus Schömberg und Ratshausen einen Selbstverteidigungskurs im Balinger Kampfsportstudio Selbstverteidigung im Rettungswagen: Cengiz Düzgören zeigt, wie man einen rabiaten Patienten ruhigstellt. »Zone 72« besucht. Es gebe Situationen, in denen Patienten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss »sehr aggressiv« gegen die Rettungskräfte seien: »Der Patient liegt da, wir wollen ihn mitnehmen, aber er will nicht mitgenommen werden«, schildert Tantzky einen Beispielfall. »Oder es sind noch zwei, drei weitere Personen da, die meinen, dass s ie ihm helfen können und keinen Rettungsdienst brauchen.« Das könne leicht eskalieren: »Man versucht, den Patienten zu behandeln, und plötzlich hat man alle gegen sich.« Kurz gesagt: Situationen, wie man sie vom Fernsehen her aus G roßstädten kenne, »passieren bei uns auch«. Was also tun? D ie Helfer müssten wissen, wie man richtig reagiert, wenn man einen aggressiven Patienten im Rettungswagen transportiert, sagt der Bereitschaftsleiter. Oder wie man reagieren muss, wenn man am Einsatzort von mehreren Personen angegriffen wird. Auf das Kampfsportstudio und Trainer Cengiz Düzgören sei er gekommen, weil seine Frau den Selbstverteidigungskurs für Frauen i n der Balinger Tiefgarage besucht habe, erzählt Tantzky. Bei Düzgören habe er offene Türen eingerannt: Ein erster Trainingstermin wurde vereinbart. Und es hat Spaß gemacht: »Es ging nicht nur um Selbstverteidigung«, sagt Tantzky, »sondern auch um Fitness.« Die Erfahrungen, die die Helfer dabei gemacht haben? »Es war super«, sagt Frank Tantzky. Viele Fragen habe es gegeben, sagt Kampfsporttrainer Cengiz Düzgören. Zu Situationen, mit denen die Helfer immer wieder konfrontiert seien. Etwa: »Was passiert, wenn man jemanden im Rettungswagen hat und ihn zum Krankenhaus transportiert, und der Patient rastet aus und schlägt um sich? Was tut man, wenn man gepackt wird? Wenn zwei Passanten zugucken und plötzlich verhindern wollen, dass man den Patienten mitnimmt?« I m Sportstudio auf der Matte und in einem Rettungswagen vor dem Haus demonstrierte er, wie man einen aggressiven Patienten ruhigstellt, »ohne zu hauen, allein mit Schockeffekten«, und wie man sich gegen Angreifer verteidigen kann. »Mit einmal«, räumt der 40-jährige Kampfsporttrainer ein, »ist es freilich nicht getan. Damit e ine gewisse Routine reinkommt, sind ein paar Trainingstermine nötig.« Die wird es voraussichtlich geben: Den Selbstverteidigungskurs, versichert der Schömberger DRK-Bereitschaftsleiter, wolle man auf jeden Fall wiederholen. Zwar würden die weiteren Termine noch nicht feststehen, »aber spätestens im Herbst«. Erste-Hilfe-Kenntnisse wieder aufgefrischt Handwerkerfrauen lernen beim Roten Kreuz Von Jutta Rager Schömberg. Nach der kompetenten Schulung durch Franz Xaver Weber vom Roten Kreuz in Schömberg werden die Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) mit Tatkraft und weniger Scheu die Rettungskette einhalten, eine Unfallstelle absichern und überhaupt an Erste-Hilfe-Leistungen herangehen. Am praktischen Beispiel übten die Frauen, wie sie eine verletzte Person aus einem Auto befreien können, wie eine Herzmassage funktioniert und wie ein Defibrillator einzusetzen ist. Kopf- und Druckverbände wurden genauso angelegt wie auch Verbände für großflächigere Verletzungen. Daneben stellte W eber den Inhalt eines Verbandkastens für Auto und den etwas erweiterten für den Betrieb vor. Die allermeisten Frauen nahmen sich vor, den Verbandkasten auf seine Mindesthaltbarkeit zu prüfen und gegebenenfalls z u ersetzen. Die räumliche Nähe zum Schömberger Narrenmuseum und die närrische Zeit machten einen spätabendlichen Besuch bei der Narrenzunft möglich. Zunftrat Roland Mager führte durch das s ehenswerte Museum. Die farbenprächtigen Schömberger Narrenfiguren wurden allgemein bestaunt. Das Narrenmuseum informiert a nschaulich und unterhaltsam über das Entstehen der Masken aus Lindenholz, den Schellen und der Auch das Anlegen eines Verbands gehört zur Ersten Hilfe, wie die Handwerkerfrauen gelernt haben. Foto: Rager wunderschönen und immer wieder anders gestalteten Narrenkleidle. n Das Jahresprogramm der UFH ist online abrufbar über die Website www.ufh-zollernalb. Die Kreishandwerkerschaft Zollernalb g ibt telefonisch Auskunft unter 0 7431/9 37 50.