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Rottum Bote 27.11.2019

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG

SONDERVERÖFFENTLICHUNG Alle Jahre wieder... Während der Brauch, zu Weihnachten Nadelbäume aufzustellen, wohl bis ins Mittelalter zurückreicht, behängt man die Bäume erst seit vergleichsweise kurzer Zeit mit Lametta. Das Lametta, diese schmalen, dünnen, glitzernden Metallstreifen, symbolisiert glitzernde Eiszapfen, die in der Natur von den immergrünen Zweigen hängen. Der Lamettabrauch wurde um 1878 in Nürnberg entwickelt und erfreute sich bis in die 1970er Jahre großer Beliebtheit an deutschen Weihnachtsbäumen. Inzwischen stellt ein mit Lametta behängter Nadelbau aber eher eine Ausnahme dar. Früher war eben mehr Lametta, wie Opa Hoppenstedt im Sketch von Lorio t klagt. Roland Pfänder von Garten Igel. Er erklärt, wie man möglichst lange Freude am Weihnachtsbaum hat: „Nehmen Sie den Baum nach dem Kauf aus dem Netz und lagern Sie ihn im Freien. Kürzen Sie den Stamm ein wenig und stellen Sie den Baum in einen Eimer mit Wasser. Achten Sie darauf, dass die Rinde am Stamm bleibt. Durch sie wird das Wasser aufgenommen.“ Michael Bleichner vom Eberhardzeller Grün Team erklärt: „Wir kaufen unsere Bäume im Sauerland direkt beim bäuerlichen Erzeuger.“ Das Grün Team veranstaltet pro Jahr zwei Spendenaktionen, bei denen Bäume für den guten Zweck verkauft werden. „In Zusammenarbeit mit der e.wa riss spenden wir in diesem Jahr zu Gunsten des Tierheims in Biberach. Und in Zusammenarbeit mit der Bauhütte geht der Erlös in die Kirchenrenovation Simultaneum“, sagt Bleichner. Erwin Grimm verkauft seit rund 15 Jahren Christbäume. Er sagt: „Die meisten stammen aus Württemberg und sind frisch geschlagen.“ Grimm führt überwiegend Normanntannen. Die höchsten sind vier Meter hoch. „Alternativ gibt es Bäume im Topf. Die kann man im Frühjahr einpflanzen“, sagt er. Zum Christbaumverkauf hat die Baumschule in Berkheim samstags länger offen, nämlich bis 16 Uhr.