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Rottum Bote 27.05.2020

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Rottum

Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 27. Mai 2020 SV Ochsenhausen ● Fürstenwaldlauf ist erst wieder 2021 OCHSENHAUSEN (sz) - Der Ochsenhauser Fürstenwaldlauf fällt in diesem Jahr aus. Geplant gewesen war die Traditionsveranstaltung für den 19. Juni. Auch wenn in den nächsten Wochen die Corona- Beschränkungen für viele Sportarten und Veranstaltungen gelockert werden, sieht das Fürstenwaldlauf-Organisationsteam des SV Ochsenhausen laut Pressemitteilung keine Möglichkeit mehr, den alljährlichen Fürstenwaldlauf im Juni auszurichten. Wie die beiden Teamleiter Markus Baur und Klaus Berger mitteilen, wurde dies auch im Zusammenhang mit der Absage des Öchslefests beschlossen. „Sehr bedauerlich“, so Markus Baur, „denn dieses Jahr hätte der beliebte Lauf zum 40. Mal stattgefunden.“ Eine Verschiebung des Laufs auf Herbst wurde erwogen, kann laut des Organsationsteams aber aus terminlichen Gründen nicht erfolgen. Andere Läufe hätten da bereits ihre festen Termine, und selbst in einigen Monaten bestehe derzeit keine Planungssicherheit. Insbesondere die Buchung der Zeitnahmetechnik benötige verlässlichen Vorlauf. Dazu kämen die coronabedingten Schwierigkeiten und Unsicherheiten bei wichtigen Sponsoren des Laufs. Ihnen gelte ohnehin großer Dank für die teils jahrzehntelange Unterstützung, betont Klaus Berger. „So blieb dem Orgateam nichts anderes übrig als eine Verschiebung des 40-jährigen Jubiläumslaufs auf das nächste Jahr, dann hoffentlich wieder in gewohnter Verbindung mit dem Ochsenhauser Öchslefest“, heißt es in der Mitteilung abschließend. Secondhand-Laden ● Sommermode im Kleidertreff OCHSENHAUSEN (sz) - Die neue Saison im gemeinnützigen Kleidertreff in Ochsenhausen ist eröffnet. Für Babys, Kinder und Jugendliche sowie Frauen und Männer gibt es Kleidung bis Größe XXL, ebenso Accessoires, Schuhe sowie Bett- und Tischwäsche zu günstigen Preisen. Jeder ist berechtigt, hier einzukaufen. Der Reinerlös wird für soziale Projekte im In- und Ausland gespendet. Das Verkaufsteam freut sich eigenen Angaben zufolge nicht nur über Käufer, sondern auch ehrenamtliche Helfer für Sortierung und Verkauf. Zurzeit hat der Secondhand-Kleiderladen in der Memminger Straße 7 nur dienstags, donnerstags und samstags geöffnet. Ab 1. Juni gelten wieder die normalen Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr und Dienstag, Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr. Kloster Bonlanden ● Franziskanerinnen segnen ihre Kerze zu Pfingsten BONLANDEN (sz) - Die Franziskanerinnen von Bonlanden werden auf Wunsch eine Kerze für Sie segnen, in der Eucharistiefeier am Pfingstsonntag, 31. Mai, in der Hauskapelle im Kreis der Ordensgemeinschaft. Gerne dürfen Sie uns Ihren Namen mitteilen, per Mail oder Post. Nachmittags werden wir diese für Sie entzünden, während unserer Zeit der „eucharistischen Anbetung in Stille“ in der Klosterkirche von 15 bis 17 Uhr. Sie haben auch die Möglichkeit, während der Anbetung selbst eine gesegnete Kerze zu entzünden. In dieser Anbetungszeit, die den Marienmonat Mai abschließt, werden wir dazu immer wieder Weihrauch aufsteigen lassen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und/ oder Ihr Kommen und wünschen Ihnen mit Gottes Segen bleibende Gesundheit. MAIL: info@kloser-bonlanden.de Post: Kloster Bonlanden, Sekretariat, Faustin-Mennel- Straße 1, 88450 Berkheim- Bonlanden Auf diesem Gelände in der Ochsenhauser Innenstadt soll direkt an der B 312 ein Hotel gebaut werden. FOTO: TOBIAS REHM Neues Hotel in Ochsenhausen geplant 49 Zimmer sollen auf dem Gelände der ehemaligen Metzgerei Bühler entstehen Von Tobias Rehm ● OCHSENHAUSEN - In der Memminger Straße in Ochsenhausen soll ein neues Hotel gebaut werden. Auf dem Gelände der ehemaligen Metzgerei Bühler direkt an der Bundesstraße ist ein Hotel mit 49 Zimmern geplant. Der Ausschuss für Umwelt und Technik des Ochsenhauser Gemeinderats befasste sich diese Woche mit einer entsprechenden Bauvoranfrage und befürwortete die vorgestellten Pläne einstimmig. „Mir geht es darum, dem Platz ein Gesicht zu geben und ihn zu beleben“, sagt Horst Bühler auf SZ-Anfrage zu seinen Hotelplänen für das Areal zwischen B 312 und der Rottum. Von ortsansässigen Industriebetrieben habe er immer wieder gehört, dass die Zimmersituation in Ochsenhausen nicht gut sei und hier Bedarf bestünde. „Es fehlen schlicht Übernachtungsmöglichkeiten.“ Bühler plant deshalb seit gut zwei Jahren ein Hotel für Geschäftsreisende („Übernachtungsmöglichkeit mit Frühstück“), das sich seinen Aussagen zufolge aber auch für längere Aufenthalte anbieten soll. 20 Quadratmeter groß sollen die 49 Zimmer jeweils sein. In der Ausschusssitzung diese Woche stellte Stadtbaumeister Rolf Wiedmann den Gemeinderäten die Planung für das dreigeschossige Gebäude vor. Er betonte, dass der Platz diese Dreigeschossigkeit seiner Ansicht nach vertrage. 14 Stellplätze seien für das Hotel geplant, von der Stadt müsste noch ein Stück öffentliche Fläche abgekauft werden. Das Wasserwirtschaftsamt hat laut Wiedmann zudem signalisiert, dass der Entwurf tragfähig sei. Bürgermeister Andreas Denzel sprach von einem „tollen Bauvorhaben“. Franz Wohnhaas (Pro-Ox) merkte an, dass es „schön“ wäre, wenn das benachbarte baufällige Eckgebäude direkt an der Bundesstraße in die Überlegungen miteinbezogen werden könnte. Stadtbaumeister Wiedmann erklärte, dass hier Gespräche stattgefunden hätten. „Die Vorstellungen liegen aber zu weit auseinander.“ Kritisch beurteilte Wohnhaas, dass der Gewässerrandstreifen nicht durchgängig die vorgeschriebenen fünf Meter breit sei. Dies sei er bislang auch nicht, erklärte Rolf Wiedmann. Vielmehr habe man sich durch den Abbruch bestehender Gebäude im Bereich des Gewässerrandstreifens auf einen „Kompromiss“ mit dem Wasserwirtschaftsamt geeinigt. Horst Bühler ergänzte in der Sitzung, dass es mit der vorgestellten Planung flächenmäßig einen „Zugewinn“ für den Gewässerrandstreifen gebe. Franz Wohnhaas bemängelte trotzdem, dass man damit die Möglichkeit opfere, „die Situation an der Rottum zu verbessern“. Außerdem forderte er mehr Stellplätze. Dem schloss sich Gerhard Gruber (CDU) an. „Nach Möglichkeit sollten weitere Stellplätze generiert werden.“ Mit den geplanten 14 sei er noch „etwas unglücklich“. Bühler zeigte sich dem Anlegen weiterer Parkplätze gegenüber offen, verwies aber auch darauf, dass die bislang veranschlagten rechtlich betrachtet ausreichend seien. Im SZ-Gespräch konkretisiert Horst Bühler, dass eine Eröffnung des Hotels „sportlich gerechnet in eineinhalb bis zwei Jahren“ sein könnte. „Aber wir haben keinen Druck.“ Liebe Leserinnen, liebe Leser, gerne drucken wir Ihre eingereichten Beiträge ab. Beachten Sie bitte, dass der Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge immer freitags um 18 Uhr ist, da der Rottum Bote am Montag in den Druck geht. Später eingehende Beiträge können für die aktuelle Ausgabe leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 27. Mai 2020 Mal-Aktion anlässlich des 25jährigen Vereinsjubiläums KIRCHDORF (sz) - Nach 25jähriger intensiver Vereinsarbeit ist die Integration behinderter und entwicklungsverzögerter Kinder und Jugendlicher nicht nur im Kindergarten und der Schule eine Selbstverständlichkeit, sondern auch in der Freizeitgestaltung. Dort konnte einiges durch die stete Unterstützung von Privatpersonen, Vereinen und dem Wohlwollen der Illertalgemeinden etabliert werden. Noch lange bevor „Integration bzw. Inklusion von Kindern“ in aller Munde war, begann 1995 im Illertal ein kleiner Verein, sich für das gemeinsame Miteinander von Kindern mit und ohne Behinderung einzusetzen. Aus diesem zarten Pflänzchen ist über die Jahre ein starker Verein geworden, der nun sein 25 -jähriges Bestehen feiern kann und rund 250 Mitglieder zählt. Der Förderkreis Integrative Erziehung Illertal ist durch die Kooperation mit verschiedenen Partnern, insbesondere mit der Gemeinde Kirchdorf, fest in der Region verwurzelt. Ein stabiler Stamm von Mitgliedern, Förderern, Unterstützern und einer aktiven Vorstandschaft unter der Leitung von Ingrid Maier trägt den Förderkreis und seine OCHSENHAUSEN (sz) - Nachdem ab dem 8. März alle Gottesdienste abgesagt worden sind und somit auch die Kinderkirchen und Familiengottesdienste, wurde in vielen Gemeinden schnell nach Lösungen gesucht, wie nun Gottesdienste für Familien weiter gefeiert werden könnten. Auch am Vatertag – als Ersatz für die traditionelle Wanderung. „Familien im Kleinen – Kirche als Familie“ war ein Schlagwort, das Gemeindereferent Robert Gerner von einer Freundin gehört hatte und seither mit viel Engagement in der Seelsorgeeinheit St. Benedikt in Ochsenhausen umsetzt. Schon vor und während der Kar- und Ostertage bekamen Familien über einen E-Mail- Verteiler Gottesdienstimpulse zugesandt, die sich zu Hause umsetzen ließen. Diese orientierten sich an Gebeten und Ritualen, die die Kinder aus der Kinderkirche und den Familiengottesdiensten kennen. Auch die Erstkommunionkinder wurden in das Konzept Förderkreis Integrative Erziehung Illertal e.V. schaut auf 25 spannende Jahre zurück Der Verein bietet neben verschiedenen Freizeitangeboten auch eine Veeh-Harfen-Gruppe an. Ein Instrument, das ganz ohne Notenkenntnisse erlernt werden kann. FOTO: FÖRDERKREIS Segensbrett statt Vatertagswanderung „Kirche im Kleinen – Kirche als Familie“ in der Seelsorgeeinheit St. Benedikt Gemeindereferent Robert Gerner vor den Segenbretter in der Basilika Ochsenhausen. FOTO: ALEXANDRA ABT inzwischen weit verzweigten Aktivitäten. Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung, wie Bogenschießen, Veeh-Harfe und Tanzen, Reittherapie und die Psychomotorikgruppe Flitzplatz gehören dazu. Ein besonderer Schwerpunkt des Förderkreises war von Anfang an die integrative Förderung und Unterstützung von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und (möglicher) Behinderung in den Kindergärten im Illertal. Dieses Engagement war maßgeblich mit dafür verantwortlich, dass Integration in Kindertageseinrichtungen mittlerweile selbstverständlicher geworden ist. Aktuell begleiten und fördern 4 Mitarbeiterinnen des Förderkreises Kinder integrativ in den Kindertagesstätten in Kirchdorf und Oberopfingen. Das Ziel aller Angebote ist, integriert, damit sie so ihren Weg in Richtung Erstkommunion weitergehen können und das Ziel trotz der Terminverschiebung nicht aus den Augen verlieren. Aufgrund der positiven Resonanz bekommen die Familien der Gemeinde weiterhin jeden zweiten Sonntag Gottesdienstimpulse zugesandt, die inzwischen von den Kinderkirchen- und Familiengottesdienstteams der Seelsorgeeinheit vorbereitet werden. Zusätzlich sind auch das Familienforumteam, die Gruppe Infos zur Malaktion Schickt Euer Bild (DIN A 3 oder DIN A 4) bis 22. Juni an die Kita Kirchdorf, Griesweg 21, 88457 Kirchdorf oder Wilhelm- Sailer-Kindergarten Oberopfingen, Bei der Kirche 16, 88457 Oberopfingen mit dem Vermerk Baum oder schmeißt es persönlich bei einer Radtour oder einem Spaziergang in den Briefkasten. Auf der Rückseite muss euer Name, Adresse und die Telefonnummer (damit wir euch den Preis zukommen lassen können), sowie euer Alter vermerkt sein. Der Förderkreis plant im Freundschaften, Toleranz und ein lebendiges Miteinander wachsen zu lassen und junge Menschen mit und ohne Behinderung in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Da es uns aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich ist, unser Vereinsjubiläum mit einem großen Fest zu feiern und Ihnen allen für Ihre jahrelange Unterstützung zu danken, startet der Förderkreis eine Mal-Aktion anlässlich seines 25jährigen Vereinsjubiläums. Alle Kinder im Illertal sind herzlich eingeladen dieses lebendige Miteinander in einem Bild zum Thema „Baum“ darzustellen. Also, liebe Kinder, malt einen Baum, so wie ihr ihn erlebt, in der Natur, in der Stadt oder in eurem Garten. Jeder, der mitmacht, bekommt einen kleinen Preis. Sommer mit den gesammelten Kunstwerken in ortsansässigen Geschäften eine Ausstellung. Mit der Abgabe eurer Bilder stimmen eure Eltern der Veröffentlichung eures Namens im Rahmen dieser Ausstellung zu. Und nun ran an den Baum und viel Freude beim Malen! Sollten Sie neugierig geworden sein, schauen Sie doch einfach auf unserer Homepage www.fie-illertal.de vorbei, hier finden Sie alles Wissenswertes rund um den Verein und alle wichtigen Infos zu unseren Angeboten. Kapellenklang und der Katholische Kindergarten in die Ausarbeitung und Umsetzung involviert. Am vergangenen Vatertag gab es eine besondere Aktion des Familienforums. Da die schon traditionelle Vatertagswanderung zu einer der Kapellen der Seelsorgeeinheit nicht möglich war, gab es die Aktion „Segensbrett“. Die 44 teilnehmenden Familien bekamen Material sowie eine Bastelanleitung, Segensgebete und Sprüche für das Brett zur Verfügung gestellt, um dann zu Hause bei einem Vatertagsgottesdienst ein persönliches Segensbrett zu gestalten. Im Laufe des Tages konnten die Familien ihre Segensbretter in ihre jeweilige Kirche bringen. Dort warteten ein Namensschild, eine Geschichte und ein Fläschchen mit Weihwasser und luden zu einem kurzen Verweilen ein. Die Segensbretter hängen und stehen in den nächsten Tagen in den Kirchen, werden dort von den Pfarrern gesegnet und können auch besichtigt werden. Danach kehren sie zurück in die Familien und sollen dann, gerade in der jetzigen schweren und unsicheren Zeit, ein Segen für die Familien und auch für die ganze Seelsorgeeinheit sein.