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Rottum Bote 22.12.2020

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Gelebte Tradition

Gelebte Tradition Weihnachtsbaum Der grüne Weihnachtsbaum ist schon seit langem Bestandteil eines Winterfestes, das für Hoffnung und Neuanfang steht – symbolisiert durch die immergrüne Tanne. Schon in heidnischen Zeiten, im antiken Rom und im Mittelalter schmückten die Menschen ihre Häuser mit grünen Zweigen, um daraus Hoffnung zu schöpfen. Man sagt, dass 1419 Bäcker aus Freiburg einen Nadelbaum mit Äpfeln und Lebkuchen schmückten und so der erste Weihnachtsbaum entstand. So erhielt der Weihnachtsbaum erst Ende des 18. Jahrhunderts Einzug in die Wohnstuben und damit seine Bedeutung für Weihnachten, die er heute noch besitzt. Adventskalender Früher, als es noch keine kommerziellen Adventskalender gab, haben sich die Menschen ihren Adventskalender auf eine sehr einfache Weise selbst gebastelt: Mit dem ersten Advent stellte man in der Wohnung die Krippe auf, in die am Heiligabend das Jesuskind gelegt wurde. Neben die leere Krippe stellte man ein Bündel Stroh. Jeden Tag durften sich die Kinder des Hauses einen Strohhalm nehmen und in die Krippe legen. Am Heiligen Abend dann war die Krippe gut mit Stroh gepolstert, sodass das Jesuskind nicht auf dem harten Holz liegen musste, Weihnachten als Familienfest Die Familienweihnacht mit Tannenbaum und Festessen gibt es erst seit etwa 150 Jahren. Verschiedene Entwicklungen hatten dazu geführt: Die öffentlichen Umzüge und auch Das klassische Familienfest, an dem alle zusammen kommen. das Aufstellen von Krippen wurden zur Zeit der Aufklärung vielerorts verboten – die Obrigkeit sah darin ein Zeichen von Aberglauben. So wurden die Weihnachtsbräuche im privaten Umfeld weiter gepflegt. Zugleich entwickelte sich die Familie seit dem 18. Jahrhundert zum Ort der vertrauten FOTO: PR Geselligkeit. Weihnachten wurde ihr wichtigstes Fest, an dem sich alle in Harmonie zusammenfinden sollten. Im Zentrum standen die Kinder. Sie wurden reich beschenkt, aber auch zum Wohlverhalten ermahnt. Das spiegelt sich bis heute in unseren Weihnachtsbräuchen: Die vielen süßen Belohnungen der Adventszeit gibt es eigentlich nur dann, wenn die Kinder in den Wochen vor Weihnachten schön brav und artig sind. (red) Frohe Weihnachten ✫ ✬ ★ ✯ Allen Kunden und Freunden ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr. Ochsenhausen-Mittelbuch · Tel. 07352/4741 · Fax 3920 Unser Betrieb ist vom 23.12.20– 8.1.2021 geschlossen. Miele Ausstellungsgeräte zu Sonderpreisen! ★ ✯

Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Dienstag, 22. Dezember 2020 Neue Rettungswagen in Biberach und Erolzheim BIBERACH/EROLZHEIM (sz) - Die DRK-Rettungswachen in Biberach und Erolzheim bekommen neue Rettungswagen. „Wir setzen alles daran, dass die Menschen im Landkreis Biberach flächendeckend mit bestmöglichem Equipment und hochqualifiziertem Personal versorgt sind“, erklärt DRK- Geschäftsführer Michael Mutschler, der zudem als stellvertretender Vorsitzender des Bereichsausschusses für die Planung und Ausstattung des Rettungsdiensts im Landkreis Biberach zuständig ist. Peter Haug, ebenfalls Geschäftsführer beim DRK-Kreisverband Biberach, verweist im Zuge der Neuanschaffungen auf die maximale Beanspruchung der Fahrzeuge bei den Einsätzen. „Wir sind bei jeder Witterung und rund um die Uhr unterwegs – das hinterlässt Spuren.“ Deswegen, so Haug, werden die Fahrzeuge nun turnusgemäß erneuert. Die markant beklebten Einsatzfahrzeuge verfügen über eine umfangreiche notfallmedizintechnische Ausstattung sowie über Medizin- und Kommunikationstechnik, die auf dem neuesten Stand ist. Neben einer elektrohydraulischen DRK erneuert Fahrzeuge turnusgemäß Die neuen Einsatzfahrzeuge verfügen über eine umfangreiche notfallmedizintechnische Ausstattung. FOTO: DRK/THOMAS WARNACK Fahrtrage ist auch Digitalfunk installiert, der den analogen Funk in den kommenden Monaten nach und nach ablösen wird. Die auf Mercedes-Benz- Fahrgestellen aufgebauten Rettungswagen sind mit starken Motoren und Automatikgetriebe ausgestattet, die ihren Teil dazu beitragen sollen, die gesetzlichen Hilfsfristen im Rettungsdienst einzuhalten. Den hohen Stellenwert einer modernen und zuverlässigen Fahrzeugflotte für den Rettungsdienst betont Andreas Braungardt, stellvertretender Rettungsdienstleiter beim DRK-Kreisverband Biberach: „Unsere Mitarbeiter können nur gut arbeiten, wenn sie sich auf die Fahrzeuge und eine hochwertige Ausstattung verlassen können.“ Nur so könne der hohe Qualitätsanspruch des Rettungsdiensts gewährleistet werden. Neben Biberach und Erolzheim befinden sich die weiteren DRK-Rettungswachen im Landkreis in Bad Schussenried, Laupheim, Ochsenhausen, Riedlingen und Ummendorf. In der Integrierten Leitstelle in Biberach werden der Notruf 112 entgegengenommen und die Einsätze koordiniert. Krankentransporte können über die Rufnummer 07351/19222 angefordert werden. Der kassenärztliche Notdienst ist unter der Rufnummer 116117 zu erreichen. Reservisten sammeln mit Briefaktion 10000 Euro für den Volksbund REINSTETTEN (sz) - Durch gesetzliche Einschränkungen in der Corona-Pandemie konnte die Reservisten-Kameradschaft Reinstetten im November die Haussammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräber e.V. nicht durchführen. Um Körperkontakt zu vermeiden war es nicht erlaubt an der Haustüre die Bevölkerung um Spendengelder zu bitten. Der Vorsitzende der RK Peter Kasper konnte sich nicht damit abfinden, dass in diesem Jahr keine Sammlung zustande kommen soll und überlegte einen anderen Weg zu finden. Und tatsächlich, er sprach sich mit der Geschäftsstelle des Volksbundes in Konstanz ab und schlug Abteilungsleiterin Anita Meinusch vor, eine Briefaktion zu starten. Nachdem Kasper bei Google die Anzahl der Haushalte in den bisher bekannten 35 Sammelbezirken festgestellt hatte, lies der Volksbund 4.000 Briefe mit Kuvert drucken. Kasper organisierte die Verteilung an die Handwerkskammer ● Dritter Platz für Judith Lein ILLERBACHEN (sz) - Sechs Jugendliche aus dem Gebiet der Handwerkskammer Ulm sind beim bundesweiten Wettbewerb „Profis leisten was“, dem praktischen Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks, für ihr Sammler der RK und diese verteilten die Briefe in den Gesamtgemeinden Ochsenhausen, Gutenzell-Hürbel, Erlenmoos und Teilgemeinden Ringschnait und Rissegg. Um die Spenden korrekt der Reservisten-Kameradschaft zuordnen zu können, wurde die Formulare laufend nummeriert. Anita Meinus aus Konstanz teilte nun das Ergebnis des Briefaktion mit, 10000 Euro Spenden wurden bis 15. Dezember überwiesen. Wie sie und der Geschäftsführer Bernhard Diehl erklärten, war nicht nur diese Sammelaktion einmalig, auch sei bei Briefaktionen noch nie ein so großartiges Ergebnis zustande gekommen. Peter Kasper kann stolz sein die Aktion mit diesem Ergebnis ins Leben gerufen zu haben In seinem Weihnachtsrundbrief an alle RK-Mitxglieder dankte er allen „Briefträgern“ für den Ensatz und machte deutlich, wie teif das Vertrauen der Bevölkerung in die jährliche Haussammlung verwurzelt ist. Können ausgezeichnet worden. Darunter Judith Lein, Sattlerin und Feintäschnerin bei der Lederwaren-Manufaktur Göppel in Illerbachen. Mit ihrem Gesellenstück, einer Handtasche in Schlangenlederoptik, landete sie auf dem dritten Platz. Der PLW-Wettbewerb findet seit 1951 jährlich auf Kammer-, Landes- und Bundesebene statt. 40-jähriges Mitarbeiter-Jubiläum OCHSENHAUSEN (sz) - Seit 1980 hat sich das Ochsenhausener Familienunternehmen Utz Lebensmittel stark verändert und ist heute nicht mehr mit dem Geschäft aus den 1980ern zu vergleichen. Einer der Wenigen, der diese Entwicklung und Wandel miterlebt und mitgestaltet hat, ist der langjährige Mitarbeiter Hubert Wingart. 1980 eingetreten, hat der gelernte Konditor als Mitarbeiter in der Logistik angefangen. Damals beschäftigte das Unternehmen nur wenige LKW-Fahrer. Einige Jahre später wechselte Wingart dann vollständig in den Fuhrpark und beliefert somit nun schon seit über drei Jahrzehnten zuverlässig und täglich Lebensmittelgeschäfte und Tankstellen in der Region. In der heutigen Arbeitswelt werden solche Jubiläen immer seltener und sind somit umso besonderer. Zur Würdigung hat Firmeninhaber Rainer Utz Hubert Wingart die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württembergs für vierzigjährige Treue überreicht. Das Bild zeigt Hubert Wingart an seinem Arbeitsplatz mit Firmenchef Rainer Utz (re.) und Matthias Utz (li.) Jugendfeuerwehr Ochsenhausen ● Keine Christbaumsammlung, kein Funken OCHSENHAUSEN (sz) - Angesichts der hohen Infektionszahlen und der beschlossenen Ausgangsbeschränkungen haben die Freiwillige Feuerwehr Ochsenhausen und die Jugendfeuerwehr entschieden, die Christbaumsammlung im Januar abzusagen. „Die Entscheidung ist uns sehr schwergefallen“, so Kommandant Torsten Koch. „Aber die Gesundheit unserer Kameradinnen und Kameraden darf nicht gefährdet werden.“ Und weiter betont er: „Wir müssen ja auch einsatzfähig bleiben.“ Da ohne Christbäume kein Brennmaterial zur Verfügung steht, wird es im neuen Jahr auch kein Funkenfeuer geben. „Das ist sehr schade“, bedauert Bürgermeister Andreas Denzel die Absage. Die Christbäume können dennoch umweltgerecht entsorgt werden. Bei der Grüngutsammelstelle in der Rottumer Straße in Hattenburg können sie samstags von 10.30 bis 12 Uhr (Dezember bis Februar abgegeben werden.