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Rottum Bote 20.05.2020

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Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 20. Mai 2020 OCHSENHAUSEN (sz) - Ökologisch erzeugte Produkte aus regionalem Anbau sind stark nachgefragt. Um die Landwirte in der Region mit ackerbaulichem Fachwissen weiter zu unterstützen, hat das Land Baden-Württemberg vor zwei Jahren ein ökologisch bewirtschaftetes Versuchsfeld in Oberschwaben eingerichtet. Im Herbst 2018 wurden dort die ersten Kulturen ausgesät: Winterroggen, Wintertriticale, Dinkel, Emmer, Einkorn und Winterweizen. Im folgenden Frühjahr kamen Sommergetreidearten sowie Soja- und Ackerbohnen hinzu. Ziel des Versuchs ist es, einzelne Sorten auf ihren Ertrag und weitere Eigenschaften wie Krankheitsanfälligkeit zu prüfen. Die von Landwirt Hans Holland bewirtschafteten und vom Landwirtschaftsamt Biberach betreuten Versuchsflächen liegen nahe Ochsenhausen und sollen Aufschluss über die Eignung der verschiedenen Sorten für den Anbau in der Region liefern. Bereits im vergangenen Jahr konnten teils deutliche Unterschiede zwischen den Sorten im Hinblick auf Ertrag, Qualitätseigenschaften und Toleranz gegenüber Krankheiten beobachtet werden. Im zweiten Versuchsjahr kommt ein Sortenversuch mit Weißer Lupine hinzu. Die acht verschiedenen Sorten weisen eine geringe Krankheitsanfälligkeit gegenüber der Pilzkrankheit Anthraknose auf, die besonders bei Lupinen auftritt. Wegen ihres hohen Rohproteingehalts gelten Lupinen als wertvolle heimische Eiweißpflanzen. Die Körner der Weißen Lupine können zur Verfütterung oder für die menschliche Ernährung genutzt werden. Lupinen gehören zu den Ökosortenfeldversuch wird erweitert Nun wachsen in Ochsenhausen auch Lupinen und andere Sorten Die Getreideversuchsfläche im April 2020. stickstoffsammelnden Pflanzen, Leguminosen genannt. Sie besitzen die Besonderheit, dass Knöllchenbakterien an den Wurzeln der Pflanzen Luftstickstoff binden können. Dieser steht dann den Pflanzen als Nährstoff zur Verfügung. Beim erstmaligen Anbau von Lupinen oder nach einer längeren Anbaupause ist eine Impfung des Saatguts zu empfehlen. Dies bedeutet, dass das Saatgut vor der Aussaat mit den speziellen Bakterien gemischt wird. Dadurch wird eine ausreichende Ausbildung der Knöllchenbakterien gewährleistet, sodass der gebundene Luftstickstoff von den Pflanzen aufgenommen werden kann und keine zusätzliche Düngung der Pflanzen notwendig ist. Die Aussaat der Sojabohnen erfolgte Ende April. Neben den in der Region um Biberach an- FOTO: LANDRATSAMT Biomusterregion Biberach gebauten Sorten wurden auch Sorten ausgesät, die bisher vor allem in warmen Lagen wie der Rheinebene zu finden sind. Die Sorten für warme Lagen werden circa eine Woche später reif, bringen dabei jedoch etwas höhere Erträge. Sie werden nun auch auf ihre Eignung auf der Versuchsfläche in Ochsenhausen getestet. Bei Sommerweizen und Sommergerste werden, wie bereits im Vorjahr, auch Sorten angebaut, die bisher noch keine Zulassung als Sorte besitzen. Diese Sorten können deshalb noch nicht auf Praxisbetrieben angebaut werden. Ihre Eigenschaften hinsichtlich Wachstum, Ertrag, Resistenz gegenüber Krankheiten und Inhaltsstoffen des Korns werden bewertet. Diese Ergebnisse werden dann bei der Entscheidung, ob eine Sorte eine Zulassung bekommt, berücksichtigt. Hinzugekommen sind auf der Winterweizenversuchsfläche einige neu zugelassene Sorten. Darunter sind Sorten, die ökologisch gezüchtet wurden, aber auch Sorten, die im konventionellen Anbau Verwendung finden und auf ihre Eignung für den Ökolandbau untersucht werden. Im Rahmen der Sortenprüfung bei Einkorn, einem Urgetreide, werden weitere Sorten mit den Namen Monoverde und Enkidu angebaut und geprüft. Fragen zu den Sorten und den Versuchsflächen beantwortet Katharina Eberhardt vom Landwirtschaftsamt Biberach unter Telefon 07351/52- 6713 oder per E-Mail an katharina.eberhardt@biberach.de. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Nicht nur beim Anbau, sondern auch bei der Vermarktung bietet das Landwirtschaftsamt Biberach den Ökolandwirten im Landkreis Unterstützung an. Die Biomusterregion Biberach wurde 2019 initiiert und wird vom Land gefördert. Seit September 2019 ist Regionalmanagerin Carola Brumm in Biberach im Einsatz und bringt die verschiedenen Akteure wie Landwirte, handwerkliche Verarbeiter, regionale Vermarkter und Verbraucher zusammen, um die Bio-Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung in der Region nachhaltig zu stärken. Neben der Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten sind die Bewusstseinsbildung für Verbraucher und Landwirte ein Arbeitsschwerpunkt. Erste Themen sind zum Beispiel Bio in der Außer- Haus-Verpflegung, Bio-Zertifizierung von Streuobstwiesen, Musterbauernhöfe für Biodiversität oder die Zusammenarbeit mit der Biberacher Ernährungsakademie. Ansprechpartnerin beim Landwirtschaftsamt ist Carola Brumm, erreichbar unter Telefon 07351/52-6709 beziehungsweise per E-Mail an biomusterregion@biberach.de. Weitere Informationen sowie den aktuellen Newsletter gibt es online auf www.biomusterregionenbw.de GUTENZELL-HÜRBEL (sz) - Kinder und Jugendliche probieren Dinge gerne selbst aus – und gehen ihnen so auf den Grund. Wenn Schüler im naturwissenschaftlichen Unterricht eigene Experimente machen können, verstehen und lernen sie besser. An drei Schulen in Burgrieden, Gutenzell-Hürbel und Laupheim kann der aktive Unterricht jetzt ausgebaut werden: die Grundschule Burgrieden, die Grundschule Gutenzell- 600 Euro für mehr Experimente im Unterricht Grundschule Gutenzell-Hürbel erhält Förderung vom Fonds der Chemischen Industrie Hürbel und die Bischof-Ulrich- Schule Obersulmetingen erhalten jeweils 600 Euro vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI). Die Förderung wird für Experimentierboxen mit alltagsnahen Versuchen zu den Themenbereichen „Wasser“ und „Stoffe“ verwendet. „Um im internationalen Wettbewerb längerfristig konkurrenzfähig zu sein, benötigt die Chemie-Branche motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte. Die Grundlagen legen die Schulen. Daher ist es im Interesse unserer Branche, den naturwissenschaftlichen Unterricht zu stärken und damit die beruflichen Perspektiven der Schüler zu erweitern“, erklärt Tobias Pacher, der bei den Chemie- Verbänden Baden-Württemberg – Chemie.BW – den Dialog Schule-Chemie leitet. Für die Chemie-Verbände ist deshalb eine gute Grundausstattung der Schulen notwendig und wichtig. Bis zu 2500 Euro alle drei Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle. Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule-Chemie (http://dsc.chemie.com) die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

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