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Rottum Bote 18.09.2019

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Rottum

Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 18. September 2019 Von Ferdinand Leinecker GUTENZELL - 470 Reiter, acht Musikkapellen und zahlreiche Pilger haben sich am Sonntag auf den Weg gemacht, vom festlich geschmückten Gutenzell vorbei an der schon frühherbstlichen Flur nach Niedernzell. An der Wegstrecke standen viele Besucher, die Sonne schien, der Himmel war blau, die Temperaturen angenehm warm. Es ist eine Reiterprozession, die sich jedes Jahr wiederholt, und doch ist sie jedes Jahr ein neues Erlebnis: der Wendelinusritt. Als letzter der großen oberschwäbischen Flurritte findet der Ritt jedes Jahr am dritten Sonntag im September statt. Es ist eine Reiterprozession mit langer Tradition, es gab sie schon zu Klosterzeiten. 1947 wurde sie wieder belebt. Pater Hubert Veeser SDS, Provinzial der Deutschen Salvatorianer, hat in diesem Jahr die Reliquie des Heiligen getragen. Pater Veeser ist gebürtiger Kißlegger. Er und der Orden der Salvatorianer mit ihrer Niederlassung in Bad Wurzach haben einen engen Bezug zu Ein Mädchen reitet beim Wendelinusritt mit. ● „Schirm unseren Stall, schütz unser Vieh“ Beim Wendelinusritt pilgern 470 Reiter von Gutenzell nach Niedernzell Pater Hubert Veeser SDS, Provinzial der Deutschen Salvatorianer, hat in diesem Jahr die Reliquie des Heiligen getragen. FOTOS: FERDINAND LEINECKER Oberschwaben, der oberschwäbischen Tradition und dem religiösen Brauchtum der Flurritte. Der Festtag begann um 9 Uhr mit einem festlichen Hochamt in der ehemaligen Klosterkirche Kosmas und Damian in Gutenzell. Der Kirchenchor sang im Gottesdienst die „Spatzenmesse“ in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit dem Zwölf-Uhr-Läuten setztete sich der Prozessionszug mit Reliquienträgern, den Festreitern und der Musikkapellen in Gutenzell in Bewegung. Patron der Hirten und Bauern Wendelinus soll der Überlieferung nach im sechsten Jahrhundert nach Christus gelebt haben. Nach seiner Ausbildung in einem irischen Kloster soll er zu einer Pilgerfahrt nach Rom aufgebrochen sein. Auf Michael von Jung-Schule ● Aktuelles aus der Gemeinschaftsschule in Kirchdorf Fetzige Gesangs- und Tanzeinlagen der Jahrgangsstufe 6. FOTO: PR dem Rückweg fand er im Saarland ein neues Zuhause. Wendelinus soll aus königlichem Geschlecht stammen, sich jedoch für ein Leben im Dienste Gottes entschieden haben. Er wurde zum großen Helfer für die Landbevölkerung in der Umgebung, die ihn bei allen Problemen mit ihrem Vieh um Rat und Hilfe baten. Er konnte in zahlreichen Fällen helfen und zwar in einer Weise, die für viele an ein Wunder grenzte oder als Wunder verstanden wurde. Sein Gedenktag ist der 20. Oktober. Die Bauernregel für diesen Tag lautet: „Sankt Wendelin, verlass uns nie, schirm unseren Stall, schütz unser Vieh“. Wendelinus ist der Schutzpatron der Hirten, Landleute, Bauern, Tagelöhner und Landarbeiter. Seit dem 15. Jahrhundert wird der Heilige in vielen Dörfern verehrt. In der bis ins Jahr 1747 zurückreichenden Wendelinuskapelle in Niedernzell ging Pater Veeser in der Wallfahrtsmesse auf die Bauernpatrone Sankt Wendelin und Sankt Leonhard ein und bat um ihre Fürsprache und den Segen durch die Wendelinusreliquie. Folgende Reiter wurden geehrt: KIRCHDORF (sz) - An der Michael von Jung-Schule in Kirchdorf starteten am vergangenen Donnerstag 37 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5 in das neue Schuljahr. Die „Neuen“ kommen aus dem erweiterten Einzugsgebiet Illertal (zum Teil auch aus den bayrischen Nachbargemeinden). Die motivierenden Begrüßungsworte von Rektorin Fr. Veronika Schaffranek und die fetzigen Gesangs- und Tanzeinlagen der Jahrgangsstufe 6 sorgten bei der morgendlichen Einschulungsfeier in der Aula der Schule allseits für ein herzliches Klima. Und so zogen die beiden Lerngruppen mit ihren klassenlehreinnen Fr. Christina Roth (5a) und Fr. Lara Wiedmann (5b) freudig und erwartungsvoll in ihren ersten Schultag. Freude gehört zum Christsein Er bezog sich in seiner Festpredigt auf den Philipperbrief des Apostels Paulus (Phil 4,4) in dem zur Freude im Leben und zu einem frohen Christsein ermutigt wird. Er sagte: „Der Wendelinusritt 2019 steht unter dem Motto ,Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!’ Christsein ohne Glaubensfreude, ein Jahreskreis ohne frohe Feste und ein Alltag, aus dem wir nicht durch das Heilige und Besondere freudig herausgehoben werden, das wäre ein trauriger Glaube und ein trauriges Christsein, das seinem Ursprung nicht entspricht.“ Der Wendelinusritt ergebe ein heiteres und doch gleichzeitig tiefes Fest, das in den Menschen die Freude und die Zuversicht des Glaubens stärken könne. Acht Reiter wurden für ihre langjährige Teilnahme am Ritt geehrt (siehe Übersicht). Am Ende dankte Monika Wieland, Bürgermeisterin der Gemeinde Gutenzell-Hürbel, allen , die durch ihr Engagement den Wendelinusritt ermöglicht hätten. Weitere Bilder finden sich unter www.schwaebische.de/gutenzell-wendelinusritt Für 25 Jahre Teilnahme: Stefan Beutel (Reitergruppe Eberhardzell), Inge Haug (Reitergruppe Ochsenhausen/Erlenmoos), Karl Köberle (Reitergruppe Ummendorf/ Mittelbuch) Für 40 Jahre Teilnahme: Alois Brauchle (Reitergruppe Eberhardzell), Walter Brauchle (Reitergruppe Eberhardzell), Armin Nieß (Reitergruppe Mietingen), Ernst Zobel (Reitergruppe Ochsenhausen/Erlenmoos) Für 50 Jahre Teilnahme: Karl Gaißmaier (Reitergruppe Laupheim), Hermann Miller (Reitergruppe Reinstetten) Kurz notiert ● Blutspendetermin OCHSENHAUSEN (sz) - Die nächste Möglichkeit, Blut zu spenden, ist am Donnerstag, 19. September, von 14.30 bis 19.30 Uhr in der Kapfhalle, Jahnstraße 8, in Ochsenhausen. Konzert wird verlegt OCHSENHAUSEN (sz) - Das für Donnerstag, 26. September, geplante Konzert mit romantischer Chormusik des Orpheus Vokalensembles wird auf Freitag, 27. September, verschoben.

Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 18. September 2019 Mit Spielen für Groß und Klein wurde beim Jakob-Fischer-Fest gefeiert. ROTTUM (sz) - Wie bei vielen anderen Veranstaltungen am vergangenen Wochenende, so machte das schlechte Wetter auch den Mitgliedern des Sportverein Rottum zu schaffen. Die Bilanz zum 5. Jakob-Fischer-Fests ist aber dennoch sehr positiv. Aufgrund der großen Popularität des „Schönen vom Oberland“ und das Fest das zu seiner Ehre veranstaltet wird, haben sich viele Festbesucher vom schlechten Wetter nicht abhalten lassen. So konnte Sabine Borner zu Beginn der Veranstaltung viele Besucher begrüßen. Unter ihnen auch die Laupheimerin Christa Krieg eine Urenkelin von Jakob-Fischer. Sie kommt immer wieder gerne zum Jakob-Fischer-Fest nach Rottum. Auch Ortsvorsteher Alfred Wanner ließ es sich nicht nehmen, die zahlreichen Gäste in Rottum zu begrüßen. In seiner kurzen Ansprache berichtete er noch vom Jakob-Fischer-Urbaum, der mittlerweile 116 Jahre alt zählt und dementsprechend in die Jahre gekommen ist. Er steht immer noch in der Rottumer Einöde kränkelt aber schon seit Jahren. Mitarbeitern des Dresdener Julius-Kühn-Instituts ist es mittlerweile gelungen den Urbaum zu klonen um das Erbgut des Urbaums zu erhalten und weiter zu vermehren. Einer dieser geklonten Jakob-Fischer-Bäume wurde mittlerweile im Museumsdorf in Kürnbach ausgepflanzt. Es gibt bereits Pläne, dass in den nächsten Jahren auch einer dieser jungen Bäume nach Rottum gepflanzt werden soll. Ernte fiel dieses Jahr mager aus Nach der guten Apfelernte im Jahr 2018 ist dieses Jahr die Apfelernte, und besonders die der Jakob-Fischer-Äpfel in Rottum und Umgebung sehr mager ausgefallen. Einige Mitglieder sind in der vergangenen Woche extra noch an den Bodensee gefahren, um dort Jakob-Fischer- Äpfel zu besorgen. Aus diesen wurde wieder vor Ort frischer Apfelkuchen gebacken, außerdem gab es eine große Auswahl an weiteren Apfelkuchen und –torten. Darüber hinaus gab es für die Festbesucher auch wieder eine Vielzahl an eingemachten Sachen aus Jakob-Fischer-Äpfeln, wie Apfelmus, Bratapfellikör, Apfelbrot und Apfelgelee zu kaufen. Mittlerweile traditionell beim Jakob-Fischer-Fest dabei, waren die Mitglieder des Dürnachclubs aus Mittelbuch um vor Ort mit ihrer handbetriebenen Obstmühle und Obstpresse wie anno dazumal Apfelsaft herzustellen. Dieser konnte an ihrem Stand von den Gästen FOTO: SPORTVEREIN ROTTUM Rund um den „Schönen vom Oberland“ Trotz schlechten Wetters kamen die Besucher zum 5. Jakob-Fischer-Fest nach Rottum frisch verkostet werden. Darüber hinaus gab es interessante Verkaufsstände. Einen von zwei ortsansässige Imkern. Sie informierten über die Bienen allgemein und ihre Arbeit als Imker. Auch Felix Miller aus Badhaus, einem Weiler bei Bellamont, war mit seinem eigens angebauten Obst und Gemüse, sowie den von ihm daraus hergestellten Produkten zum Jakob-Fischer-Fest gekommen. Große Beliebtheit fand wieder das Schätzspiel bei den Gästen. Dieses Mal musste geschätzt werden, wieviel Gramm Äpfel sich in einer Glasvase befinden. Der Lösung am nächsten war Heidi Schöllhorn aus Möselsberg, sie belegte den 1. Platz und erhielt 5 Liter Apfelsaft. Dicht gefolgt auf Platz 2 vom Biberacher Erwin Lutz, er erhielt eine Flasche Bratapfellikör und dessen Ehefrau Silvia Lutz auf Platz 3. Sie erhielt ein Glas Jakob-Fischer- Apfelmus. Für die 6. Auflage des Jakob- Fischer-Fest in zwei Jahren erhoffen sich die Mitglieder des Sportvereins natürlich in erster Linie ein besseres Wetter, aber das kann trotz optimaler Planung und Organisation nicht beeinflusst werden. Familienkreis Rot a. d. Rot ● Kleidermarkt für Herbst und Winter ROT AN DER ROT (sz) - Der Familienkreis Rot a. d. Rot organisiert wieder einen Kleidermarkt mit gut erhaltener, sauberer und aktueller Kleidung für Babys, Kinder und Jugendliche in der Festhalle in Rot an der Rot. Zum Verkauf kommen außerdem Schwangerschaftsmode, Spielsachen, Kinderwagen, Autositze und vieles mehr. Annahme der sauberen und gut erhaltenen Artikel (max. 50 Teile): Freitag, 27. September von 14.30 – 16.30 Uhr. (bis zu vier Paar Schuhe). Verkauf Festhalle in Rot: Freitag, 27. September von 18 – 19.30 Uhr Rückgabe und Abrechnung: Samstag, 28. September von 9 – 10 Uhr Bei Warenannahme wird eine Gebühr von 1,- Euro fällig. Unsere neuen Etiketten können kostenfrei über die Homepage der Gemeinde Rot DETTINGEN (sz) - Am Samstag, den 28. September findet in der Festhalle in Dettingen von 13 – 15 Uhr der alljährliche Herbstbasar statt. Verkauft wird alles rund ums Kind: Saubere Kinderbekleidung, gut erhaltene Funktionswäsche, Sportbekleidung, Schuhe, Spielsachen, Fahrräder, Kinderwagen…. (keine Unterwäsche und Strumpfhosen, VHS-Videokassetten, Kuscheltiere) Warenannahme ist am Freitag, den 27. September von 17 bis 18.30 Uhr. Anmeldung bitte per Email an der Rot (www.rot.de) – Veranstaltungskalender heruntergeladen werden. Es müssen sich Alle anmelden - auch reservierte Kunden-Nummern. (per E- Mail, telefonisch oder per WhatsApp möglich) Eine Kundenliste mit den aufgeführten Artikeln gibt es nicht mehr! Kundennummern und weitere Infos auch unter kleidermarkt-rot@web.de oder telefonisch bei Simone Sigg (0159/03626622) ab 13 Uhr erfragt werden. 10% des Verkaufserlöses werden zur Finanzierung unseres Ferienprogramms verwendet. Eine Haftung für angenommene Ware kann nicht erfolgen. Nicht verkaufte Kleidungsstücke sowie nicht verkaufte Schuhe können Sie gerne bei der Rückgabe am Samstag an das Deutsche Rote Kreuz spenden. Basarteam Dettingen ● Herbstbasar 2019 in Dettingen SVO ● 39. Bronnenlauf des Lauftreffs Ochsenhausen OCHSENHAUSEN (sz) - Der SVO teilt mit, dass auch dieses Jahr der Bronnenlauf wieder stattfinden wird. Termin: Freitag 4. Oktober, um 16 Uhr für die Jogger und um 15.30 Uhr für die Walker. Es wird von Ochsenhausen nach Bronnen gelaufen und anschließend im dortigen Sportheim eingekehrt. Duschen sind vorhanden. Genauere Infos und Anmeldung bis zum 27. September bei 07352/93168 M. Reichert. basar@gs-dettingen.de oder telefonisch Tel. 0151 258 830 15 für Kd.-Nr. 300 – 399 Tel. 0151 258 830 18 für Kd.-Nr. 400 – 499. Rückgabe/Abrechnung erfolgt am Samstag, den 28. September von 18.30 bis 19 Uhr Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Grundschule unter www.gs-dettingen.de Während des Basars verkaufen wir Kaffee und Kuchen. Aus Platzgründen bitten wir Sie, keine Kinderwägen mit in die Halle zu nehmen. ANZEIGE KFZ−Ankauf schwäbische.de/auto