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Rottum Bote 18.03.2020

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Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 18. März 2020 Von Katrin Bölstler ● 35 Jahre Kinder durchs Leben begleitet Marianne Hofmaier hat die Kita in Steinhausen/Rottum dreieinhalb Jahrzehnte geleitet Einfach mal ein Buch mit Marianne Hofmaier anschauen – so wie Rafael und Marlena das heute gerne machen, haben das vor ihnen schon Hunderte andere Kinder getan. FOTO: KATRIN BÖLSTLER STEINHAUSEN AN DER ROT- TUM - Jeder, der in Steinhausen an der Rottum aufgewachsen ist, kennt diese Frau: Seit 1985 leitet Marianne Hofmaier den Kindergarten im Ort. In jedem dieser 35 Jahre hat sie in ihrer Gruppe durchschnittlich 25 Kinder betreut. Viele ihrer ersten Kindergartenkinder haben inzwischen selbst Kinder – und haben sie wieder zu ihr in den Kindergarten geschickt. Nun geht die Erzieherin in Ruhestand. Im Rückblick erinnert sie sich daran, wie sich in diesen dreieinhalb Jahrzehnten nicht nur die Einrichtung selbst, sondern auch die Anforderungen an ihren Beruf verändert haben. Zu Beginn des Gesprächs zieht Marianne Hofmaier fünf dicke bunte Ordner voller Bilder aus dem Regal. Die Fotos zeugen von den zahlreichen Umbauten der Einrichtungen, den vielen ehrenamtlichen Einsätzen der Eltern und ihr selbst, dem Aufbau des Waldspielplatzes, dem Bau des Hochbeets im Garten, der Entwicklung des Logos und vielem mehr. Erst 18 Jahre jung war Marianne Hofmaier, als sie sich für den Beruf der Erzieherin entschied. Die junge Frau gehörte damals zum ersten Jahrgang an der neuen Fachschule in Biberach. „200 Bewerberinnen waren wir, doch nur 30 wurden genommen“, erinnert sie sich. Dass es einmal so einen Mangel an Erzieherinnen geben würde, hätte damals keiner gedacht. Sie beginnt ihre berufliche Laufbahn am Biberacher Schulkindergarten für Körperbehinderte und bleibt dort, bis sie schwanger wird. Nach der Geburt ihres Sohns bleibt sie erst zu Hause und hilft dann einige Jahre in der Metzgerei ihres Mannes mit. 1985 trifft sie die Entscheidung, in ihren ersten Beruf zurückzukehren. Bürgermeister Heinz Rieger bietet ihr die Leitung des Kindergartens in Steinhausen an. „Der Verdienst war mager und obwohl 54 Kinder die Einrichtung besuchten, gab es nur 1,5 Erzieherinnenstellen“, erinnert sie sich. Das Angebot scheint ihr aber dennoch attraktiv, weil sie ihren vierjährigen Sohn mitbringen kann. Sie nimmt an, merkt jedoch schnell, dass das kein guter Deal war. „Wir mussten selber putzen und nachmittags war ich mit den Kindern alleine. Nach drei Wochen habe ich gesagt, entweder ich kriege jetzt eine Putzfrau oder ich kündige.“ Die Drohung wirkte. Nicht nur stellte die Gemeinde eine Putzfrau ein. Auch wurden aus den 1,5 Erzieherinnenstellen zwei, sodass beide Gruppen nun eine Vollzeit-Gruppenleitung hatten. Die junge Leiterin geht in den darauffolgenden Jahren mit viel Enthusiasmus an die Arbeit. Überstunden beginnt sie gar nicht erst aufzuschreiben. „Mir war von Anfang an wichtig, die Eltern mit einzubinden“, sagt sie. „Unser Etat war klein und es mangelte an vielem. Doch die Eltern sagten nie Nein, wenn ich sie um Hilfe bat, und so entstanden an zahllosen Abenden und Wochenenden Werkbänke für die Kinder, wir bauten den Spielplatz um, pflanzten Bäume und vieles mehr.“ Dadurch sei ein ganz großes Gefühl des Miteinanders und der Gemeinschaft entstanden. In einem nächsten Schritt versuchte Hofmaier, nach und nach das ganze Dorf zusammenzubringen. Die Pädagogin initiierte einen St.-Martins- Umzug, der vom Musikverein begleitet wurde und eine Kinderfasnet, bei der die Vereine bewirteten. „Ich glaube an den Spruch, dass es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen – und es hat sich gezeigt, dass man als Gemeinschaft, „Mit guten Freunden und vielen Helfern kann man Großes bewegen“ Benefiz- Rocknacht in Erolzheim war ein voller Erfolg vor allem im ländlichen Raum, sehr viel erreichen kann“, so die Kindergartenleiterin. Die Arbeit heute sei kaum zu vergleichen mit jener vor 35 Jahren. „Jeder hatte seine Gruppe und blieb mit diesen 25 Kindern den ganzen Tag zusammen. Damit das überhaupt funktioniert hat, mussten wir den Tagesablauf sehr viel stärker festlegen“, erklärt sie. Heute werde viel Wert darauf gelegt, die Kinder mitbestimmen zu lassen. Es gilt das Prinzip der offenen Türen. Zwar haben die Kinder immer noch eine feste Bezugsperson. Sie können jedoch selbst entscheiden, ob sie lieber drinnen oder draußen spielen, sich im Werk- oder Bastelraum aufhalten oder still in der Ecke ein Buch lesen. Das Motto der Einrichtung spiegelt dieses neue pädagogische Selbstverständnis wider: Jedes Kind soll in seiner Einzigartigkeit abgeholt und ein Stück in seinem Leben begleitet werden. Eine große Herausforderung, der sich die mittlerweile 16 Erzieherinnen, viele davon in Teilzeit, jeden Tag aufs Neue stellen. Komplexer wird diese Herausforderung auch noch dadurch, dass seit einigen Jahren immer mehr Flüchtlinge mit wenigen oder gar keinen Deutschkenntnissen den Kindergarten besuchen. „Diese Kinder bringen aufgrund ihres bisherigen Lebens und der Flucht ein ganz anderes Päckchen als die Einheimischen mit. Sie sind oft introvertierter und manchmal auch aggressiver. Bei uns müssen sie also nicht nur Deutsch lernen, sondern auch, wie das Miteinander in Deutschland funktioniert“, sagt Hofmaier. Aber auch diese Herausforderung meistere ihr Team. Genauso wie zum Beispiel, dass jeden Tag schon Dreijährige aus den Teilorten mit dem Linienbus kommen. „Es ist kaum zu glauben, aber es ist in all den Jahren dabei noch nie etwas passiert“, freut sie sich. Seit dem großen Umbau vor ein paar Jahren werden nun 65 Kinder ab zwei Jahren im Kindergarten und weitere zehn Kinder ab einem Jahr in der Krippe betreut. Die Eltern können dabei wählen zwischen einer Regelgruppe, einer Ganztagsgruppe und verlängerten Öffnungszeiten. Alle drei Betreuungsmodelle können tageweise gebucht werden. „Wir wollen unseren Eltern möglichst viel Flexibilität bieten. Für uns ist das teils aber auch knifflig, da wir dadurch an jedem Wochentag unterschiedlich viele Kinder betreuen“, sagt sie. Einen entsprechenden Dienstplan zu erstellen, sei da schon anspruchsvoll. Nun geht es darum, in den nächsten Monaten eine Nachfolge zu finden. Wer auch immer es sein wird, tritt in große Fußstapfen. EROLZHEIM (sz) - Kürzlich fanden sich Classic-Rockfans in der Espachstrasse bei den Firmen Tebo Creativ, Bürokult und Kuso Licht ein, um gemeinsam für die gute Sache zu rocken. Für den Verein „Zusammen Berge versetzen“ kamen durch die zahlreichen Besucher, den Sponsoren und die Band Mixtape eine stattliche Spendensumme für Menschen zusammen, die unverschuldet durch Krankheit oder Schicksalsschläge in Not geraten sind. Um die Sängerin der Band Mixtape zu Zitieren „Mit guten Freunden und vielen Helfern kann man Großes bewegen“. Danke an Alle, die zum gelingen dieser Benefizveranstaltung beigetragen haben, die den Besuchern, dem Verein und der Band noch lange im Gedächtnis bleiben werden Die Band Mixtape sorgte für ausgelassene Stimmung. FOTO: PRIVAT

25 Jahre Meister Hipp Ihr Maler Sonderveröffentlichung Ein breites Portfolio Auf 25 erfolgreiche Jahre kann Gerhard Hipp mit seinem Malerfachbetrieb zurückblicken. Für ihn und seine acht Facharbeiter sind die Auftragsbücher sogar im nächsten Jahr schon wieder gut gefüllt. Auch um seine Nachfolger muss sich Hipp keine Sorgen machen. BIBERACH - Zu den Kunden von Gerhard Hipp gehören namhafte Biberacher Unternehmen wie Liebherr, Handtmann, Vollmer, die Kreissparkasse, die Baugenossenschaft und auch Aldi Süd. Sowohl im geschäftlichen als auch privaten Bereich führen er und sein Team aus aktuell einem weiteren Meister und acht Gesellen Maler- und Tapezierarbeiten sowie Betonsanierung aus, gestalten Fassaden, verlegen Bodenbeläge und setzen Kreativtechniken an Oberflächen ein. Hipp erklärt: „Gleichzeitig führen wir Scheckübergabe mit Frau Brade für den Kinder- und Jugend Hospizdienst Biberach. mittlerweile 80 Prozent unserer Arbeiten bei Privatkunden aus. Wir beherrschen auch diverse Spezialtechniken, die wir mit unseren Kunden von der Annahme bis FOTO: PRIVAT Fertigstellung des Projekts absprechen. Bei uns steht Qualität an erster Stelle, unsere Kunden können sich zu 100 Prozent auf uns verlassen.“ Danke für die tolle Zusammenarbeit. Herzlichen Glückwunsch zum Firmenjubiläum. Alles Gute zum 25-jährigen Jubiläum! Ich wünsche dem „schnellsten Maler aus Biberach“ weiterhin viel Erfolg. Versicherungsbüro Jürgen Wagner König-Wilhelm-Str. 36, 88471 Laupheim Tel 07392 6881 juergen.wagner@ergo.de www.juergen-wagner.ergo.de Meister Hipp Ihr Maler • Maler- und Tapezierarbeiten • Bodenbeläge • Fassadengestaltung • Betonsanierung • Creativtechniken 88441 Mittelbiberach Telefon 07351 72170 Bernd Häring Werbung, Mittelbiberach