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Rottum Bote 18.03.2020

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Rottum

Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 18. März 2020 KIRCHDORF - 40 Tage lang von Aschermittwoch bis Ostern dauert sie: die Fastenzeit. Viele Christen, ob evangelisch oder katholisch, fasten auf ihre Weise und manche fasten gar nicht. In der evangelischen Kirchengemeinde Kirchdorf hat sich eine Fastengruppe zum gemeinsamen „Klimafasten“ gebildet. Wie funktioniert das „Klimafasten“? Die „Schwäbische Zeitung“ war beim ersten Treffen der Gruppe dabei. Die Zahl der Teilnehmer ist an diesem Abend überschaubar. Abgesehen von Pfarrerin Ulrike Ebisch und ihrem Mann sind fünf Personen in das evangelische Gemeindehaus in Kirchdorf gekommen. Inmitten eines Stuhlkreises liegt ein buntes Tuch auf dem Boden, darauf eine Vase mit einem Strauß Narzissen, um das Tuch herum sind kleine Fußabdrücke aus bunter Pappe verstreut, eine Kerze brennt. Nach einer geistlichen Einstimmung geht es los. Das Motto des Abends: „Zeit für meinen ökologischen Fußabdruck“. „Eine Woche Fastenzeit ist vergangen“, sagt Ebisch. „ Was habe ich mir vorgenommen? Was war leicht daran, was schwer? An was denke ich zuerst, wenn ich an die kommende Fastenwoche denke?“, fragt die Pfarrerin in die Runde. Reihum berichten die Teilnehmer, was sie sich vorgenommen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Dabei wird deutlich, dass es keine bestimmten Vorgaben für das „Klimafasten“ gibt. „Ich habe im vergangenen Jahr auf Bier verzichtet. Das war zu leicht. In diesem Jahr verzichte ich auf Fleisch“, sagt ein Teilnehmer. „Nach meiner Meinung haben wir den Geschmack verloren. Ganz auf etwas zu verzichten, schärft den Sinn. Mal schauen, was dabei Fasten fürs Klima In der evangelischen Kirchengemeinde Kirchdorf trifft sich eine Gruppe zum „Klimafasten“ – so funktioniert es Von Sybille Glatz ● Gudrun Diebold (von links), Hanna Haas und Pfarrerin Ulrike Ebisch machen mit beim „Klimafasten“. Das Motto des ersten Treffens war „Zeit für meinen ökologischen Fußabdruck“. FOTO: SYBILLE GLATZ ROTTUM (sz) - Neben vielen Mitgliedern konnte Vorstand Sabine Borner auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Reck bei der Generalversammlung des Sportverein Rottum begrüßen. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Verein, wie Schriftführerin Christine Schmid in Ihrem Bericht vortrug. Neben jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen wie Maibaumkranzen, Sommerferienprogramm und Adventswanderung unterstützte der Sportverein den Frauenbund Rottum im vergangenen Jahr bei der Durchführung des Seniorennachmittags der Gemeinde. Höhepunkt im Vereinsjahr war aber natürlich das 5. Jakob- Fischer-Fest. Viel Organisation und Vorbereitung war wieder erforderlich. Eine magere Apfelernte machte den Organisatoren schwer zu schaffen. Durch Zufall konnten dann noch Jakob-Fischer-Äpfel am Bodensee geholt werden. Leider machte dann die Wetterprognose die ganze Vorfreude zunichte. Es wurde das Beste aus dem Fest gemacht, mit Erfolg: es kamen trotz des schlechten Wetters viele Besucher. Am Ende des Tages war der Veranstalter dann doch sehr zufrieden. Leider war das Jakob-Fischer-Fest nicht die einzige Veranstaltung des Sportvereins bei der es geregnet hat. Auch bei der 22. Radtour der rauskommt.“ Ein Ehepaar berichtet, dass sie sich nichts Konkretes vorgenommen hätten. „Ich faste nicht, sondern ich tu was für andere. Ich pflege eine große Streuobstwiese. Die Natur ist mittlerweile so weit, dass man da etwas tun kann. Das ist mein Beitrag zum Klimaschutz“, sagt der Ehemann. Seine Frau meint: „Mir ist der Zusammenhalt in der Familie wichtig. Und die Natur. Das ganze Jahr über essen wir nicht viel Süßes und trinken wenig Alkohol. Der Frauensportgruppe konnte Paula Niedermaier von Regen berichten. Die Radlerinnen waren bei ihrer zweitägigen Radtour auf dem Hopfenrundweg bei Tettnang unterwegs. Am zweiten Tag mussten sie dann für den Heimweg den Zug benutzen, was ihnen trotz der etwas unhandlicheren und schweren E-Bikes leichter viel als erwartet. Abteilungsleiterin Karin Kutter berichtete von den Übungsstunden am Dienstagabend unter Anleitung von Paula Niedermaier. Gerne probiert Paula das bei ihren Fortbildungen neu Erlernte mit den Turnerfrauen aus. Mit Ausdauerund Kräftigungsübungen unterstützt von verschiedenen Hilfsmitteln, wie Hanteln, Terrabändern, Softbällen halten sich die Turnerfrauen fit und können sich auspowern. Im Sommer wird dann außerhalb der Halle gewalkt oder Fahrrad gefahren. Seit September gibt es beim Kinderturnen zwei nach Alter getrennte Gruppen, wie Paula Niedermaier zu berichten weiß. Im vierzehntägigen Wechsel wird für die Kinder im Alter von 3 bis 6 Knackpunkt ist das Reisen. Das tun wir gern.“ Die Fastengruppe kam auf Anregung von Gudrun Diebold und Hannah Haas zustande. „Die Idee stammt von der Landeskirche. Für mich persönlich eine tolle Idee“, sagt Haas. Sie fokussiere sich in der Fastenzeit auf das, was ihr wichtig sei. Die Landeskirche stellt Materialien zum „Klimafasten“ zur Verfügung. Beim Treffen wird ein Blatt davon ausgeteilt. Es sind zwölf Fragen darauf, mit Jahren und von 7 bis 9 Jahren das Sportangebot gemacht. So ist es möglich die Kinder dem Alter entsprechend zu fördern. Im Schnitt kommen 5 bis 8 Kinder je Gruppe. Für den Seniorennachmittag der Gemeinde hatten sie mit den Kindern einen Frühlingstanz einstudiert. Gerne sind sie auch mit den Kindern, wenn es die Witterung zulässt im Freien. Vor den Osterferien gibt es eine Osterralley für die Kinder. Zur Donnerstag-Gymnastik mit Anne Wohnhas kommen viele alte und neue Gesichter, wie Sabine Borner in ihrem Bericht zu erzählen weiß. Seit über zwanzig Jahren halten sich hier Männer und Frauen mit Gedächtnis- und Koordinationsübungen fit. Beim Kassenbericht gab es positives zu vermelden. Den zahlreichen Ausgaben standen denen die Teilnehmer herausfinden können, wie es um ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck bestellt ist. Diebold liegt das Thema Energiesparen am Herzen. „Ich habe mir vorgenommen, nur noch nötige Autofahrten zu machen“, sagt sie in der Runde. Was sie ebenfalls angesprochen habe, sei das diesjährige Fastenmotto der evangelischen Kirche: sieben Wochen ohne Pessimismus. Das sieht auch Knut Ebisch so. „Wenn man die Nachrichten hört, merkt man: Irgendwas ist verrückt. Ich finde es wichtig, Zuversicht zu geben, sowohl durch Worte als auch durch Taten.“ Pfarrerin Ebisch berichtet: „Ich mache schon lange mit bei ,sieben Wochen ohne’, ohne Süßes, ohne Alkohol. Das Viertele am Abend fehlt mir schon, aber eher wegen des Geschmacks.“ Ihr Wunsch sei es, dass durch das „Klimafasten“ der Blick geschärft wird, auch für die kleinen Dinge. „Ein Liter Mineralwasser verursacht 210 Gramm CO2-Emissionen, ein Liter Leitungswasser nur 0,2 Gramm“, sagt Ebisch. Das nächste Treffen ist am Mittwoch, 18. März, um 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Kirchdorf. Das Motto des Abends ist „Zeit für Lebensmittel retten“. Höhepunkt im Vereinsjahr war das 5. Jakob-Fischer-Fest Eindeutiges Vertrauensvotum für 1. Vorstand Sabine Borner stattliche Einnahmen gegenüber, so dass ein Überschuss im vergangenen Geschäftsjahr erzielt werden konnte. Die einwandfreie Kassenführung durch Kassier Birgit Stauderer wurde von Kassenprüfer Günther Niedermaier bestätigt. Er beantragte von der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft. Im Anschluss an die Berichte konnte Bürgermeister Reck die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft feststellen. Auch bei den von Bürgermeister Reck durchgeführten Wahlen gab es einstimmige Ergebnisse. 1. Vorstand Sabine Borner und die beiden Kassenprüfer Reinhold Göppel und Günther Niedermaier wurden bestätigt. Dankesworte vom 1. Vorstand Sabine Borner gab es noch für alle Spender und Unterstützer des Vereins.

Rottum Bote ANZEIGEN Mittwoch, 18. März 2020 Im Handumdrehen zum Traumgarten BERKHEIM. Im Frühling kann es gar nicht schnell genug gehen. Von jetzt auf gleich soll das Outdoor-Wohnzimmer fertig sein – ohne langes Warten. Kaufen, pflanzen, fertig! Winterharte XXL-Pflanzen lassen diesen Gartentraum wahr werden. Sie verwandeln selbst eine triste Betonwüste im Handumdrehen in eine grüne Oase. Sollten Sie Hilfe beim Transport oder Einpflanzen benötigen, sprechen Sie uns einfach an: wir bieten auch Pflanz- und Lieferservice. Eine umfassende persönliche Beratung in allen Gartenfragen versteht sich von selbst. ➤ www.baumschule-grimm.de KFZ−Angebote Gebrauchtwagenvermietung monatsweise, z.B. als Übergangsauto, vorüberg. Zweitwagen usw. Fa. Alfred Geier Schönebürg · Tel. 07353-2971 www.auto-geier.de KFZ−Ankauf Fasanenweg 21 · 88410 Bad Wurzach Immobilienmarkt schwäbische.de/auto Aktion gültig bis 31. März 2020 schwäbische.de/kleinanzeigen