Aufrufe
vor 2 Monaten

Rottum Bote 17.03.2021

  • Text
  • Ochsenhausen
  • Rottum
  • Kinder
  • Bote
  • Garten
  • Werkrealschule
  • Steinheim
  • Liebe
  • Telefonisch
  • Schule

Rottum

Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 17. März 2021 KleiderTreff hat geöffnet Winterschlussverkauf läuft noch bis 20. März OCHSENHAUSEN (sz) - Der Secondhand-Laden KleiderTreff in Ochsenhausen in der Memminger Straße 7 ist wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet – von Montag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr sowie Dienstag, Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr. Der Winterschlussverkauf, bei dem das gesamte Sortiment nur noch die Hälfte kostet, läuft noch bis 20. März. Das ganze Jahr über wird gut erhaltene Kleidung zu günstigen Preisen gerade auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel angeboten. Zurzeit können sich nur zwei Kunden gleichzeitig und für die Dauer von maximal 30 Minuten im Laden aufhalten. Sie können einfach vorbeischauen und notfalls eine Wartezeit in Kauf nehmen oder vorab einen Einkaufstermin telefonisch vereinbaren während der Öffnungszeiten unter 0152 347 634 45. Kleidung – besonders auch für Babys, Kinder und Herren - sowie Schuhe, Accessoires und Heimtextilien werden gerne angenommen, wenn sie vom Spendenden in Bezug auf Intaktheit und Sauberkeit gut vorsortiert wurden. Als Orientierung hilft die Frage: Würde ich das Kleidungsstück selbst noch tragen? Auch ausgediente Handys und Smartphones können Sie im Laden abgeben; eine gute Gelegenheit also, ihnen die Chance eines zweiten Lebens zu geben oder einem fachgerechten Recycling zuzuführen und dabei Gutes zu tun. Mit dem Erlös werden Sozialprojekte von Missio finanziert. Ein kurzes informatives Video hierzu kann auf Youtube unter dem Stichwort „Goldhandys Minister Müller“ aufgerufen werden. Wer Interesse hat, bei Sortierung und Verkauf im Kleider- Treff mitzuhelfen, kann sich gerne beim Verkaufspersonal informieren und einen Flyer mit entsprechenden Infos erhalten oder Kontakt aufnehmen mit Barbara Baumann, Telefon 07352 7198. Dettinger Kinderkirche-Team ● Kindergottesdienst-Kinder bekommen ein Osterpaket DETTINGEN Leider kann das Kinder-Kirche-Team der Kirchengemeinde Dettingen derzeit ihre Stammkunden, die Kindergarten- und Grundschulkinder bis zum Kommunionalter, nicht wie gewohnt einmal monatlich zum gemeinsamen Kindergottesdienst einladen. Deshalb bekommen die ca. 40 Familien für ihre Kinder, so wie vor Weihnachten, ein Oster- Paket nach Hause geliefert. Für das Dettinger Kinderkirche- Team steht grundsätzlich das kindgerechte vermitteln des kirchlichen Jahreskreises, mit den dazugehörigen Ritualen und natürlich der Kinderbibel als Geschichtenbuch über Jesus im Vordergrund. Durch ein spielerisches Erarbeiten dieser Themen, was normalerweise während des Kindergottesdienstes, der parallel zum Hauptgottesdienst im Gemeindehaus stattfindet, passiert, soll den Kindern der Glaube mit auf den Weg gegeben werden. Bei dem nun aktuellen Oster-Paket übernimmt hier die Raupe „Pasquarella“ als Geschichtenerzählerin diese Aufgabe. Zu Beginn soll zu Hause ein Ostertisch vorbereitet werden, so wie der Altar den die Kinder vom Bücherei Kirchdorf ● In die Bücherei mit Termin Kindergottesdienst als durchgängiges Ritual kennen. Folgende Gegenstände werden dazu benötigt: Eine Tischdecke, ein Kreuz, die Kinderbibel, Blumenschmuck, eine Kerze und diese Mal ein kleines „Nest“ für die Raupe „Pasquarella“. Das Oster- Paket beinhaltet 8 Briefe. In jedem Brief befindet sich eine Geschichte, eine Perle und ein Ausmalbild. Nach und nach werden die Briefe passend zum Termin geöffnet und gemeinsam gelesen. Aus den insgesamt 8 Perlen entsteht die Raupe „Pasquarella“, die an Ostern zum Schmetterling wird. KIRCHDORF (sz) - „Kontaktlos“ hatte die Bücherei in Kirchdorf bereits in den vergangenen Wochen geöffnet, mit Termin konnten vorbestellte Bücher abgeholt und Rückgaben abgegeben werden. Wie die Bücherei nun mitteilt, dürfen ab Mittwoch pro Termin vier Personen in die Bücherei – solange die Inzidenz im Landkreis unter 100 bleibt. Termine können telefonisch unter 07354/932728 oder per Mail an team@buechereikirchdorf.com ausgemacht werden. Die Bücherei hat immer mittwochs und freitags von 16 bis 18.30 Uhr geöffnet. Sonderveröffentlichung GARTEN IM FRÜHLING Was steht im Garten an? Region - Wenn die ersten Frühblüher ihre Triebe aus der Erde strecken, geht die Arbeit im Garten richtig los. Blumen und Gemüsesetzlinge für Beet und Balkon können Sie auf der Fensterbank vorziehen. Auch die Gartenschere sollte griffbereit liegen. Denn Obstbäume, Winterblüher, Rosen, Clematis und Hortensien benötigen eine Schnittpflege. Dafür ist der März genau der richtige Monat. Zumal jetzt auch Blumengeschäfte, Gärtnereien und Gartenmärkte unter den bekannten Hygieneregeln wieder geöffnet sind. Pflanzen im Topf - wie diese Tomate - brauchen regelmäßig Dünger. FOTO: ANDREA WARNECKE Wenn nicht schon bereits im Februar geschehen, sollten Sie den März nutzen, um Ihren Garten aufzuräumen. Hierzu zählt das Entfernen abgestorbener und verwelkter Pflanzenteile, das Harken der Beete, das Austauschen beschädigter Blumentöpfe und das Bestücken von Balkonkästen und Co. Bereits beschädigte Gartenwege können Sie bei dieser Gelegenheit ausbessern. Auch das Gras im Garten sollten Sie von Laubresten, Baumfrüchten und abgefallenen Zweigen befreien. Sonst beginnt es womöglich zu faulen.Ist der Garten soweit ordentlich, können Sie an die Vorbereitung und Gestaltung für das Frühjahr beginnen. Hierzu zählt neben einem Rückschnitt auch das Säen und Pflanzen schöner Blumen. Auch das Gemüsebeet können Sie nun vorbereiten. NEU Baumfällungen Wurzelstockfräsen Hecken schneiden mit Entsorgung Montagekranverleih St.-Joseph-Weg 1 88450 Berkheim/Illerbachen 08395/2513 o. 0171/4962800 Rindenmulch zu verkaufen Preis: € 25.-/m 3 ab Werk Abholzeiten: nur freitags 13.00 bis 16.15 Uhr Klosterstr. 49 88430 Rot a.d. Rot Tel. 08395/93660

Rottum Bote ROTTAL Mittwoch, 17. März 2021 Von Katrin Bölstler ● ROT AN DER ROT - An der Abt- Hermann-Vogler-Schule haben sich für das kommende Schuljahr so viele neue Fünftklässler angemeldet wie noch nie. 33 Schüler werden nach den Sommerferien die Werkrealschule in Rot an der Rot besuchen. Und das bedeutet, dass es zum ersten Mal zwei fünfte Klassen geben wird. Es ist ein Riesenerfolg für das Kollegium und für Schulleiter Werner Egger. Entsprechend groß war die Freude diesen Freitag. Warum ausgerechnet an dieser Werkrealschule der Zuspruch so groß ist, während andere im Land schließen müssen? Egger fragt sich das selbst immer wieder. „Bei den Einzelführungen, die wir dieses Jahr anstatt der allgemeinen Informationsveranstaltung angeboten haben, haben die Eltern uns immer wieder gesagt, dass sie vor allem unser praktischer Ansatz überzeugt“, berichtet er. An der Werkrealschule wird ein großer Fokus darauf gelegt, die Schüler bei der Berufswahl Roter Werkrealschule wird ab Klasse 5 zweizügig 33 Anmeldungen für die 5. Klasse – das sind so viele Anmeldungen wie noch nie zu unterstützen. Rund zwei Drittel beginnen direkt nach ihrem Schulabschluss eine Berufsausbildung. „Wir sind die Schule für die Kinder, die mit den Händen denken. Das trifft es am besten“, sagt Egger. „Es gibt einfach Kinder, die sind nicht schlechter als andere, die sind aber keine Theoretiker, sondern Praktiker – und für diese Kinder sind wir die richtige Schule“, ist der Rektor überzeugt. Diese Kinder habe es immer gegeben und werde es auch immer geben. Er selbst habe den zweiten Bildungsweg eingeschlagen und habe zuerst eine Berufsausbildung gemacht. Daher wisse er genau, wovon er spreche. Und dass er hinter dieser Schulform stehe, würden die Eltern spüren, glaubt er. Zudem habe er ein exzellentes Kollegium, das an einem Strang ziehe. Sein nächstes Ziel: die zehnte Klasse an die Schule zu holen. „Wir haben viel Lob seitens der Politik erhalten, dass die Anmeldezahlen seit Jahren bei uns so gut sind, doch nun braucht es Taten. Es wäre für unsere Schüler ein enormer Vorteil und würde die Anmeldezahlen noch weiter in die Höhe treiben, wenn man bei uns auch den mittleren Bildungsabschluss machen könnte“, ist er sich sicher. Die aktuellen Vorgaben sehen jedoch vor, dass das nur möglich ist, wenn eine Schule stabil 40 Kinder in den unteren Klassen hat. Zudem ist es seit der letzten Schulreform möglich, an den Realschulen die beiden Abschlüsse machen zu können – was vielerorts dazu beiträgt, dass die Werkrealschulen verschwinden. In Rot an der Rot ist das jedoch keine Gefahr. Erneut hat die Werkrealschule ihr Einzugsgebiet erweitert. Die künftigen und jetzigen Schüler kommen nicht nur aus Rot, sondern auch aus Dettingen, Berkheim, Kirchberg, Hauerz bei Bad Wurzach und sogar aus dem nahe gelegenen Bayern. Eltern aus Dettingen und Berkheim haben laut Egger Kontakt mit dem Schulamt aufgenommen, um sich für eine Schulbusverbindung einzusetzen. Denn mit den Linienbus müssen die Schüler aus diesen Ortschaften momentan zweimal umsteigen. „Für mich sind diese hervorragenden Anmeldezahlen ein persönlicher Triumph“, sagt Egger. „Als ich im Schuljahr 2014/ 2015 hier anfing, waren es nur fünf Fünftklässler und man hatte mir eine baldige Schließung der Schule prognostiziert. Die jetzige Entwicklung zeigt, dass dies sehr wohl eine wichtige Schulform ist und man mit Engagement sehr viel erreichen kann.“ „Dass Eltern sich so zahlreich für unsere Schule interessieren, freut mich natürlich sehr“, sagte Rots Bürgermeisterin Irene Brauchle, als sie von der guten Nachricht erfuhr. „Zeigt es doch, dass auch heute eine Werkrealschule mehr als nur eine Daseinsberechtigung hat, sondern dass sie ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Schullaufbahn unserer Kinder sein kann. Mittlerweile sieht dies auch das Land wieder als wichtig an und steht hinter unseren Werkrealschulen. Ich bin sehr froh über diese Entwicklung, gerade für unseren ländlichen Bereich sind Werkrealschulen auch in Zukunft nicht wegzudenken.“ In der Roter Werkrealschule werde viel Wert darauf gelegt, die Kinder zu eigenständigen Persönlichkeiten zu entwickeln, die sich auch im beruflichen Leben gut behaupten könnten. „Das engagierte Kollegium ist sicherlich einer der Hauptgründe für die hohe Akzeptanz bei den Eltern. Aber auch der praxisbezogene Unterricht, unsere vielen Bildungspartner, die den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die Berufswelt geben, tragen dazu bei, dass sich die Schülerzahl in den letzten Jahren unglaublich positiv entwickelt hat“, vermutet Brauchle. Liebe Leserinnen, liebe Leser, gerne drucken wir Ihre eingereichten Beiträge ab. Beachten Sie bitte, dass der Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge immer freitags um 18 Uhr ist, da der Rottum Bote am Montag in den Druck geht. Später eingehende Beiträge können für die aktuelle Ausgabe leider nicht mehr berücksichtigt werden. ANZEIGEN Kraftfahrzeugmarkt KFZ−Ankauf Kaufe Wohnmobile + Wohnwagen. 0 39 44/3 61 60, www.wm-aw.de Fa. schwäbische.de/auto