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Rottum Bote 17.03.2021

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Rottum Bote OCHSENHAUSEN Mittwoch, 17. März 2021 Gymnasium Ochsenhausen ● Abiturarbeiten können eingesehen werden OCHSENHAUSEN (sz) - Die Abiturienten des Jahrgangs 2020 des Gymnasiums Ochsenhausen haben die Möglichkeit, im Zeitraum vom 22. bis 31. März ihre korrigierten Abiturprüfungsarbeiten an der Schule einzusehen. Außerdem können die Abiturienten des Jahrgangs 2017 ihre Arbeiten im gleichen Zeitraum am Gymnasium Ochsenhausen abholen, ansonsten werden die Dokumente vernichtet. Pandemiebedingt sind laut Gymnasium nur Einzeltermine möglich. Die ehemaligen Schüler werden gebeten, individuelle Termine mit dem Sekretariat (Telefon 07352/921532) zu vereinbaren. Mehr als 5000 verschiedenen Arten Muscheln und Schnecken hat Bernd Kapitza in seiner Sammlung. FOTOS: MUSCHELMUSEUM Die Welt der Muscheln ist wieder geöffnet Betreiber hat keine finanzielle Unterstützung bekommen und fühlt sich im Stich gelassen Von Tobias Rehm ● OCHSENHAUSEN - Unter bestimmten Auflagen dürfen Museen im Landkreis seit vergangener Woche wieder öffnen. Auch das Muschelmuseum in Ochsenhausen. Betreiber Bernd Kapitza ist froh, wieder Besucher in die Welt von Muscheln und Schnecken einführen zu können. Wohl wissend, dass dies möglicherweise nur eine Momentaufnahme ist, könnte dieser Öffnungsschritt bei weiter steigender Inzidenz doch wieder rückgängig gemacht werden. Ob das Museum eine dritte längere Schließung überstehen würde, bezweifelt Kapitza. Finanzielle Unterstützung habe er in den vergangenen zwölf Monaten schließlich keine erhalten. Nur wenige Monate durfte das Muschelmuseum in der Ochsenhauser Bahnhofstraße im vergangenen Jahr Besucher empfangen. „In der Zeit, in der wir offen hatten, mussten wir aber schwere Einbußen verkraften“, berichtet Bernd Kapitza. Busreisen seien weggefallen, viele Gruppen hätten abgesagt. Unterm Strich schätzt der Museumsbetreiber, höchstens ein Viertel des sonst üblichen Umsatzes gemacht zu haben. Unterstützung seitens der Politik habe er in dieser Lage als Soloselbstständiger im Nebengewerbe nicht erfahren. „Ich bin immer durchs Raster gefallen und habe keinen Cent bekommen“, sagt Kapitza. Ein beispielhafter Blick auf die „Corona-Überbrückungshilfe III“, die für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 Firmen und Selbstständigen finanziell unter die Arme greifen soll, bestätigt dies. Das Bundeswirtschaftsministerium listet bei Unternehmen, die „explizit nicht antragsberechtigt“ seien, neben Unternehmen mit mehr als 750 Millionen Euro Jahresumsatz auch Freiberufler oder Soloselbständige im Nebenerwerb auf. Soloselbstständige dürfen nur dann einen Antrag stellen, wenn mindestens 51 Prozent der Einkünfte aus der selbstständigen Tätigkeit stammen. Was bei Bernd Kapitza nicht der Fall ist. Er fragt sich, ob in der Politik zwischenzeitlich angekommen ist, dass es auch Nebenerwerbstätige wie ihn gibt, die Monat für Monat laufende Kosten hätten. „Miete, Heizung, Strom, Wasser, Versicherung – das läuft alles weiter“, sagt Kapitza. Und ohne Einnahmen müsse er diese Kosten aus der eigenen Tasche bezahlen. Mit einem hohen vierstelligen Betrag habe er das Museum im vergangenen Jahr bezuschusst. Ihm fehle das Verständnis, weshalb die Gelder aus den Hilfsprogramm „derart ungerecht“ verteilt würden. Zumal er auch andere Museumsbetreiber kenne, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen hätten. Bernd Kapitza betont zwar, dass die Lage in seinem Fall nicht existenzbedrohend sei, weil er nicht vom Museum leben müsse. Bei einer weiteren längeren Schließung müsse er aber durchaus überlegen, ob der Fortbestand des Muschelmuseums noch Sinn mache. Schließlich stecke er „einen Haufen Zeit und Geld“ in die Einrichtung. Dabei sei die Befürchtung, die Museumstür wegen einer zu hohen Inzidenz bald wieder schließen zu müssen, durchaus groß. Umso mehr freute sich Kapitza, dass er gleich am ersten Tag wieder die erste Gruppe im Museum begrüßen durfte und seine maritimen Muscheln und Schnecken aus der „weltweit größten zugänglichen Privatsammlung“ zeigen konnte: Mehr als 5000 verschiedenen Arten und nahezu 30 000 Exemplare befinden sich in seinem Besitz. Besucher können sich für das Muschelmuseum telefonisch unter 0175/1100114 oder per E-Mail an info@muschelmuseumochsenhausen.de anmelden. Landratsamt Biberach ● Kfz-Zulassungsstelle ist wieder geöffnet OCHSENHAUSEN (sz) - Die Kfz-Zulassungsstelle in Ochsenhausen sind ebenso wie jene in Laupheim und Riedlingen seit Montag, 15. März, wieder geöffnet. Kunden müssen vorab einen Termin ausmachen. In den Außenstellen dürfen sich aufgrund von Hygiene- und Abstandbestimmungen maximal zwei Besucher gleichzeitig aufhalten. Weitere Terminkunden müssen vor der Außenstelle warten. Auch dort gelten ein Mindestabstand von 1,5 Metern und die allgemeinen Hygienehinweise. Der Einlass ist nur mit einer medizinischen Maske (FFP2- oder OP-Maske) erlaubt. Die Zulassungsstelle in Ochsenhausen hat montags von 8 bis 13 Uhr, dienstags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Termine für die Zulassungsstelle können ab sofort telefonisch unter 07351/ 526070 oder online unter www.biberach.de (Landratsamt/Verkehrsamt) vereinbart werden. Bücherei Ochsenhausen ● Neuer Lesestoff zum Thema Frühling und Garten liegt nach Angaben der Bücherei schon bereit. FOTO: BÜCHEREI OCHSENHAUSEN „Click & Meet“ auch in der Bücherei OCHSENHAUSEN (sz) - Ab dieser Woche ist die Bücherei Ochsenhausen wieder für alle Leser zugänglich, allerdings ausschließlich mit telefonisch vereinbartem Termin. Dieser kann unter der Nummer 07352/939284 jeden Dienstag ab 14 Uhr und jeden Mittwoch ab 15.30 Uhr ausgemacht werden. Die Termine können für dienstags zwischen 15 und 18 Uhr und mittwochs zwischen 16.30 und 18.30 Uhr ausgemacht werden.

Bei uns blüht Ihnen was Sonderveröffentlichung Danke an die Kunden OCHSENHAUSEN - Die Geschäfte auf dieser Seite und noicjht nur die in der Rottumstadt möchten es sich nicht nehmen lassen auch in dieser außergewöhnlichen Zeit mit einem Blumengruß den Frühling einzuläuten. Primeln Frühlingsaktion in Ochsenhausen Vielen Dank an all die Kunden, die an uns gedacht haben, auch während des Lockdowns nicht einfach Ware bei den großen offenen Geschäften oder im Internet gekauft zu haben, die in unserem Sortiment vorkommt. Sie haben damit den Einzelhandel vor Ort massiv unterstützt. So die Vertreter des Ochsenhauser Gewerbevereins. Wie in den Jahren zuvor werden an die Kunden Primeln kostenlos als kleines Dankeschön verteilt. Viele bunte Primeln warten auf die Kunden. FOTO: SWEN PFÖRTNER Besondere Figuren stehen auch bereit. FOTO: PRIVAT „Wir finden es auch nicht gut, dass die Discounter und Supermärkte ihr Nonfood-Angebot stetig ausbauen. Elektrogeräte, Gartenartikel und vieles mehr werden dort verkauft, während der örtliche Einzelhandel geschlossen bleiben muss. Das haben wir sehr bedauert und wollen jetzt wieder mit großem Engagement für unsere Kunden da sein“, so der Verein weiter. Doch die langjährige Treue unserer Kunden lässt den Gewerbeverein und den gesamten Einzelhandel in Ochsenhausen zuversichtlich in die Zukunft blicken. „Wir setzen weiterhin auf Sie!“ LUST AUF SCHÖNE SCHUHE Schuhhaus Jäger Ochsenhausen Poststraße 51 Frühling/ Sommerschuhe Schuhhaus Hepfer Bürgerturmstraße 17 neu eingetroffen! 88400 Biberach