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Rottum Bote 16.06.2021

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Sonderveröffentlichung

Sonderveröffentlichung Zwei besondere Attraktionen Die ehemalige Benediktiner- Reichsabtei Ochsenhausen zählte einst zu den größten Klosteranlagen Süddeutschlands. OCHSENHAUSEN (red) - Auch heute noch ist das Klosterareal imposant und beeindruckt zahlreiche Besucher jedes Jahr. Mit der Landesakademie für die musizierende Jugend Baden-Württemberg hat eine hochwertige Einrichtung für Kinder und Jugendliche Einzug ins Kloster gehalten. Besucher können sich im Kloster bei einer Konventführung erklären lassen, wie die Mönche hier gelebt haben. Dazu gehört auch ein Blick in die historische Sternwarte, von der aus die Mönche der weltlichen Wissenschaft frönten. Mit dem Klostermuseum und der Basilika St. Georg mit der dortigen Gabler-Orgel gibt es LEBEN UND ARBEITEN IN OCHSENHAUSEN Die Klosteranlage in Ochsenhausen. FOTO: PRIVAT Die Museumsbahn Öchsle. FOTO: BENNY BECHTER noch viele weitere Highlights für Sie zu entdecken Mönche aus dem Benediktinerorden siedelten sich im 11. Jahrhundert in Ochsenhausen an. Der Orden gilt als der älteste Orden der westlichen Kirche. Seine Mönche leben bis heute nach der Regel, die der Ordensgründer Benedikt von Nursia im frühen Mittelalter festlegte. Im Mittelpunkt seiner Ordensregel steht die Anweisung „Ora et labora“, Diese Aufgaben bestimmen das Aussehen der Klosteranlage von der großen Kirche im Zentrum bis zu den Wirtschaftsgebäuden am Rande. Die oberschwäbische Öchsle- Museumsbahn soll am Samstag, 3. Juli, wieder auf regelmäßige Fahrt zwischen Warthausen und Ochsenhausen gehen. Wegen der Corona-Pandemie muss der Saisonstart wie schon im Vorjahr damit um gut zwei Monate verschoben werden. Verschiedene Sonderfahrten werden ebenfalls wieder angeboten, unter anderem der sehr beliebte Teddybär-Tag für die kleinen Besucher. Für die Passagiere gilt die aktuelle Drei-G-Regel nach der baden-württembergischen Corona-Verordnung. Mitfahren dürfen nur vollständig Geimpfte, Genesene und Personen, die einen negativen tagesaktuellen Test vorweisen können. Die Fahrgäste können dann wieder in eine andere Zeit eintauchen und in der „Holzklasse“ gemächlich wie vor mehr als 100 Jahren mit der einzigen erhaltenen Schmalspurbahn der ehemaligen Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen durch Oberschwaben reisen. Die Dampfzugfahrten mit Cabrio-Gefühl im offenen Sommerwagen von 1912 sind besonders beliebt und auch in diesem Sommer wieder möglich. JAHRE KREATIV | FLEXIBEL | EFFIZIENT - BALKONGELÄNDER - VORDÄCHER - TREPPENGELÄNDER - TERASSENÜBERDACHUNGEN »IN- & OUTDOOR« - LOHNSCHWEISSEN - MASSGEFERTIGTE HANDLÄUFE - SONDERANFERTIGUNGEN - EINBRUCHSCHUTZGITTER - REPARATURSCHWEISSEN Telefon (07352) 6310 44 | www.edelstahl-berther.de

Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 16. Juni 2021 Von links: Rainer Utz, Roswitha Utz-Parusel, Matthias Utz. Wechsel beim Unternehmen Utz OCHSENHAUSEN (sz) - In der Geschäftsführung des Ochsenhausener Familienunternehmens Utz Lebensmittel-Großhandel hat es einen Wechsel gegeben: Roswitha Utz-Parusel gibt zum Juni 2021 ihren Stab an die nächste Familiengeneration weiter. Mit dem Eintritt von Matthias Utz in die Geschäftsführung übernimmt dieser künftig die Verantwortung für Logistik, IT Kurz berichtet ● Polenreise verschoben DETTINGEN (sz) - Die Pilgerreise im Namen Gottes, nach Roswitha Utz-Parusel gibt die Geschäftsführung an Matthias Utz ab und Personal. Der Neffe von Rainer Utz trat 2013 im Rahmen seines dualen BWL-Studiums ins Unternehmen ein. Nach zwei Jahren im Vertrieb wechselte er in den Personalbereich und arbeitete sich in seine neuen Aufgaben als Personalreferent ein. Roswitha Utz-Parusel wird von nun an beratend tätig sein und weitere wichtige Entscheidungen für das Unternehmen Öchslefest-Malbuch für Kinder OCHSENHAUSEN (sz) - Das Ochsenhauser Öchslefest kann auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Doch auf dem Papier soll das Öchslefest trotzdem mit Leben gefüllt werden. Das Öchslefestkomitee bringt passend zum Festwochenende ein Malbuch heraus, dessen Bilder Kinder individuell gestalten können: bunt, fröhlich, lebendig. 18 Motive aus den vergangenen Jahren Fatima und Santiago de Compostella, hat der Gartenbauverein Dettingen auf das Jahr 2022 verschoben., ebenso die Reise in die Heilige Stadt Rom. Der Gartenbauverein FOTO: UTZ begleiten. Ihrem Ehemann Rainer Utz, seit 1977 im Unternehmen tätig und seit fast 30 Jahren alleiniger Gesellschafter, steht sie somit auch im Unternehmen weiterhin zur Seite. Bereits 1998 stieg Roswitha Utz- Parusel als Personalreferentin im Unternehmen ein, wurde 2006 zur Geschäftsführerin ernannt und entwickelte sowohl das Personalmanagement als auch das Geschäft weiter. warten darauf, farbig gestaltet zu werden. Vom Storch auf dem Rathausdach über den Flohmarkt bis hin zum Bonbonkocher. Das Malbuch wird in den Ochsenhauser Kindergärten verteilt, weitere kostenlose Exemplare sind auf dem Rathaus und den Ortsverwaltungen erhältlich, wenn diese voraussichtlich ab Montag wieder für den Publikumsverkehr geöffnet sind. FOTO: ÖCHSLEFESTKOMITEE plant im Februar eine Reise ins „Heilige Land“. Reiseleiter Amos Garbatski, aus Tel Aviv, wird die Reise durchführen, der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Kreisjugendring Biberach ● Workshop gegen rechte und rassistische Parolen REGION (sz) - Wir alle kennen das: Auf der Arbeit, im Sportverein, in der Familie oder auf der Straße fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, hätten gerne den Mund aufgemacht. Am 28. Juni bietet das Demokratiezentrum Oberschwaben in Kooperation mit der Organisation „Aufstehen gegen Rassismus!“ von 17 bis 20.30 Uhr einen Online-Workshop Seelsorgeeinheit Scholastika erhält neuen Pfarrer Der habilitierte Kirchenrechtler Thomas Amann wechselt ins Dekanat Biberach BALTMANNSWEILER/REINS- TETTEN (sz) - Thomas Amann, Privatdozent in Kirchenrecht und zuletzt elf Jahre Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Baltmannsweiler-Aichwald im Dekanat Esslingen-Nürtingen, folgt in der Seelsorgeeinheit St. Scholastika auf den vor gut einem Jahr plötzlich verstorbenen Pfarrer Thomas Augustin. Wann der 63-Jährige seinen Dienst in St. Urban Reinstetten, St. Kosmas und Damian Gutenzell, St. Alban Hürbel und Mariä Opferung Laubach antritt, steht im Moment noch nicht fest. Das teilte ein Sprecher des Dekanats Biberach in einer Pressemitteilung mit. Geboren in Stuttgart-Bad Cannstatt und aufgewachsen in Waiblingen, studierte Amann in Freiburg, Tübingen und Rom katholische Theologie. Bischof Georg Moser weihte ihn 1983 in Ulm-Wiblingen zum Priester und holte ihn nach Vikarsjahren in Rechberghausen und Tettnang 1987 als Sekretär ins Rottenburger Bischofshaus. Diese Aufgabe führte der junge Priester nach Mosers Tod in der Vakanz und im ersten Amtsjahr von Bischof Walter Kasper fort. 1990 begann Amann ein Aufbaustudium in Kirchenrecht am Kanonistischen Institut in München und promovierte 1994 in Theologie zum Thema „Laien als Träger von Leitungsgewalt?“. 1996 folgte das Lizenziat des kanonischen Rechts und nach der Habilitation 2003 die Lehrbefugnis als über die Plattform BigBlueButton an. Zwei Referentinnen zeigen Möglichkeiten auf, die die Teilnehmenden in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin! Die Teilnahmeplätze sind begrenzt, deshalb wird um verbindliche Anmeldung bis 25. Juni über info@kjr-biberach.de gebeten. Wann genau Pfarrer Thomas Amann seinen Dienst antritt, ist noch unklar. FOTO: DEKANAT BIBERACH Privatdozent für das Fach „Kirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte“ in München, wo er bis 2017 lehrte. Von 1995 bis 2010 wirkte der Geistliche als Richter am Diözesangericht, zunächst fünf Jahre in Rottenburg, dann in München. Auch während seiner wissenschaftlichen Laufbahn blieb Amann immer Seelsorger. Er betreute sechs Jahre die vakante Pfarrei Ottenbach im Dekanat Göppingen-Geislingen, begleitete die Armen Schulschwestern in München als Hausgeistlicher und wirkte in unterschiedlichen Gemeinden der bayerischen Metropole. In dieser Zeit absolvierte er auch eine Ausbildung zum Exerzitienleiter. 2010 kehrte Amann als Pfarrer in seine Heimatdiözese Rottenburg-Stuttgart zurück.