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Rottum Bote 15.07.2020

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Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 15. Juli 2020 Zwei neue Ehrenmitglieder beim Musikverein Berkheim Verein hofft auf baldige Normalität, um wieder Musik machen zu können BERKHEIM (sz) - Bei der Generalversammlung des Musikvereins Berkheim sind zwei verdiente Musiker zu Ehrenmitgliedern ernannt worden: Hubert Göppel und Wolfgang Schneider. 57 aktive und passive Mitglieder sowie Bürgermeister Walther Puza hatten der Vorsitzende Jürgen Göppel und seine Stellvertreterin Annette Abler bei der Versammlung Anfang des Monats begrüßen dürfen. Unter den aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln fand diese in der Turnund Festhalle in Berkheim statt. Der Vorsitzende berichtete in seinem Rückblick von einem erfolgreichen und gelungenen Jahr 2019. Vor allem die Mallorcaparty sei wieder ein Erfolg gewesen. Es sei aber auch stets wichtig gewesen, die Auftritte innerhalb der Gemeinde und im Landkreis wahrzunehmen. Durch die aktuelle Corona-Situation sei es nun wichtig, langsam wieder in Richtung Musizieren zu gehen, um für hoffentlich bald kommende Auftritte vorbereitet zu sein. Für zehnjährige Vereinszugehörigkeit wurde Lena-Maria Bürgermeister Walther Puza (r.) mit den Verantwortlichen des Musikvereins Berkheim und den beiden neuen Ehrenmitgliedern: Annette Abler (v. l.), Stefan Jägg, Lena-Maria Wild, Jürgen Göppel, Hubert Göppel und Wolfgang Schneider. FOTO: MV BERKHEIM Wild mit der Ehrennadel in Bronze geehrt. Ebenso wurde zwei verdienten Musikern die Ehrenmitgliedschaft im Verein zugesprochen: Hubert Göppel, der mehr als 40 Jahre aktiv im Verein und 28 Jahre im Ausschuss tätig war, und Wolfgang Schneider, der mehr als 50 Jahre aktiv in der Kapelle musizierte. Der Kassenstand ist nach wie vor zufriedenstellend. Dirigent Stefan Jägg blickte zufrieden auf die musikalischen Leistungen zurück. Das abwechslungsreiche Programm im Jahr 2019 habe ihm sehr viel Freude bereitet und er hoffe auf eine baldige Normalität, um wieder Musik machen zu können. Fünf Musiker erhielten einen Geschenkgutschein für null bis drei Fehlproben. Dies waren Brigitte Winter, Jürgen Göppel, Jonas Jägg, Luisa Jägg und Josef Jägg. Der Wanderpokal für das Register mit den wenigsten Fehlproben ging an das Flügelhornregister. Beim Tagesordnungspunkt Wahlen, geleitet von Bürgermeister Walther Puza, wurde Lena-Maria Wild neu in den Ausschuss gewählt. Wirtschaft ● Südpack investiert in Indien OCHSENHAUSEN (sz) - Die in Ochsenhausen ansässige Firma Südpack hat ein Joint Venture mit Kamakshi Flexiprints Pvt. unterzeichnet. Das teilt Südpack in einer Pressemeldung mit. Kamakshi Flexiprints ist laut Meldung ein führender Hersteller von bedruckten, flexiblen Verpackungsmaterialien mit Sitz in Ahmedabad, Indien. Die Firma wurde 1994 gegründet und beliefert die Lebensmittelindustrie und andere Industriezweige mit Verpackungslösungen. Das Joint Venture umfasst den Neubau eines Produktionsstandortes in der Nähe von Ahmedabad. Ziel sei es, dem wachsenden Bedarf des indischen Marktes an Verpackungsmaterialien mit einem breiten Portfolio an flexiblen Folien gerecht zu werden, so Südpack. Der neue Standort wird mit hochmodernen Extrusions-, Druck-, Beschichtungs- und Kaschieranlagen ausgestattet und soll im Sommer 2021 eingeweiht werden. Dabei wird das Gebäude den IGBC-Standards für umweltfreundliches Bauen entsprechen. Die Investition in dieses Joint Venture wird in der Meldung als „ein weiterer Schritt der internationalen Wachstumsstrategie der Südpack-Gruppe“ bezeichnet. „Wir sehen eine steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen, flexiblen Barrierefolien sowohl für die Medizingüter- als auch die Lebensmittelindustrie auf dem indischen Markt, die nicht zuletzt aus den demografischen Veränderungen auf dem indischen Subkontinent resultiert. Mit Kamakshi Flexiprints haben wir einen Partner gefunden, der unsere Kultur, unsere Strategie und nicht zuletzt unsere hohen Qualitäts- und Servicestandards teilt, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden", sagt Tharcisse Carl, Geschäftsführer der Südpack- Gruppe. Josef Dornacher (Foto: Gemeinde Erlenmoos) ist vom Erlenmooser Bürgermeister Stefan Echteler in der jüngsten Gemeinderatssitzung für 40 Jahre Gemeinderatstätigkeit geehrt worden. Das berichtet die Gemeinde. Dornacher wurde am 22. Juni 1980 erstmals in den Gemeinderat von Erlenmoos gewählt und am 18. Juli 1980 in der ersten Sitzung verpflichtet. Neun Mal ist er in das Gremium gewählt worden, davon war er fünf Mal Stimmenkönig. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat er an mehr als 500 Gemeinderatssitzungen teilgenommen. Von Juli 1994 bis Leute ● Juli 2019 war er Erster Stellvertreter des Bürgermeisters. Wie es im Bericht heißt, hat er in 40 Jahren als Gemeinderat an Beschlüssen mit fast 140 Millionen Euro Haushaltsvolumen mitgewirkt. An der Aufstellung und Beschlussfassung von mehr als 20 Bebauungsplänen war er beteiligt. Mehr als 1000 Baugesuche hat er mitberaten. Darüber hinaus hat er in zahlreichen Verbänden als gewählter Vertreter mitgewirkt. Bürgermeister Echteler überreichte Dornacher eine Aufmerksamkeit der Gemeinde sowie eine Stele und die Urkunde des Gemeindetags. Wegen Corona ● Bergmesse entfällt, Bischof kommt 2021 EROLZHEIM (sz) - Die Bergmesse am 19. Juli zum 350 Jahre Jubiläum der Bergkapelle Erolzheim findet auf Grund der Coronakrise nicht statt. Das 350 Jahre Bergkapelle Jubiläum wird mit der Bergmesse am 4. Juli 2021 mit Bischof Dr. Gebhard Fürst nachgefeiert. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage www.bergkapelle-erolzheim.de Gartenbauverein Dettingen ● Mit Pfarrer Benedikt Roy, vom 6. 9. bis 15. 9. nach Polen DETTINGEN (sz) - Der Gartenbauverein plant eine große Polenrundfahrt 2020. Die Reise geht über Swiebodzin - Lichen (Wallfahrtsort) – Masurenrundfahrt – verschiedene Orte wo Schwester Faustyna gelebt hat - Warschau - Danzig - Oliwa - Marienburg - Oberländer Kanal - Glitzerwald (Lourdes von Polen) - Heilige Linde - Wolfsschanze (Führer Hauptquartier) - Grabarka (Russisch/Orthodox Wallfahrtsort) - Zamosc und weitere Orte. Nähere Einzelheiten und Unterlagen, bei Carlo Pfluger: Tel. 07354/7507.

Rottum Bote ILLERTAL Mittwoch, 15. Juli 2020 Von Verena Kaulfersch ● MEMMINGEN/ILLERTAL - Die Bauarbeiten am Autobahnkreuz von A 7 und A 96 in Memmingen gehen in die nächste Etappe: Um die Situation am oft überlasteten Knotenpunkt zu entschärfen, beginnt nun der Umbau im westlichen Bereich. Dabei wird eine bisherige Engstelle der A 96 Lindau – München beseitigt und es entstehen in beiden Richtungen durchgängige zweistreifige Fahrbahnen. Erweitert werden auch die Ein- und Ausfädelstreifen von und nach Lindau in dem Bereich. Ein Bestandteil des Projekts, das sich in mehrere Bauphasen untergliedert, ist ebenfalls der Bau einer 700 Meter langen Lärmschutzwand auf der Buxachtalbrücke und im Bereich Buxheim. Da es sich mit zwischen vier und sieben Metern Höhe um „ein wuchtiges Bauwerk“ handle, werde die Wand in Teilen transparent gehalten, sagte Thomas Riedler von der Autobahndirektion Südbayern, Dienststelle Kempten. Der Sachgebietsleiter präsentierte Ablauf und Einzelschritte zusammen mit Memmingens Autobahnkreuz wird wieder zur Baustelle Bund investiert 17,4 Millionen Euro in Umbau des Memminger Knotenpunkts Für den Umbau westlich des Memminger Autobahnkreuzes haben die Vorarbeiten begonnen: Auf der Buxachtalbrücke ist die Sanierung der Fahrbahndecke bereits abgeschlossen. FOTO: UWE HIRT Oberbürgermeister Manfred Schilder, Buxheims Rathauschef Wolfgang Schmidt sowie dem CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke und Klaus Holetschek, Landtagsabgeordneter und Bau-Staatssekretär (CSU). Die Investition des Bundes bezifferten sie mit rund 17,4 Millionen Euro. Holetschek wie auch Riedler verdeutlichten den Handlungsbedarf. Der Sachgebietsleiter der Autobahndirektion sprach dabei Prognosen an, wonach das Verkehrsaufkommen am Kreuz im Jahr 2030 bei 54 500 Fahrzeugen in 24 Stunden liegen wird. Überdies habe die A 96 in den vergangenen Jahren als Verbindung im Voralpenraum wesentlich an Bedeutung gewonnen. Wie komplex das nun anstehende Vorhaben ist und wie vielfältig die damit verbundenen Einzelschritte, zeigten die Ausführungen Riedlers, der als Sachgebietsleiter mit den Planungen betraut war. Der Umbau findet nach seinen Angaben bei laufendem Verkehr statt und soll im Oktober 2023 beendet sein – die Vorarbeiten haben bereits begonnen: Abgeschlossen ist eine Deckensanierung im südlichen Bereich der Buxachtalbrücke. Ersetzt wird im Laufe des Projekts die Unterführung für die Kreisstraße nahe der Firma Kolb am Ortseingang von Buxheim. An selber Stelle entsteht ein Neubau mit breiterer Fahrbahn. Hierfür ist es Riedler zufolge nötig, zeitweise ein Behelfsbauwerk zu errichten. Außerdem werden bei den Arbeiten an sieben Standorten sogenannte Verkehrszeichenbrücken erneuert. Die bis zu sechs Meter hohen, weithin sichtbaren Schildtafeln werden dabei laut Riedler mit einem Autokran eingehoben. Ein weiterer Punkt: „Die Entwässerung muss komplett neu gemacht werden“, erläuterte Riedler – hierfür werden unter anderem Kanäle mit einer Gesamtlänge von zwei Kilometern verlegt. Darüber hinaus steht der Austausch der Ausstattung an, zu der zum Beispiel Schutzplanken und Markierungen gehören. „Memmingen war bisher vielen Menschen durch den Verkehrsfunk im Radio ein Begriff, weil immer wieder Stau am Autobahnkreuz gemeldet wurde. Das gehört hoffentlich bald der Vergangenheit an“, sagte Schilder. Sein Buxheimer Amtskollege zeigte sich erfreut darüber, dass im Zuge des Projekts „für die Bevölkerung ein wichtiger Baustein in Sachen Lärmschutz“ umgesetzt werde und nutzte die Gelegenheit, um gleich noch die Bitte nach einer Geschwindigkeitsreduzierung auf den betreffenden Autobahnabschnitten hinterherzuschicken. Der Umbau diene dazu, einerseits Verkehrsfluss und Sicherheit am Autobahnkreuz zu verbessern – mit der Lärmschutzwand werde aber auch etwas für die Wohn- und Lebensqualität der Menschen unternommen, fasste Holetschek zusammen. ANZEIGEN KFZ−Ankauf Kaufe Wohnmobile + Wohnwagen. 0 39 44/3 61 60, www.wm-aw.de Fa. schwäbische.de/auto