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Rottum Bote 11.11.2020

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Rottum

Rottum Bote ILLERTAL Mittwoch, 11. November 2020 Schnelleres Internet für 70 Haushalte und acht Betriebe Gemeinde Tannheim baut Breitbandnetz im Ortsteil Egelsee und im Gewerbegebiet aus Die Breitbandversorgung für den Tannheimer Ortsteil Egelsee wurde ausgebaut. FOTO: GEMEINDE TANNHEIM TANNHEIM (sz) - Für die Versorgung des Tannheimer Ortsteils Egelsee und des Gewerbegebiets ist vor Kurzem ein neues Breitbandnetz in Betrieb genommen worden. Das teilt die Gemeinde mit. Wie es in der Mitteilung heißt, hat die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Komm Pakt Net, den Ingenieurbüros AGP und Geo Data für das Gewerbegebiet und für den westlichen und mittleren Teil von Egelsee die Breitbandinfrastruktur ausgebaut, um die derzeitige Internetversorgung zu verbessern. Die Erschließung erfolgte mit sogenannter FTTC-Technik (Abkürzung für Englisch Fiber to the Curb). Dabei wurde der Verteilerkasten in Egelsee in der Nähe der Kapelle an das Glasfasernetz angebunden. Die Verbindung vom Verteilerkasten zu den einzelnen Gebäuden blieb die bestehende Kupferleitung. Durch diese Technik sind nun Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit pro Sekunde möglich. Laut Mitteilung profitieren rund 70 Haushalte von dem Ausbau. Sie können schnelles Internet von der NetCom BW beziehen. Im Gewerbegebiet wurde durch die Kommune ein leistungsstarkes Glasfasernetz aufgebaut und für acht Gewerbetreibende ein direkter Anschluss ihres Gebäudes an das Glasfasernetz (FTTB) geschaffen. Dadurch sind jetzt Bandbreiten von bis zu 1 Gbit pro Sekunde möglich. Für den Aufbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes erhält die Gemeinde vom Land Baden-Württemberg eine Förderung in Höhe von rund 150 000 Euro. Öchsle-Betreiber hoffen auf 2021 Mehr als 14 000 Gäste sind dieses Jahr mitgefahren – Hygienekonzept hat sich bewährt OCHSENHAUSEN (sz) - Die Museumsbahn Öchsle hat keine gewöhnliche Saison hinter sich: Wegen der Corona-Pandemie musste der offizielle Saisonstart auf den 5. Juli verschoben werden. Dennoch nutzten mehr als 14 200 Personen bis Mitte Oktober die Möglichkeit, während des Sommers mit dem Öchsle zwischen Warthausen und Ochsenhausen zu fahren. Darüber informiert die Bahnbetriebsgesellschaft in einer Pressemitteilung. „Wir sind mit dieser Resonanz sehr zufrieden, obwohl wir damit nur etwa ein knappes Drittel der Fahrgastzahlen der vergangenen Jahre erreicht haben“, sagt Andreas Albinger, Geschäftsführer der Bahnbetriebsgesellschaft des Öchsle. Andere Einrichtungen hätten noch deutlich mehr Probleme gehabt. Albinger erinnert sich auch sehr gern an die Verleihung des Bürgerpreises der Landesdenkmalstiftung Baden- Württemberg im September. „Das war eine sehr große Auszeichnung, insbesondere für die vielen Mitglieder und Helfer des Schmalspurvereins“, erklärt Albinger. „Das Geld, das wir dafür bekommen haben, werden wir wieder in die Restaurierung und Wartung unserer Fahrzeuge stecken“, ergänzt der Vereinsvorsitzende Benny Bechter, der sich sehr über die Würdigung des Landes freut. Mit einer Sonderfahrt am 28. Juni hatte die Saison begonnen, die am 11. Oktober endete. Im Juli war das Öchsle zunächst nur an Sonntagen unterwegs, die Frequenz wurde von August an bis Mitte September auf den Donnerstag ausgeweitet. Auf Samstagsfahrten verzichtete die Bahnbetriebsgesellschaft gänzlich, da Gruppen und Busreisegäste diese Fahrten im großen Umfang nutzen. „Solche Gäste waren jedoch nicht zu erwarten“, erklärt Bechter. So fuhr das Öchsle in diesem Jahr lediglich 27-mal durch die oberschwäbische Landschaft, darunter waren immerhin sechs Sonderfahrten. Dabei kam der Kindertag mit Zauberer Jo Brösele im August besonders gut an. Der Verein und die Betreibergesellschaft haben sich dazu entschlossen, die geplante Winterdampf-Nikolausfahrt aufgrund der neuen Corona- Regeln schon jetzt abzusagen. In den Wintermonaten wird sich der Verein in den beiden Lokschuppen in Ochsenhausen und Warthausen erneut um die Pflege und Wartung der Loks und Waggons kümmern. Berkheim auf dem Weg zur Goldmedaille European Energy Award: Nächste Zertifizierung wartet – Kommune muss sich weiter verbessern Von Tobias Rehm ● BERKHEIM - Die Gemeinde Berkheim ist seit fünf Jahren Partner des European Energy Awards (EEA), der die Erfolge einer Kommune bei Energieeffizienz und Klimaschutz mess- und sichtbar macht. Im vergangenen Jahr gab es dafür erstmals die Auszeichnung. Nun bereitet sich die Gemeinde auf die Rezertifizierung vor. Iris Ege von der Energieagentur Biberach zeigte dem Gemeinderat diese Woche den Weg dorthin auf und lobte zugleich: „Sie haben schon relativ viel gemacht.“ Berkheim ist Bioenergiedorf, hat erstmals 2012 eine CO2-Bilanz erstellt und eine Starkregenrisikobewertung mit Maßnahmen vorliegen. „Aber es gibt immer etwas zu tun“, sagte Iris Ege. Exemplarisch nannte sie als übergeordnete Bereiche ein Leitbild, das festhält, wo die Kommune in einigen Jahren stehen möchte, ein Energiekonzept, ein Mobilitätskonzept und eine aktualisierte CO2-Bilanz. Bei den kommunalen Liegenschaften werde der gesamte Wärmebedarf zu 70 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen. Während die Energieeffizienz hier bei 48 Prozent liege, seien es beim Strom nur zwölf Prozent. „Das ist relativ wenig, hier muss das ein oder andere Gebäude näher unter die Lupe genommen werden“, kündigte Iris Ege an. Durch die Einführung eines kommunalen Energiemanagements könnte der Verbrauch kontrolliert werden. Beim ständigen Ausbau des Nahwärmenetzes könne man Berkheim „nur loben“. Der gesamte Wärmebedarf in Berkheim habe einen 38-prozentigen Anteil an erneuerbaren Energien, beim Strom seien es gar 236 Prozent. „Das ist echt eine Leistung“, sagte Ege, dies sei ein Spitzenplatz für eine Kommune der Größe Berkheims. Weitere Handlungsfelder, in denen Maßnahmen ausgearbeitet werden könnten, seien Mobilität, interne Organisation und Kommunikation/Kooperation. Nachdem das Audit im Dezember 2018, aus dem die Preisverleihung resultierte, mit einem Gesamtergebnis von 57 Prozent abgeschlossen hatte, liege die Gemeinde aktuell bei 62 Prozent. „Es ist schön zu sehen, was sich seit diesem Audit getan hat“, sagte Bürgermeister Walther Puza. „Welche Maßnahmen sind die richtigen, um das Ergebnis für Berkheim weiter zu verbessern?“, brachte es Iris Ege auf den Punkt. In den nächsten zwei, drei Jahren sollen dafür die entsprechenden Maßnahmen ausgearbeitet werden, durch den EEA seien zusätzliche Förderungen möglich. Bei der Umsetzung sollten erst „weiche, sprich nicht-investive Maßnahmen“ angegangen werden. 2022 steht dann die Rezertifizierung an. Für die Auszeichnung in Gold müssen 75 Prozent der möglichen Punkte erreicht werden. Der Gemeinderat nahm diese Ausführung zustimmend zur Kenntnis. Auch ohne konkrete Beschlüsse gefasst zu haben betonte Bürgermeister Puza: „Jeder Schritt, den wir in puncto Klimaschutz machen, ist wichtig.“ Liebe Leserinnen, liebe Leser, gerne drucken wir Ihre eingereichten Beiträge ab. Beachten Sie bitte, dass der Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge immer freitags um 18 Uhr ist, da der Rottum Bote am Montag in den Druck geht. Später eingehende Beiträge können für die aktuelle Ausgabe leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Rottum Bote OCHSENHAUSEN Mittwoch, 11. November 2020 OCHSENHAUSEN (sz) - Am 13. November jährt sich das Bestehen des KleiderTreff zum fünften Mal. Der Secondhand-Laden, der sehr gut angenommen wird und mittlerweile zum Stadtbild gehört, war eine Initiative des „Ökumenischer Arbeitskreis Asyl Ochsenhausen“ unter Federführung von Barbara Baumann und Gerda Kramer. Im Frühjahr 2015 wurde zunächst eine Räumlichkeit mehr oder weniger als Ausgabestelle von Kleidung für die vielen ankommenden Flüchtlinge und Asylbewerber gesucht, da sich die Versorgung in der Praxis immer schwieriger und aufwändiger gestaltete. Nach monatelanger Suche wurde das kleine Team fündig und konnte die Räumlichkeiten des jetzigen KleiderTreff in der Memminger Straße 7 anmieten. Schnell war klar, dass dies eher ein „Mega-Projekt“ werden würde, das über die Versorgung von Flüchtenden hinausgeht. Mächtig Feuer gefangen für diese Idee, erstellten die beiden Frauen eine Konzeption für einen komplett ehrenamtlich geführten Secondhand-Laden, der auch finanziell schwächer gestellten Kunden Zugang zu guter Kleidung ermöglicht. Außerdem wollte man auch Menschen, die bewusst gebrauchte Jubiläum beim KleiderTreff Ochsenhausen Kleidung aus Umweltschutzgründen nachfragten, eine Einkaufsmöglichkeit bieten. So entstand innerhalb von sechs Wochen ein Sozialladen mit 30 ehrenamtlich arbeitenden Frauen in Sortierung und Verkauf. Flüchtlinge und Einheimische halfen beim Ausbau - Eröffnung vor 5 Jahren Der KleiderTreff in der Memminger Straße 7 wird sehr gut angenommen. FOTO: KLEIDERTREFF der Räume und beim Aufstellen der Einrichtung mit. Auch genügend Kleiderspenden gingen nach einem öffentlichen Aufruf dankenswerterweise ein. Das Leitungsteam wurde sodann um zwei Frauen vom Fach erweitert: Hildegard Hochdorfer mit großer Erfahrung im Textilbereich und Brigitte Dannenmaier als Buchhalterin. Gut „behütet“ fühlt sich der KleiderTreff von Anfang an unter dem Dach der Diakonie mit Diakoniepfarrer Peter Schmogro, der bereits seit vielen Jahren Erfahrung mit Sozialläden im Kirchenbezirk hat. So wird das Leitungsteam, das zurzeit aus Barbara Baumann, Isolde Altvater, Christel Baumgärtner und Brigitte Bentele als ehrenamtliche Buchhalterin besteht, von der Diakonie sowie je einer Vertretung der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Ochsenhausen beraten und begleitet. Viele der Pionierfrauen sind immer noch aktiv dabei, weil es einfach Freude macht, die vielen zufriedenen und begeisterten Kunden zu erleben und zusätzlich mit dem Reinerlös noch sehr viel Gutes zu bewirken: So konnten seit Projektbeginn vor fünf Jahren inzwischen Fördergelder in einer Gesamthöhe von 90.000 Euro an zahlreiche soziale Initiativen und Einrichtungen vor Ort und weltweit gewährt werden. Die geplante Jubiläumsfeier kann zwar coronabedingt nicht durchgeführt werden, aber auf die Einkaufenden am Freitag und Samstag, 13. und 14. November, wartet eine kleine Überraschung. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr. Dienstag, Donnerstag und Freitag von 15 – 18 Uhr. ANZEIGEN Fliegen- und Schnakengitter liefert und montiert: gut und günstig Fasanenweg 21 · 88410 Bad Wurzach KInDeRARmUt wOhNt nEbEnAn Friedbert Blersch e.K. Carl-Benz-Str. 15 • 88471 Laupheim-Obersulmetingen Telefon (07392) 9660-0 • Fax (07392) 966029 www.blersch-insektenschutz.de E-Mail: Info@blersch-insektenschutz.de KFZ−Ankauf Kaufe Wohnmobile + Wohnwagen. 0 39 44/3 61 60, www.wm-aw.de Fa. Mitmachen statt Wegschauen. Alle Informationen zu den Projekten auf www.mach-dich-stark.net Spendenkonto: IBAN: DE 45 60120500 000 5787005 Stichwort: NEBENAN schwäbische.de/partner