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Rottum Bote 11.11.2020

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Rottum Bote OCHSENHAUSEN Mittwoch, 11. November 2020 OCHSENHAUSEN (fele) - Nach der erfolgreichen Aktion „Lauf und Ge(h) bet für Europa“ mit mehr als 1000 Teilnehmern aus zehn Ländern haben sich die Macher unter der Federführung von Gemeindereferent Robert Gerner (rechts im Bild, daneben Maria Wiedermann, Kirchengemeinderätin aus Bellamont, und Anna Kehrle, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert) ein neues Projekt ausgedacht. „Kirche für die Hosentasche“ heißt dieses und wird von der Seelsorgeeinheit St. Benedikt ab dem 11. November (St. Mar- OCHSENHAUSEN - Die in Ochsenhausen beheimatete Landesakademie für die musizierende Jugend muss die für kommenden Sonntag ursprünglich geplante Preisverleihung des 25. Bruno-Frey-Musikpreises aufgrund der neuen Corona- Vorgaben erneut verschieben. Auch alle anderen Konzerte im November können nicht stattfinden. Doch im Gegensatz zum Frühjahr wird der Betrieb an der Akademie nicht komplett lahmgelegt. „Wir sind bei der aktuellen Verordnung mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Akademiedirektor Prof. Dr. Klaus K. Weigele. „Den Fortbildungsbetrieb können wir aufrechterhalten“, erklärt Weigele. Sämtliche Tagungen, die einen Fortbildungsaspekt hätten, seien erlaubt. Dazu gehören in diesem Monat „Kirche für die Hosentasche“ tin) bis Dreikönig angeboten. Es bietet für jeden die Möglichkeit, per Whats- App kurze Impulse zum aktuellen Kirchenjahr zu erhalten. Dazu gibt es zwei Kanäle. Einmal für geistliche und theologische Impulse sowie einmal für Impulse, abgestimmt auf Familien mit Kindern. Beim Familienkanal erhalten die Teilnehmer regelmäßig familiengerechte Inhalte wie Kurzgeschichten oder Bastelanleitungen. Beim allgemeinen Kanal gibt es sonntags und mittwochs informative oder vertiefende Impulse zu den aktuellen beispielsweise Kurse wie „Klavierbegleitung von Kinderliedern und Improvisation“, „Musik und Sprachbildung im Kindergarten“ oder „Lieder mit Bewegung“, die sich vor allem an Erzieher und Lehrer richten. Wie gut diese Angebote angenommen werden, ist aber eine andere Frage. Laut Weigele ist die Personallage in den Kindergärten und Schulen derzeit oftmals angespannt und die Lehrkräfte und Erzieherinnen deshalb nicht immer abkömmlich. Deshalb werde versucht, diese Kurse zumindest zur Hälfte voll zu bekommen. Abgesagt seien hingegen alle „Wochenenden mit musikalischem Freizeitcharakter“ im November. Nachdem zuletzt immer wieder Chöre zum Proben an die Akademie gekommen seien, hätten diese nun vorerst alle wieder ausgeladen werden müssen. Von den Einschränkungen Themen im Kirchenjahr. Beide WhatsApp-Kanäle werden von den Mitarbeitern der Seelsorgeeinheit St. Benedikt Ochsenhausen-Erlenmoos betreut. Antworten sowie Telefonnummern sind für die anderen Teilnehmer nicht sichtbar. Es fallen keine Kosten an. Wer die geistlichen und theologischen Impulse empfangen möchte, kann „St. Benedikt“ an die Nummer 0151/10286317 schicken, und für die Familienimpulse „St. Benedikt Familie“ an die Nummer 0151/ 10286318. Foto: Ferdinand Leinecker Immerhin Fortbildungen sind erlaubt Landesakademie muss Betrieb wieder stärker einschränken – Wie es 2021 weitergehen soll Von Tobias Rehm ● betroffen ist auch das eigentlich am ersten Advent geplante Adventskonzert des Kinderchors Singsalasing und des Jugendchors Voicelab. „Wir hoffen, dass wir dieses Konzert noch an einem späteren Adventswochenende nachholen können“, sagt Klaus K. Weigele, der auch nicht verhehlt, nicht alle Punkte der neuen Corona- Verordnung nachvollziehen zu können. Die Akademie habe über Monate hinweg ein funktionierendes Hygienekonzept für Konzerte mit Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz- Pflicht entwickelt. „Deshalb verstehen wir nicht ganz, weshalb jetzt wieder alles so strikt verboten wird“, sagt Weigele. Nachdem sich die Landesakademie Anfang Juli nach fast viermonatiger Zwangspause Schritt für Schritt wieder einer Art Alltag genähert hatte, war sie laut Weigele zuletzt etwa zu 40 Prozent im „Normalbetrieb“. Im November werden es wohl nur 25 Prozent sein. Am Montag seien zur Mittagszeit lediglich 15 Personen im Speisesaal gewesen – ein etwas trostloses Bild. Trotz der derzeitigen Unsicherheiten haben sich die Verantwortlichen an der Landesakademie zwischenzeitlich mit der Konzertplanung für das kommende Jahr befasst. Im März soll es wieder mit Konzerten losgehen. „Wir haben 2021 zunächst wie ein normales Jahr geplant“, sagt Klaus K. Weigele. Je nach Entwicklung der Pandemie müsse dann Monat für Monat entschieden werden, was tatsächlich stattfinden könne. Die Preisverleihung des 25. Bruno-Frey-Musikpreises mit den Preisträgern Tassilo Probst (Violine), Jonathan Drißner (Violoncello) und Asuto Kitamura (Klavier) soll im Frühsommer nachgeholt werden. Bauarbeiten ● Fußgängerüberweg muss verlegt werden OCHSENHAUSEN (sz) - Der Fußgängerüberweg in der Schloßstraße muss verlegt werden. Nachdem für die dort neu entstandenen Gebäude eine Tiefgarage gebaut wurde, bereitet deren Ausfahrt nun Probleme: Die Ausfahrt führt direkt auf den Fußgängerüberweg. Die Verkehrsschau des zuständigen Landratsamts Biberach hat deshalb entschieden, dass der Fußgängerüberweg entfernt werden muss, da die Sicherheit der Fußgänger nicht mehr gewährleistet werden kann. Der im Sprachgebrauch auch Zebrastreifen genannte Überweg wird in den nächsten Tagen abgebaut werden. Zwar hatte die Stadt bei der Zustimmung zum Bauvorhaben darauf hingewiesen, dass die Ausfahrt aus der Tiefgarage geprüft werden müsse, was aber erst nach der Fertigstellung des Baus in den Fokus rückte. Es wurde nun mit der Verkehrsschau besprochen, dass ein neuer Fußgängerüberweg geschaffen werden soll, der einige Meter weiter südlich eingerichtet werden soll. Bis es soweit ist, werden jedoch noch einige Monate vergehen, denn nach den geltenden Vorschriften muss der neue Fußgängerüberweg unter anderem eine LED-Beleuchtung erhalten und auch mit taktilen Elementen ausgestattet sein. Taktile Elemente sind Hilfen für Menschen mit Behinderung wie beispielsweise Blinde, die daran erkennen können, wo sie eine Straße queren können. Dadurch wird auch die Sicherheit für alle Benutzer des Überwegs deutlich verbessert. „Wir hoffen sehr, dass der neue Fußgängerüberweg im Frühjahr fertiggestellt sein wird“, erklärt Bürgermeister Andreas Denzel. Alle, die die Schloßstraße queren wollen, sollten bis dahin die Ampelanlage bei der „Adlerkreuzung“ und den Fußgängerüberweg in der Bahnhofstraße nutzen. „Wir bitten auch alle Eltern, mit ihren Kindern diesen Weg zu nutzen“, appelliert Denzel. Da viele Grundschüler den bisherigen Fußgängerüberweg auf ihrem Weg zur Schule nehmen, hat die Stadtverwaltung auch mit der Schulleitung Kontakt aufgenommen, damit diese ihre Schüler auf einen anderen, gefahrlosen Schulweg hinweist.

Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 11. November 2020 Vier neue schwäbisch schwätzende Fachkräfte Seniorenzentrum Erolzheim freut sich über neue Altenpfleger aus dem Kosovo und Rumänien EROLZHEIM (sz) - Seit Kurzem haben sie ihre Examina und damit auch ihre neuen Arbeitsverträge als examinierte Altenpfleger: Drei Männer aus dem Kosovo und Andreea Done aus Rumänien. „Ich bin sehr stolz auf meine neuen Fachkräfte“, sagt Marianne Schneider, Leiterin des Seniorenzentrums Erolzheim, eine Einrichtung der Zieglerschen Altenhilfe. Es sei nicht einfach für sie gewesen, die drei Jahre durchzustehen. „Besonders wenn man die familiären Situationen hinter den Schülern kennt. Ebenso war es auch für alle Kollegen eine Herausforderung, mit den sprachlichen Barrieren und den kulturellen Lebensauffassungen umzugehen.“ Die drei Männer Arben Krasniqi, Besar Gashi und Du- Die neuen Fachkräfte des Seniorenzentrums Erolzheim. rim Mulaku sind drei von acht jungen Menschen aus dem Kosovo, die nun als staatlich anerkannte Altenpfleger von den Zieglerschen übernommen werden. „Wir sind vor drei Jahren in das sogenannte Kosovo- Projekt des Diakonischen Werks Württemberg eingestiegen und beschäftigen über alle Standorte hinweg insgesamt 50 Teilnehmende“, berichtet Linda Krall, Personalreferentin für internationale Personalgewinnung bei den Zieglerschen. „Es ist schön, dass nun die ersten acht ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.“ Andreea Done aus Rumänien hat bereits vor ein paar Jahren als Pflegehelferin im Seniorenzentrum in Erolzheim angefangen: „Ihr gilt ein besonderer Dank für die Unterstützung während der ganzen Schulzeit“, sagt Marianne Schneider. „Sie hat sich im Besonderen der drei Kollegen angenommen, die so von ihrer praktischen Erfahrung und ihren Deutschkenntnissen profitiert haben.“ Und so wurden nach einem ersten harten Jahr aus den drei Männern nach und nach schwäbisch schwätzende Kollegen. „Alle vier genießen große Beliebtheit bei unseren Bewohnern. Das hat ihnen sicher sehr geholfen und sie dabei motiviert, die Ausbildung durchzuhalten“, so Schneider weiter. Zwischenzeitlich hätten sich alle hervorragend integriert und das ganze Team freue sich, dass alle im Seniorenzentrum bleiben und dort arbeiten wollten. FOTO: ZIEGLERSCHE Mitglieder der Dorfgemeinschaft Wennedach montierten das Schild an der Quelle es Rohrbachs. FOTO: DORFGEMEINSCHAFT WENNEDACH Die schöne Heimat näherbringen Dorfgemeinschaft Wennedach stellte eine Infotafel an der Quelle des Rohrbachs auf WENNEDACH (sz) - Die Dürnach und der Rohrbach sind die zwei Bäche, die an Wennedach vorbeifließen. Eine Radtour führte die Wennedacher daher im Sommer nach Mittelbuch zur Dürnachquelle. Eine weitere Radtour führte im Herbst vorbei am Industriegebiet Längenmoos zur Rohrbachquelle. Hier entstand die Idee, ebenfalls ein Schild an der Rohrbachquelle oberhalb des Spitzweihers anzubringen, ähnlich dem an der Quelle der Dürnach. So stellten Mitglieder der Dorfgemeinschaft Wennedach nach Absprache mit der Stadt Ochsenhausen und dem Wasserwirtschaftsamt an der Quelle des Rohrbachs ein Schild auf mit der Aufschrift: „Der Rohrbach fließt auf einer Länge von 7 km durch den Spitzweiher vorbei an Wasenburg und Wennedach, wo er nach dem Grillplatz in die Dürnach mündet. Zusammen mit der Rottum entsteht bei Achstetten die Westernach, die bei Erbach in die Donau fließt. Von hier aus gelangt das Wasser des Rohrbachs bis ins Schwarze Meer.“ Das Schild, teilt die Dorfgemeinschaft Wennedach mit, „soll Wanderer und Radler informieren und uns unsere schöne Heimat näherbringen“. Gemeinderat Erlenmoos ● Ochsen-Sanierung: Entscheidung naht ERLENMOOS (tr) - Die Gemeinde Erlenmoos hat vor wenigen Wochen die Baugenehmigung zur Sanierung des Ochsen in der Ortsmitte bekommen. Bürgermeister Stefan Echteler informierte den Gemeinderat diese Woche, dass es zwischenzeitlich einige Änderungen an den Planunterlagen gab. Diese waren vor allem auf Vorgaben der Denkmalbehörde und des Straßenbauamts notwendig geworden. Wie Echteler auf SZ-Anfrage erklärt, geht es dabei unter anderem um die Anordnung von Stellplätzen entlang der B 312. Grundsätzlich steht die angestrebte Sanierung des Ochsen vor einem entscheidenden Punkt. Laut Echteler soll in den kommenden Wochen klar sein, wie viele Fördermittel die Gemeinde für das Projekt erwarten kann. „Dann müssen wir uns überlegen, ob wir es angehen oder nicht“, so der Bürgermeister, der sich eigenen Worten zufolge seit Sommer 2019 um die Aufnahme in diverse Förderprogramme bemüht. Die Grundsatzentscheidung des Gemeinderats soll rund um den Jahreswechsel fallen. Tagesmütter absolvieren die Qualifizierung LANDKREIS BIBERACH (sz) - Im Landkreis Biberach gibt es jetzt zehn Tagespflegepersonen mehr, die ihren Weg zum Bundeszertifikat zur „qualifizierten Kindertagespflegeperson“ geschafft haben. Diese motivierten Frauen haben innerhalb der vergangenen zwei Jahre 160 Unterrichtseinheiten absolviert. Hierbei ging es um Rechtsfragen und um pädagogische Richtlinien in der Kindertagespflege. Abschließend verfassten alle Teilnehmerinnen eine eigene Konzeption und absolvierten ein mündliches Kolloquium. Dies sind: Anastasia Adolf (Biberach), Heidrun Buck (Stafflangen), Denise Gellert (Erolzheim), Amanda Geiselhart (Attenweiler), Petra Goldammer (Burgrieden-Rot), Stefanie Harsch (Riedlingen- Grüningen), Andrea Jöchle (Schwendi-Großschafhausen), Lilia Michel (Altheim), Melanie Schmidt (Eberhardzell) und Corinna Schönle (Unlingen). FOTO: PRIVAT