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Rottum Bote 04.12.2019

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Rottum Bote ILLERTAL Mittwoch, 4. Dezember 2019 DETTINGEN (sz) - Neun Jugendliche der Jugendfeuerwehr Dettingen sind am vergangenen Wochenende zum Dienst angetreten, um zu erleben, wie ein Tag beziehungsweise eine Nacht bei der Berufsfeuerwehr aussehen kann. Wie die Feuerwehr Dettingen berichtet, waren die jungen Brandschützer bei einigen Einsätzen der Feuerwehr in der Nacht und am frühen Morgen beteiligt, insgesamt sieben Alarmierungen hielten die Jugendlichen auf Trab. Doch bevor es losging, wurden zuerst im Schulungsraum Feldbetten aufgebaut. Auf diesen sollten die Jugendlichen die Nacht verbringen. Der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Alexander Geist richtete auf den Smartphones der Jugendlichen den Alarm ein. Anschließend begrüßte Jugendfeuerwehrwart Thomas Spieler alle Teilnehmer, danach wurde die Schichteinteilung vorgenommen. So wusste jeder, wann er welche Funktion zu besetzen hatte. Neben dem Dienst in der Zentrale wurden die Positionen Angriffs-, Schlauch- und Wassertrupp eingeteilt. Bei den folgenden Einsätzen wurde nicht nur das Löschgruppenfahrzeug und der Mannschaftstransportwagen besetzt, sondern auch die Funkfeststation. Sie diente als Leitstelle, bei ihr wurden die Einsätze am Telefon angenommen und abgefragt. Der erste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten und war tierischer Natur: Eine Katze musste vom Baum gerettet werden. Sobald das erledigt war, übten die Jugendlichen im Theorie-Unterricht, angeleitet von Eine unruhige Nacht Diese Einsätze hat die Jugendfeuerwehr Dettingen beim „Berufsfeuerwehrtag“ hautnah miterlebt Mitglieder der Jugendfeuer Dettingen sind bei einem nächtlichen Einsatz der Berufsfeuerwehr Dettingen mit dabei. FOTO: FEUERWEHR DETTINGEN KIRCHBERG (sz) - Pfarrer Benedykt Roj verabschiedete die Kirchberger Wallfahrer mit Gebeten und dem Wallfahrtssegen. Die Männerwallfahrt, die jedes Jahr am Samstag nach Allerheiligen/Allerseelen in das rund 30 km entfernte Maria Steinbach zur schmerzhaften Mutter Gottes führt, hat in Kirchberg schon eine uralte Tradition. Schon um 1730 wurden die ersten Wallfahrten, nach überstandener Pest, registriert. Petrus bescherte den über 40 Fußwallfahrern diesmal, bis auf ein Regenschauer von oben, einen schönen Herbsttag. Auf dem Weg über Erolzheim, Berkheim und Tannheim nach Aitrach schlossen sich Pfarrer Walkler Caxilé und einige Pilger, aus den Gemeinden der Seelsorgeeinheit Illertal, dem Wallfahrtszug aus Kirchberg an. Mit Gebeten und Gesängen entlang des Weges war der anstrengende Marsch doch ziemlich kurzweilig und jeder konnte seine Anliegen und Bitten vor Gott bringen. Nach einer kurzen Rast bei Lachers in Illerbachen und der Mittagspause im Löwen in Aitrach ging die Gruppe gestärkt auf dem Pilgerweg bei Ferthofen, entlang der Iller und dem anschließenden Stausee, über Kardorf bis nach Illerbeuren. Ein letzter steiler Anstieg an der Illerschleife hinauf nach Felix Schreier und Tim Damaschke, die Herz-Lungen- Wiederbelebung, die stabile Seitenlage und die Standard- Einsatzregel „Löschangriff Dettingen“. Noch während der Unterricht lief, wurde eine bewusstlose Person gemeldet, der zweite Einsatz für die jungen Brandschützer. Nach der Rückkehr von diesem Einsatz wurde der Unterricht weitergeführt, doch der dritte Einsatz Maria Steinbach verlangte nochmals alles ab, und alle waren erleichtert als die Wallfahrtskirche in Sicht kam und die Wallfahrer anschließend feierlich einzogen. Bald trafen auch die Wallfahrer aus Baltringen ein. Inzwischen war auch der Pilgerbus aus Kirchberg eingetroffen. Auf alle wartete ja noch der Höhepunkt der Wallfahrt, der Festgottesdienst. Zelebriert wurde die Messe von kam sogleich: Ein Brand wurde gemeldet. Nach diesem spannenden Einsatz rückte man wieder ein. Im Feuerwehrhaus angekommen, schauten sich die Jugendlichen nach dem Abendessen im Jugendfeuerwehrraum zwei Folgen der bekannten Serie „ Feuer und Flamme“ an – was aber nicht ganz gelang, da schon der vierte Einsatz auf die jungen Brandschützer wartete. Doch dieser stellte sich als Fehlalarm heraus. Nach dem Einrücken wurde weiter die Serie geschaut, bis das Smartphone die Jugendlichen zum fünften Einsatz alarmierte. Bei diesem war eine Person gegen einen Strommasten gefahren, und eine Person wurde vermisst. Mithilfe der neuen Wärmebildkamera konnte diese jedoch schnell wieder gefunden werden. Nach diesem aufregenden Abend gingen die Jugendlichen zu Bett. Der Rest der Nacht war ruhig, allerdings hatte die Einsatzabteilung am Samstagmorgen eine weitere Tierrettung zu machen, welche von den Jugendlichen fast unbemerkt blieb. Um 7.41 Uhr ging dann der Notruf für den sechsten Einsatz ein, verschlafen zogen sich die Jugendfeuerwehrleute an und besetzten die Fahrzeuge. Ein Fahrradfahrer war einen Berg hinuntergestürzt und musste versorgt werden. Wieder im Feuerwehrhaus angekommen, erwartete die Jugendfeuerwehrler das Frühstück. Anschließend wurden Reinigungsarbeiten im Feuerwehrhaus und an den Gerätschaften durchgeführt – bis die Jugendlichen zu einem Brand gerufen wurden, ihrem siebten und vorerst letzten Einsatz. Wallfahrer zu Fuß zur „Schmerzhaften Mutter“ Gottes Männerwallfahrt führt zum 30 km entfernten Maria Steinbach Die Kirchberger Wallfahrer legten 30 km zurück. FOTO: PRIVAT Pfarrer Caxilé von der Seelsorgeeinheit Illertal, Dekan Mack aus Baltringen und Pater Johnson aus Mietingen. Eine große Zahl von Ministranten aus Kirchberg und Baltringen hatten viel Freude bei ihrem Dienst am Altar. Herrliche Klänge, wie aus dem Himmel, erlebten die Gottesdienstbesucher von der hoch über den Gläubigen thronenden Chorempore. Der Kirchberger Kirchenchor, unter der Dirigentschaft von Chorleiter und Organist Daniel Gräser, sorgte für eine wunderbare, festliche Stimmung, Nach dem Wallfahrtssegen und dem gemeinsamen Auszug aus der Kirche waren sich alle einig, von so einem Erlebnis kann man lange zehren. Anschließend erging an alle die Einladung zu einem gemeinsamen Abendessen im Pfarrsaal.

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