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Rottum Bote 04.11.2020

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Rottum Bote OCHSENHAUSEN / ILLERTAL Mittwoch, 4. November 2020 Baugebiet „Siechberg III“ kann bebaut werden Erschließungsarbeiten für das Ochsenhauser Neubaugebiet sind offiziell abgeschlossen Freuten sich über den erfolgreichen Abschluss der Erschließungsarbeiten für das Baugebiet „Siechberg III“: Dirk Theobold (links) und Tanja Merovci (dritte von rechts) vom Ingenieurbüro AGP, Stadtbaumeister Rolf Wiedmann, Bürgermeister Andreas Denzel und Martin Berg (2., 3. und 4. von links) von der Stadt Ochsenhausen, und die Herren Spatscheck (rechts), Stauss (2. von rechts) und König (4. von rechts) von der Firma Strabag. FOTO: STADT OCHSENHAUSEN OCHSENHAUSEN (sz/syg) - Die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet „Siechberg III“ in Ochsenhausen sind erfolgreich abgeschlossen. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Nach der offiziellen Abnahme kann das Baugebiet nun für die Bebauung freigegeben werden. Neben den Straßen und Gehwegen wurden auch Kanäle für Misch-, Schmutz- und Regenwasser sowie Retentions- und Versickerbecken gebaut, außerdem Leitungen für die Wasser-, Strom- und Gasversorgung und Breitbandkabel verlegt. Bürgermeister Andreas Denzel lobte die beteiligten Firmen für den reibungslosen Ablauf. „Von der Planung über die Durchführung hat die Zusammenarbeit perfekt funktioniert“, sagte Denzel bei der Bauabnahme. Das Planungsbüro AGP und die ausführende Firma Strabag waren ebenfalls zufrieden und freuten sich, dass die Baumaßnahme unfallfrei abgewickelt werden konnte. Die offizielle Abnahme ist nicht nur für die Firmenvertreter, sondern auch für die zukünftigen Bauherren eine wichtige Nachricht. Wie bereits berichtet, wählte die Stadt für die Vergabe der insgesamt 60 Bauplätze in dem Neubaugebiet das Losverfahren. 69 Bauplatzinteressenten hatten sich im Vorfeld für einen oder mehrere Bauplätze beworben. Mitte September fand dann die Verlosung öffentlich statt. Dabei wurden 48 Bauplätze vergeben. In ihrer Mitteilung spricht die Stadt nun von 45 Bauplatzinteressenten, die bald mit dem Bauen loslegen können. Kreisjungendring ● Erneuter Austausch der (Jugend-)Vereine REGION (sz) - Nachdem die Jugendarbeit in den Vereinen nun (fast) überall wieder angelaufen ist kommen aufgrund der steigenden Zahlen und Pandemiestufe drei im Land schon wieder einige Zweifel und Unsicherheiten auf. Deshalb bietet der Kreisjugendring Biberach e.V. nochmals einen digitalen Austausch für Jugendleiter*innen und Verantwortliche in Organisationen und Vereinen an. Dieser findet am Dienstag, 10. November von 19 bis 20 Uhr digital über die Plattform zoom statt. Es wird aktuelle Hinweise zur neuen Corona-Verordnung der Kinder- und Jugendarbeit geben und wie immer Raum für Fragen und aktuelle Themen aus den Vereinen vor Ort sein. Jugendarbeit ist wichtig, deshalb sollen Möglichkeiten, wie diese auch unter schweren Bedingungen stattfinden kann, aufgezeigt werden. Nach der Anmeldung über info@kjrbiberach.de wird ein Zugangslink verschickt. Ochsenhauser Schüler erfolgreich bei der Physikolympiade OCHSENHAUSEN (sz) - Zwei Schüler des Gymnasiums Ochsenhausen dürfen sich über ein tolles Abschneiden bei der diesjährigen Physikolympiade freuen. Simon Kienle aus der zwölften Klasse und Christian Krause aus der siebten Klasse haben am deutschlandweiten Auswahlwettbewerb der internationalen Physikolympiade teilgenommen und wurden nun mit Urkunden ausgezeichnet. In den Zeiten der Schulschließung im Frühjahr hatten die zwei freiwillig und engagiert die Aufgaben bearbeitet, an Videokonferenzen teilgenommen und sich mit den komplizierten Problemen beschäftigt. Mit 34 von 40 möglichen Punkten hat Simon Kienle sicher die nächste Runde erreicht. Christian Krause hat als großes Nachwuchstalent schon in Klasse sieben zwei Drittel der für ein Weiterkommen nötigen Punkte geholt. „Wir freuen und für beide und sind sehr stolz auf den großen Erfolg“, sagt Tobias Beck, der die zwei an der Schule und am Schülerforschungszentrum betreut hat. Für Simon Kienle ist nicht viel Zeit zum Durchschnaufen: Schon diesen Monat steht die zweite Runde in Form einer dreistündigen Klausur an. Kultur ● Nikolaus Betscher-Festakt verschoben BERKHEIM (sz) - Die Gemeinde Berkheim hat den ursprünglich für Samstag, 31. Oktober, geplanten Festakt anlässlich des 275. Geburtstags von Nikolaus Betscher abgesagt und ins nächste Jahr verschoben. Grund für die Absage ist die Corona-Pandemie. „Wenngleich wir auf das geplante große Fest mit der Darbietung teilweise noch nie gehörter Kompositionen Nikolaus Betschers verzichten müssen, erfreut uns das nun rechtzeitig zum großen Jubiläum erschienene Buch“, teilt Bürgermeister Walther Puza im Berkheimer Mitteilungsblatt mit. Wie Puza ausführt, trägt das Buch den Titel „Nikolaus Betscher – Gestern Heute Morgen“ und ist ein Sammelband mit 17 Beiträgen namhafter Vertreter verschiedener Fachrichtungen. Diese stellen den oberschwäbischen Komponisten und Reichsprälaten in all seinen Facetten vor. Die Texte befassen sich mit seiner Biografie und seiner Musik im Kulturland Oberschwaben und im europäischen Kontext. Dabei werden sein avantgardistischer Einsatz der Klarinette in seiner Missa in C von 1794 ebenso gewürdigt wie seine Beziehung zu Michael Haydn und seine weltlichen Kompositionen. Der Band führt den Leser durch die 40jährige Wirkungsgeschichte Nikolaus Betschers seit seiner Wiederentdeckung durch den Berkheimer Alfred Rude im Jahr 1980 bis heute. Arbeiten des aus Biberach stammenden Künstlers Hermann Weber ergänzen die Texte. Das Buch ist für zehn Euro im Berkheimer Rathaus erhältlich. Liebe Leserinnen, liebe Leser, gerne drucken wir Ihre eingereichten Beiträge ab. Beachten Sie bitte, dass der Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge immer freitags um 18 Uhr ist, da der Rottum Bote am Montag in den Druck geht. Später eingehende Beiträge können für die aktuelle Ausgabe leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Rottum Bote ROTTAL Mittwoch, 4. November 2020 Von Tobias Rehm ● HÜRBEL - Der katholische Kindergarten Don Bosco hat seine Heimat seit fast 20 Jahren im Hürbler Gemeindehaus. Während die Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss in den Anfangsjahren den pädagogischen Anforderungen genügten, fehlt es in Zeiten der Ganztagsbetreuung an Platz. Leiterin Andrea Mohr spricht von 180 Quadratmetern, die die Einrichtung zusätzlich benötigt. Und das seit Jahren. Zwar gibt es Pläne für einen Anbau, doch deren Umsetzung scheiterten bislang am begrenzten finanziellen Spielraum der Gemeinde Gutenzell-Hürbel und den fehlenden Zuschüssen. Eine Elternumfrage der Universität Darmstadt, an der sich der Kindergarten Don Bosco jüngst beteiligt hatte, dokumentierte das Dilemma einmal mehr schwarz auf weiß. Während der Kindergarten in Hürbel in allen pädagogischen und organisatorischen Bereichen weit über dem Durchschnitt der 78 teilgenommenen Einrichtungen liegt, gilt für die räumliche Situation genau das Gegenteil: Die Eltern beklagten, dass der Kindergarten über zu wenig Platz verfügt. Hürbler Kindergarten hat zu wenig Platz 180 Quadratmeter Fläche fehlen seit Jahren – Anbau scheitert an fehlenden Zuschüssen Pädagogisch und organisatorisch schnitt der Kindergarten Hürbel bei der Elternumfrage gut ab. Verbesserungsbedarf sehen die Eltern bei der räumlichen Situation. FOTO: KINDERGARTEN Für Kindergartenleiterin Andrea Mohr keine Überraschung. Nachdem 2006 erstmals unter Dreijährige aufgenommen werden, wird ab 2008 eine Ganztagsbetreuung angeboten. Ende 2011, Anfang 2012 geht an die Gemeinde ein Antrag für eine Betriebserlaubnis einer Krippengruppe. „Es kamen vermehrt Anfragen für Kinder ab einem Jahr“, berichtet Andrea Mohr. Doch der Gemeinderat von Gutenzell-Hürbel entscheidet im November 2012, dass die Krippe in Gutenzell angebaut werden soll. Andrea Mohr erinnert sich bis heute ungern an jenen Abend. „Das war ein herber Rückschlag, seither kämpfen wir für mehr Platz.“ Zwar wird dem Hürbler Kindergarten damals zugestanden, im Gemeindehaus den Gemeindesaal und die Küche mitnutzen zu können. Für Andrea Mohr aber keine dauerhaft zufriedenstellende Lösung, müsse aufgrund der anderen Nutzer doch jeden Abend ebenso wie im Bewegungsraum im Keller alles wieder aufgeräumt werden. „Über die Jahre hat sich die Situation immer weiter verschärft“, erzählt die Leiterin. „Es wurden immer mehr Mitarbeiter, es kamen immer neue Handlungsfelder hinzu.“ Da sich die räumliche Situation aber nicht verändert habe, fehlten derzeit ein Schlafraum, ein Essensraum, eine separate Küche, ein Funktionsraum und ein Pflege- und Wickelraum. Außerdem sei das Personalzimmer für acht Mitarbeiter zugleich Umkleide-, Pausen- und Elternsprechraum. „Uns fehlen 180 Quadratmeter, und das seit zwölf Jahren“, fasst die Leiterin zusammen. Gespräche und Vor-Ort-Termine habe es diesbezüglich zuhauf gegeben. Mit der Kirchengemeinde, der bürgerlichen Gemeinde, dem Landesverband katholische Kindertagesstätten, Architekten. Claudia Schad, Gemeinderätin in Gutenzell-Hürbel und zweite gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats Hürbel, bestätigt: Es habe immer wieder Momente gegeben, in denen die Hoffnung groß gewesen sei, dass jetzt Bewegung in die Sache komme. Nicht zuletzt, als Ex-Bürgermeister Andreas Merkle in den Jahren 2014 und 2015 vor der Bürgermeisterwahl das Projekt in den Haushalt aufgenommen hatte. 400 000 Euro seien in der mittelfristigen Finanzplanung damals berücksichtigt gewesen, bestätigt Bürgermeisterin Wieland. Auch Pläne für einen Anbau, der das Problem lösen könnte, gibt es seit geraumer Zeit. „Aber aktuell herrscht wieder Stillstand“, sagt Claudia Schad. Leidtragende seien die Erzieherinnen. Sowohl Claudia Schad als auch Andrea Mohr wissen, dass die finanziellen Möglichkeiten von Gutenzell-Hürbel überschaubar sind. Darauf verweist auch die Bürgermeisterin. „Natürlich können die Gemeinderäte und ich den Wunsch nach mehr Platz absolut nachvollziehen“, sagt Monika Wieland. „Aber leider haben wir die Mittel nicht, wir könnten eine Erweiterung finanziell nicht stemmen.“ Zumal die Gemeinde nicht mit Zuschüssen rechnen könne, da der Bedarf gedeckt sei. Die Zahlen von Andrea Mohr belegen dies. Von 45 Plätzen seien im Moment 33 belegt, im Laufe des Kindergartenjahres steige die Zahl voraussichtlich auf 38. Und ohne Zuschüsse kann Bürgermeisterin Wieland wenig Hoffnung machen. Andrea Mohr will die Hoffnung nicht aufgeben. Doch was macht ihr noch Hoffnung? „Ich weiß es nicht, aber es muss doch irgendeine Möglichkeit geben, mit der uns geholfen werden kann.“ ANZEIGEN Immobilienmarkt Immobilien schwäbische.de/immo Ihr kompetenter Ansprechpartner für schöne Häuser, energieeffizientes Bauen und Grundstücke! KH Massivhaus Süd GmbH Siegfried Hopp Im Weizen 10 ■ 88273 Fronreute-Staig Telefon: 07502 / 92124-28 www.kern-haus.de/sued Kraftfahrzeugmarkt KFZ−Ankauf Kaufe Wohnmobile + Wohnwagen. 0 39 44/3 61 60, www.wm-aw.de Fa.