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Rottum Bote 04.03.2020

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Rottum Bote OCHSENHAUSEN Mittwoch, 4. März 2020 Von Tobias Rehm ● OCHSENHAUSEN - In der Ochsenhauser Basilika St. Georg hat am Freitagnachmittag eine große Trauergemeinde Abschied vom Unternehmer und Ochsenhauser Ehrenbürger Alfred Remmele genommen. In dem knapp eineinhalbstündigen Requiem wurden neben seiner unternehmerischen Leistung auch seine Geradlinigkeit und sein Verantwortungsbewusstsein gewürdigt. Remmele war am Sonntag im Alter von 89 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Mehrere Hundert Trauergäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren nach Ochsenhausen gekommen, um Alfred Remmele das letzte Geleit zu geben. Pater Alfred Tönnis leitete den Gottesdienst. Er würdigte den Verstorbenen als jemanden, der Verantwortung übernommen habe, was gerade in der heutigen Zeit wichtig sei. Tönnis schlug zu Beginn den Bogen zum Coronavirus. Aufgrund dessen gebe es beim Friedensgruß kein Händeschütteln und auch keine Mundkommunion. Am Donnerstag hatte die Diözese zu Vorsichtsmaßnahmen geraten. Man übernehme hier Verantwortung, erklärte der Pater, so wie es Alfred Remmele auch getan habe. In seiner Predigt betonte Alfred Tönnis, dass Alfred Remmele Ecken und Kanten gehabt habe, aber immer geradlinig seinen Weg gegangen sei. Privat wie beruflich. 1964 gründete er die Firma Südpack. Erster Firmensitz war die Garage der Familie, erstes Produkt waren Abschied von Ehrenbürger Alfred Remmele Beim Requiem in der Basilika wird die Lebensleistung des Südpack-Gründers gewürdigt Ochsenhausen hat Abschied von Alfred Remmele genommen. Beim Requiem in der Basilika St. Georg wurden die Verdienste des Südpack-Gründers gewürdigt. FOTO: TOBIAS REHM Kunststoffverbunde für Käsereifungsbeutel. Remmele, so Tönnis, habe zeitlebens Verantwortung übernommen: für die Familie (mit seiner 2002 verstorbenen Frau Maria hatte Remmele zwei Kinder, Johannes und Carolin, sowie mittlerweile acht Enkel und zwei Urenkel), für sich selbst sowie für Gesellschaft und Politik. „Diese drei Verantwortungsbereiche waren ihm wichtig. Er hat sie gelebt.“ Remmeles Motto sei gewesen: „Du musst es wollen und glauben, dann wird es werden.“ Tönnis erzählte, er selbst habe Alfred Remmele 1999 kennengelernt. Während des Kosovokriegs hatte der Pater in der „Schwäbischen Zeitung“ eine Spendenaktion zum Wiederaufbau eines Krankenhauses initiiert. Am Tag, als der Artikel erschien, erhielt Tönnis zwei Anrufe: einen von Alfred Remmele, einen von Arthur Handtmann. „Beide haben gesagt, dass sie dieses Projekt unterstützen wollen.“ Ochsenhausens Bürgermeister Andreas Denzel lobte Remmele in seiner Ansprache als einen Mann, dem die Stadt und die Menschen viel zu verdanken hätten. Innerhalb weniger Jahrzehnte habe er es geschafft, Südpack zu einem Unternehmen mit Millionenumsätzen zu machen. „Alfred Remmele trug stets dafür Sorge, dass seine Firma ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt ist.“ Er sei ein Garant für sichere und attraktive Arbeitsplätze gewesen, so Denzel. Als Industriepionier habe Remmele ein „beeindruckendes Stück Wirtschaftsgeschichte“ geschrieben. Dabei sei die Firma über all die Jahre der Stadt Ochsenhausen und dem Landkreis Biberach treu geblieben und habe zur „überdurchschnittlichen Entwicklung“ Ochsenhausens beigetragen. Denzel übermittelte auch die Anteilnahme des im Ausland weilenden Landrats Heiko Schmid und betonte, dass Alfred Remmele einen „ehrenvollen Platz“ in der Geschichte der Stadt einnehmen werde. „Wir verneigen uns vor seiner großen Lebensleistung.“ Für die Mitarbeiter der Firma Südpack sprach Erik Bouts, seit September vergangenen Jahres Sprecher der Geschäftsführung. Bouts hatte diesen Posten von Johannes Remmele übernommen. Auch wenn er Alfred Remmele erst seit dem vergangenen Jahr gekannt habe, habe er ihn in dieser Zeit als „beeindruckenden, geselligen und hochintelligenten Menschen“ schätzen gelernt, sagte Bouts. Als sein Wechsel zu Südpack mit Johannes Remmele und Carolin Grimbacher bereits abgestimmt gewesen sei, habe es ein Mittagessen mit Alfred Remmele gegeben. Dabei sei schnell klar geworden, dass er ohne Zustimmung des Seniorchefs nicht bei Südpack anfangen werde, erzählte Bouts. Der Niederländer lobte Remmele dafür, dass er „immer ein Herz und ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter“ hatte. „Er war ein liebevoller Familienpatriarch, die Familie und Südpack waren für ihn immer ein Ganzes.“ Seine Mitarbeiter habe der Firmengründer nicht nur an Entscheidungen, sondern auch am unternehmerischen Erfolg beteiligt. Südpack verliere mit Alfred Remmele eine „herausragende Persönlichkeit“. Seine „wegweisenden Entscheidungen“ würden das Unternehmen bis heute prägen. Bouts schloss mit den Worten: „Wir werden das Unternehmen in seinem Sinne weiterführen. Seine Unternehmensprinzipien werden stets einen festen Platz bei Südpack haben.“ Anschließend zog die Trauergemeinde auf den Friedhof St. Veit, wo Alfred Remmele beigesetzt wurde und die letzte Ruhe fand. Insgesamt 160 Jahre bei der Bäckerei OCHSENHAUSEN (sz) - Guido Grieser, Geschäftsführer und Inhaber der Bäckerei Grieser in Ochsenhausen, hat zwölf Mitarbeiter für insgesamt 160 Jahre Firmenzugehörigkeit geehrt. Er zeichnete Alwin Jans und Rosalia Schultheiß für 30 Jahre Betriebszugehörigkeit aus. Für zehn Jahre im Betrieb wurden Maria Ehrhart, Helga Schöllenberger, Anna Münsch, Muradije Sarap, Ute Spengler, Renate Müller, Gabi Martin, Sebastian Gießl, Katharina Serikow-Berg und Anni Mayer geehrt. Grieser dankte den Jubilaren für ihr langjähriges Engagement, ihren Einsatz und ihre Zuverlässigkeit. Er überreichte den Mitarbeitern Urkunden der Handwerkskammer und ein Präsent. FOTO: GRIESER Kreisjugendreferat ● Wie sich Mädchen selbst schützen können MITTELBUCH (sz) - Im Selbstbehauptungsworkshop „Mut zeigen und selbstbewusst auftreten“ des Kreisjugendreferats für Mädchen im Alter zwischen elf und 15 Jahren sind noch Plätze frei. Kurzentschlossene können sich für den Workshop am Samstag, 7. März, in Mittelbuch anmelden. Der Workshop findet von 14 bis 17 Uhr in der Sporthalle Mittelbuch statt und wird von Murat Sandikci geleitet. Im Workshop üben die Teilnehmerinnen, wie sie sich in unangenehmen und kritischen Situationen verhalten können, um sich selbst zu schützen. Unter dem Motto „Komm zeig Mut!“ lädt das Kreisjugendreferat im Rahmen der Aktion „One Billion Rising“ zu dem altersspezifischen Training ein. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Es entstehen keine Kosten. Anmelden kann man sich im Landratsamt Biberach, Kreisjugendreferat, unter 07351/ 527616 oder per E-Mail an komm@biberach.de.

Rottum Bote RUND UM OCHSENHAUSEN Mittwoch, 4. März 2020 SPD Ochsenhausen ● Diskusssion Frauen im Ehrenamt OCHSENHAUSEN (sz) - Der SPD-Ortsverein Ochsenhausen-Illertal lädt am Donnerstag, 5. März, zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Thema der Veranstaltung ist „Women Power gesucht – Frauen im Ehrenamt“. Die Veranstaltung findet von 18.30 bis 20.30 Uhr im Ringhotel Mohren, Grenzenstraße 4 in Ochsenhausen statt. An der Diskussion nehmen drei Frauen aus der Region teil, die sich ehrenamtlich und politisch engagieren. Es sind dies Charlotte Ziller, Leiterin des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Biberach sowie Kreisbrandmeisterin, Elisabeth Strobel, Präsidentin des Sportkreises Biberach, und Dagmar Neubert-Wirtz, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Biberach sowie stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Biberach. Wie es in der Ankündigung heißt, ist es immer noch so, dass Frauen – meist neben dem Beruf – die Hauptlast in den Bereichen Familie und Haushalt tragen. Trotzdem sind über 40 Prozent der Frauen in Deutschland ehrenamtlich aktiv. Was können Politik und Gesellschaft tun, um sie zu unterstützen? Und wie können insbesondere jüngere Frauen für eine ehrenamtliche Tätigkeit gewonnen werden? Diesen Fragen soll in der Diskussion zusammen mit den Gästen nachgegangen werden. Sonderveröffentlichung ROCKNACHT EROLZHEIM 07|03|2020 Rock versetzt Berge Der Verein Zusammen Berge Versetzen e.V. aus Eberhardzell möchte Familien und Einzelpersonen im Landkreis Biberach und der näheren Umgebung unterstützen, die in Not geraten sind und Hilfe brauchen. www.kusolicht.de EROLZHEIM - Dazu braucht es natürlich auch Geld. Die Arbeit wird über Spenden und Veranstaltungen finanziert, so auch die Benefiz-Rocknacht mit Mixtape am Samstag, 7. März, in Erolzheim. Beginn ist bereits um 19 Uhr. Die acht Top-Musiker von Mixtape huldigen mit höchster Präzision und unglaublicher Spielfreude dem Sound ihrer Jugend – einer wohl einmaligen Mischung aus den coolsten Rocksongs der 70er und 80er Jahre – und schaffen es somit, die schweißtreibende Rocknacht-Atmosphäre vergangener Tage zurück auf die Bühne zu holen. Ehrlich, echt und mit einer großen Portion Leidenschaft.Mixtape versteht Der Diabetes-Warnhund wird vom Verein mitgetragen. es mühelos, jede Veranstaltung in ihre eigene „Forever- Young-Rocknacht“ zu verwandeln und nimmt dabei das Publikum mit auf eine wohl einmalige musikalische Reise durch die Rockgeschichte. Auf der Setlist stehen Songs FOTO: PR von David Bowie, Journey, Billy Idol, AC/DC, Deep Purple, Whitesnake, Iggy Pop, KISS, Manfred Mann, Melissa Etheridge, Nazareth uvm …Volle Häuser und eine grandiose Live-Atmosphäre machen Mixtape zu einem der heißen Rockacts der Szene. Wir wünschen viel Spaß bei der Rocknacht Raumausstattung Espachstraße Espachstr. 15 15 88453 Erolzheim www.buerokult.de Tel. 0173/9468810 www.tebo-creativ.de Mixtape wird die Halle in Burgrieden rocken. FOTO: PRIVAT