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Mein Oberkochen 08.05.2020

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Der ICE „schnurrt“

Der ICE „schnurrt“ geschmeidig in den Schattenbahnhof Direkt hinter dem Oberkochener Bahnhof, zwischen der Bahnlinie Aalen – Ulm und der Bundesstraße 19, steht ein von außen eher unscheinbares, flaches Gebäude. Das ist das Domizil des Eisenbahn-Amateur-Club Oberkochen. Es liegt etwas versteckt - man erreicht es durch die schmale Gleisunterführung neben dem Katholischen Friedhof - dafür jedoch nahe am Original. Und während am Oberkochener Bahnhof die schwarzgelben Regionalzüge in Richtung Aalen oder Ulm abfahren, surrt auf der 16 Meter langen und sieben Meter breiten Modelleisenbahn-Anlage ein ICE geschmeidig in den so genannten Schattenbahnhof 16

16 Meter lang und sieben Meter breit ist die Modelleisenbahn-Anlage des Eisenbahn- Amateurclubs Oberkochen. Unser Bild zeigt von links Bodo Schumann, Vorsitzenden Hermann Eiberger, Uschi Raichle und Josef Aniol. und wartet darauf, dass er wieder auf die Anlage darf. Dieser Schattenbahnhof ist zweistöckig, mit 16 Gleisen, also immerhin doppelt so viel wie für Stuttgart 21 geplant sind. So eine riesige, fest installierte Anlage ist eigentlich nie fertig, erzählt der erste Vorsitzende der Oberkochener Modelleisenbahner, Hermann Eiberger. Es gibt immer etwas zu tun. Bodo Schumann beschäftigt sich gerade mit der Herstellung neuer „Bäume“ im Maßstab 1: 87 und Josef Aniol fungiert gerade als Heizer, allerdings nicht auf einer Dampflok. Er füttert den Holzofen, um die Temperatur im Raum auf angenehme Bereiche zu erhöhen. Es sieht überall nach Arbeit aus in dem weitläufigen Raum. Werkzeuge liegen bereit, Landschaftsmodule warten auf weitere Bearbeitung, Schienen und Eisenbahn-Amateur-Club Oberkochen: Ein Paradies für Bastler und Tüftler 17