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Leutkirch hat was 27.01.2021

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Leutkirch hat was Leutkirch hat was 27. Januar 2021 2 Ehrenamtliche spuren die vielen Loipen in der Region Für die Leutkircher Loipen ist gut gesorgt. Wenn die Schneehöhe ausreichend ist, werden überall die Motorschlitten samt Spurgeräte aktiviert. Zuständig sind meistens verschiedene Sportvereine. In Leutkirch ist es die Skiläuferzunft der TSG, in Ausnang z.B. der TSV Hofs. (Titelbild) Die Loipen in Ausnang/Hofs spurt meistens Manfred Rief mit Unterstützung von diversen Mitgliedern. Start ist am Sportplatz, und es müssen mehrere Runden gefahren werden bis alles fertig und fest ist. Und zwar genauso, wie es auf den Loipenkarten vermerkt ist, Schilder werden aufgestellt und eventuell Holzbrücken gelegt, wenn es über kleine Gräben geht. Auch Zäune dürfen nicht im Weg sein. Die Loipenführung ist mit den Landwirten abgesprochen. Manfred Rief und Schnee-Abenteuer Meistens gibt es für beide Langlauftechniken Spuren: Für Skating (links) und für die klassische Diagonal-Technik. Im Hintergrund ist St. Leonhard. Manne Rief hat eine besondere Beziehung zu Schnee und Wintersport, war er doch schon mit 15 Jahren beim Langlauftraining in der Skiläuferzunft Leutkirch bei Roland Ammann. „In den Herbst- und Weihnachtsferien ging es immer auf die Alpe Wenger Egg unterhalb vom Schwarzen Grat, wo wir trainiert haben. Mit dem Skidoo samt Anhänger wurde das Essen und das Gepäck für die ganze Woche hochgefahren, dann die Trainingsloipe gespurt“, erinnert er sich an damals und weiter: „Ich sitz quasi seit gut 40 Jahren im Winter auf dem Motorschlitten, spure Loipen und hab dabei schon so einiges erlebt“, schmunzelt Rief und doch sei er immer wieder herausgekommen, wenn der Schlitten mal „sauber verhocket isch“. Einmal, es war Silvestermorgen, sei er in einen Graben gerutscht, ohne Chance wieder herauszukommen. „Ich hab mich dann durch den tiefen Schnee zu dem Bauernhof eines Schulkameraden durchgekämpft. Der hat seinen Traktor flott gemacht und mich wieder herausgezogen“, erzählt der engagierte „Loipen-Macher“. Die Stadt hat den Schlitten finanziert, der TSV Hofs das Spurgerät. 2013 hat die Teilgemeinde Hofs einen nagelneuen Motorschlitten von der Stadt bekommen. Damals war auch Skating gefragt und der TSV Hofs kaufte die entsprechende Walze dafür. Manfred Rief und seine Helfer machen alle Arbeiten ehrenamtlich, und je nach Schneelage sind das etliche Stunden im Winter. Carmen Notz Rhythmik und Technik müssen passen, dann läuft es prima. Im tiefen Neuschnee kommt man kaum alleine klar: Reinhold Graf (links) und Manfred Rief vom TSV Hofs machen das Spurgerät fest. Fotos: Carmen Notz Spaß am Schneemann-Bauen oder beim Schlitten fahren Dieses hübsche Schneemann-Paar kann man in Gebrazhofen bewundern. Foto: Priv. Rodeln am sogenannten „Geißler Hang“ an der Südseite der Wilhelmshöhe. Foto: cno Am 18. Januar war anscheinend der Tag des Schneemanns. Seit 1973 gibt es diesen Tag in den USA, und so nahmen sich Georg und Traudel Wagegg vor, ein Schneemann-Paar, oder wie man so etwas nennt, zu bauen. „Es hat uns Senioren echt auch Spaß gemacht und wir haben die beiden gut ausgestattet, auf dass sie lange überleben können, mit Hut, Schirm und Schal“, erzählt das Ehepaar. Auch Schlitten fahren war angesagt bei dem herrlich vielen Neuschnee. Vom kleinsten Hügel bis zum Steilhang wurde alles befahren. Wie schon vor Hunderten von Jahren sausen Leutkirchs Kinder die Hänge an der Wilhelmshöhe runter, entweder Nähe Kneippbad oder auf der Seite zur Repsweihersiedlung. Hier befindet sich auch die stadtnahe Loipe mit Flutlicht ab 17.30 Uhr. Carmen Notz

Eschach-Bäckerei Leutkirch Neue Theke und modernes Kassensystem Sonderveröffentlichung „Leutkirch hat was!“ 27. Januar 2021 Täglich andere Brotsorten, viele Stammkunden und ein großer Wunsch LEUTKIRCH (cno) - Die Eschach-Bäckerei wird von Monika Lichtensteiger in 4. Generation geführt. 1906 hat ihr Urgroßvater Franz-Josef Krug das Geschäft gegründet, das vom Großvater Josef Krug und dann von dessen Tochter Rita Göttl, geb. Krug übernommen wurde, die dem Betrieb über 40 Jahre lang vorstand. Monika Lichtensteiger hat die traditionelle Backkunst ihrer Mutter von der Pieke auf gelernt, neue Brotsorten kreiert und freut sich über die Wertschätzung, die ihr von vielen Stammkunden entgegengebracht wird. Oft bilden sich (nicht erst seit Corona) lange Schlangen vor dem kleinen Laden, der seinen nostalgischen Charme bis heute bewahrt hat. Seit Anfang Januar bereichern eine neue Verkaufstheke für das vielfältige Angebot und ein hochmodernes Kassensystem mit Umweltbon und nun zwei Kassenplätzen die Eschach-Bäckerei, um die Kunden besser und schneller bedienen zu können. Ein weiterer Pluspunkt ist die extra Ausgabestelle am Samstag, um bestellte Brotund Backwaren am Pavillon beim Parkplatz schnell und bequem abholen zu können. Die Eschach-Bäckerei ist seit 115 Jahren fester Bestandteil des Leutkircher Bäckerhandwerk- Spektrums, das früher rund zehn Betriebe umfasste. Jetzt gehört die Bäckerei an der Eschach Das Verkaufsteam mit Petra Hartl (links), die 15 Jahre dabei ist, Christiane Feuchtenbeiner und Maria Hofmann. Auf dem Bild fehlt Ursula Reich. Fotos: Carmen Notz Herzlichen Glückwunsch zur Neugestaltung des Ladengeschäfts Eschachbäckerei Wir danken für den Auftrag! ELEKTRO SCHLÜSSELDIENST HAUSHALTSWAREN Telefon 0 75 61 / 91 20 47 Inhaber Hannes Eisleb zu den wenigen letzten selbstbackenden Betrieben. Hier wird mit Liebe und Herzblut gearbeitet, die Teigstücke mit Sorgfalt von Hand geknetet, die Brezeln mit Hingabe gedreht und jeder Brotteig bekommt die nötige Zeit zu reifen. Zum Grundsortiment gibt es täglich wechselnde drei oder vier Sorten Brot, die es nur am jeweiligen Wochentag gibt. Diese Abwechslung wird von vielen Kunden als „Spezialität des Hauses“ geschätzt, z.B. montags das Rüblibrot mit frischen Karotten. In Tochter Claudia lebt die Tradition weiter Die 21-jährige Claudia Lichtensteiger steht mit beiden Beinen und viel Leidenschaft in der Tradition des Hauses, bzw. in der Backstube. Sie hat bereits die Konditorenausbildung mit Bravour bestanden und befindet sich derzeit im dritten Bäckerlehrjahr bei einem Betrieb in Wolfegg. „Ich lerne beide Berufe nicht nur aus Traditionsverbundenheit, sondern auch mit viel Freude und es gibt immer wieder neue Kreationen und damit neue Geschmacksergebnisse“, sagt die junge Frau. Die neue Theke samt Kassensystem war eine große Investition und lieber hätte Monika Lichtensteiger auch die inzwischen 20 Jahre alte Einrichtung erneuert. Doch das war ihr etwas zu riskant. „Die derzeitige Verkehrsführung zwischen den beiden Brücken an der Oberen Vorstadtstraße und der damit verbundene Dauerstau an der Straußbrücke wirkt sich für meine Bäckerei zu Zeiten des Berufsverkehrs nachweislich negativ aus“, ist die engagierte Geschäftsfrau überzeugt. Monika Lichtensteiger möchte die Entwicklung erst abwarten und den damit einhergehenden Stückzahlverkauf. Seit Bestehen der Beilage "Leutkirch hat was", also seit mehr als 10 Jahren, inseriert die Eschach- Bäckerei auf der Titelseite mit dem Slogan „Leutkirch hat was" und bewirbt ihr vielfältiges Sortiment an Brot, Klein- und Feingebäck. Der größte Wunsch der Familie Lichtensteiger ist es, dass es in diesem Sinne mit Tochter Claudia in der 5. Generation weitergeht. VINZENZ VON PAUL gGMBH SOZIALE DIENSTE UND EINRICHTUNGEN Mit Liebe regional gebacken. Das schmeckt unseren Senioren. Das Seniorenzentrum Carl-Joseph und die Hausgemeinschaft Vinzenz von Paul gratulieren der Eschach Bäckerei zur Neugestaltung www.vinzenz-von-paul.de Monika Lichtensteiger (rechts) mit ihrer Tochter Claudia als 4. und 5. Generation und „Frauenpower“ der Eschachbäckerei. keep cool 88410 Bad Wurzach-Hauerz Tel. 0 75 68 /4 43, Fax 13 26, www.hoermann-kaeltetechnik.de www.malermeister-kilgus.de hermann kilgus · am repsweiher 17/1 · 88299 leutkirch · tel. 07561 91510-74 · mobil: 0173 6934556 Leutkirch hat was ... ... täglich wechselnd - unsere Spezialbrote Traditionell hergestellt nach alten Hausrezepten Montag: Rüblibrot – Dinkelkipfle Roggenschrot – Hildegardgewürzbrot Dienstag: Markgrafenbrot – Urkorn-Laible Genetzter Dinkellaib Mittwoch: Haferkornbrot – Dinkelberger Donnerstag: Gutsherrenbrot – Dinkel-Roggenkruste – Flockenbrot aus Dinkel Freitag: Walnußbrot – Urgetreidebrot – Holzofenbrot aus Dinkel Samstag: Kürbiskernbrot – Saatenvollkornbrot Dinkelberger – Körnerbaguette Vielfalt aus Meisterhand von Ihrer Eschachbäckerei Leutkirch Monika Lichtensteiger, Bäckermeisterin Obere Vorstadtstraße 4, Tel. 32 29