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Leutkirch hat was 25.03.2020

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Leutkirch hat was Leutkirch hat was 25. März 2020 2 Lindi Apfelbaum: Erstes Kinderbuch einer Leutkircherin Eines der 30 handgemalten Bilder im Kinderbuch „Lindi Apfelbaum“: Die gute Mondfrau. Nachbarkind Luisa aus Leutkirch liest gerne die Abenteuer von Elfenmädchen Lindi und ihrer Freundin Tami. Enkelin Tilda ist zwar noch zu jung, aber bald wird sie die Geschichten ihrer Oma verstehen. Fotos: Privat Die Leiterin des Kindergartens in Friesenhofen Barbara Bernhard-Styppa hat ihr erstes Kinderbuch herausgebracht. LEUTKIRCH - Kindern Geschichten und Märchen vorzulesen ist eine schöne Sache, Geschichten zu erfinden und in eigenen Worten zu erzählen, das hat die Erzieherin Barbara Bernhard-Styppa bei ihren eigenen Kindern gerne gemacht oder auch im Kindergarten Friesenhofen, den sie seit 2003 leitet. Ihre zwei Kinder sind nun erwachsen, aber die Geschichten sind nicht verloren gegangen. Sie sind in dem Buch „Lindi Apfelbaum“ zusammengefasst und nun auch im Leutkircher Buchhandel erhältlich. „Meine Oma hat mir schon Geschichten erzählt, und ich fand es immer toll, wenn man etwas frei erzählen und in eigene Worte fassen kann“, sagt Barbara Bernhard-Styppa, die vor fünf Jahren begann, ihre Elfengeschichten aufzuschreiben. Zu Beginn hat sie morgens vor der Arbeit geschrieben, später auch in den Ferien. Immer wieder gab es Zeiten, in denen es unbeachtet liegenblieb, doch dann nahm die Erzieherin den Faden wieder auf und schrieb die Fantasy-Geschichte von Lindi Apfelbaum letztendlich 2019 fertig. 30 kreative Illustrationen Das Buch ist in 64 Kapitel unterteilt und wurde von der Berliner Grafikdesignerin Constanze Guhr mit mehr als 30 wunderschönen farbigen Bildern illustriert. „Sie konnte sich sehr gut in meine Geschichten hineinversetzen. Jede einzelne ihrer Zeichnungen hat mich sofort überzeugt“, lobt die Leutkircherin. Gerade mit diesen Bildern werde die Fantasie der jungen Leserschaft angeregt und beflügelt. Guhr wuchs in Leipzig auf und studierte bildende Kunst an der Hochschule der Künste und Sonderpädagogik an der Hochschule Berlin. Das Lesealter der fortlaufenden Abenteuer-Geschichte für Kinder ist von sechs bis elf Jahren, und sogar Erwachsene hätten laut der Autorin Freude am spannenden Inhalt. Deswegen ist es auch als Vorlesebuch wunderbar geeignet. Barbara Bernhard-Styppa ist ein wenig stolz auf ihr Erstlingswerk und berichtet, dass sie bei ihrer Großmutter miterlebt hat, dass Schreiben ein Hobby sein kann. Diese wirkte in zwei Büchern über bayerische Heimat und Bräuche mit. Barbara ist in Wangen geboren und aufgewachsen und der Region Allgäu-Bodensee-Oberschwaben sehr verbunden. Daher hat sie auch Land, Leute und Natur in ihren Geschichten verarbeitet, wie z.B. den Bodensee. Zum Inhalt der Fantasy-Geschichte: Lindi, das kleine See-Elfenmädchen und ihre Biberfreundin Tami geraten in ein phantastisches Abenteuer, als sie einen magischen Glücksstein am Grunde des Bodensees entdecken. Mutig machen sich die zwei Freundinnen auf eine weite Reise in die Welt der Zwerge. Dabei begleitet sie die gute Mondfrau, die vom habgierigen Wassermann bedroht wird. Er hat die Absicht, ihr magisches Buch zu stehlen, mit dessen Hilfe er eine Sturmflut erzeugen will. Das Hochwasser soll die Siedlungen der See-Elfen zerstören. Gemeinsam mit vielen Freunden gelingt es Lindi und Tami, die See-Elfen zu beschützen und den Glücksstein zurückzugewinnen…. „Das Buch kann man auch bei mir zu Hause anschauen oder erwerben, gerade zu Ostern eine nette Idee fürs Osternest“, meint Barbara Bernhard-Styppa, die das Buch im Selbstverlag herausgebracht hat. Carmen Notz Weltgebetstag der Frauen: „Aufstehen und seinen Weg gehen“ Dieses Jahr stand das südafrikanische Land Simbabwe im Mittelpunkt des Gottesdienstes zum Weltgebetstag der Frauen, der jährlich immer am ersten Freitag im März stattfindet. Frauen aller Konfessionen weltweit laden zu Gebet und Gesang. Texte und Lieder stammten diesmal von Frauen aus Simbabwe. Sie erzählten von ihrem Land, von ihren Freuden und Sorgen und sprachen Fürbitten aus, die auf der ganzen Welt ankamen und gebetet wurden. In Leutkirch fand diese Veranstaltung, wie es sich 2019 schon bewährt hatte, wieder in der Dreifaltigkeitskirche statt. Tische luden zur Gemeinschaft ein, Frauen formierten sich zu einem Chor unter der Leitung von Rita Frisch und umrahmten samt einer Trommlerin den Weltgebetstag mit teils afrikanischen Liedern. Eine schöne Gemeinschaft beim Weltgebetstag der Frauen mit Chor, Musik, Gebet, Fürbitten und Tanz von und für Frauen aus Simbabwe. Text/Fotos: C. Notz Manuel Menig begleitete einfühlsam am Klavier. Ein weiteres Team übernahm Texte, Gebete und Lesungen, Vorbeterin war Adelheid Rauch-Mangold. „Steh auf, nimm Deine Matte und geh“, war eines der Leitthemen. Ebenso die Gesundung an Leib und Seele und was die Menschen hindert, gesund zu werden. Annemarie Bahr (vorne) animierte alle zum Aufstehen und Tanzen. Und dass Frauen mutig aufstehen, Unrecht aufzeigen und nicht dazu schweigen sollen. Auch um die Wahrung der Schöpfung wurde gebetet.

3 Leutkirch hat was 25. März 2020 Leutkirch hat was Mutmacher-Aktion in Leutkirch: Hilfe für andere erbringen LEUTKIRCH (Lhw) - Durch das Corona- Virus wird das Leben derzeit stark eingeschränkt. Dies ist der Anlass für die Aktion „Mutmacher für Leutkirch", die von der katholischen Kirchengemeinde St. Martin, der evangelischen Kirche und der Stadt Leutkirch auf den Weg gebracht wurde. Mutmacher für Leutkirch ist eine Aktion für ältere und kranke Menschen in Leutkirch, die derzeit besonders Hilfe brauchen. Das sind die Menschen, die auch von einer Infektion betroffen sind und deshalb Sozialkontakte meiden sollten. Und Menschen, die nicht aus dem Haus können und auf Hilfe angewiesen sind. Pastoralreferent Benjamin Sigg von der Kirchengemeinde St. Martin erläutert es: „Wir rufen dazu auf, einander zu helfen oder bei den Nachbarn oder Bekannten nachzufragen, ob sie etwas brauchen. Alle, die Hilfe brauchen oder Hilfe erbringen können, sollen sich bei uns melden. Auch die Stadt Leutkirch ist mit im Boot, zum einen mit der Koordinationsstelle für Seniorenarbeit „Herz und Gemüt“, Susanne Burger (Tel. 87-180) und zum Steine mit vielen verschiedenen Wünschen von Menschen der Stadt Leutkirch, gelegt anlässlich des Jubiläums 500 Jahre Leutekirche. Foto: Carmen Notz anderen mit der Beauftragten für Kinder, Jugend und Familien, Carmen Scheich (Tel. 87-318). Wir hoffen, dass es viele kleine und große Ideen gibt und dass sich Nachbarn und Bekannte gegenseitig unterstützen und auf einander achten.“ „Mutmacher für Leutkirch“ funktioniert wie eine Partnervermittlung. Wer Unterstützung braucht, kann sich melden. Wer Hilfe anbieten möchte, gibt Bescheid. Über Gruppen und Netzwerke, etwa in der Jugendarbeit der Kirchengemeinden, kann Hilfe angeboten werden. Bei einem Anruf wird gefragt, was wann und wo gebraucht wird und dann wird nach passender Unterstützung gesucht. Wer helfen kann, bekommt Bescheid und meldet sich direkt beim Hilfesuchenden. Herzbild vom Plakat und den Flyern, die derzeit in Leutkkirch ausliegen. Für Anrufe gelten folgende Öffnungszeiten: Das Pfarrbüro der katholischen Kirchengemeinde ist von Montag bis Freitag, von 8 bis 12 Uhr besetzt (Tel. 07561/ 8489570). Das evangelische Pfarrbüro ist dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr erreichbar sowie mittwochs von 9 bis 11 Uhr und 14 bis 17 Uhr (Tel. 07561/ 9858871) oder: benjamin.sigg@drs.de Wieder ein Maibaum geplant An der Spitze des Maibaums wird eine kleine Tanne befestigt. Mit Holzscheren wird der Baum hochgestemmt. Foto: cno LEUTKIRCH (cno) – Eine schöne Nachricht hat Valentin Wagegg verlauten lassen: In Leutkirch soll es wieder einen Maibaum an der Festhalle geben. Geplant ist, diesen am Donnerstag, 30. April, ab etwa 18 Uhr mittels Holzscheren und Manneskraft zu stellen. Diese traditionelle Veranstaltung fand letztmals am 30. April 2013 an der Festhalle statt. Danach hat sich kein Verein und keine Gruppe mehr in der Lage gesehen, dies im wahrsten Sinne des Wortes „zu stemmen“. „Es ist nicht nur eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, sondern auch eine personalintensive Veranstaltung mit viel Vorbereitung“, sagt Valentin Wagegg, der die Idee hatte und die nötigen Vereine und Helfer motivieren kann. Als Vorsitzender des Fanfarenzugs Leutkirch sowie als Gemeindearbeiter in Wuchzenhofen, für den Bauhof Leutkirch tätig hat Valentin Wagegg die früher beteiligten Vereine sowie Zimmermannsmeister Georg Gegenbauer angesprochen und konnte alle davon überzeugen, wieder ein Maibaumstellen in Leutkirch zu organisieren. Die fast 30 Meter hohe Tanne kommt aus dem Stadtwald bei Adrazhofen und ist bereits gefällt. Mitglieder der beteiligten Vereine Fanfarenzug, Gebirgstrachtenverein Almarausch und der Kolpingfamilie Leutkirch bereiten alles vor, kranzen den Baumstamm ein und bringen die historischen Wappen an. Diese zeigen Berufe und Vereine, die es in Leutkirch gibt. Mitglieder der Kolpingfamilie und des Fanfarenzugs übernehmen die Bewirtung der Zuschauer bei der geplanten Hockete. Starke und „Maibaumerfahrene“ Männer werden unter Anleitung von Georg Gegenbauer den Maibaum aufstellen. Gerne können sich noch starke Männer, die so ein Erlebnis „mittragen möchten“, bei Valentin Wagegg melden. „Es ist uns ein Anliegen, dass die Große Kreisstadt Leutkirch wieder einen Maibaum hat“, sagen die Organisatoren, die alles ehrenamtlich machen. Jeden ersten Samstag ist Bauernmarkt LEUTKIRCH (Lhw) - Gutes aus der Region gibt es jeden ersten Samstag im Monat auf dem Bauernmarkt in der Marktstraße Nord. Nächster Termin ist Samstag, 4. April, von 9 bis 12 Uhr. Hier kann man sich bei regionalen Händlern, auch aus dem Raum Leutkirch, mit frischen Lebensmitteln eindecken. Gemüse, Obst, Honig, Käse, Brot, Fleisch von Lamm und Pute sowie Fisch sind im Angebot. Auch ein Schleifservice sowie eine Ölmühle sind meist vor Ort. Veranstalter des Bauernmarkts sind der Umweltkreis und NABU Leutkirch. Archivfoto: Carmen Notz