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Leutkirch hat was 03.06.2020

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Leutkirch hat was Leutkirch hat was 3. Juni 2020 6 Corona-Pandemie in Maui/Hawaii - Eine Allgäuer Mutter berichtet Petra und Tim mit ihren drei Kindern an „ihrem Strand“ in Maui, eine der Hawaii- Inseln. Sie leben hier seit 2014 und berichten, wie sie die Pandemie erleben. Juno (v. links) und seine Zwillingsbrüder Loki und Gaia daheim auf dem Sofa. Sie lieben den Strand und das Meer und konnten viele Wochen nicht dorthin. Fotos: Privat Petra Gilmore, gebürtig aus Willerazhofen, lebt mit ihrem Mann Tim und den drei Kindern seit 2014 auf der Pazifik-Insel Maui. Hier war die Corona- Pandemie schon im Februar zu spüren und der Shutdown kam aus heiterem Himmel. Sie berichten: „Für uns hat sich Corona Anfang Februar langsam eingeschlichen: Tim wollte mit unserem zweijährigen Sohn Juno nach Los Angeles (Wohnort seiner Eltern) fliegen, um an der Hochzeit seines Bruders Anfang April teilzunehmen. Täglich gab es in den Medien neue Infos zum Corona-Virus und wir warteten mit der Buchung. Schließlich hat die Regierung die meisten Flüge gecancelt. Bei uns auf Maui ging plötzlich alles drunter und drüber. Es war um den 11. März, als alle Schulen geschlossen wurden, vier Tage vor den Frühlingsferien. Täglich gab es neue Auflagen und Regeln. Am 18. März machten die Restaurants zu, außer die Take-out und drivethrough. Somit war auch mein Mann Tim von heut auf morgen ohne Arbeit, da er im Service ist. Die Regierung hat zum Arbeitslosengeld plus 600 Dollar die Woche pro Haushalt versprochen. Es wurde einmal bezahlt, dann lange nicht mehr. Ein weiterer Teil ist kürzlich eingegangen, immerhin. Social Distancing war empfohlen, mindestens 2,5 Meter (6 feet) Abstand und nicht mehr als zehn Leute in einer Gruppe. Unser Strand war voll, wir hatten noch Touristen auf Maui. Die mussten dann in eine 14-tägige Quarantäne. Ab dem 25. März war Ausgangssperre für alle angesagt, Hotels endgültig geschlossen, und es gab keine Touristen mehr. Kleine Läden mussten zu machen, nur notwendige (deutsch: systemrelevante) Geschäfte dürfen offen haben. Wir wechseln uns ab mit dem Einkaufen, einer muss ja bei den drei Kindern bleiben, darunter Zwillinge mit 5 Monaten. Wir müssen in den meisten Läden schon seit Mitte April Gesichtsmasken tragen. Für Senioren und Risikogruppen gibt es spezielle Stunden, in denen diese Leute einkaufen können, damit sie der Ansteckungsgefahr weniger ausgesetzt sind. Es ist unglaublich, wie schnell in einem Land alles auf Stillstand ist und alle den neuen Regeln folgen. Für die als besonders freiheitsliebend bekannten US-Bürger ein Novum. Präsident Trump erteilt die Auflagen und die jeweiligen Bürgermeister und Politiker setzen diese in ihrem Staat um. Die Ausgangssperre gilt noch bis 31. Mai, viele Bürger finden das zu lange. Strand und Meer viel sauberer Viele Einheimische haben trotzdem aufgeatmet, den Strand so leer, so sauber und das Wasser so klar wie schon lange nicht mehr zu sehen. Wassersport durfte man machen, aber nicht am Strand liegen, spielen oder chillen. Unsere Kinder vermissen den Strand und das Meer sehr. Juno, der Ältere, fragt jeden Tag, ob man nun wieder hingehen könne. Es ist schwierig, die Kinder zu Hause zu halten, immer schönes Wetter, sie wollen raus und zusammen spielen. Die Kindergärten sind in Privatbesitz, die meisten sind geschlossen. Die Schüler haben nun Sommerferien. Die Abschluss-Schüler hatten keine Abschlussfeier, was vielen sehr wichtig gewesen wäre. Wir haben ein Krankenhaus auf Maui mit 229 Betten und 24 Ventilatoren, also Intensivbetten. Doch sehr schnell wurde ein Besuchsverbot erteilt. Trotz allen Vorsichtsmaßnahmen waren gerade dort die meisten Corona-Fälle. Ansonsten haben wir in Hawaii sehr wenige Fälle. Tim und ich haben uns nicht so sehr Sorgen gemacht. Wir waschen und desinfizieren oft die Hände, und so ging bis jetzt alles gut. Aber wenigstens sind schon ein paar Verbote aufgehoben. Meine Chefin arbeitet schwer daran, den Friseur-Salon wieder zu öffnen, in dem ich in Teilzeit arbeite. Die große Frage ist hier auf Maui, wann wieder mit dem Tourismus angefangen werden kann, denn davon leben die meisten. Der Staat Hawaii hat den größten Anteil an Arbeitslosigkeit in allen 50 Staaten, und viele Familien hat es schwer getroffen. Trotz allem, es ist schön zu sehen, wie sich die Natur auf allen Inseln erholt. Keine Flüge, keine Schiffe, weniger Müll usw. Und wenn man sieht, wie viele Mietwagen auf dem Feld beim Flughafen geparkt sind, muss man sich schon wundern, was sonst so auf Maui los ist. Persönlich denke ich nicht, dass Hawaii sich bis nächstes Jahr von dem Shutdown erholen wird, bis alles vielleicht wieder „normal" läuft. Und wir fragen uns, wie der Rest der Welt, wie Amerika und Europa sich davon je erholen werden können. Liebe Grüße an die Heimat!“ Willerazhofen mit Weiher und Wolken Petra und Tim waren mit Sohn Juno 2018 in Willerazhofen auf Besuch. Dieses Bild entstand am Südufer des Ellerazhofer Weihers mit Blick aufs Dorf. Foto: C. Notz Naturidylle Krählohweiher Für viele Jogger und Spaziergänger ist der Stadtwald mit dem Krählohweiher ein schönes Ziel „vor der Haustüre“. Auch der Trimmdichpfad geht hier vorbei. Foto: C. Notz

7 Leutkirch hat was 3. Juni 2020 Leutkirch hat was Rückblick auf die TSG-Gymnastik zum 90er von Gisela Wagenseil Hausmusik bei Familie Reichle im Garten LEUTKIRCH (cno) - Bernd Reichle mit seinem Akkordeon und Peter Witzig mit Violine oder Saxofon waren viele Jahre bei der Hostubenband und haben den 60Plus-Tanz als Seniorenangebot im Gemeindehaus mitgestaltet. Um die „Corona-Zeit“ gut zu überstehen, machen sie jeden Sonntagabend gegen 18 Uhr bei guter Witterung Musik im Garten bei Bernd Reichle. Dann ist auch sein Neffe Theo mit dem Schlagzeug mit von der Partie. Foto: Privat Wandern in den Pfingstferien Auch wenn dieses Jahr bei den meisten der Pfingsturlaub oder die Pfingstferien anders als sonst ausfallen, das Allgäu bietet viele Möglichkeiten, sich zu betätigen. Z.B. Wandern und Biken auf ausgeschilderten Wegen in der Adelegg, rund um den Schwarzen Grat oder zwischen Schmidsfelden und Eschacher Weiher - eine wunderschöne Wald- und Wiesennatur mit herrlichen Ausblicken sind garantiert. Blick zur Adelegg Nähe Rohrdorf. Foto: Carmen Notz Dieses Gruppenbild entstand Mitte Februar zum 90. Geburtstag der langjährigen Übungsleiterin Gisela Wagenseil (Mitte vorne) mit ihren „Turnerfrauen“ in der Seelhaushalle. Foto: Carmen Notz LEUTKIRCH – Mit 23 Jahren kam Gisela Wagenseil aus Ülzen beruflich nach Leutkirch. Da sie sportlich orientiert war, wurde sie 1953 Mitglied bei der TSG und gründete 1957 dort die erste Frauengymnastikgruppe, die damals noch in der Festhalle turnte. Heute gibt es vier Frauengymnastikgruppen in der TSG. Kurz nach ihrem 90. Geburtstag gestaltete Gisela Wagenseil nochmals eine Turnstunde bei der von ihr gegründeten Gruppe „Sport ab 50Plus“, die sie von 1985 bis 2005 geleitet hatte. Danach hat Sibylle Stricker diese Stunde übernommen. Zunächst wurde gut aufgewärmt, dann folgten Spiele mit Bällen. Zum Schluss lud die Jubilarin zu Sekt, Saft und Häppchen ein. Viele ihrer Turnerinnen sind seit 1985 dabei und mit 70 und 80Plus fit und beweglich. Für ihre zahlreichen Verdienste wurde Gisela Wagenseil 2003 zum Ehrenmitglied der TSG ernannt. Von 1983 bis 2000 war sie Leiterin der TSG-Abteilung Turnen und hat sich auch im Gesundheitssport weitergebildet. Inzwischen ist sie seit 67 Jahren TSG-Mitglied. In den 80er-Jahren hat sie die erste TSG- Walkinggruppe ins Leben gerufen und zudem wohl einen einmaligen Rekord aufgestellt: 42 Mal hat die leidenschaftliche Sportlerin das Deutsche Sportabzeichen in den Disziplinen Laufen, Schwimmen und Weitsprung absolviert. Neben ihrer 15- jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit für Senioren im Alten Kloster hat sie jahrelang im Sommer das Boule-Spielen für Senioren auf dem Vereinsplatz des Boulevereins angeboten. „Sport und Bewegung war und ist mein Leben. Und solange es geht, werde ich mich dem Alter entsprechend fit halten“, sagt die rüstige Seniorin. Im Kreise ihrer Familie mit zwei Kindern, drei Enkeln und vier Urenkeln (davon 2 in Finnland) konnte sie bei guter Gesundheit ihren 90er feiern. Carmen Notz ANZEIGEN Stellenmarkt Die Stiftung Mariae Himmelfahrt mit dem Sitz in Altusried-Frauenzell sucht eine VorpraktikantIn/ JahrespraktikantIn (m/w/d) für unsere zweigruppige katholische Kindertageseinrichtung St. Maria in Frauenzell zum 01.09.20 Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis spätestens 15.06.20 an: Kindergarten St. Maria z. Hd. Heidi Frick Tel. 08373 8576 Hupoldweg 6, 87452 Altusried-Frauenzell kita.st.maria.frauenzell@bistum-augsburg.de Gartenbau-/Verkaufs-Minijob Detailinfo Jobbörse 10000-1176425259-S www.baumschulen-kahl.de 07561/2916 schwäbische.de/kleinanzeigen schwäbische.de/jobs