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Leutkirch hat was 03.06.2020

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Leutkirch hat was Leutkirch hat was 3. Juni 2020 2 Viele bewunderten den „ganzen Regenbogen“ über dem Allgäu Der besonders schöne Regenbogen am Samstagabend mit der Gebrazhofer Kirche in der Bildmitte - gesehen und fotografiert von Bernhard Bareth. Der gleiche Regenbogen im Osten von Adrazhofen mit Blickrichtung Frauenzell - gesehen und fotografiert von Edeltraud Schmid. Am Abend des Samstags, 23. Mai, gegen 19 Uhr hörte es im Raum Leutkirch auf zu regnen und am westlichen Horizont zeigte sich ein heller Streifen. Wetterkundige und Fotografen ahnten wohl, was da kommen könnte und manche setzten sich in Position für ein schönes Regenbogen-Foto. Da es ein ganzer Bogen von Horizont zu Horizont war, der sich weit über das Allgäu spannte, war dies ein besonderes Himmelsschauspiel oder nüchtern gesagt: Ein atmosphärisch-optisches Phänomen, das entsteht, wenn die Sonne eine Regenwand bescheint. Der Regenbogen hat immer die gleiche Farbfolge, manchmal entsteht ein Nebenbogen wie eine Art Schatten. In der Bibel steht über den Regenbogen, dass er Symbol und Erinnerung an den ewigen Bund Gottes mit den Menschen darstelle. Der Regenbogen ist immer ein Hoffnungszeichen, nicht nur auf besseres Wetter nach dem Regen, auch die Corona-Pandamie regte viele Kinder an, den Regenbogen zu malen, mit den hoffnungsvollen Worten: „Alles wird gut!“ Carmen Notz Parcours-Finanzierung gelungen Die Vorstandschaft des Kneippvereins: (von re.) Reiner Sonntag, Edeltraud Steinhauser, Gisela Heine, Margit Beckers, Ursula Horn, Christine Schmelzenbach und Hansjörg Veser als Vorsitzende, Clemens Mith und Sabine Kimmerle. Foto: C. Notz LEUTKIRCH (cno) - Das Freizeitangebot der Region ist mit dem Bewegungsparcours am Stadtweiher um eine Attraktion reicher. Dank einer Initiative des örtlichen Kneippvereins und stetiger Nachfrage, wie man das bewerkstelligen könne, ist der Parcours verwirklicht worden. Nach fast vier Jahren ging für den Leutkircher Kneippverein der Traum in Erfüllung, einen Bewegungsparcours für die Allgemeinheit zu bekommen, wie es ihn oft nur in Kurstädten gibt. Der Gemeinderat gab das Okay, als die Finanzierung von rund 67.000 Euro gesichert war. Der Kneippverein und Spenden von Bürgern, die Stadt sowie Geld aus dem Leader-Förderprogramm der EU und nicht zuletzt größere Spenden von der Volksbank Allgäu-Oberschwaben, der Kreissparkasse, von der Bürgerstiftung und der IVG Immobilien GmbH, alle haben dabei mitgeholfen, Leutkirch ein Stück attraktiver zu machen. „Gerne kann man noch an den Kneippverein spenden, um den Eigenanteil kleiner halten zu können“, sagt Hansjörg Veser, Vorsitzender des Kneippvereins. Für jedes Alter geeignet „Die Geräte sind ideal für Balance-Übungen, für Stärkung der Muskeln, Beweglichkeit der Gelenke und für alle Generationen geeignet. Wir hatten schon positive Resonanz von den Leuten. Es gefällt Kindern wie auch Erwachsenen sehr gut“, freut sich die Vorstandschaft. Zur Kneippbadanlage: Es fanden bereits Gespräche mit der Stadt statt, wann die Kneippbadanlage mit Armbecken und Barfußpfad am Aufgang zur Wilhelmshöhe öffnen, bzw. das Wasser fließen kann. Alphörner erklingen im Seniorenheim-Garten LEUTKIRCH (cno) - Immer wieder kommen während der Corona-Pandemie Musikgruppen zu den Seniorenheimen, um den Bewohnern eine Freude zu machen. So auch die Allgäuer Alphorngruppe unter Leitung von Siegfried Leitermann, die im Garten des Carl-Joseph-Seniorenzentrums auftrat. Das Trio spielt sogar zu viert, denn seit 2019 ist auch Damaris Cramer dabei. Es erklangen wunderschöne Weisen, Besinnliches und Rhythmisches. Die Darbietung brachte den Bewohnern viel Freude und den Musikern viel Beifall. Fast alle Balkone waren voller Publikum, und durch so manches Fenster drang die Musik bis zu den Betten der Pflegebedürftigen, die so das kleine Hauskonzert erleben konnten. Foto: Haus CJ Thea freut sich am Parcours und am Gießen Birgit und Frieder Frick wohnen seit vier Jahren in Leutkirch. Sie genießen die Region als Rentner und engagieren sich im Schwäbischen Albverein. Oft führt sie der Weg um den Stadtweiher. Zudem finden sie den neuen Bewegungsparcours ganz klasse. Kürzlich war ihre Enkelin Thea aus Freiburg dabei, und sie hatte neben den Spiel- und Sportgeräten auch die Gießkannen im Blick. Alles neu Angepflanzte um die Fitness- Inseln durfte sie gießen, und das fand sie fast spannender als die Geräte. Foto: Privat

3 Leutkirch hat was 3. Juni 2020 Leutkirch hat was Senioren-Wegweiser erweitert Bauernmarkt mit KiFe-Artikel Bei dem Treffen des Netzwerkes Senioren zur Fertigstellung des Wegweisers war Corona noch kein Thema. Nun sind auch Angebote für Menschen mit Behinderung im neuen Wegweiser, den es im Rathaus oder Online gibt. Foto: Stadt Ltk. LEUTKIRCH (Lhw) - Der neue Wegweiser für Senioren beinhaltet nun auch Angebote für Menschen mit Behinderung. Erhältlich ist er im Rathaus oder auch auf der Homepage der Stadt Leutkirch zum Herunterladen. Die Broschüre ist ein interessantes Nachschlagewerk auf dem neuesten Stand. „Unser Netzwerk Senioren Leutkirch – Aichstetten – Aitrach hat in seinen letzten Treffen vor der Corona-Situation diskutiert, wie es mit der Teilhabe und mit sozialen Angeboten für Senioren in unseren Kommunen aussieht" berichtet Anja Hornbacher, die seitens ZUHAUSE LEBEN der Caritas das Netzwerk moderiert. Schnell war klar, dass über die Plattform des Netzwerkes, in dem seit 2017 stationäre und ambulante Dienste, Beratungsstellen, Vereine, Initiativen, Verwaltungen und Kirchen Seniorenthemen bearbeiten, viel Wissen dazu zusammengetragen werden kann. Der bisherige Seniorenführer der Stadt Leutkirch, der seitens Herz und Gemüt von Susanne Burger gepflegt wird, war die Grundlage und wurde weiterentwickelt. Angebote sammeln, Inhalte ergänzen und gemeinsam entscheiden, welche Angebote für Menschen mit Behinderung im Wegweiser zu integrieren sind. Das Nachschlagewerk ist breit angelegt und greift u.a. Vorsorgethemen, Begegnungsangebote, wirtschaftliche Hilfen, Bewegungsangebote, gesundheitsbezogene Angebote, pflegerische Angebote und Selbsthilfe auf. Gedruckte Exemplare gibt es zu den Öffnungszeiten im Rathaus bei Frau Burger, Tel 07561 / 87180. Online findet man das Dokument auf der städtischen Homepage unter der Rubrik „Soziales und Beratung". Ergänzungen oder Änderungswünsche im Wegweiser nimmt Frau Burger entgegen. LEUTKIRCH (Lhw) - Der nächste Bauernmarkt findet am kommenden Samstag, 6. Juni, von 9 bis 12 Uhr in der Marktstraße Nord und vor dem Gänselieselbrunnen statt. Es gibt regionale Produkte, frisch gepresste Öle, und auch ein Schleif-Service für Werkzeuge aller Art ist vor Ort. Der Kinderfestausschuss verkauft vor dem Rathaus Kinderfestartikel wie Fähnchen, Windräder, Bändel usw., mit denen man zu Hause, Blumenkästen oder im Garten dekorieren kann. Zudem können extra große Kinderfest-Fahnen mit bis zu 6 Meter Länge oder Fahnenmasten bestellt werden. „Durch eine blau-gelbe Beflaggung der Altstadt und privat geschmückte Häuser Es gibt einen Stand mit Kinderfest (KiFe)-Artikel, damit man zu Hause oder im Garten dekorieren kann. Das Bild entstand am Kinderfestbrunnen. Derzeit gibt es Beeren, Spargel und andere saisonale Produkte. Fotos: Notz soll das abgesagte Kinderfest dieses Jahr in Gedanken und sichtbar für alle mittels Dekorationen stattfinden“, sagt Stephan Wandinger vom Kinderfestförderverein, der vor Jahren auch die Idee zur Erweiterung der Dekoartikel, Hüte, Brillen usw. hatte. Auch beim Bauernmarkt gilt die Abstandsregel wegen Corona am jeweiligen Stand und auf den Wegen. Die Auswahl an Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Honig, Käse, Fleisch und Fisch sind durchweg von regionalen Händlern aus dem Gebiet Allgäu-Oberschwaben. Veranstalter des Bauernmarkts ist der Umweltkreis und NABU Leutkirch. Der Markt findet jeden ersten Samstag im Monat statt. Sehnsucht nach Kontakt: „Seniorenarbeit in Corona-Zeiten“ Das Alte Kloster am Marienplatz ist ein beliebter Senioren-Treff (EG). Fotos: Notz LEUTKIRCH (Lhw) - Besonders für Senioren ist diese Zeit schwierig. Susanne Burger von „Herz und Gemüt“ berichtet über die seit Wochen nicht einfache Seniorenarbeit und wie es den Senioren geht. Der Mittagstisch „Möhrchen und Co", die Seniorenbegegnungsstätte Treff im Alten Kloster oder der Bewegungsnachmittag für Menschen mit und ohne Demenz, ein Teil der Angebote der Aktion „Herz und Gemüt", bei denen Senioren miteinander in Kontakt kommen. Kontakt, den sie sehr schätzen und der Lebensfreude schenkt. Sie trifft die durch Corona bedingte Pause der Angebote in gewisser Weise gleich doppelt. In der Regel zählen sie aufgrund des Alters ohnehin schon zur Risikogruppe. Außerdem sind es gerade oft die älteren Menschen, die unter Einsamkeit leiden. „Da brauchen wir jetzt andere Möglichkeiten, um miteinander in Kontakt zu treten und füreinander da zu sein", appelliert Susanne Burger von der Aktion „Herz und Gemüt" in Leutkirch. Sie berichtet z.B. von „Mutmacher für Leutkirch", einem gemeinsamen Projekt der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Kooperation mit der Familienbeauftragten, der Mitarbeiter des Sozialamtes und der Aktion „Herz und Gemüt" der Stadt Leutkirch. Spontan hatten sich hier über 80 Engagierte bereit erklärt, für ältere Menschen Einkäufe und Botengänge zu übernehmen. Dadurch sind neue Kontakte zwischen den Generationen entstanden. Telefongespräche sind wichtig Doch nicht immer sind es die Erledigungen, die gemacht werden sollten. Seit der Corona-Pandemie verbringe ich viel mehr Zeit am Telefon. Die Menschen wissen häufig nicht wohin mit ihren Ängsten. Häufig sind es aber auch nette Geschichten, die die Menschen mit jemandem teilen möchten. Das Telefon ist auch ein tolles Instrument, um untereinander ins Gespräch zu kommen. So leisten nun auch die Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes ihre Begleitungen übers Telefon. Die gemütliche Begegnungsstätte im Alten Kloster ist derzeit verwaist. Und auch das Smartphone leistet gute Dienste in dieser Zeit. Vielleicht bekommen wir nach Corona ja ganz viele Besucher in der Computeria im Jugendhaus, die auch im fortgeschrittenen Alter ihr Interesse an den neuen Medien entdecken und vertiefen wollen", hofft Susanne Burger und ihr Team.