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Biberach kommunal 21.09.2022

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Biberach kommunal

BIBERACH KOMMUNAL Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Biberach | Mit den Teilorten Mettenberg, Ringschnait, Rißegg und Stafflangen Einweihung der sanierten Braithschule und des Neubaus für die Ganztagesbetreuung Eine architektonische Meisterleistung Es war viel von Herzblut die Rede bei der Einweihung der sanierten Braithschule und des Neubaus für den Hort am vergangenen Samstag. Stadt, Schulleitung und Architekten bemühten die Metapher und das, zumindest auf den ersten Blick, zurecht. Sanierung und Neubau für elf Millionen Euro schaffen ideale Lernbedingungen für ein neues auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmtes pädagogisches Konzept, das vom Kollegium – mit Herzblut – erarbeitet worden ist. „Wir leben in Zeiten, die alles andere als einfach sind“, sagte Erster Bürgermeister Ralf Miller in seiner Begrüßung. Umso mehr habe er sich auf diesen Tag gefreut. Unterricht unter Corona-Bedingungen gekoppelt mit Unterricht im Container – das sei definitiv keine leichte Zeit gewesen für das Kollegium und die Schüler. Umso schöner sei definitiv der Einzug in die sanierten neuen Räumlichkeiten unter wieder einigermaßen normalisierten Bedingungen gewesen. Nr. 33 | 21. September 2022 Gruppenbild vor dem Neubau für die Ganztagesbetreuung an der Braithschule. Hinten von links: Baubürgermeister Christian Kuhlmann, die Architekten Florian Scheytt, Nicolas Schwager und Sebastian Epple sowie Erster Bürgermeister Ralf Miller. Vorne Schulleiterin Irene Fink, die von Ralf Miller einen Schlüssel in Form eines Hefezopfes überreicht bekam, und Lehrer Felix Heiermeier, der einige Schülerinnen und Schülern während der Eröffnung bei Gesang und Tanz begleitet hat. Foto: BIKO Eine wunderbare Symbiose Die Stadt bewege derzeit erhebliche, teils auch dramatische Finanzvolumina, um den Bildungsstand Biberach wetterfest zu machen. Und die sanierte Braithschule sei ein absolutes Highlight geworden. Gestartet sei man ursprünglich mit den Themen Barrierefreiheit und Brandschutz. Ein Blick unter die Oberfläche offenbarte allerdings schnell, dass es dabei wohl nicht bleiben würde. „Herausgekommen ist am Ende eine wunderbare Symbiose aus historischer Bausubstanz und modernstem Innenleben.“ Altes Gemäuer heiße aber keineswegs veraltete Schule. Moderne pädagogische Unterrichtsmethoden und pädagogische Konzepte seien leitend bei der Sanierung der Schule gewesen. Architektonisch fügten sich im Innenleben der Schule historische Substanz und moderne Sanierung mehr als harmonisch ineinander, ohne dass die Grenzen zerfließen. Miller sprach von einer architektonischen und handwerklichen Meisterleistung. Pädagogischen Anforderungen und Herausforderungen unserer Tage gerecht zu werden – das sei auch der Grundgedanke des Erweiterungsbaus gewesen, der ideale Voraussetzungen für Ganztagesangebote schaffte: eine leistungsfähige Mensa, Räume mit hoher Aufenthaltsqualität, die integrierte Schulbücherei. Die Investition von rund elf Millionen Euro sei gut angelegt: Das Team der Braith-Grundschule leiste mit viel Herzblut und hoher Fachlichkeit hervorragende Arbeit, mit einem Schwerpunkt auf dem Bereich der Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. Mit diesem Schuljahr sei übrigens auch eine Klasse von Schülerinnen und Schülern aus der Ukraine hier an der Schule gestartet. Schlüssige Einheit von Alt und Neu Architekt Florian Scheytt, der für die Sanierung des Altbaus zuständig war, sagte, man habe eine schlüssige Einheit von Alt und Neu erreicht: einen wertschätzenden Umgang mit dem Alten und den Mut zu Neuem. Das Bestehende sollte ablesbar bleiben am Gebäude. Herausgekommen sei eine planerische Lösung, die zum einen den technischen Anforderungen der Zeit von 1865 bis 2005 gerecht werde, und zum anderen die verschiedenen Zeitepochen durchgängig verbinde. Scheytt lobte die gute Zusammenarbeit mit der Fortsetzung auf Seite 2