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Biberach kommunal 04.05.2022

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Biberach kommunal

BIBERACH KOMMUNAL Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Biberach | Mit den Teilorten Mettenberg, Ringschnait, Rißegg und Stafflangen Einweihung der neuen Mali-Sporthalle – ein Bau aus Holz und Glas Eine Sportarena, die alle begeistert „Eine wunderbare Halle, die Funktionalität und architektonische Ästhetik gelungen miteinander verbindet.“ Diese Einschätzung von Ralf Miller, dem Ersten Bürgermeister der Stadt, fand bei der Einweihung der neuen Mali- Turnhalle am vergangenen Freitag ungeteilte Zustimmung. Das Gebäude, das durch eine ansprechende Kombination aus Holz und Glas besticht, hat knapp 13 Millionen Euro gekostet. Neben der Mali-Gemeinschaftsschule wird insbesondere die TG Biberach zu den neuen Nutzern und Nutznießern dieser Halle zählen. Nr. 16 | 4. Mai 2022 Ralf Miller sprach bei seiner Begrüßung von einem „kommunalen Erntedankfest“ im Jahr 2022: Während die letzten Jahre im Baubereich vor allem geprägt waren durch Planungs- und Bauarbeiten, könne man in diesem Jahr die Früchte dieser Anstrengungen ernten. Den Auftakt habe noch vor Ostern die Erweiterung der Grundschule Stafflangen durch einen Modulbau gemacht und mit der Mali-Halle stehe jetzt die erste „richtige“ Baueinweihung an. „Seitens der Stadtverwaltung hätten wir uns auch eine Sanierung der alten Mali-Halle vorstellen können“, fuhr Miller fort. „Der Gemeinderat sah das seinerzeit etwas anders. Und man muss fairerweise zugeben: Wenn man das Ergebnis jetzt so sieht, war das keine Ein kleiner Schlüssel für eine große Halle: Architekt Albrecht Scheible (Zweiter von links) übergab ihn symbolisch gemeinsam mit seinem Kollegen Marco Lewald (rechts) an Christian Kuhlmann und Ralf Miller von der Stadtverwaltung. ganz schlechte Entscheidung“, sagte er schmunzelnd und hoch zufrieden mit dem Ergebnis. Alle beteiligten und ausführenden Büros und Firmen könnten sich dieses Projekt voller Stolz in ihre Referenzen schreiben. Denn hier zeige sich, was entstehen kann, „wenn innovative und intelligente architektonische Planung auf solides handwerkliches Know-how trifft“. Ähnlich sah es Baubürgermeister Christian Kuhlmann: Dass diese Qualität erreicht wurde, sei zum einen den Architekten, den beteiligten Planern und Handwerkern zu verdanken. „Entscheidend war aber auch der Planungsprozess, der dieses Ergebnis möglich gemacht hat.“ Im Oktober 2015, erinnerte Kuhlmann, sei ein Sanierungskonzept kalkuliert worden mit einem Gesamtaufwand von rund 4,7 Millionen Euro; ein Neubau war damals mit 7,7 Millionen Euro kalkuliert worden. Diese nüchternen Zahlen hätten die Mehrheit im Gemeinderat nicht überzeugt. „Wir waren aufgefordert, weitere Prüfungen vorzunehmen und dem Rat die Ergebnisse zur finalen Entscheidung vorzulegen.“ Im Juni 2016 sei die Entscheidung für einen Neubau gegen den Beschlussvorschlag der Verwaltung gefallen. Im Frühsommer 2017 wurde dann das Raumprogramm festgelegt: eine dreiteilige Sporthalle (3 x 15 m x 23,5 m) mit einer Zuschauerkapazität von 200 Sitzplätzen; eine Gymnastikhalle (15 m x 15 m); und zusätzlich Werkräume für die Mali-Schule. Ein wesentlicher Schlüssel dafür, „warum wir heute staunend und mit großer Freude dieses wunderbare Gebäude in den Betrieb übergeben“, sei der Planungsprozess gewesen. Fünf Fortsetzung auf Seite 2 Die neue Mali-Halle hat eine sehr prägnante Dachlandschaft. Fotos: BIKO