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Rottum Bote 14.04.2021

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Rottum Bote

Jeden Mittwoch in 14.000 Haushalten Mittwoch, 14. April 2021 Die Wochenzeitung der Schwäbischen Zeitung für Ochsenhausen, Illertal und Umgebung Das lesen Sie heute ● Zwei die nicht nur reden, sondern anpacken RINGSCHNAIT - Am vergangenen Samstag, 10. April, starteten Christina Schmid aus Ringschnait und ihre Freundin Anita Parusel aus Ochsenhausen erfolgreich eine bemerkenswerte Aktion. Sie haben sich dazu entschlossen, dem wilden Müll im ganzen Landkreis Biberach den Kampf anzusagen - und sie setzen dabei auf die Mithilfe möglichst vieler Bürger und auch Bürgermeister. Seite 4 Gemeinsam Hoffnung planen ROT AN DER ROT (sz) - Sie sind der Höhepunkt des kirchlichen Jahres: Die Kar- und Ostertage. Im Jugend- und Tagungshaus St. Norbert in Rot an der Rot werden an diesen Tagen traditionell Jugendgottesdienste gefeiert. Diese Gottesdienste „von Jugendlichen für junge Menschen“ werden vom Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) in den Dekanaten Biberach und Saulgau und von der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) im Bezirk Ochsenhausen gemeinsam durchgeführt. Seite 5 Tannheim ist wieder sauberer TANNHEIM (sz) - Seit 2016 war in Tannheim im Frühjahr die Flurputzete ehrenamtlich organisiert worden. An der Aktion hatten sich die Schulkinder beteiligt und an einem Samstag trafen sich noch mehr als 100 Freiwillige, um auf weiteren Routen den Müll aufzusammeln. In der Pandemie musste die Aktion nun anders organisiert werden. Seite 6 Liebe Leserinnen, liebe Leser, gerne drucken wir Ihre eingereichten Beiträge ab. Beachten Sie bitte, dass der Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge immer freitags um 18 Uhr ist. Von Katrin Bölstler ● ROT AN DER ROT - Das Programm war schon komplett durchgeplant, die Verträge mit den Bands unterschrieben. Doch schweren Herzens hat sich der Roter Dorffestausschuss nun entschieden, das Dorffest abzusagen. Es sei inzwischen klar, dass die Corona- Pandemie für noch längere Zeit keine Großveranstaltungen zulasse. Die Mitglieder des Roter Dorffestausschusses beginnen eigentlich direkt am letzten Tag des Fests mit der Planung für das nächste Jahr. Und nachdem die Veranstaltung schon vergangenes Jahr ausfallen musste, war die Hoffnung groß, 2021 wieder feiern zu dürfen. „Da wir nicht wussten, wie es im Sommer ausschauen wird, sind wir die Planungen daher wie üblich angegangen“, sagt Matthias Piest, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses. Finanziell habe man sich REINSTETTEN (tr) - Die Pfarrstelle der Seelsorgeeinheit St. Scholastika ist weiter vakant. Auch die dritte Ausschreibung im Kirchlichen Amtsblatt der Diözese brachte für die Kirchengemeinden St. Urban Reinstetten, Mariä Opferung Laubach, St. Kosmas und Damian Gutenzell und St. Alban Hürbel nicht das erhoffte Ergebnis. Personelle Neuigkeiten gibt es trotzdem. Michael Sankowsky wird am 18. April seinen Dienst als Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit antreten. Bekanntermaßen ist die Pfarrstelle in St. Scholastika nach dem überraschenden Tod von Pfarrer Thomas Augustin seit mehr als einem Jahr vakant. Als Administrator fungiert Pfarrer Martin Ziellenbach aus Schwendi, der beim Feiern der Roter Dorffest für 2021 ist abgesagt Eine Ausgliederung einzelner Events wie in Biberach mache keinen Sinn Hunderte Teilnehmer ziehen beim großen Umzug durch den Ort. Dieses Foto stammt vom Dorffest in Rot an der Rot im Jahr 2019. FOTO: NADINE EZEREX/ARCHIV Heiligen Messe auch von Pfarrpensionär Franz Ladenburger aus Laupheim und Pater Johannes Baptist Schmid, Pfarrer in Rot an der Rot, unterstützt wird. Ab dem kommenden Wochenende wartet auf die Gläubigen in Reinstetten, Laubach, Gutenzell und Hürbel ein neues dieses Jahr bei den Planungen jedoch zurückgehalten. Der Flyer sei nicht, wie sonst, frühzeitig gedruckt worden und auch habe der Verein noch keine Werbung in Magazinen aus der Region geschaltet. „Die größeren Ausgaben wären nun in den nächsten Wochen und Monaten angestanden, daher sind wir vor zwei Wochen zusammen gekommen und haben abgewägt, was nun zu tun ist“, so Piest. Mit den Bands habe man von vorneherein Coronaausstiegsklauseln vereinbart. Von diesen Verträgen nun zurückzutreten, sei daher kein Problem. Was besonders schade sei: Schon vergangenes Jahr sollte eigentlich der norwegische Frauenchor, der schon einmal auf dem Roter Dorffest aufgetreten war und damals viel Anklang gefunden hatte, wiederkommen. Das Event wurde dann auf 2021 verschoben – und nun klappe es wieder nicht. Das Roter Dorffest ähnlich wie das Biberacher Schützenfest nur zum Teil stattfinden zu lassen, sei keine Option. „Es ist eine große, zusammenhängende Freiluftveranstaltung, die vom Miteinander lebt, mit Kinder- und Bühnenprogramm und davon, dass alle Vereine zusammen mitanpacken. Das findet entweder ganz oder gar nicht statt.“ Vielleicht gebe es an einem Tag einen Miniaturaufmarsch durch das obere Tor, aber das wisse man alles noch nicht. Die Absage würden alle Ausschussmitglieder sehr bedauern. „Wir blicken jedoch voller Zuversicht nach vorn und hoffen, dass im Jahr 2022 am 13. und 14. August das Dorffest in Rot an der Rot stattfinden kann.“ St. Scholastika: Pfarrvikar kommt für vier Monate Michael Sankowsky tritt am Wochenende seinen Dienst an – Pfarrstelle weiter unbesetzt Michael Sankowsky (l.) bei seiner Priesterweihe mit Bischof Gebhard Fürst. FOTO: DIÖZESE/PRESSEFOTO ULMER Gesicht: Michael Sankowsky, der im vergangenen Jahr in Rottenburg von Bischof Dr. Gebhard Fürst zum Priester geweiht wurde. Der Weg des Allmendingers hatte ihn zunächst in den Augustinerkonvent nach Maria Eich vor die Tore Münchens geführt. Am Ende seines Postulats, einer Art Probezeit, entschied er sich jedoch, in eine Gemeinde der Diözese zurückkehren zu wollen. Da sich Michael Sankowksy als Vikar aber noch in der Ausbildung befindet, ist sein Einsatz in der Seelsorgeeinheit St. Scholastika zeitlich begrenzt. Bis zum 15. August, also insgesamt vier Monate, wird er als Priester vor Ort sein. „Bis dahin freue ich mich auf viele schöne Begegnungen, auf unser gemeinsames Beten und Feiern“, schreibt Sankowsky in den aktuellen Mitteilungsblättern von Ochsenhausen und Gutenzell- Hürbel. Die vakante Pfarrstelle soll im Sommer erneut ausgeschrieben werden. Vielleicht findet sich im vierten Anlauf ein geeigneter Bewerber.