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Laupheimer Anzeiger 10.02.2021

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Laupheimer Anzeiger

Jeden Mittwoch kostenlos in 21.270 Haushalten Mittwoch, 10. Februar 2021 Die Wochenzeitung der Schwäbischen Zeitung für Laupheim und Umgebung Heute im LA ● Hallenbad bleibt zu Aufgrund der Corona-Pandemie und des Lockdowns bleibt das Hallenbad in Laupheim bis Mitte Mai zu. So will die Stadtverwaltung Betriebskosten sparen. Adventskalender-Aktion Auch in dieser Saison war der „Laupheimer Adventskalender“ restlos ausverkauft. Aus dem Erlös kommen nun 7000 Euro sozialen Zwecken in Laupheim zugute. Zugleich wurde bekannt, welches Bild aus dem Weihnachtsmalwettbewerb die nächste Auflage des Adventskalenders zieren wird. Musikalische Botschaft Die Sängerin und Autorin Regine Roggenstein aus Laupheim hat sich musikalisch mit den Folgen der Corona- Pandemie auseinandergesetzt. Mit ihrem neuen Lied „Wie ein Pilot“ will sie ein Zeichen der Hoffnung für die Kulturschaffenden und das Publikum setzen. ANZEIGEN Zwei Gratis-Stunden, drei Monate lang Vergünstigtes Parken soll Handel und Gastronomie nach Lockdown unterstützen LAUPHEIM (ry) - Sobald der Lockdown endet und der Einzelhandel wieder öffnen darf, können Autofahrer auf allen von der Stadt bewirtschafteten Stellplätzen bis zu zwei Stunden kostenlos parken. Die Vergünstigung ist auf drei Monate befristet. Das hat der Gemeinderat mit 18:5 Stimmen beschlossen. Den Anstoß gab ein Antrag der CDU-Fraktion. Sie regte zwei Freistunden auf allen Stellplätzen für die Zeit bis zum 30. Juni an. Ziel müsse sein, die Kundenfrequenz nach dem Lockdown zu beleben und die finanziellen Folgen für Handel und Gastronomie zu mildern. Der Vorschlag der Verwaltung lautete, die 120 Gratis-Minuten auf das Parkhaus Rabenstraße zu beschränken, befristet bis 30. April. Würde der CDU-Antrag umgesetzt, hätte das Mindereinnahmen an Parkgebühren im höheren fünfstelligen Bereich zur Folge. Außerdem würde die Aktion zu mehr Individual- und Parksuchverkehr Parken in der Innenstadt soll vorübergehend billiger werden. FOTO: BARBARA BRAIG im Zentrum führen. Von dieser Art Stadtmarketing würden nur die Autofahrer, aber weder Fußgänger und Radfahrer noch die Nutzer des ÖPNV profitieren. „Die Offene Liste ist für eine autofreie Stadtmitte“, sagte Stadträtin Corinne Berg. Die Gratisaktion passe nicht zu dieser Vision. Auch Martina Miller (SPD) sprach von einem falschen Signal. Eine Alternative könne die kostenfreie Nutzung des ÖPNV sein. Grundsätzliches Ziel künftiger Verkehrspolitik müsse sein, Autos von der Innenstadt fernzuhalten, pflichtete Hilmar Kopmann (FW) bei. Besondere Umstände aber verlangten besondere Maßnahmen: „Einzelhandel und Gastronomie leiden stark. Wir wollen alles tun, was ihnen hilft.“ Die Pläne zur Verkehrsberuhigung seien mit einer solchen Aktion keineswegs passé, sagte Christian Biffar (CDU). „Wir reden über einen begrenzten Zeitraum, um dem Einzelhandel aus der Patsche zu helfen.“ Händler und Gastronomen wollten über die Stadtgrenzen hinaus ein Signal setzen und das Gratis-Parken als Wettbewerbsvorteil gegenüber den Nachbarstädten nutzen, erklärte Spyros Rantos (CDU). Die Aktion ziele auch auf auswärtige Kunden. Mehrheitlich einigte man sich auf zwei Gratis-Stunden für die Dauer von drei Monaten. Die Regelung gilt auch für das Parkhaus Rabenstraße. Die Autofahrer lösen nach wie vor ein Ticket; die Parkgebühr wird beim Einkaufen abgezogen, der Betrag den Geschäften von der Stadt erstattet. Ein Umprogrammieren der Parkautomaten entfällt.