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Rottum Bote 13.01.2021

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Rottum Bote

Jeden Mittwoch in 14.000 Haushalten Mittwoch, 13. Januar 2021 Die Wochenzeitung der Schwäbischen Zeitung für Ochsenhausen, Illertal und Umgebung Das lesen Sie heute ● Ungewohnte Einblicke in die Stadt OCHSENHAUSEN (sz/syg) - Vor kurzem ist die neue Bürgerbroschüre für das Jahr 2021 der Stadt Ochsenhausen erschienen. Die diesjährige Ausgabe trägt den Titel „Ochsenhausen erleben“. An ihrem Entstehen waren die Stadtverwaltung, der örtliche Gewerbeverein und der Bürgerverein Ox-21 beteiligt. Seite 4 „Segenspakete“ zum Abholen OCHSENHAUSEN - „Hallo, wir sind die Sternsinger aus Ochsenhausen der Seelsorgeeinheit Sankt Benedikt. Da wir dieses Jahr leider nicht zu Ihnen nach Hause kommen dürfen, überbringen wir unseren Segen als Videobotschaft.“ So beginnt das Video, das auf der Webseite der katholischen Seelsorgeeinheit Sankt Benedikt und auf Youtube zu sehen ist. Drei Jugendliche, die als die Heiligen Drei Könige verkleidet sind, stehen in der Basilika Ochsenhausen. Sie singen ein Lied, bitten um Spenden. Seite 6 Schüler nehmen Gokarts unter die Lupe ROT AN DER ROT (sz) - Ein Kooperationsprojekt der besonderen Art: Jeden Montagnachmittag erhalten die Technik-Schüler der 8. Klasse der Abt-Hermann-Vogler-Schule in Rot an der Rot die Möglichkeit, mit Auszubildenden des dritten Lehrjahrs der Liebherr-Hydraulikbagger-Gesellschaft Gokarts zu warten. Seite 6 Liebe Leserinnen, liebe Leser, gerne drucken wir Ihre eingereichten Beiträge ab. Beachten Sie bitte, dass der Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge immer freitags um 18 Uhr ist, da der Rottum Bote am Montag in den Druck geht. Später eingehende Beiträge können für die aktuelle Ausgabe leider nicht mehr berücksichtigt werden. Gemeinsames Foto der Band X-Plosive mit ihren Fans. Coverband X-Plosive gewinnt Musikpreis HASLACH - Mit einem Live- Mitschnitt ihres Auftritts beim Tanz auf dem Marktplatz in Biberach hat sich die Cover-Band X-Plosive beim Deutschen Rock-und-Pop- Preis beworben und in der Kategorie „Cover-/Revivalband“ den zweiten Platz belegt. Das teilte die Band diese Woche mit. Die Band besteht aus elf Musikern, die alle aus der Region Biberach/Ehingen/Memmingen kommen. Vier der Mitglieder stammen aus Haslach/Rot, die Bandprobe findet regulär dort statt. X-Plosive bespielt seit mittlerweile 25 Jahren die Bühnen der Region in unterschiedlicher Besetzung. Seit dem vergangenen Frühjahr jedoch wird keine Musik mehr gemacht. Sich zu elft zu treffen, ist für die Musiker im Moment einfach keine Option. „Da wir von der Musik nicht leben, sondern nur nebenberuflich spielen, war uns das Risiko zu groß“, erklärt Schlagzeuger Daniel Aumann. Anstatt der wöchentlichen Probe treffen die Musiker sich nun online. Mal, um gemeinsam ein Bier zu trinken, mal, um Pläne für die Zukunft zu schmieden. Die Coverband ist in der Region gut bekannt. Schließlich treten sie im Sommer sonst jede Woche auf. Dieses Jahr war das nicht möglich. Das letzte Live-Konzert fand im November 2019 statt. Stattdessen hat die Band im Verlauf der Pandemie drei Videos mit gecoverten Songs herausgebracht und diese online veröffentlicht. Eingespielt hat dabei jeder Musiker seinen Part aus dem eigenen Wohnzimmer heraus. „Das ist natürlich nicht das gleiche wie ein Live-Video, denn die Emotionen, die über das Publikum und durch das gemeinsame Musizieren entstehen, fehlen einfach. Aber wir wollten trotzdem irgendwas machen“, erklärt der Schlagzeuger der Band. „Auch wenn es nur ein Hobby ist, so fehlt uns die Musik schon sehr“, sagt Aumann. Und obwohl seit mittlerweile einem dreiviertel Jahr keine Proben mehr möglich sind, sei der Zusammenhalt weiterhin sehr groß. „Keiner von uns denkt ans Aufhören, wir sind alle wild entschlossen, wieder auf die Bühne zu gehen, sobald es möglich ist. Wir haben einige Ideen für ein neues Programm und Konzepte in der Schublade, um Veranstaltern eine relativ risikolose Buchung von X-plosive zu ermöglichen“, so Aumann. „Gastronomen und Vereine leiden stark unter der Pandemie und da möchten wir mit einem finanziell attraktiven Konzept FOTO: JULIAN FREY Wie es der lokalen Coverband geht und wie die Musiker ihre Zukunft planen Von Katrin Bölstler ● den Neustart so leicht wie möglich machen.“ Sich für den Deutschen Rock-und-Pop-Preis zu bewerben, sei eine spontane Entscheidung von ihm gewesen. „Ich habe den anderen zuerst gar nichts davon erzählt, sondern wollte sie überraschen“, verrät er. Ohne die Corona- Pandemie hätte er es wahrscheinlich gar nicht versucht. „Aber jetzt wollte ich einfach mal wissen, wie gut wir im Vergleich sind.“ Im Durchschnitt 1000 Bands bewerben sich bei dem Wettbewerb für die verschiedenen Kategorien. Der Mitschnitt, den die Band eingereicht hat, stammt aus dem Jahr 2014. Dass sie mit ihrem Beitrag die Jury überzeugen konnten, freut die elf Musiker sehr. „Das motiviert, durchzuhalten und bestärkt uns in unserem Wunsch, nach der Krise auf die Bühne zurückzukehren“, so der Schlagzeuger.