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Rottum Bote 11.11.2020

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Rottum Bote

Jeden Mittwoch in 14.000 Haushalten Mittwoch, 11. November 2020 Die Wochenzeitung der Schwäbischen Zeitung für Ochsenhausen, Illertal und Umgebung Das lesen Sie heute ● Vier neue schwäbisch schwätzende Fachkräfte EROLZHEIM (sz) - Seit Kurzem haben sie ihre Examina und damit auch ihre neuen Arbeitsverträge als examinierte Altenpfleger: Drei Männer aus dem Kosovo und Andreea Done aus Rumänien. „Ich bin sehr stolz auf meine neuen Fachkräfte“, sagt Marianne Schneider, Leiterin des Seniorenzentrums Erolzheim, eine Einrichtung der Zieglerschen Altenhilfe. Es sei nicht einfach für sie gewesen, die drei Jahre durchzustehen. „Besonders wenn man die familiären Situationen hinter den Schülern kennt. Ebenso war es auch für alle Kollegen eine Herausforderung, mit den sprachlichen Barrieren und den kulturellen Lebensauffassungen umzugehen.“ Seite 5 Jubiläum beim Kleider- Treff in Ochsenhausen OCHSENHAUSEN (sz) - Am 13. November jährt sich das Bestehen des KleiderTreff zum fünften Mal. Der Secondhand- Laden, der sehr gut angenommen wird und mittlerweile zum Stadtbild gehört, war eine Initiative des „Ökumenischer Arbeitskreis Asyl Ochsenhausen“ unter Federführung von Barbara Baumann und Gerda Kramer. Im Frühjahr 2015 wurde zunächst eine Räumlichkeit mehr oder weniger als Ausgabestelle von Kleidung für die vielen ankommenden Flüchtlinge und Asylbewerber gesucht. Seite 7 Stadt Ochsenhausen sagt Martinimarkt ab Markt war für 16. November geplant – So begründet die Stadt die Absage Der Martinimarkt wird aufgrund der Corona-Pandemie heuer abgesagt. OCHSENHAUSEN (sz/syg) - Der Martinimarkt in Ochsenhausen wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor. Als Grund für die Absage nennt die Verwaltung die zunehmende Zahl an Coronavirus-Infektionen. Aktuell sind nach Angaben der Stadtverwaltung in Ochsenhausen zehn Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 6. November, 12 Uhr). 51 Personen sind als Kontaktpersonen in Quarantäne. Der Martinimarkt hätte eigentlich am 16. November stattfinden sollen. Nach Auffassung der Verwaltung sei der Markt mit den Zielen der geltenden Corona-Verordnungen nicht in Einklang zu bringen, heißt es in der Mitteilung. Die Verordnungen seien erlassen worden, um Kontakte zu vermeiden, der Martinimarkt würde aber gerade dazu einladen, sich zu treffen. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, betont Bürgermeister Andreas Denzel. „Aber derzeit ist es absolut notwendig, alle Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.“ Zu groß sei das Risiko, dass die Marktbesucher zu dicht zusammengedrängt würden. Selbst noch striktere Auflagen als beim Michaelimarkt Anfang Oktober wären nach Ansicht der Verwaltung nicht geeignet, die Verbreitung des Virus zu verhindern. „Wir müssten sonst den ganzen Tag den gesamten Bereich kontrollieren und das hat mit einem schönen Markterlebnis dann nichts mehr zu tun“, ist sich Bürgermeister Denzel sicher. Für den Markt hatten sich bereits rund 35 Marktbeschicker angemeldet. Das sind in etwa gleich viele wie für den Michaelimarkt, der vor gut einem Monat stattfand. Laut Mitteilung hofft nun die Verwaltung FOTO: ARCHIV für die Marktbeschicker, dass im nächsten Jahr die Jahrmärkte wieder stattfinden können. Auftakt wäre der 8. Februar 2021. „Wir hoffen sehr, dass wir dann wieder den beliebten Lichtmessmarkt gemeinsam besuchen können“, teilt der Bürgermeister in einem Brief an die Marktbeschicker mit. Skiclub Ochsenhausen ● Skibasar fällt aus – Verein ist aber optimistisch, sein Winterprogramm anbieten zu können OCHSENHAUSEN (sz) - Die Verschärfung der Maßnahmen und die entsprechende Anpassung der Corona-Verordnung des Landes haben auch Auswirkungen auf das geplante Programm des Skiclubs Ochsenhausen. Der ursprünglich im Oktober geplante Skibasar war zuerst verschoben worden und muss nun ersatzlos ausfallen. Mit Blick auf die kommende Wintersportsaison hofft der Skiclub aber, sein Programm stattfinden lassen zu können. Ebenfalls abgesagt wurde aber die am 13. November vorgesehene Mitgliederversammlung. Zur Information der Mitglieder wird ab Ende November ein Jahresbericht auf der Internetseite des Skiclubs veröffentlicht. Der Aufenthalt in der vereinseigenen Skihütte in Bolsterlang ist im Monat November ebenfalls aufgrund der Beschränkungen nicht möglich. Eine Hüttenreservierung für das kommende Jahr wird über die Website möglich sein. Der Skiclub bleibt eigenen Angaben zufolge optimistisch und hofft, in Erwartung auf eine Entspannung und Lockerung der Covid-19-Situation, das Winterprogramm auch unter Pandemiebedingungen anbieten zu können. Die Anmeldung zu den Skikursen und Ausfahrten ist bereits online möglich. Die aktuelle Planung der Skikurse ab 6. Januar sieht die private Anreise zum Skigebiet vor. Die gewohnte gemeinsame Anreise mit Bus und Mittagessen entfällt.