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Rottum Bote 21.10.2020

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Rottum Bote

Jeden Mittwoch in 14.000 Haushalten Mittwoch, 21. Oktober 2020 Die Wochenzeitung der Schwäbischen Zeitung für Ochsenhausen, Illertal und Umgebung Das lesen Sie heute ● Lass den Klick in deiner Stadt OCHSENHAUSEN - Der Gewerbeverein Ochsenhausen und der Radiosender Donau3FM wollen seit dem 5. Oktober mit der Aktion „Lass den Klick in deiner Stadt“ die Menschen in und um Ochsenhausen für den Einkauf direkt vor der Haustüre begeistern. Unter dem Motto „Kauf da, wo du auch lebst“ laden mehr als 50 Geschäfte in der Innenstadt und im Gewerbegebiet Untere Wiesen dazu ein, durch eine bewusste Kaufentscheidung beim lokalen Handel zum Erhalt einer lebendigen Stadt beizutragen. Seiten 5 bis 8 Stadtwappen auf dem Marktplatz restauriert OCHSENHAUSEN (sz) - Das Wappen auf dem Ochsenhauser Marktplatz erstrahlt wieder in neuem Glanz. Das im Pflaster vor dem Rathaus dargestellte Wappen der Stadt hatte immer mehr unter dem Verkehr gelitten und musste schließlich ausgebaut werden. Die Firma Steinhart aus Walddorfhäslach wurde damit beauftragt, das Wappen zu restaurieren. Seniorchef Max Steinhart hat aus Porphyr und Granit ein neues Wappen geschaffen, das nun wieder vor dem Rathaus eingebaut wurde. Seite 4 Liebherr residiert jetzt auf dem Eselsberg ULM/OCHSENHAUSEN - Nach einjähriger Bauzeit weiht die Liebherr-Hausgeräte Vertriebs- und Service GmbH Deutschland heute ihren neuen Standort in der Konrad- Zuse-Straße 4+6 im Ulmer Science Park III ein. Zusammen mit der im Jahr 2019 gegründeten Gesellschaft zieht in die neuen Büroräumlichkeiten auch der Bereich Digitalisierung, mit dem sich die Liebherr-Sparte Hausgeräte gezielt für die digitale Zukunft rüstet. Seite 10 Fahrgastzahlen weiter gestiegen Öchsle Bahn AG blickt auf 2019 zurück – Widrigkeiten wegen Corona in diesem Jahr OCHSENHAUSEN/BIBERACH (sz) - Wegen der Corona-Pandemie wurde die diesjährige Hauptversammlung der Öchsle Bahn AG als virtuelle Hauptversammlung abgehalten. Dazu hatten sich 101 Aktionäre angemeldet, wie der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeister Andreas Denzel mitteilte. Das Jahr 2019 verlief für die AG erfreulich, auch weil eine neue Werbequelle erschlossen werden konnte. „Für die Durchführung gelten dieselben Regeln wie für einen börsennotierten Großkonzern“, erläuterte Vorsitzender Michael Schieble das Verfahren. „Die elektronische Form hat aber zumindest den Vorteil, dass Aktionäre teilnehmen können, für die eine Versammlung vor Ort zu beschwerlich wäre.“ Seit der vergangenen Hauptversammlung im Juni 2019 wurde bei der Öchsle Bahn AG vieles auf den Weg gebracht. Die turnusmäßige Prüfung der Landeseisenbahnaufsicht im März 2020 bescheinigte der Schienenstrecke einen guten Zustand, sodass die Freigabe pünktlich zum Saisonstart erfolgte. „In absehbarer Zeit stehen keine größeren Sanierungsmaßnahmen an, sondern lediglich normale Unterhaltungsmaßnahmen“, berichtete Michael Schieble und lud sogleich zu den Aktionärstagen am 7. und 14. November ein. Der geplante Bau der Wagenhalle in Warthausen komme nun voran. Aufwendige Abstimmungen mit den Trägern öffentlicher Belange bis zur Umsiedlung von Eidechsen auf dem Bahnhofsgelände, für die ein Reservoir geschaffen werden musste, verzögerten den Baubeginn immer wieder. Der Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeister Andreas Denzel leitet die virtuelle Hauptversammlung der Öchsle Bahn AG im Sitzungssaal des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Biberach FOTO: URSEL STRAUB-NEUMANN Doch im Winterhalbjahr solle es endlich losgehen. Zunächst werde die Fahrzeughalle erstellt. Die Sanitäranlage folge später. Wirtschaftlich stehe die Bahn AG gut da und sei auch für die Zukunft gut gerüstet. Wie schon das Vorjahr war 2019 aus finanzieller Sicht ein unauffälliges Jahr mit einem in etwa ausgeglichenen Ergebnis, einer roten Null, informierte Schieble weiter. Anstatt der Dividende, die es bei der gemeinnützigen Aktiengesellschaft nicht gibt, schlug der Vorstand vor, den Aktionären die Öchsle-Fahrt wieder mit 1,50 Euro zu rabattieren. Darüber wurde im Vorfeld schriftlich abgestimmt und die Mehrheit entschied sich dafür. Am Briefwahlverfahren nahmen 242 Aktionäre teil. Auch die Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand erfolgte elektronisch und schriftlich. Widersprüche gab es keine. Die Zahl der Fahrgäste konnte erneut gesteigert werden, berichtete Andreas Albinger, Geschäftsführer der Öchsle Bahnbetriebsgesellschaft. Rund 48 000 Fahrgäste seien 2019 unfallfrei unterwegs gewesen. Mit 15 000 Followern auf Facebook sei eine gute Werbequelle erschlossen worden, die zu regelmäßigen Rückmeldungen von Fahrgästen führen. Mit dem Verlauf der Saison 2020 sind die Verantwortlichen in Anbetracht der widrigen Umstände relativ zufrieden. So durften die Züge erst ab dem 5. Juli fahren. Es wurde ein Hygienekonzept erstellt, die Fahrtage aufgrund ausbleibender Bustouristen reduziert und alle Sonderveranstaltungen abgesagt. Doch trotz Maskenplicht waren die angebotenen Fahrten gut besucht. An manchen Betriebstagen hatte das Öchsle beinahe 1000 Fahrgäste. Die Öchsle Bahn AG ist das Infrastrukturunternehmen des Öchsle. Ausschüttungen darf die 1995 gegründete Aktiengesellschaft aufgrund ihres gemeinnützigen Status nicht vornehmen. Sie hat 2202 Aktionäre aus 15 Ländern. Neben diesen sind der Landkreis und die Kreissparkasse Biberach Hauptaktionäre. Die übrigen Anteile gehören den Anliegergemeinden Ochsenhausen, Maselheim und Warthausen. Schulen ● Neue Schulsozialarbeiterin OCHSENHAUSEN (syg) - Anna Kropp ist die neue Schulsozialarbeiterin am Gymnasium und an der Realschule Ochsenhausen. Wie Bürgermeister Andreas Denzel in der jüngsten Sitzung des Verwaltungs-, Schul- und Kulturausschusses bekannt gab, hat Kropp bereits zum 1. Oktober die Nachfolge von Ute Bodenmüller angetreten. „Frau Bodenmüller hatte gekündigt, was wir als Schulträger sehr bedauern“, sagte Denzel. Er freute sich jedoch gleichzeitg, dass die Stelle „nahtlos wiederbesetzt“ werden konnte. „Frau Kropp ist ab 1. Oktober mit 100 Prozent als Schulsozialarbeiterin am Gymnasium und an der Realschule tätig“, sagte Denzel. Bodenmüller war zuvor mit 75 Prozent Schulsozialarbeiterin gewesen, die übrigen 25 Prozent kümmerte sie sich um die Offene Jugendarbeit. Der Verwaltungs-, Schul- und Kulturausschuss stockte die Schulsozialarbeit im Sommer auf 100 Prozent auf. Auch die Stelle in der Offenen Jugendarbeit ist neu besetzt, und zwar mit Tatjana Gaßner. Außerdem sind Karin Schneider bei der Rottumtalschule und der Grund- und Gemeinschaftsschule Ochsenhausen- Reinstetten und Jacqueline Heck an den Grundschulen Ochsenhausen und Mittelbuch als Schulsozialarbeiterinnen eingesetzt. Alle sind beim Verein „Lernen fördern Biberach“ angestellt. Der Verein wurde von der Stadt Ochsenhausen mit der Schulsozialarbeit und der Offenen Jugendarbeit betraut. Liebe Leserinnen, liebe Leser, gerne drucken wir Ihre eingereichten Beiträge ab. Beachten Sie bitte, dass der Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge immer freitags um 18 Uhr ist, da der Rottum Bote am Montag in den Druck geht. Später eingehende Beiträge können für die aktuelle Ausgabe leider nicht mehr berücksichtigt werden.