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Rottum Bote 19.08.2020

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Rottum Bote

Jeden Mittwoch in 14.000 Haushalten Mittwoch, 19. August 2020 Saison Räumungsverkauf * Kleidung * Strampelset * Kombi-Kinderwagen * K. Bett Tel. 07351/3207509 Die Wochenzeitung der Schwäbischen Zeitung für Ochsenhausen, Illertal und Umgebung Jetzt zugreifen! Jeder Besuch lohnt sich! vorläufige Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 14 - 18 Uhr www.babyexclusiv.de Das lesen Sie heute ● Alle haben bestanden OCHSENHAUSEN (sz) - Mit einer feierlichen Zeugnisübergabe ist für die Absolventen der Realschule Ochsenhausen das Schuljahr zu Ende gegangen. Wie die Schulleitung berichtet, haben 88 Absolventen der Realschule ihre Zeugnisse erhalten, alle Schülerinnen und Schüler haben die Prüfungen bestanden. Seite 4 Simon Harder ist neuer Abteilungsleiter EROLZHEIM (sz) - Der Musikverein Erolzheim hat vor Kurzem unter Beachtung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln in der Mehrzweckhalle seine Generalversammlung nachgeholt. Der Termin im März hatte aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden müssen. Simon Harder zum neuen Abteilungsleiter der Musikkapelle gewählt. Seite 5 Liebe Leserinnen, liebe Leser, gerne drucken wir Ihre eingereichten Beiträge ab. Beachten Sie bitte, dass der Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge immer freitags um 18 Uhr ist, da der Rottum Bote am Montag in den Druck geht. Später eingehende Beiträge können für die aktuelle Ausgabe leider nicht mehr berücksichtigt werden. 198 000 Euro für die Denkmalförderung 77 560 Euro gibt es vom Land für den historischen Lokschuppen in Ochsenhausen Der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger (r.) und der Ochsenhauser Bürgermeister Andreas Denzel freuen sich über die Förderung für den Lokschuppen in Ochsenhausen. FOTO: PRIVAT OCHSENHAUSEN (sz) - Mit knapp zehn Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2020 die Erhaltung, Sanierung und Nutzung von 131 Kulturdenkmalen in Baden- Württemberg. Die Mittel stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Auch im Landkreis Biberach werden Denkmäler gefördert. Knapp 200 000 Euro fließen nach Ochsenhausen, Ummendorf, Muttensweiler und Walpertshofen. Unter den 131 Kulturdenkmalen, die in der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2020 landesweit unterstützt werden, sind 51 private. Informationen darüber gibt das Land aus Gründen des Datenschutzes nicht weiter. Hinzu kommen 53 kirchliche und 27 kommunale Denkmale. Förderschwerpunkte sind nach Angaben des Ministeriums Fassaden- und Fenstersanierungen, Dachinstandsetzungen und Innensanierungen. Darunter die Instandsetzung und Ertüchtigung der Fassade des historischen Lokschuppens in Ochsenhausen. Für diese gibt es 77 560 Euro. Des Weiteren sind die Sanierung des Kirchendachs der Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in Ummendorf (22 370 Euro), die Innenrenovierung der Katholischen Pfarrkirche St. Jakobus in Muttensweiler (73 050 Euro) und die Sanierung des Dachstuhls und Außenputzes der Katholischen Pfarrkirche St. Pantaleon Walpertshofen (24 950 Euro) in das Förderprogramm aufgenommen worden. „Die verschiedenen Kulturdenkmäler in unseren Dörfern und Städten gehören zu unserem reichhaltigen Erbe und tragen wesentlich zur Attraktivität der oberschwäbischen Region bei“, wird der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger in einer Pressemitteilung zitiert. Diese Unterstützung des Landes sei richtig und wichtig, damit auch künftige Generationen sich an diesem Erbe erfreuen könnten. Oxi schafft Einakter über Getreide Kloster Ochsenhausen hat zur Kultivierung beigetragen OCHSENHAUSEN (sz) - Bekanntlich hat Corona das Ochsenhauser Kräuterfest ausgebremst und somit auch das Kräutertheater. Kulturell trotzig reagierte der Autor Franz Oxi Baur und trug ein neues Stück zusammen. Das Thema Getreide lud ein zu einem ebenso aktuellen wie auch historischen Einakter. In der Geschichte der Menschheit war das Getreide immer die Möglichkeit zu überleben. Damit war Vorratshaltung möglich, sogar über längere Zeiträume hinweg. Später war es Zahlungsmittel und auch Geldanlage. Somit ist das Getreide auch in vielen historischen Schriften erwähnt, hochgelobt und viel bedichtet. Das Kloster Ochsenhausen hat in der Region ganz wesentlich zur Kultivierung von Getreide beigetragen. Das Herzstück war immer ein Getreidespeicher. Das war noch Vorratshaltung ohne Kühlschrank und Folie. Heutigen Ansprüchen würde es wohl nicht mehr genügen. Die neueste Errungenschaft: Elektrischer Strom aus der Getreidegrube! Auch darauf wirft das Kräutertheater ein Auge. Hoffnungsvoll blickt die ganze Gruppe in die Zukunft und wünscht sich ein coronafreies Kräuterfest im nächsten Jahr. Die Ernte ist also eingefahren. Franz Oxi Baur und seine Mitstreiter im Kräutertheater. FOTO: PRIVAT