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Laupheimer Anzeiger 29.07.2020

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Laupheimer Anzeiger BILDER DER WOCHE Mittwoch, 29. Juli 2020 Kleine Umweltschützer ganz groß: Ortsvorsteher Elmar Dehler zeichnete den Kindergarten St. Nikolaus in Obersulmetingen aus. FOTO: PRIVAT Neugierige Zuhörer am Laupheimer Markt horchten am vergangenen Sonntag den Instrumentalisten der Musikschule Gregorianum bei deren Straßenmusik. FOTO: DIH Die Musiker der Band Trio Knudsen Streit Fessele ließen es im Rosengarten swingen. FOTO: DIANA HOFMANN Ihr Bild der Woche Liebe Leserinnen, liebe Leser, Sie haben ein besonders schönes Foto, das Sie gerne an dieser Stelle veröffentlicht sehen möchten? Gerne drucken wir dieses auf unserer Seite „Bilder der Woche“ honorarfrei ab, ob Vereinsausflug, Kindergarten- oder Schulfest. Der Fischereiverein Obersulmetingen hat ein neues Projekt am Nodenensee gestartet. FOTO: PRIVAT Bitte schicken Sie maximal zwei Fotos im JPG-Format mit einer Mindestauflösung von 500 kb an laupheimer.anzeiger @schwaebische.de Harald Rothe will von seinem Mandat als Stadtrat zurücktreten. Als unmittelbaren Grund nennt er den Beschluss des Gemeinderats vom vergangenen Montag, kein neues Rathaus zu bauen, sondern das alte zu sanieren. FOTO: PRIVAT mit einem kleinen Erklärtext (zwei bis drei Sätze), was auf dem Bild zu sehen ist sowie dem Namen des Fotografen/der Fotografin. Die Veröffentlichung ist abhängig von der Qualität des Fotos und dem vorhandenen Platz. Wichtig ist auch, dass Sie Ihren vollen Namen sowie Telefonnummer mitschicken und die abgebildeten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind. CLG-Schüler Jonas Ruf aus Baltringen hat beim „MeisterPower“-Schülerwettbewerb der Handwerkskammer Ulm den ersten Platz belegt. FOTO: PRIVAT Wassermassen auf der Straße: So sah es am Dienstag vergangener Woche am Lindenplatz aus. FOTO: PRIVAT

Laupheimer Anzeiger LAUPHEIM Mittwoch, 29. Juli 2020 LAUPHEIM (ry) - Die Corona- Krise schmälert die finanziellen Möglichkeiten der Stadt Laupheim und erhöht den Druck auf die Verwaltung, mit spitzem Stift zu rechnen. Das berichtete die Finanzdezernentin Elena Breymaier im Gemeinderat. Sorgenkind Nummer eins ist der Ergebnishaushalt. Für 2020 wird ein Fehlbetrag von rund zwei Millionen Euro erwartet. Aus 2019 drückt ein Defizit von rund zehn Millionen, das ebenso auf die folgenden drei Jahre vorzutragen ist. Insbesondere die Abschreibungen mit einer Höhe von fast neun Millionen Euro tragen maßgeblich zu der Schieflage bei. „Weitere Defizite im laufenden Ergebnishaushalt sind definitiv nicht mehr abbildbar“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Die Stadt Laupheim müsse in den kommenden Haushalten zwingend ein positives ordentliches Ergebnis erwirtschaften. Man sei gefordert, sämtliche Ertragsmöglichkeiten auszuschöpfen, alle Kosten auf den Prüfstand zu stellen, eingeführte Standards zu hinterfragen und sich auf das „Notwendigste“ (so das Regierungspräsidium) zu beschränken. Um die Ertragsseite zu stärken, müsse man auch das Thema Gebühren im Blick haben, sagte Breymaier. Die coronabedingten Sonderausgaben zur Pandemiebekämpfung – etwa für Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Reinigung – summierten sich bis Anfang Juli auf Sparzwänge nehmen zu Die Folgen der Corona-Krise machen sich im städtischen Haushalt bemerkbar Die Stadt Laupheim muss sparen. FOTO: OLIVER BERG/DPA 129 000 Euro, die unter anderem durch die Schließung der Kitas, Schulen und kulturellen Einrichtungen verursachten Mindereinnahmen zum Stichtag 15. Mai auf 512 000 Euro. Die Schließung des Hallenbads und die verspätete und eingeschränkte Öffnung des Freibads schlagen im Wirtschaftsplan der Stadtwerke mit Mindereinnahmen von geschätzt 150 000 Euro zu Buche. Härter trifft es die Stadt beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und der Umsatzsteuer: Hier veranschlagt die Kämmerei ein Minus von 1,7 Millionen Euro gegenüber dem Plansatz für 2020. An Soforthilfen des Landes hat die Stadt 336 000 Euro erhalten, aus dem Digitalpakt Schule fließen 257 000 Euro. Robust zeigt sich bis jetzt die wichtigste Einnahmequelle, die Gewerbesteuer. Im ursprünglichen Haushaltsentwurf 2020 war man von 30,8 Millionen Euro ausgegangen, im Zuge der Corona-Krise wurde der Ansatz auf 27,5 Millionen gesenkt. Aktuell liegt das Gewerbesteuer-Soll – inklusive Nachzahlungen für das Jahr 2018 – bei 30,5 Millionen Euro. Allerdings könne niemand sagen, welche Auswirkungen die Krise für die Gewerbetreibenden und damit auch für die weitere Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen haben wird, betonte Elena Breymaier. Bis Anfang Juni seien die Vorauszahlungen bereits um 1,3 Millionen Euro herabgesetzt und 482 000 Euro an Gewerbesteuer zinslos gestundet worden. Breymaier rechnet damit, dass die Folgen der Krise nächstes Jahr gravierender als jetzt den städtischen Haushalt tangieren. Sie mahnte zur Vorsicht: Die weitere Entwicklung der Pandemie sei nicht abschätzbar, deshalb seien die finanziellen Mittel mit Bedacht einzusetzen. Immerhin: Die finanziellen Reserven sind auf dem anvisierten Stand. Anfang Juli betrug die Liquidität der Stadt knapp 30 Millionen Euro. Neue Kredite braucht es nach wie vor nicht. Im Finanzhaushalt will die Stadt an den für 2020 geplanten Investitionen festhalten, auch um die Wirtschaft antizyklisch anzukurbeln. Bis zur Jahresmitte wurden von den für Bauvorhaben eingeplanten 15,8 Millionen Euro 1,9 Millionen ausgezahlt, die Masse der Abrufe wird für das zweite Halbjahr erwartet. Für den Erwerb von Grundstücken und Gebäuden sind 6,7 Millionen Euro eingeplant, benötigt wurden bisher 847 000 Euro. Angebote von Montag, 27.07. Graf bis Samstag, 1.08.2020 Schweinehals natur und gewürzt 100 g –,89 3 Bierwurst 100 g 1,09 3 Pilzlyoner 100 g 1,09 3 Schweinefilet in Rahmsoße 2 Port. 9,50 3 Laupheim Radstraße 3 und Leibnizstraße 5 Tel.: 0 73 92 / 22 69 Filiale: 0 73 92 / 96 75 75 Hauptgeschäft Radstraße tägl. durchgehend geöffnet