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Laupheimer Anzeiger 28.10.2020

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Laupheimer Anzeiger VERANSTALTUNGEN Mittwoch, 28. Oktober 2020 ANZEIGEN Eintauchen in irrationale Bildwelten Doppelausstellung: Villa Rot zeigt „Anderswelten“ und Werke David Czupryns Cordon Bleu vom Schwein 1 kg 10,49 € Gurkenlyoner 100 g 1,09 € Krakauer 100 g 1,15 € Biarom versch. Sorten 45% Fett i. Tr 100 g 1,49 € Ländle Weinkäse 50% Fett i. Tr 100 g 1,50 € Wochenangebot von Dienstag, 3.11. bis Donnerstag, 5.11.2020 Schweineschnitzel 1 kg 8,99 € • Beratung • Planung • Verkauf • Montage • Modernisierung • Service ... aus einer Hand Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de karl häuptle küchenstudio Ulmer Straße 11 89155 Erbach-Dellmensingen Telefon (0 73 05) 81 69 www.haeuptle-kuechenstudio.de haeuptle-kuechenstudio@t-online.de Landschlächterei Angele Walpertshofen Telefon 0 73 53 / 9 80 40 mit Filiale „Um’s Eck Markt“ Danziger Str. 62, Laupheim Telefon 0 73 92 /62 01 Angebot gültig vom 29.10. – 04.11.2020 Tafelspitz 100 g e 1,28 Delikatessschinken 100 g e 1,18 Gerauchte Schinkenwurst 100 g e –,98 Paprikalyoner 100 g e –,98 1 Paar Weiße 100 g e 1,58 Ökologisch Renovieren? www.zink-natur.de Auch Maxim Brandts „Je dois sortir“ ist in der Villa Rot zu sehen. FOTO: MUSEUM VILLA ROT BURGRIEDEN (red) - Zwei Ausstellungen zeigt das Museum Villa Rot vom Sonntag, 1. November, an. „Anderswelten. Malerei heute“ stellt Gemälde in den Mittelpunkt, die einladen, in fiktive irrationale Bildwelten einzutauchen. Parallel zu den „Anderswelten“ ist eine Einzelschau mit Werken des Düsseldorfer Malers David Czupryn zu sehen. Elf Sekunden, das ist die Durchschnittsdauer, die Museumsbesucher im Schnitt vor einem Kunstwerk verbringen. Mit der Ausstellung „Anderswelten. Malerei heute“ möchte das Museum Villa Rot dieser Form der schnelllebigen Betrachtung etwas entgegensetzen, heißt es in der Pressemitteilung von Museumsleiter Marco Hompes. Im Zentrum der Werkschau stehen Gemälde, die in fiktive, irrationale Bildwelten entführen, die nicht selten von andersartigen Wesen bevölkert sind. Es lassen sich zwei Tendenzen innerhalb der Ausstellung ausmachen: auf der einen Seite Werke, die sich aus dem freien, oft unterbewussten Malprozess ergeben. So entwickeln etwa Juliane Hundertmark, Hyundeok Hwang und Edith Nürnberg hybride Mischwesen. Peter Nikolaus Heikenwälder lässt die Besucher in schwarze Bildwelten eintauchen, in denen sie abstrakten Gebilden begegnen und Andrey Klassens Tuschemalereien sind voller geheimnisvoller Figuren. Auch Jonas Burgert arbeitet ohne Vorstudien und malt seine düsteren, bühnenhaften Szenen direkt auf die Leinwand. Auf der anderen Seite stehen Kunstschaffende, die für ihre Arbeiten Abbildungen aus dem Internet oder anderen Bildquellen nutzen und die ihre Werke deutlich detaillierter planen. Zu den Motivmischern zählen etwa Zhang Rui, Maxim Brandt oder David Czupryn. Simon Pasieka und Florian Rautenberg planen ihre Bildwelten mit großer Sorgfalt und planen deren Wirkung im Voraus. „Allen Arbeiten gemein ist, dass sie die Besucher zum Eintauchen in andersartige Welten einladen“, schreibt Hompes weiter. So seien viele der Werke als malerische Rückzugsorte zu sehen, in denen die Fantasie angeregt wird. Parallel zu „Anderswelten“ zeigt das Museum in seiner Kunsthalle eine Einzelschau mit Werken des Düsseldorfer Malers David Czupryn. Die großformatigen Werke bestechen nach Angaben der Ausstellungsmacher durch ihre intensive Farbigkeit und kompositorische Dichte. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass Czupryn sich für seine Werke aus verschiedenen Bildquellen bedient. Kunsthistorische Referenzen, Motive der Popkultur, der Politik und Natur sowie abstrakte Formen arrangiere er zu komplexen, bühnenhaft wirkenden Kompositionen. Czupryn gelinge es, die vielen Details seiner Arbeiten malerisch so miteinander zu verschmelzen, dass sie ausbalanciert wirken, schreibt Museumsleiter Hompes. „Das hat zur Folge, dass man nicht von der Flut an Informationen und Eindrücken abgeschreckt wird, sondern bereitwillig mit dem Auge das Dargestellte abscannt, um dabei wie auf einem Bildschirm die einzelnen Elemente zu erfassen.“ Hierbei fällt vor allem das Interesse des Künstlers an der Wiedergabe unterschiedlicher Materialien auf. Mit handwerklicher Präzision malt Czupryn Holzmaserungen, Marmorflächen, Metallrohre oder Neonröhren. Die beiden Ausstellungen sind ab 1. November im Museum Villa Rot zu sehen. Die Schau endet am 21. Februar 2021. Weitere Informationen unter www.villarot.de Tipps & Termine ● Mi 28.10. Laupheim: Coby Grant und Patrick Wieland, Small Tits Big Dreams, Kulturhaus Schloss Großlaupheim, Claus-Graf- Stauffenberg-Straße 15, 20 Uhr Sternenshow, Volkssternwarte Planetarium, Milchstr. 1. Termine und Programm ersichtlich auf der Homepage des Planetariums unter www.planetarium-laupheim.de Fr 30.10. Bad Waldsee: Wildes Holz, Musikkabarett, Haus am Stadtsee, Wurzacher Str. 53, 20 Uhr Sa 31.10. Blaubeuren: Lüül & Freunde, musikalische Abenteuer-Reise, Zum Fröhlichen Nix, Hirschgasse 1, 20 Uhr Achtung! Für einige Veranstaltungen ist eine vorherige Reservierung erforderlich/erwünscht.

Laupheimer Anzeiger ZEITGESCHEHEN Mittwoch, 28. Oktober 2020 Markt mit Mundschutz Maskenpflicht auf dem Laupheimer Wochenmarkt: Wie Händler und Passanten darüber denken SZ-Vorschau ● Martinsumzüge Die Martinsumzüge im November haben eine lange Tradition in der Region. Doch in diesem Jahr ist aufgrund der Corona-Pandemie alles etwas anders. Große Umzüge fallen aus. Die „Schwäbische Zeitung“ fragt bei den Kindergärten in und um Laupheim nach, wie sie das Martinsfest stattdessen gestalten. Diese Plakate weisen auf die Maskenpflicht hin. BIBERACH (gem) - Nur rund vier Minuten lang ist der Kurzfilm „Die Welt 2050“ der „Hollywood-AG“ der Friedrich-Adler- Realschule Laupheim. Durch seine ungewollt aktuellen Bezüge schafft er es allerdings, den Zuschauer aufzurütteln. Für ihr Werk haben die Schülerinnen Ellen Ströbele, Angelina Wörz, Emelie Kienle und Erona Haxhiu sowie ihre betreuende Lehrerin LAUPHEIM (cdi) - Vor einigen Tagen haben die Stadtgärtner Blumenkübel an den Laternenmasten befestigt: Winterheide, Efeu und Gräser zieren den Laupheimer Marktplatz. Doch auch etwas anderes an den Laternenmasten sticht ins Auge: die roten Plakate mit dem Hinweis „ab hier bitte Mund-/Nasenschutz tragen“, darunter das Porträt einer Frau, die Maske trägt. Seit vergangener Woche gilt in Baden-Württemberg im öffentlichen Raum eine verschärfte Maskenpflicht: und zwar überall, wo es nicht möglich ist, den Abstand von 1,5 Meter einzuhalten. Weil auf dem Wochenmarkt immer wieder Engstellen entstehen, hat die Stadtverwaltung die Plakate mit dem besagten Hinweis aufgehängt. Marktbesucher und Händler reagieren verständnisvoll. „Wir gehören zur Risikogruppe“, sagt ein Senior, seine Frau neben ihm nickt zustimmend. „Für alle, die gegen die Masken sind, habe ich überhaupt kein Verständnis.“ Ob am Donnerstag auf dem Markt weniger los gewesen ist? „Kann ich nicht sagen. Aber um die Mittagszeit ist es normal, dass weniger Menschen da sind.“ Eine Passantin, die in der Zeitung nicht namentlich genannt werden möchte, findet die Maskenpflicht sinnvoll – „aber nur unmittelbar vor den Ständen. Auf dem Platz verläuft es sich schnell wieder, da stehen kaum Leute beieinander“. Die Brille der Dame ist beschlagen. Nachdem sie den Marktplatz verlassen hat, zieht sie ihre Gesichtsmaske zügig hinunter. Salat und Äpfel liegen im Fahrradkorb von Saskia Schmid. Die Laupheimerin erledigt jede Woche Einkäufe auf dem Markt. „Letzte Woche war deutlich mehr los“, sagt sie. Weil die Maske helfe, das Infektionsgeschehen einzudämmen, sei es richtig, sie zu tragen. „Manchmal muss man eben ein bisschen lauter sprechen, damit man sich versteht.“ Dieses Problem kennt auch André Russ, der mit seinem Team Obst und Gemüse verkauft. Zwischen ihm und der Kundschaft liegen die Kisten mit den Waren – im Gespräch gilt es, die Distanz zu überbrücken. „Direkt hinter uns liegt die Straße, da wird es schon ein bisschen lauter.“ Hin und wieder müsse er noch einmal nachfragen, weil es schwierig ist, alles zu verstehen. „Aber da reagieren die Kunden gelassen. Für die meisten ist die Maske ohnehin Normalität.“ Dass die Stadtverwaltung bestimmte Bereiche definiert hat, in denen die Maskenpflicht gilt, hält Russ für richtig: „Den Mundschutz schnell aufzusetzen, wenn es voll wird, und wieder abzusetzen, wenn es leer Nicole Schick am Sonntagabend den Bruno-Frey-Kulturpreis in der Sparte Film erhalten, der mit 2000 Euro dotiert ist. Die „Hollywood-AG“ der Friedrich-Adler-Realschule habe mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln einen tollen Film gemacht, lobte Festspiel- Intendantin Helga Reichert. Die Preisverleihung fand am Biberacher Kino Traumpalast statt. wird, das wäre ziemlich kompliziert“ – deshalb befürworte er die pauschale Regelung. „Aufgrund der Maskenpflicht für den gesamten Wochenmarkt ist ein direkter Verzehr von Speisen vor Ort leider nicht möglich“, erklärt die Stadtverwaltung auf SZ-Anfrage. Denn es sei nicht zielführend, wenn sich Marktbesucher um Wagen und Stände versammeln, die Speisen anbieten. Nur der Verkauf von Essen zum Mitnehmen sei erlaubt. FOTO: CHRISTOPH DIERKING Unmittelbar betroffen von der Regelung ist Claudia Kley, die mit ihren Mitarbeitern unter anderem Burger, Currywurst und Fleischküchle anbietet. „Die Umsetzung der Regeln klappt gut, die Leute kommen trotzdem und halten Abstand. Insgesamt ist heute aber deutlich weniger los“, sagt sie. Es sei ihrer Meinung nach nur eine Frage der Zeit gewesen, bis die Maskenpflicht auch auf dem Wochenmarkt kommt. „Aber da ziehen wir alle an einem Strang.“ „Hollywood-AG“ gewinnt Bruno-Frey-Kulturpreis Realschülerinnen aus Laupheim überzeugen mit ungewollt aktuellem Kurzfilm „Die Welt 2050“ Die „Hollywood-AG“ hat gewonnen. FOTO: GEORG KLIEPHAN