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Laupheimer Anzeiger 28.04.2021

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Laupheimer Anzeiger LAUPHEIM Mittwoch, 28. April 2021 ANZEIGEN Rinderrouladen 1kg 16,99 € Käsekrainer 100g 1,29 € Altheimerbackbierschinken 100g 1,29 € Käseaufschnitt 100g 1,19 € Käsesalat 100g 1,09 € Wochenangebot von Dienstag, den 4.5. bis Donnerstag den 6.5.2021 Schweinegulasch 1kg 8,49 € Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de Uhrmacher im Unruhezustand lässt auch IHRE Uhr wieder richtig ticken. - Hol- und Bringservice - Kostenvoranschlag gratis - Reparatur mit Garantie Achim Rolletschke Tel. 07351 5779291 Nackte Tatsachen sind hier jetzt tabu LAUPHEIM (ry) - Nackte Tatsachen wurden am Nodenensee auf Gemarkung Obersulmetingen zuletzt immer häufiger präsentiert: Besucher ließen alle Hüllen fallen, was für Ärger und Beschwerden sorgte. In einschlägigen Internetforen wurde der See sogar schon als Tipp gehandelt. Dem textilfreien Aufenthalt im Uferbereich und im See hat der Gemeinderat jüngst ohne Gegenstimme einen Riegel vorgeschoben, mit einer Neufassung der städtischen Rechtsverordnung zur Nutzung des Gewässers. Der Ortschaftsrat hatte sie einstimmig empfohlen. Das FKK-Verbot gilt auch am Höllsee und im Freizeitbereich Rißtal. Wer sich nicht daran hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße belangt werden. „Sicher ist, dass sich die Anschauungen zum Thema ,Nacktbaden/Nacktsonnen’ verändert haben“, heißt es in Laupheimer Gemeinderat beschließt FKK-Verbot – Auch für den Aufenthalt mit Hunden der Beschlussvorlage für den Gemeinderat. „Teile der Bevölkerung empfinden das textilfreie Baden beziehungsweise Nacktsonnen nicht als Störung der öffentlichen Ordnung, andere Teile der Bevölkerung fühlen sich dadurch jedoch beeinträchtigt.“ Um Klarheit für alle Seiten zu schaffen, werde seitens der Rechtsprechung empfohlen, dies durch örtliche Vorgaben zu regeln. Auch in anderen Punkten sind die aus dem Jahr 2003 stammenden Rechtsverordnungen überarbeitet worden. So trifft künftig ein Bannstrahl Wohnmobile. „Wir wollen verhindern, dass unsere Parkplätze Campingplätze werden. Das verträgt die Infrastruktur dort nicht“, sagte Dorothee Jerg, Leiterin des städtischen Ordnungsamts. Explizit verboten ist es ab sofort am Nodenenund Höllsee ferner, Abfall zu hinterlassen, zu plakatieren, Werbeanlagen aufzustellen und Werbematerial zu verteilen, ein Gewerbe auszuüben und Feuerwerke abzubrennen. Während der Badesaison – 1. Mai bis 30. September – ist das Mitbringen von Tieren nun generell tabu. Bisher waren nur Hunde unerwünscht. Im Winterhalbjahr müssen sie künftig auch am Nodenensee und am Höllsee an der Leine bleiben. Auf Antrag von Clemens Graf Leutrum (CDU) soll – vorbehaltlich der Zustimmung des Obersulmetinger Ortschaftsrats für den Nodenensee – zusätzlich noch in der städtischen Polizeiverordnung eine Leinenpflicht in der Zeit vom 1. März bis 30. Juni verankert werden. Das sei die Setz- und Brutzeit für Bodenbrüter wie die Feldlerche sowie für Hasen und Rehe, argumentierte Leutrum: „Wir reden hier über extrem sensible Natur.“ Der Ortschaftsrat würde da mitgehen, signalisierte der Ortsvorsteher Elmar Dehler – „wir sprechen darüber“. Oh je, d‘r Rollada isch he der Meister Dobler hilft! • Rolladen • Markisen • Jalousien Alexander Dobler Rolladenbau Ulmer Str. 36 88447 Warthausen-Herrlishöfen Tel. 0 73 51 / 72 67 3 Hunde sollen am Nodenen- und am Höllsee an der Leine bleiben. FOTO: DPA

Laupheimer Anzeiger UMGEBUNG Mittwoch, 28. April 2021 Kreisstraße in Baltringen soll Ende Juli freigegeben werden Die Ausbauarbeiten befinden sich auf der Zielgeraden – Das ist bisher passiert Die Arbeiten zur Erneuerung der Kreisstraße Baltringen-Schemmerberg befinden sich auf der Zielgeraden. Ende Juli soll der stark frequentierte Streckenabschnitt für den Verkehr freigegeben werden. FOTO: FRANZ LIESCH BALTRINGEN (fli) - Die Erneuerung der Kreisstraße K 7527 von Baltringen nach Schemmerberg befindet sich auf der Zielgeraden. Das erkennt man, wenn man den Stand der Arbeiten vor Ort betrachtet. Was man dabei auf Anhieb sieht: Die Straße ist breiter, übersichtlicher, die Straßenführung hat sich zu ihrem Vorteil verbessert. „Der Streckenabschnitt war in sehr schlechtem Zustand“, bestätigt auch Daniel Benzinger von der Firma Kutter in Memmingen, sie führt die Erneuerung der Kreisstraße durch. Der moorige Untergrund und der Lauf der Zeit haben Spuren hinterlassen. Es seien aufgrund von Bodenbewegungen Risse in der Straße zu beobachten gewesen und auch das Bankett sei in Mitleidenschaft gezogen worden, so der Straßenbaufachmann. Nicht unproblematisch die Straßenoberfläche: Es sei dabei teerhaltiges Material verarbeitet worden. Zu Beginn der Sanierung musste man dieses Material komplett entfernen und in einer Deponie entsorgen. Insgesamt 55 Zentimeter Belag galt es abzutragen, um für die Zukunft Stabilität und Frostsicherheit zu gewährleisten. In diesem Zuge wurde die Straße von 5,5 auf 6,5 Meter verbreitet und die Linienführung verbessert. Der Straßenkoffer wurde durch den Einbau von Zement verfestigt, um die Tragfähigkeit zu erhöhen. Dem dient auch eine anschließend aufgebrachte und verfestigte Kiesschicht. In den letzten Tagen kam eine Asphaltiermaschine zum Einsatz und es wurde der grobe Belag aufgetragen. Derzeit geht es an die Herstellung des Geländeausgleichs, Humus wird entlang der Straße aufgebracht und die Bankette wieder hergestellt. Im Zuge der Erneuerung wurde auch der Verlauf von zwei Bächen verändert und sie wurden neu gestaltet. Rund um die Pfingstfeiertage geht es an den übrig gebliebenen Teil der Erneuerung, von der Einfahrt zum Gewerbegebiet Schemmerberger Straße in Baltringen bis zur B30-Brücke. Danach soll die restliche Runderneuerung erledigt werden. Anfang bis Mitte Juni wird der Feinbelag aufgebracht und der Radweg wieder in seiner ganzen Länge hergestellt. Die Straßenmeisterei kommt im Anschluss in Einsatz und führt Arbeiten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch. Dazu zählt, die gesamte Strecke auf der Südseite mit einer Leitplanke auszustatten. Eigentlich war der Herbst für das Ende der Sanierung vorgesehen. Doch die Witterung hat optimal gepasst. „Das hat uns ordentlich unterstützt, wir haben aber auch alles gegeben“, sagt Daniel Benzinger. So hätten sich die Leute nicht gescheut, auch am Freitagnachmittag vor Ort zu sein. Er ist davon überzeugt, dass die Straße jetzt für lange Zeit wieder hält. Die Verkehrsteilnehmer können damit rechnen, dass die Straße Ende Juli dem Verkehr übergeben wird. Die Kosten gibt das Landratsamt mit 4,16 Millionen Euro an. SZ-Vorschau ● Anwohner werfen Stadt Fehlkommunikation vor OBERSULMETINGEN (hb) - Der Streit um das Baugebiet „Grüner Weg – Schalmenweg“ ist noch nicht beigelegt. Anwohner werfen der Stadt vor, sie nicht informiert und relevante Entscheidungen ohne Einbezug der Anwohner getroffen zu haben. Die Stadtverwaltung sieht das allerdings anders. Betrieb will expandieren, einfach ist es nicht Was die Gemeinde Schwendi einem Handwerksbetrieb anbieten möchte und wo Hürden liegen SCHWENDI (beb) - Flächen für die Ansiedlung von Gewerbe sind in Schwendi absolute Mangelware. Kein Wunder, dass sich die Suche nach solchen sehr schwierig gestaltet. Diese Erfahrung musste auch Andreas Miller machen. Der Inhaber des Handwerksbetriebs „Haustechnische Dienste Maurer GmbH“ möchte den bisherigen Standort im Hohlweg in Schwendi verlassen, weil die Gebäude dort für seinen expandierenden Betrieb zu klein sind. Doch wo soll er den Neubau erstellen? Eine Frage, die für Miller im Moment ungeklärt ist. „Wenn es die Möglichkeit gibt, bleibe ich im Zentralort Schwendi“, sagt er. Das sei für ihn erste Priorität. Doch die Aussichten hierfür sind schlecht. Als Alternative hat ihm die Verwaltung Flächen in Orsenhausen angeboten. In der Bußmannshauser Straße 18 wäre eine solche Gewerbeansiedlung denkbar. Um dies abklären zu können, hat Andreas Miller eine Bauvoranfrage eingereicht. Er würde dort einen 68 Meter langen und etwa 13 Meter breiten Komplex (Lagerhalle, Büro, Wohnung) erstellen. „Prinzipiell stimmen wir zu“, berichtete Dr. Werner Jans aus dem Ortschaftsrat, „zwei Sachen gilt es aber noch zu klären.“ So muss über die Zufahrt ebenso geredet werden wie überbestehende Abwasserund Starkstromleitungen.