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Laupheimer Anzeiger 26.08.2020

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Wir Mutmacher aus

Wir Mutmacher aus Mietingen SONDERVERÖFFENTLICHUNG Kirche in der Corona-Zeit „Singen ist doppeltes Gebet“, heißt es bei katholischer wie evangelischer Kirche. Ein Verzicht auf den Gesang beim Gottesdienst fällt doppelt schwer an Festtagen wie neulich an Mariä Himmelfahrt in der Sankt-Nikolaus-Kirche in Baltringen. MIETINGEN - Für die Gottesdienstbesucher ist das nur eine Einschränkung von vielen. Die Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) wird penibel befolgt. Beim Abstand ist man über viele Wochen von zwei Metern ausgegangen. Dünn besetzte Reihen wegen Corona-Regeln. FOTO: LIESCH Das bedeutete: Zwischen den Gottesdienstbesuchern bleiben zwei Bankreihen frei. Jetzt ist es nur noch eine. Obgleich das Hauptschiff dann nur sporadisch besetzt erscheint, ist die Kirche „bis auf den letzten Platz“ besetzt. Das Fest Mariä Himmelfahrt mit der damit verbundenen Mietingen Baltringen Walpertshofen Kräuterweihe ist einer der wichtigsten Festtage im Jahreskreis der Sankt-Nikolaus- Pfarrei. In anderen Jahren drängten sich die Gläubigen in den Reihen. Gerade einmal 40 Gottesdienst-Besucher fanden heuer Aufnahme. An diesem Tag wird an die Gründung der „Erzbruderschaft des heiligen und unbefleckten Herzens Mariä“ erinnert. Dieser Tag ist verbunden mit einer Prozession in Begleitung des Musikvereins und des Kirchenchors. Eine Hockete schließt sich an. Viele ehemalige Baltringer kehren traditionell an diesem Tag in ihre Heimat zurück. Auf all dies musste heuer verzichtet werden. „Das Gemeindeleben hat unter der Pandemie gelitten.“ Das stellt der Ortsgeistliche Johnson Kalathinkal fest. Es habe vor allem die ältere Generation getroffen. Aber auch Alleinstehenden fehlte die Gemeinschaft im Gottesdienst, auch die Gespräche vor und nach dem Besuch des Gotteshauses. „Ich höre oft, dass die Zeit für ältere Menschen schwieriger geworden ist.“ Auch der Pfarrer vermisst den persönlichen Kontakt in den Kindergärten und die Begegnungen mit den Menschen. Kalathinkal blicke optimistisch in die Zukunft. „Das Leben in der Kirche wird nach der Krise genau so weitergehen wie vor dem Ausbruch der Pandemie.“ Die Mitglieder der Gemeinde engagierten sich genau so wie ehedem. Der Seelenhirte hat nicht die Befürchtung, dass der Gottesdienstbesuch nachlässt. Von dieser Befürchtung höre er, seit er in Deutschland tätig sei, und das seien nahezu 20 Jahre. Die maximale Anzahl an Besuchern in den Gottesdiensten werde derzeit regelmäßig erreicht. Kalathinkal ist überzeugt, dass die Menschen aus der Pandemie lernen. Von solchen Widrigkeiten würden mehr positive Impulse ausgehen als von freudigen Ereignissen. Der Corona-Abstand wird wie hier am Fest Mariä Himmelfahrt bei den Gottesdiensten rigoros eingehalten. Im Frühjahr schritt Pfarrer Kalathinkal mit der Monstranz in den Händen durch die Straßen der Seelsorgeeinheit und sprach Segensgebete. fli Im Frühjahr schritt Pfarrer Kalathinkal mit der Monstranz in den Händen durch die Straßen der Seelsorgeeinheit und sprach Segensgebete. FOTO: FLI

Wir Mutmacher aus Mietingen SONDERVERÖFFENTLICHUNG In Mietingen entsteht etwas Besonderes, man kann sogar sagen, etwas Einmaliges. Für Menschen ab 50 Jahren eine Alternative zum Wohnen und Leben, die es so nicht gibt. In den nächsten Tagen werden die ersten Eigentümer der insgesamt 42 barrierefreien Wohneinheiten des Wohnparks in Mietingen einziehen. Mietingen Baltringen Walpertshofen Der Wohnpark Mietingen: Selbständig der Einsamkeit im Alter entgegnen MIETINGEN - Der Wohnpark vereint in einem durchdachten Wohnkonzept eigenständige, hochwertig ausgestattete Wohneinheiten von der Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung bis zum Penthouse mit vielen Gemeinschaftseinrichtungen wie einem lichtdurchfluteten Gemeinschaftsraum und einem Eventraum mit Teeküche, teilüberdachter Terrasse und großem Außenbereich. So wird der Wohnpark in Mietingen nach der Fertigstellung aussehen. Der Gemeinschaftsraum und die Terrasse sind die Orte, an denen sich die Bewohner treffen oder der eigene Freundeskreis und Familie empfangen werden können. Der Eventraum kann sowohl für gemeinschaftliche Aktivitäten und Veranstaltungen als auch private Feiern genutzt werden. Es müssten sogar Freundschaften unter den Bewohnern entstehen. „Ich bin sehr froh und glücklich, dass dieses Wohnkonzept umgesetzt werden konnte und wir im Gegenteil darüber nachdenken, noch einen zweiten Bauabschnitt aufgrund der hohern Nachrage mit nochmals 42 Wohneinheiten dazu zu planen“, sagt der Initiator des Projekts, Pius Ackermann. „Wir haben das Projekt mit ausschließlich regionalen Partnern verwirklicht, auch das macht mich stolz.“ Auch die Corona- Pandemie brachte das Projekt nicht ins Wanken. „Wir haben etwa drei bis vier Wochen an Zeit verloren, sind aber noch im Plan“, sagt Ackermann. Vom kleinsten Handwerker bis zur Vermarktung der Wohnungen wurde auf Firmen aus der Region gesetzt. FOTO: PRIVAT Selbstbestimmung ist das zentrale Thema des neuen Wohnparks, in dem aktuell noch zwei Wohnungen zum Verkauf stehen. Die Eigentümer profitieren von dem Konzept der kurzen Wege. „Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, betont Pius Ackermann. mam Kreative Deko für jedes Fest Deko-Verleih An der Halde 1 · Mietingen 07392-5688 · 015140302739 dekoline@gmx.net www.dekoration-biberach.de Karl Glenzinger Walpertshofer Straße 34 88487 Mietingen Telefon 07392/163136 IQM OBERFLÄCHENTECHNIK GMBH REINIGUNGSTECHNIK Werk 1 Messerschmittstraße 2 D 88487 Mietingen Werk 2 Maybachstraße 6 D 88487 Mietingen Tel.: 07392/96449-0 E-Mail: info@iqm-mueller.de Lohnsteuerhilfeverein Bodan e.V. Hans-Peter Hirth Johannes-Kessler-Ring 26 | Erstellung von Steuererklärungen für: Angestellte, Arbeiter, Beamte, Rentner, Soldaten Termine nach tel. Absprache: 07356 – 92 38 41 mobil 0173/9877387 | e-mail: hphirth@yahoo.de