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Laupheimer Anzeiger 24.02.2021

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Laupheimer Anzeiger CORONA-PANDEMIE Mittwoch, 24. Februar 2021 ANZEIGEN • Beratung • Planung • Verkauf • Montage • Modernisierung • Service ... aus einer Hand Fugentechnik Hagel • Silikon- und Hochbaufugen • Fugensanierungen • fugenlose Duschrückwand • Fliesenverlegung Telefon 0174-1 81 98 97 88480 Achstetten www.fugentechnik-hagel.de PFLANZEN- SCHNITT Hecken, Sträucher, Ziergehölze – fit durch den richtigen Schnitt Ihr Gartenhelfer André Teubner - Laupheim Tel. 0172 6414417 karl häuptle küchenstudio Ulmer Straße 11 89155 Erbach-Dellmensingen Telefon (0 73 05) 81 69 www.haeuptle-kuechenstudio.de haeuptle-kuechenstudio@t-online.de Messeneuheit Geschwister-Kinderwagen von PEG perego Tel. 07351/3207509 Vorführung Donnerstag, 04. März ab 10.30 Uhr Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., Fr. 10 - 18 Uhr, Mi. 10-13 Uhr www.tierheime-helfen.de Landschlächterei Angele Walpertshofen Tel.: 07353 98040, Fax: 07353 980-424 E-Mail: info@metzgerei-angele.de mit Filiale „Um’s Eck Markt“ Danziger Str. 62, Laupheim Tel.: 07392 6201, Fax: 07392 9792368 Angebot gültig vom 25.02. bis 03.03.2021 Tafelspitz 100 g e 1,28 Schweinekotelett 100 g e 0,68 Bierschinken 100 g e 1,08 Rinderwürste zum Grillen oder zum warm machen 100 g e 1,18 Grobe Leberwurst Pfälzer Art 100 g e 0,78 1 Dose Schinkenwurst 400 g Stück e 3,98 1 Salami-Stängel (aus Rind, Schwein, Ziege) Stück e 8,00 Auf der Jagd nach Impfterminen Schulsozialarbeiter unterstützen Ältere auf dem Weg ins Impfzentrum Wenn sich ein Anmeldefenster für einen Impftermin auftut, heißt es schnell sein. FOTO: BARBARA BRAIG LAUPHEIM (bbr) - Seit 1. Februar bietet die Stadtverwaltung Laupheim Unterstützung für die Vereinbarung von Corona- Impfterminen an. An der „Hotline“, die für die Vermittlung eingerichtet wurde, sitzen Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter. Das Angebot wird rege angenommen. Ein Gespräch ist Stefanie Schwöble besonders in Erinnerung geblieben. „Ich hatte einen Impftermin für einen Herrn erhalten und rief ihn an, um ihn darüber zu informieren“, erzählt sie. Als sie dem Mann das Datum nennt, sagt er: „An dem Tag werde ich 83. Damit machen Sie mir das schönste Geburtstagsgeschenk!“ Ein Beispiel, das zeigt, welch hohen Stellenwert die Impfung gegen Corona für viele ältere Menschen hat – und wie verzweifelt die Bemühungen um einen Impftermin oft sind. Insgesamt sechs Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sind seit 1. Februar montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr telefonisch erreichbar. Manuela Schick ist eine von ihnen. „Anfangs haben wir jeweils zu dritt in Schichten gearbeitet“, erklärt sie. „Mittlerweile sind wir meist zu zweit.“ In den ersten beiden Wochen war der Andrang besonders groß. „Das war schon eine Herausforderung.“ Mit der Aufnahme der Daten – Alter, Impfpass, persönliche Daten des Impfwilligen und Angaben, ob ein Fahrdienst gewünscht wird – ist es nicht getan. Die „echte“ Arbeit beginnt erst nach dem Gespräch: die Suche nach dem passenden Impftermin. Dieser kann für das Zentrum in Ulm oder Ummendorf vermittelt werden. „Menschen, die selbst noch Auto fahren, wollen meist lieber nach Ummendorf“, so die Erfahrung des Vermittlungsteams. Denn nach Ulm zu fahren, das würden sich viele nicht mehr zutrauen. Um einen Termin zu ergattern, registrieren die städtischen Helfer zunächst den Impfwilligen übers Internet, damit ihm ein für die Vergabe notwendiger Zugangscode zugeordnet werden kann. Dann rufen sie immer wieder die offizielle Seite im Internet auf. „Wenn dann Termine freigeschaltet werden, rufen wir auch schon mal ganz laut durchs Kulturhaus: ,Fenster ist offen!’“, erläutert Stefanie Schwöble mit einem Schmunzeln. Dort, wo sonst Karten für kulturelle Veranstaltungen verkauft werden, haben nun die Impftermin-Helfer ihren „Stützpunkt“. Verteilt auf mehrere Büros, arbeiten sie im Kulturhaus mit dem notwendigen Abstand, aber eben in Rufweite. „Das ist prima so“, sind sich Schwöble und Schick einig. Ist der Termin fix, wird der oder die Impfwillige angerufen und persönlich informiert. „Das ist wichtig für die Menschen, das merken wir im Gespräch“, sagt Manuela Schick. Zusätzlich geht die ausgedruckte Mail mit dem Impftermin schriftlich auf die Reise. „Manchmal bringen wir die Unterlagen aber auch persönlich vorbei.“ Dass die Stadt den Terminservice ins Leben gerufen hat, sei richtig und wichtig gewesen, finden die Mitglieder des Vermittlungsteams. „Vielen Menschen ist anzuhören, wie erleichtert sie sind, wenn sie jemanden ans Telefon bekommen, der sich um den Termin kümmert.“ Denn mit der Anmeldung seien viele über 80-Jährige überfordert. „Das fängt schon damit an, dass man für eine Online-Registrierung eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer braucht“, erläutert Helmut Gnann, ein Kollege von Manuela Schick und Stefanie Schwöble. In ihrer Not hätten sich einige an ihren Hausarzt gewandt, „doch die haben ja auch keinen Zugang zu Impfstoff“. In ihrer Verzweiflung sehen einige Senioren im Impfvermittlungsdienst die letzte Chance, doch noch einen Termin zu erhalten. „Den meisten ist es auch total egal, wann sie einen Termin bekommen – Hauptsache, sie bekommen ihn.“ Anfangs brauchten auch die Impftermin-Vermittler ein bisschen Zeit, um sich einzuarbeiten. „Bis alles richtig lief, mussten viele Dinge geklärt werden, da steckte sehr viel Aufwand dahinter“, erläutert Manuela Schick. „Jetzt sind wir aber im Flow.“ Anfragen annehmen, Daten bearbeiten, spezielle Wünsche – beispielsweise zu einem bestimmten Impfzentrum, zum Fahrdienst oder dem Impfstoff – vermerken, zwischendurch nach Terminen suchen, Benachrichtigungen verschicken und den Fahrdienst organisieren: Mittlerweile sind die Mitglieder des Teams routiniert und haben auch einige Tipps und Tricks auf Lager, was das Ergattern der heißbegehrten Termine betrifft. Dazu gehört auch, dass dies oft erst spät am Abend oder am Wochenende klappt. „Ich habe auch schon von zu Hause aus gegen Mitternacht Termine bekommen“, sagt Manuela Schick. Sehr zeitaufwendig ist auch die Organisation des stark gefragten Fahrdienstes. Diese Aufgabe obliegt Stefanie Schwöble. Bislang haben die Vermittler 115 Anfragen von über 80-Jährigen erhalten. 101 von ihnen konnte ein Impftermin angeboten werden. Die Lage hat sich also etwas entspannt. Jedoch würden sich aktuell auch vermehrt Menschen beim Vermittlungsservice melden, die jünger als 80 Jahre alt sind. „Sie fragen, ob wir sie auf eine Warteliste nehmen könnten“, meint Manuela Schick. Eine solche gibt es zwar noch nicht. „Aber der Bedarf wäre da.“ Seit Montag haben die Schulen wieder geöffnet; dort werden die Schulsozialarbeiter nun wieder verstärkt gebraucht. Nun nehmen nach Auskunft der Stadtverwaltung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Jugendarbeit die Hörer in die Hand. Die Impftermin-Vermittlung wird nur für über 80-Jährige aus Laupheim und den Teilorten angeboten. Sie ist von Montag bis Freitag, 8 bis 13 Uhr, erreichbar unter Telefon 07392/96 800-14 oder -17.

Laupheimer Anzeiger NATURSCHUTZ Mittwoch, 24. Februar 2021 REGION (red) - Wer in den Wintermonaten Vorbereitungen für den Frühling treffen möchte, sollte schon jetzt an die Kinderstuben der heimischen Tiere denken, empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Nicht nur viele Vogelarten, sondern auch Schlafmäuse wie der gefährdete Gartenschläfer und der Siebenschläfer, sind auf geschützte Orte wie Nistkästen für ihren Nachwuchs angewiesen. „Ältere Bäume mit Baumhöhlen oder dichte Hecken von Schlehen, Brombeeren oder Wildrosen bieten optimale Nistplätze“, erklärt Magnus Wessel, Naturschutzexperte des BUND. „Doch wenn diese Bäume noch zu klein sind oder ein Anpflanzen nicht möglich ist, kann man jetzt Nistkästen selbst bauen oder kaufen.“ Je nach Vogelart gibt es verschiedene Nistkastenformen und Größen der Einfluglöcher. Der BUND empfiehlt, nicht nur die typischen Meisenkästen zu wählen, sondern auch speziellere Nisthilfen für andere Vogelarten – oder auch für Gartenschläfer. Schlafmaus-Nistkästen unterscheiden sich deutlich sichtbar in der Bauart: Das Einstiegsloch befindet sich bei ihnen auf der Rückseite, die zum Baum gewandt ist. So können die kleinen Bewohner am Baumstamm entlang bis in die Kästen hineinklettern. Magnus Wessel erläutert: „Besonders für Arten wie den Gartenrotschwanz oder den gefährdeten Gartenschläfer sind solche Nistkästen eine gute Unterstützung. So kann man auch im eigenen Garten einen kleinen Beitrag für den Jetzt Nistkästen für heimische Vögel und Schlafmäuse bauen BUND gibt Tipps für aktiven Naturschutz im eigenen Garten Nicht nur Vögel freuen sich über eine perfekt vorbereitete Schlafstätte für ihren Nachwuchs. Schutz der Artenvielfalt leisten.“ Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich Nistkästen einfach selbst bauen. Dafür bietet der BUND verschiedene Bauanleitungen auf seiner Website. Alternativ können sie in Baumärkten oder dem BUNDladen erworben werden. Beim Anbringen der Nisthilfe und weiterer Gartenarbeit empfiehlt der BUND bis auf den März zu warten, um überwinternde Tiere nicht zu stören. Die Kästen sollten dann vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und nach Osten oder Südosten angebracht werden. Er sollte außerdem möglichst sicher vor Katzen, Mardern und Eichhörnchen hängen. Je nach Art des Nistkastens sollte er in mindestens zwei Metern Höhe angebracht werden. FOTO: KARL-JOSEF HILDENBRAND/DPA Bauanleitungen gibt es hier: Schlafmauskasten: www.bund.net/gartenschlaefer/nistkasten Vogelnistkasten: www.bundrvso.de/nistkastenmeise-hoehlenbrueter.html SZ-Vorschau ● Wege aus dem Lockdown Am 1. März dürfen die Friseure wieder öffnen; in Kindertagesstätten und Grundschulen kehrt ebenfalls das Leben zurück. Die SZ begleitet den Neustart mit einer kleinen Serie die Pläne und Perspektiven für die Zeit nach dem Lockdown beleuchtet. Der Titel: „Lebendige Innenstadt“ - „Lebendige Ortsmitte“. MV veranstaltet „Schlachtfest zum Mitnehmen“ BAUSTETTEN (red) - Der Förderverein des MV Baustetten bietet am Samstag, 27. Februar, von 15 bis 17.30 Uhr und am Sonntag, 28. Februar, von 10 bis 12.30 Uhr selbst hergestellte Wurstwaren zum Mitnehmen an. Im Angebot hat der Verein Schwarzwurst, Leberwurst, Blut- und Leberwurst, Schwartenmagen, Dosenwurst, Rauchfleisch, Tellersulzen, Schmalz und eine „Musikantenwurst“. Aufgrund der aktuellen Corona Situation gibt es dieses Mal kein warmes Mittagessen zum Mitnehmen. Kesselfleisch, Blut- und Leberwurst sowie Sauerkraut kann man jedoch Kurz berichtet ● kalt bestellen und daheim aufwärmen. Eine ausführliche Speisekarte inklusive Preise gibt es im Internet unter www.MV-Baustetten.de. Vorbestellung ist möglich bis einschließlich Donnerstag, 25. Februar, täglich von 17 bis 20 Uhr unter Telefon 01522/239 84 97 oder 0174/315 62 13 (kein Rückruf) oder per E-Mail an foerderverein@mvbaustetten.de (Name und gewünschte Abholzeit bitte dazu schreiben). Die Abholung ist nur nach Vorbestellung am Drive-In am Parkplatz vor dem Musikerheim in Baustetten (nur mit Kraftfahrzeug) möglich. Dabei muss eine medizinische oder eine FFP2-Maske getragen werden.