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Laupheimer Anzeiger 23.09.2020

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Laupheimer Anzeiger VERANSTALTUNGEN Mittwoch, 23. September 2020 ANZEIGEN Rinderrouladen 1 kg 16,99 € Gyros 1 kg 9,49 € Grober und feiner Fleischkäse 100 g 1,05 € Pfefferbeißer 100 g Petrella Schnittlauch 100 g 1,39 € 1,59 € Donautaler Butterkäse 45% Fett i. Tr. 100 g –,99 € Wochenangebot von Dienstag, den 29.9.2020 bis Donnerstag den 1.10.2020 Tellersülze Stück 3,10 € Fugentechnik Hagel • Silikon- und Hochbaufugen • Fugensanierungen • fugenlose Duschrückwand • Fliesenverlegung Telefon 0174-1 81 98 97 88480 Achstetten www.fugentechnik-hagel.de Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de Sie bringt das griechische Lebensgefühl nach Oberschwaben Zoi Ntouranidou aus Untersulmetingen ist begeisterte Tänzerin und gibt ihr Wissen weiter – was einen griechischen Tanz auszeichnet UNTERSULMETINGEN (cdi)- Für sie gehört zum Tanzen vieles dazu: prächtige Trachten, mitreißende Musik, Tradition, Spaß und Gemeinschaft. „Es ist ein Lebensgefühl“, sagt Zoi Ntouranidou. „Das Tanzen lässt mich meine Alltagssorgen vergessen.“ Sirtaki, Hasapiko, Kalamatianos: Es sind nicht irgendwelche Tänze, denen sich Zoi Ntouranidou verschrieben hat – es sind die griechischen. Ntouranidou lebt mit ihrer Familie in Untersulmetingen. Ihre Freundinnen nennen sie auch liebevoll „griechische Schwäbin“. Jedes Jahr veranstaltet sie mehrere Tanzkurse, in denen sie ihr Wissen weitergibt. Und regelmäßig absolviert sie in Griechenland Tanzseminare, auf denen sie sich selbst weiterbildet. In Ntouranidous – das „N“ wird nicht mitgesprochen – Brust schlagen zwei Herzen: ein deutsches und ein griechisches. Geboren ist die 46- Jährige in Illertissen. Ihre Mutter kommt aus der Nähe von Delphi, ihr Vater aus der Nähe der griechisch-türkischen Grenze. Kennengelernt haben sich die beiden in Deutschland. „Zu Hause haben wir griechisch, in der Grundschule ha- Jede Region hat ihre eigenen Instrumente, erzählt Zoi Ntouranidou. Dieser thrakische Dudelsack hat einmal ihrem Vater gehört. FOTO: CDI be ich deutsch gesprochen“, erzählt Ntouranidou, die später eine griechisch-deutsche Schule in Ulm besucht hat. In den Sommerferien ist die Familie immer nach Griechenland gefahren. Dies waren vor allem die Wochen, in denen Ntouranidous mit den griechischen Tänzen in Berührung gekommen ist: „Auf den Dörfern gehören die Tänze einfach dazu“, schwärmt sie. Das Besondere an griechischen Tänzen ist die Vielfalt.. Die Tänze unterscheiden sich von Region zu Region – gemein ist ihnen jedoch, dass im Halbkreis getanzt wird und dass sie aus klaren, sich wiederholenden Schrittfolgen bestehen. „Die Vielfalt gilt auch für die Instrumente“, erklärt die griechische Schwäbin. Auf diesem Weg entstehen ganz unterschiedliche Klänge. Typisch für die Region Makedonien sei es zum Beispiel, Trompete und Klarinette zu kombinieren. Anderswo hingegen läge das den Menschen fern: „Als ich das zum ersten Mal gehört habe, fand ich es gewöhnungsbedürftig. Aber inzwischen gefällt es mit sehr gut!“ Das Tanzen ist auch ein Spiegelbild der griechischen Mentalität: „Bei Hochzeiten zum Beispiel ist es manchmal noch Brauch, dass die Menschen von Tür zu Tür gehen, und persönlich zum Fest einladen“, berichtet Ntouranidou. Die Gemeinschaft spiele eine große Rolle. „Von diesem Lebensgefühl, von der Gemeinschaft, möchte ich etwas vermitteln“, sagt Ntouranidou. „Ich sehe das Tanzen auch als Völkerverständigung.“ Tipps & Termine ● Landschlächterei Angele Walpertshofen Telefon 0 73 53 / 9 80 40 mit Filiale „Um’s Eck Markt“ Danziger Str. 62, Laupheim Telefon 0 73 92 /62 01 Angebot gültig vom 24.09. – 30.09.2020 Tafelspitz 100 g e 1,18 Kasseler Ripple 100 g e –,78 Delikatessschinken 100 g e 1,18 Bierwurst 100 g e –,98 1 Paar Paprikawürste e 1,68 1 Dose Schinkenwurst, 400 g Stk. e 3,98 Wir haben für Sie Hirschbraten im Angebot. Mi 23.9. Ehingen: Uwe Ernst: Ernst ist die Kunst, heiter das Leben, bis 15. November, Städtische Galerie im Speth'schen Hof, Tränkberg 9, 14-17 Uhr Laupheim: Sternenshow, Volkssternwarte Planetarium, Milchstr. 1, 19-20 Uhr, 20.15 Uhr Do 24.9. Burgrieden: Wochenmarkt, Rathausplatz, 14-16.30 Uhr Ehingen: Dui do on de Sell: Das Zauberwort heißt Bitte (abgesagt), Lindenhalle, Lindenstr. 51, 20 Uhr Fr 25.9. Biberach: Der Mensch Wieland - Seine unglückliche Liebe in Biberach, Gigelberghalle, Jahnstr. 1, 19 Uhr Blaubeuren: Wer kann der darf - Open Stage, Zum Fröhlichen Nix, Vorplatz, Hirschgasse 1, 19.30 Uhr Ulm: Die Försterchristl, Operette in drei Akten von Georg Jarno, Theater Ulm, Podium, Herbert-von-Karajan- Platz 1, 19.30 Uhr Sa 26.9. Biberach: Doppelkonzert: Le Bang Bang + Siyou´n´Hell - Neues Konzertformat – Duos im Doppelpack auf Abstand, Gigelberghalle, Jahnstr. 1, 19.30 Uhr Junge Zauberflöte, musikalisches Zirkus-Spektakel, Stadthalle, Theaterstr. 6, 19.30 Uhr Ehingen: Junge Philharmonie Oberschwaben, Kammerensemble, Lindenhalle, Lindenstr. 51, 19.30 Uhr Hüttisheim: Thomas Scheytt – Piano Solo, Boogie - Blues – Bravissimo, Kulturstadel, Hauptstr. 29, 20 Uhr Warten auf Godot, Schauspiel von Samuel Beckett, Theater Ulm, Großes Haus, Herbertvon-Karajan-Platz 1, 19 Uhr So 27.9. Biberach: Suchtpotenzial: Sexuelle Belustigung, Stadthalle, Theaterstr. 6, 19 Uhr Burgrieden: Klavierduo, Ferhan & Ferzan Önder, Museum Villa Rot, Schlossweg 2, Rot, 11 Uhr Laupheim: Sternenshow, Volkssternwarte Planetarium, Milchstr. 1, 14.30-15.30 Uhr, 16 Uhr Ulm: Die Försterchristl, Mo 28.9. Ulm: Musikalisch-literarisches Mozart-Porträt, Lesung mit Stephan Clemens, Theater Ulm, Foyer, Herbert-von- Karajan-Platz 1, 19.30 Uhr

Laupheimer Anzeiger LAUPHEIM Mittwoch, 23. September 2020 LAUPHEIM (ry) - Ein Konzept, wie die Jugendarbeit der Stadt Laupheim künftig aussehen und welche Ziele sie verfolgen soll, ist vergangene Woche im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats vorgestellt worden. Es soll in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden. Ausgangspunkt war ein Ratsbeschluss vom Juni 2018, eine sozialräumliche Konzeptentwicklung für die städtische Jugendarbeit in Auftrag zu geben. Begleitet wurde die Verwaltung dabei von dem Büro Finep – Forum für internationale Entwicklung und Planung aus Esslingen. Eine wichtige Fragestellung lautete, ob die bisherigen Ansätze und die personellen Ressourcen der städtischen Jugendarbeit mit dem Bedarf der Jugendlichen in Laupheim noch in Deckung zu bringen sind – vor dem Hintergrund veränderter Lebenslagen und Bedürfnisse, des demografischen Wandels in einer stark wachsenden Stadt und von Konflikten im öffentlichen Raum. „Wir haben ein Konzept erarbeitet, das auf Laupheim passt“, erklärte Petra Schmettow von Finep. Schritt eins auf diesem Weg war, möglichst viel über die Lebenswelt der Jugendlichen zu erfahren. Finep hat dazu eine Online-Befragung gestartet, 849 junge Menschen im Alter von zwölf bis 21 Jahren nahmen teil. Es folgten Dialogrunden mit Jugendlichen, Jugendarbeit und Bürgern sowie Workshops mit Jugendlichen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Schulen und Kirchen. Herausgekommen ist ein „Leitbild für die Jugendarbeit in Laupheim“. Stadtjugendring wird gebraucht, neues Jugendhaus empfohlen Die Verwaltung hat ein Konzept für die künftige Jugendarbeit der Stadt Laupheim vorgestellt Kunterbunt: das Jugendhaus in der Rabenstraße. Das vergangene Woche vorgestellte Konzept für die künftige Jugendarbeit der Stadt Laupheim empfiehlt einen Neubau. FOTO: ROLAND RAY Damit wurden vier zentrale Handlungsfelder verknüpft und jeweils Ziele formuliert. Wie sie erreicht werden sollen, haben Petra Schmettow, Sigrid Scheiffele, Leiterin des Amts für Bildung und Betreuung, und Christine Litzbarski von der offenen Jugend-arbeit anhand von Empfehlungen den Stadträten skizziert. ● Angebote der Jugendarbeit überprüfen und bedarfsgerecht anpassen: Diesem Punkt soll mehr und regelmäßig Aufmerksamkeit geschenkt werden, um Lücken systematisch schließen zu können. ● Besseren Informationfluss gewährleisten: Was läuft, muss zielgruppengerecht auf Social- Media-Kanälen publik gemacht werden. Vermisst wird die Bündelung von Aktivitäten durch den Stadtjugendring, 2004 von Vereinen und anderen in der Jugendarbeit tätigen Organisationen gegründet; er entfaltete früher eine Fülle von Aktivitäten für Jugendliche und mit ihnen, derzeit aber ruht die Arbeit weitgehend. Ohne diese Institution fehle ein wichtiges Netzwerk an Kooperationspartnern, stellte Petra Schmettow fest; sie empfiehlt einen städtischen Zuschuss für die SJR-Geschäftsstelle, um das Ehrenamt zu entlasten. ● Angemessen auf Konflikte im öffentlichen Raum reagieren: Die Konzept-Autoren setzen auf Begegnungen zwischen Jugendlichen und Anwohnern; die Perspektiven anderer zu verstehen, erleichtere die gegenseitige Rücksichtnahme. Der Runde Tisch soll beibehalten werden. Den Jugendlichen müssen geeignete Orte als Treffpunkte angeboten werden. Hervorgehoben wird, dass sich in Laupheim meist nur wenige Jugendliche unangemessen verhalten. Es gebe kein substanzielles Problem. Im Einzelfall könne der Einsatz ordnungsrechtlicher Maßnahmen angemessen sein. ● Orte für Jugendliche schaffen: Es wird empfohlen, gemeinsam mit den Jugendlichen geeignete Orte im öffentlichen Raum zu suchen und zu gestalten und die Öffnungszeiten des Jugendhauses anzupassen. „Mittelfristig“ legt Petra Schmettow den Stadträten ans Herz, ein neues Jugendhaus zu bauen, für mehr Optionen im Außenbereich, erweiterte pädagogische Möglichkeiten, einen effizienteren Einsatz von Ressourcen und um eine größere Vielfalt an Zielgruppen zu erreichen. „Wir stoßen räumlich an Grenzen und können nicht so viele Zielgruppen bedienen, wie wir gerne würden“, sagte Christine Litzbarski. ● Konzept für eine vielfältige Jugendbeteiligung entwickeln und umsetzen: „Jugendbeteiligung ist eine Haltungsfrage“ und müsse Chef-sache sein, erklärte Petra Schmettow. Umsetzen müssten sie die städtische Jugendarbeit und Partner. Die Beteiligung lasse sich optimieren durch verwaltungsinterne Fortbildungen, ein Mini- Budget für Jugendliche und das Einbeziehen des „Systems Schule“. ● Das Fachkräfteteam in der städtischen Jugendarbeit, so eine weitere Empfehlung, erhält eine (sozial-)pädagogische Führungsebene für die Weiterentwicklung entlang den Zielen, die Integration der Schulsozial-arbeit, qualifizierte fachliche Anleitung und die Aufgabenverteilung. Aus diesen Empfehlungen resultierte der Beschlussvorschlag, das Konzept binnen fünf Jahren umzusetzen. Der Ausschuss stimmte einmütig zu. „Wir können voll mitgehen“, sagte Erwin Graf (FW). Ein neues Jugendhaus stünde der Großen Kreisstadt gut zu Gesicht. Der Stadtjugendring bedürfe hauptamtlicher Begleitung, „die koordinierende Hand ist hier das A und O“. Wichtig zudem: „Wir müssen auch die Jugendlichen in den Teilorten erreichen und die Öffnungszeiten im Jugendhaus ausweiten.“ Martina Miller (SPD) betonte, es müsse gelingen, dass sich auch Kinder aus benachteiligten und bildungsfernen Haushalten angesprochen und erwünscht fühlen. Spyros Rantos (CDU) hat die Herangehensweise bei der Konzeptentwicklung imponiert: „Man hat mit den Jugendlichen, nicht nur über sie gesprochen.“ Über eine zusätzliche 100- Prozent-Stelle für die Jugendarbeit soll bei der nächsten Haushaltsrunde beraten werden. Anfang 2021 will die Verwaltung dem Gremium eine Priorisierung und Konkretisierung der Vorhaben sowie eine Zeitschiene zur Umsetzung vorstellen. SZ-Vorschau ● Gute Besserung So ist der aktuelle Stand der Gesundheitsversorgung im Landkreis Biberach. Stimmensammler Was die Initiatoren des Bürgerbegehrens zur Rathausfrage bewegt. Ende einer Institution Die Kronen-Apotheke in Laupheim schließt. LAUPHEIM - Das Landesprogramm Stärke bietet ab Dienstag, 29. September, einen Elternkurs in Laupheim an. In dem Kurs geht es darum, wie Eltern ihre Kinder auf dem Weg vom Kind zum Jugendlichen und vom Jugendlichen zum Erwachsenen unterstützen können, damit sie ein eigenverantwortliches Leben Elternkurs in Laupheim „Veränderungen im Leben mit Kindern – Keine Angst vor der Pubertät“ führen können. An drei Abenden geht es um Fragen wie: Loslassen – Sicherheit – Stabilität – Vertrauen – Zutrauen. Gerne werden auch konkrete Fragen der Teilnehmer aufgegriffen. Dabei werden außer im Vortrag auch in Übungen und im Gesprächskreis Lösungen für Probleme innerhalb der Entwicklung gesucht. Außerdem ist es möglich, dass im Anschluss bis zu fünf persönliche Gespräche stattfinden können. Der vom Kreisjugendamt angebotene Kurs findet in Gruppen mit maximal fünf Teilnehmern statt. Er umfasst drei Abende von 18 bis 21 Uhr. Das Angebot wird vom Landesprogramm gefördert und ist für alle Teilnehmer kostenfrei. Die Kurstermine für das Angebot in Laupheim, Kapellenstraße 73, sind jeweils dienstags am 29. September sowie am 6. und 13. Oktober von 18 bis 21 Uhr. Information und Anmeldung bei Kursleiterin Elke Pütz-Donauer unter der Telefonnummer 0162 4628464 oder per E-Mail an finja120@gmail.com.