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Laupheimer Anzeiger 23.06.2021

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Laupheimer Anzeiger UMLAND Mittwoch, 23. Juni 2021 REINSTETTEN/HERZOGEN- AURACH - Acht Fußballfans aus dem Landkreis Biberach haben vor dem Spiel gegen Portugal mit ihrem umgebauten EM-Fanbus vor dem Quartier der deutschen Fußballnationalmannschaft in Herzogenaurach für Furore gesorgt. Die Partystimmung, die sie dort verbreiteten, rief sogar die Polizei auf den Plan. Was hinter der ganzen Aktion steckt. Mit lauter Rockmusik und ohrenbetäubenden Durchsagen war der Bus mit Biberacher Kennzeichen am Mittwochabend und am Donnerstagmorgen vor das deutsche EM- Quartier gerollt und hatte die Nationalmannschaft sozusagen aufgeweckt. Dort stieß er auf das Interesse von Fotografen und Fernsehteams, aber auch der Polizei, die dem Treiben nach etwa 30 Minuten ein Ende setzte und den Bus vom DFB-Gelände eskortierte. Die Macher des in den deutschen Farben und mit Fußballmotiven lackierten EM-Busses sind die Brüder Hermann und Reinfried Hampp aus Reinstetten. „Als klar war, dass Deutschland den Zuschlag für die EM 2024 erhält, entstand die Idee zu diesem Fanbus“, erzählt Reinfried Hampp am Donnerstag im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“. Bereits bei früheren Fußballturnieren hatte er mit einem solchen Bus für Aufsehen gesorgt, so bei der WM 2006 und der EM 2008. Als klar gewesen sei, dass Reinstetter Fanbus sorgt für Furore im DFB-Quartier Acht Fußballfans aus dem Kreis Biberach sind während der EM auf Tour durch ganz Deutschland Der Fanbus aus Oberschwaben macht Station im deutschen Quartier in Herzogenaurach - wohlgemerkt vor dem Spiel gegen Portugal. FOTO: CHRISTIAN CHARISIUS/DPA die EM 2020 pandemiebedingt um ein Jahr verschoben wird, habe er im Dezember den Bus gekauft und umgebaut. Er und seine Kumpels hätten sich entschieden, bereits während der EM dieses Jahr auf Tour zu gehen – sozusagen im Vorgriff auf die geplante Tour 2024 bei der EM in Deutschland. „Deshalb auch das Kennzeichen BC-EM 2024“, sagt BIBERACH (sz) - Robert Gerner wird neuer Dekanatsreferent der katholischen Dekanate Biberach und Saulgau. Das teilt das Dekanat Biberach in einer Pressemeldung mit. Der 41-Jährige tritt seine neue Stelle im Alfons-Auer- Haus in Biberach voraussichtlich am 1. November 2021 an. Er ist seit 2006 als Gemeindereferent in der Seelsorgeeinheit St. Benedikt Ochsenhausen tätig. Nach seinem Studium der Religionspädagogik an der Fachakademie in Freiburg hat er in Ochsenhausen seine Ausbildung zum Gemeindereferenten absolviert und die Gemeinden sowie die Pastoral maßgeblich mitgeprägt. Zudem bringt er sich seit einigen Jahren in die Ehevorbereitung des Dekanats ein. Gerner ist verheiratet und hat fünf Kinder. Künftig wird er als Nachfolger von Philipp Friedel, der ans Landratsamt wechselt, die Geschäftsführung der haupt- und ehrenamtlichen Gremien des Dekanats Hampp. Mit dabei sind neben seinem Bruder Hermann auch Ferdinand Kehrle, Christian Schneider (beide aus Mittelbiberach), Helmut Salzer (Steinhausen/Rottum), Peter Laubheimer (Reinstetten), Martin Huber (Ochsenhausen) und Willi Kollmer (Illertissen). „Wir sind eigentlich acht, aber wir nennen uns die sieben Schwaben“, so Hampp. Bereits am Freitag habe die Truppe eine Runde auf dem Biberacher Marktplatz gedreht und für EM-Stimmung sorgen wollen. „Da hat uns aber die Polizei den Stecker gezogen.“ Seit mehr als einer Woche sind die acht Männer nun auf großer EM-Tour, die sie durch ganz Deutschland führen soll. Zum ersten EM-Spiel der deutschen Mannschaft waren sie Robert Gerner wird neuer Dekanatsreferent Biberach übernehmen. Für die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ökumene, Gesellschaftspolitik, den Fortbildungskalender für Ehren- und Hauptamtliche, die Ehevorbereitung und den Martinusweg wird er sowohl im Dekanat Biberach, als auch im Dekanat Saulgau zuständig sein. Ferner begleitet Gerner als Dekanatsreferent die Kolleginnen und Kollegen in der Klinikseelsorge und der verschiedenen Profilstellen im Dekanat und nimmt für das Dekanat Biber- mit ihrem Bus in der Münchener Innenstadt unterwegs, ehe sie zum zweiten Gruppenspiel am Samstag in Berlin ihre Runden drehen wollen. „Da war ja klar, dass wir auf dem Weg dorthin noch im deutschen Mannschaftsquartier in Herzogenaurach vorbeischauen“, sagt Hampp. „Wir haben nämlich eine Mission: Wir wollen die deutsche Mannschaft wachrütteln und im Land EM-Stimmung verbreiten.“ Bei den Medienvertretern scheint dies schon gut gelungen zu sein: So signierte Sky-Reporter Uli Köhler den Bus. Und auch der eine oder andere Nationalspieler habe sich bereits gezeigt, erzählt Hampp. Zum dritten Gruppenspiel des deutschen Teams gegen Ungarn am Mittwoch wollen die Schwaben mit ihrem Bus dann in Hamburg Party machen. „Danach fahren wir über Dortmund, Schalke und Köln zurück in die Heimat.“ Das sei der Plan für die ersten beiden Wochen. Sollte das deutsche Team sich fürs Achtelfinale qualifizieren, soll die EM-Tour aber noch weitergehen. „Eigentlich haben wir uns vorgenommen, dass wir vier Wochen unterwegs sind“, so Hampp. All das ist aber wie gesagt nur die Generalprobe für 2024, wenn die gesamte EM in Deutschland stattfindet und der EM-Bus aus dem Landkreis Biberach dann an möglichst vielen Spielorten aufkreuzen will. Der 41-Jährige tritt seine neue Stelle im Alfons-Auer-Haus in Biberach voraussichtlich am 1. November an Robert Gerner wird neuer Dekanatsreferent in Biberach/ Saulgau. FOTO: PRIVAT ach einen Sitz im Kuratorium des Frauenschutzhauses sowie dem Vorstand der Telefonseelsorge wahr. Zudem wird er sich zusammen mit Dekan Sigmund F. J. Schänzle im Bündnis für Demokratie und Toleranz im Landkreis Biberach einbringen. Gerner tritt die Nachfolge von Philipp Friedel an, der am 1. Juli 2021 die Leitung der Zentralstelle für Gremien, Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung im Landratsamt Biberach übernimmt.

Laupheimer Anzeiger UMLAND Mittwoch, 23. Juni 2021 Gute Wünsche für volksnahen Seelsorger Viktor Moosmayer aus Rot, Pfarrer im Ruhestand, hat jüngst seinen 90. Geburtstag gefeiert Am vergangenen Freitag ist Pfarrer Viktor Moosmayer 90 Jahre alt geworden. Mit der Gemeinde feierte er am Sonntag einen Gottesdienst. Zu Ehre des Jubilars gab eine Bläserabordnung des Musikvereins Rot zudem ein Standkonzert. FOTO: KURT KIECHLE ROT (te) -Viktor Moosmayer, gebürtiger Roter und Pfarrer im Ruhestand, kann auf eine mittlerweile 63-jährige Seelsorge in etlichen Kirchengemeinden und zuletzt in der Seelsorgeeinheit „Unteres Rottal“ zurückblicken. Nun feierte er seinen 90. Geburtstag. Zum Anlass des runden Geburtstags zelebrierten am vergangenen Sonntag coronakonform zahlreiche Gemeindemitglieder in der Pfarrkirche Sankt Georg das Ereignis. Eine festliche Note verliehen dem Dankgottesdienst acht Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft „Frohsinn“ Rot unter der Leitung von Ferdinand Thanner. Auch der örtliche Musikverein reihte sich in die Schar der Gratulanten ein und überbrachte Moosmayer mit einer kleinen Abordnung im Anschluss an die Eucharistiefeier ein beschwingtes Ständchen auf dem Vorplatz der Kirche. Der Jubilar legte seiner tiefempfundenen Ansprache die biblische Geschichte von den Jüngern Jesu zugrunde, die sich mit ihm in einem Boot auf stürmischer See befinden und unterzugehen drohen. In ihrer Angst wecken sie den schlafenden Meister und rufen ihm zu: „Kümmert es dich nicht, dass wir untergehen?“ Auch in der jetzigen Zeit würden die Menschen in stürmischen Zeiten leben, unterstrich Moosmayer. Es gebe vieles, was Angst mache – nicht zuletzt die Pandemie. Auch die Kirche erlebe stürmische Zeiten. Wer auf dem Meer des Lebens fahre, habe keine Garantie, nicht in Sturm zu geraten. Umso mehr rief Moosmayer seine Zuhörer dazu auf, trotz dieser Angst ins Meer des Lebens einzutauchen und immer wieder neue Hoffnung zu schöpfen. Zu den Glückwunschüberbringern zählte am Ende der Heiligen Messe der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Martin Watter. Auch im Namen des anderweitig gebundenen Vorsitzenden des Gemeinsamen Ausschusses der Seelsorgeeinheit „Unteres Rottal“ wünschte der Laudator dem Jubilar „viel Gesundheit, Zufriedenheit und Lebensfreude für die Jahre, die noch kommen mögen, und dass wir mit Ihnen noch oft die Heilige Messe feiern dürfen“. Getreu dem Motto „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ überreichte Martin Watter dem Jubilar einen Brotzeit-Korb. Einen solchen hatte ebenso der ehemalige Vorsitzende des Musikvereins Rot, Viktor Maier, mitgebracht. In freier Rede zeichnete er ein getreues Bild vom Leben und Wirken des allseits geschätzten und beliebten Seelsorgers. „Wir sind sehr froh, dass wir Sie haben und das in guter körperlicher Verfassung und geistiger Frische. Sie sind, um es neudeutsch zu sagen: up to date.“ Maier zählte weitere Eigenschaften auf, die den Geburtstagsjubilar als Mensch und Priester auszeichnen. „Sie sind ein volksnaher Pfarrer“, sagte er. Sichtlich bewegt, dankte Moosmayer für die vielen Worte der Wertschätzung. Dankbar war er auch dafür, dass sich die Corona-Regeln so weit gelockert hätten, „dass Chor und Musik meinen 90. Geburtstag bereichern konnten“. Im Jahr 1958 wurde Viktor Moosmayer zum Priester geweiht. Kurz nach seinem 70. Geburtstag hatte der Diözesanbischof Dr. Gebhard Fürst sein Gesuch um Pensionierung anerkannt. Ein Ruhestand im klassischen Sinn wurde es freilich nicht, denn seine seelsorgerliche Unterstützung besonders bei Gottesdiensten ist auch heute noch unverzichtbar. So hat sich auch die Abkürzung Pfarrer i. R. als „Pfarrer in Rufund Reichweite“ bis heute erhalten. Elternbeiträge in Wain steigen um 2,9 Prozent Der Gebührensatz in der Regelgruppe des Kindergartens bleibt weiter besonders familienfreundlich Ein Blick in den Garten des Kidnergartens in Wain. FOTO: WAIN - In Wain steigen zum 1. September die Elternbeiträge für Kindergarten und Kinderkrippe. Einstimmig hat der Gemeinderat die neuen Sätze beschlossen. Die Gebühr für die Regelgruppe bleibt weiter besonders familienfreundlich. Anfang Juni hatten die Kirchen und die kommunalen Landesverbände empfohlen, die Elternbeiträge um 2,9 Prozent anzuheben. Entsprechend werden die Gebührensätze in Wain zum neuen Kindergartenjahr angepasst. Die Gebührensätze für die Früh- und die Ganztagsgruppe des Kindergartens und der Kinderkrippe entsprechen bisher schon der Landesempfehlung. Für die Regelgruppe indes war es dem Gemeinderat stets wichtig, den Elternbeitrag möglichst niedrig zu halten; aktuell liege er fast 25 Prozent unter der Landesempfehlung, zeigte Bürgermeister Stephan Mantz auf. Heißt: Statt 119 Euro zahlen Familien mit einem Kind in Wain momentan 90 Euro. Die Gemeinde habe dadurch Mindereinnahmen von etwa 1000 Euro pro Monat, sagte Mantz. Vergeblich hatte er in der Vergangenheit vorgeschlagen, den Beitrag für die Regelgruppe etwas mehr als jene für die anderen Betreuungsangebote zu lupfen und sich dem Richtwert wenigestens etwas anzunähern. Wenn die Gemeinde ihr Gebührenpotenzial nicht hinreichend ausschöpfe, riskiere sie eine niedrigere Quote bei Zuschussanträgen, gab er zu bedenken. Doch das Ratsgremium hielt an den bisherigen Gepflogenheiten fest, und dieses Mal hat der Bürgermeister auf einen neuen Anlauf verzichtet. Kraft Beschluss steigen die Gebührensätze nun einheitlich um 2,9 Prozent. Der Monatsbeitrag für die Regelgruppe im Kindergarten erhöht sich damit von 90 auf 93 Euro. Ein Ganztagesplatz in der Frühgruppe kostet künftig 153 Euro, in der Ganztagsgruppe 259 Euro. Pro gebuchter Wochenstunde in der Kinderkrippe werden 12,05 Euro berechnet. Alle Angaben sind für Familien mit einem Kind. Für Familien mit mehreren Kindern greift eine Sozialstaffelung.