Aufrufe
vor 11 Monaten

Laupheimer Anzeiger 22.12.2021

  • Text
  • Laupheim
  • Weihnachten
  • Frohe
  • Laupheimer
  • Dezember
  • Anzeiger
  • Biberach
  • Gesundes
  • Christian
  • Menschen

Laupheimer Anzeiger RATGEBER Mittwoch, 22. Dezember 2021 Was gegen Müdigkeit und Kopfweh hilft Der BUND gibt Tipps für ein gesundes Raumklima REGION (red) - Rund 90 Prozent unseres Lebens verbringen wir in Räumen. Doch in der Raumluft reichern sich oft Schadstoffe an, mahnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und gibt Tipps, wie man gesunde Luft in der Wohnung schaffen kann. In den dunklen, kalten Monaten und vor allem in Pandemiezeiten mit Kontaktbeschränkungen und Quarantäne verbringen wir viel Zeit in den Innenräumen. Durch Viren sind unsere Abwehrkräfte oftmals ohnehin geschwächt. „Es ist wichtig, dass Schadstoffe unseren Körper nicht zusätzlich belasten“, mahnt der BUND. „Wer nicht regelmäßig und ausgiebig lüftet, atmet daheim oft eine Luft ein, die richtiggehend krank machen kann. Müdigkeit, gereizte Schleimhäute oder Kopfschmerzen können die Folge sein.“ Der BUND hat eine Checkliste für gesunde Raumluft erstellt: Der Boden Die Wahl des Bodenbelags hat große Bedeutung für die Qualität der Raumluft. Grundsätzlich gilt: In Räumen mit glattem Boden ist die Luft doppelt so stark mit Feinstaub belastet wie dort, wo Teppichböden den Staub binden. Doch viele Wollteppiche sind gegen Motten mit Bioziden behandelt. Dazu zählen die Nervengifte Pyrethroide, die Haut und Augen reizen und zu Kopfweh, Schwindel und Übelkeit führen können. Auch Teppichrücken und Kleber können Schadstoffe emittieren. PVC-Böden können Phthalate als Weichmacher enthalten, oft zu mehr als einem Drittel des Materials. Einige Phthalate wirken wie Hormone und können die Fortpflanzung schädigen, schreibt der BUND. Sie sind LAUPHEIM (red) - Die katholische Seelsorgeeinheit Laupheim hört zu und bietet ein „offenes Ohr“ an für Menschen, die jemanden zum Zuhören brauchen. Seine Gedanken teilen, sein Herz ausschütten zu können, Wer nicht regelmäßig und ausgiebig lüftet, ist oftmals anfällig für Müdigkeit oder Kopfschmerzen. FOTO: CHRISTIN KLOSE/DPA-TMN nicht fest ans PVC gebunden und können in die Umgebung entweichen. Im Hausstaub finden sich oft hohe Konzentrationen. Kinder sind besonders gefährdet, weil ihr Nervensystem noch nicht ausgereift ist und sie größere Mengen direkt über die Haut, die Atmung oder die Nahrung aufnehmen. Der BUND rät grundsätzlich von PVC ab. Alte PVC-Beläge aus den 70er- und 80er-Jahren können Asbestfasern enthalten. Da bei der Entsorgung krebserregende Fasern frei werden können, sollten diese Aufgabe Fachleute übernehmen. „Empfehlenswerte Alternativen zu PVC sind Parkett, Fliesen, Linoleum oder Kork“, beschreibt Amany von Oehsen, Umweltberaterin beim BUND Heidelberg. „Holzböden wie Kork und Parkett sollten dabei mit Klebern, Ölen und Lacken behandelt sein, die das Gütesiegel ,Blauer Engel' tragen. Achten Sie beim Parkett auch darauf, dass kein Tropenholz verwendet wurde.“ Die Wände Auch bei Tapeten sollte man auf weichmacher- und chlorfreies Material achten. Vliesoder Vinyltapeten bestehen aus aufgeschäumtem PVC. Für ein besseres Raumklima kann man die Wände einfach streichen oder Papiertapeten verwenden, die mit dem „Blauen Engel“ gekennzeichnet sind. „Als Bestandteil von Lacken, Farben, Verdünnern, Klebstoffen, aber auch Tabakrauch oder Reinigungsmitteln atmet man Lösungsmittel auf Schritt und Tritt ein“, schreibt der BUND. Das Umweltbundesamt hält sie für sehr bedenklich. Vor allem in Neubauten oder während Pastoralteam hat ein „offenes Ohr“ und nach Umbauten und Renovierungen können sie die Raumluft stark belasten. Wer trotz häufigem Lüften unter Müdigkeit oder gereizten Schleimhäuten leidet, sollte einen Experten oder eine Expertin kontaktieren, um die Qualität der Raumluft zu messen. Der BUND rät zu lösemittelfreien Produkten. „Achten Sie darauf, die Lösemittel nicht durch andere schädliche Substanzen zu ersetzen. Farben und Lacke auf der Basis natürlicher Rohstoffe bieten sich als Alternative an. Sie sind aber nicht automatisch emissionsärmer und für Allergiker*innen zum Teil sogar besonders problematisch“, erklärt Amany von Oehsen. Eine Hilfestellung bieten Gütesiegel. Möbel und Elektrogeräte Diese können eine Fülle be- Gesprächsangebot soll in schweren Zeiten und während der Weihnachtsfeiertage helfen das hilft und tut gut – nicht nur in Zeiten von „Corona“, aber gerade dieses Weihnachten und die Tage danach. Das Pastoralteam der Katholischen Seelsorgeeinheit Laupheim hat ein „offenes Ohr“ und steht für Gespräche gerne zur Verfügung. Wer Redebedarf hat, sollte einfach zum Hörer greifen und anrufen. Pfarrer Hermann (Telefon 9636-0), Pfarrer Ochmann (911044), Pfarrer Johny (93526), Pater Rinson (0151/56990546), Diakon Körner (1691-27) und Gemeindereferentin Knopp (1691-15) hören am anderen Ende der Leitung zu. Selbstverständlich können Sie sich auch an die Mitarbeiter der Telefonseelsorge wenden: Telefon 0800/1110111 oder 0800/1110222. denklicher Chemikalien enthalten. Viele sind flüchtig und reichern sich ebenfalls in schlecht gelüfteten Räumen an. Der BUND warnt vor bromierten Flammschutzmitteln, die in älteren Polstermöbeln oder Computer- und Fernsehgehäusen enthalten sind. Diese Bromverbindungen stehen unter anderem im Verdacht, Krebs auszulösen. Das Gleiche gilt für perfluorierte Tenside in Möbelpolituren (oder auch Wandfarben). Sie werden in der Natur schlecht abgebaut und speichern sich im Körper auf. Polituren enthalten nicht selten auch synthetische Duftstoffe wie Lyral, das Allergien auslösen und die Fortpflanzungsfähigkeit einschränken kann. Auch Alltagsdinge aus Weich-PVC wie Duschvorhänge, Tischdecken und sogar Spielzeug können Weichmacher ausgasen und die Raumluft belasten. Gut lüften und informieren Vor dem Einzug in einen Neubau oder renovierten Altbau sollte man gründlich lüften und frisch gestrichene Räume mindestens eine Woche, besser vier Wochen, „ausstinken“ lassen. Vor allem Schwangere sollten sich beim Renovieren zurückhalten und nicht direkt vor der Geburt das Kinderzimmer streichen und neu einrichten. Föten reagieren laut BUND besonders sensibel auf Schadstoffe. Oftmals ist es schwierig, bei der großen Produktauswahl den Überblick zu behalten. Gütezeichen bieten Orientierung. So erreichen Sie uns Laupheimer Anzeiger Anzeigenabteilung E-Mail: anzeigen.laupheim@ schwaebische.de Telefon: 07392/96 31 23 07392/96 31 21 Redaktion E-Mail: redaktion.laupheim@ schwaebische.de 07392/96 31 10 07392/96 31 15

Sonderveröffentlichung am 22. Dezember im Laupheimer Anzeiger, am 23. Dezember in der Schwäbischen Zeitung. ca. 21 270 Exemplare Laupheimer Anzeiger / ca. 7800 Exemplare Schwäbische Zeitung (inkl. E-Paper) Jahresrückblick &Weihnachtsgrüße