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Laupheimer Anzeiger 22.12.2020

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Laupheimer Anzeiger RATGEBER Dienstag, 22. Dezember 2020 Bei Infarkt-Verdacht niemals zögern Deutsche Herzstiftung rät zu Umsicht auch über Weihnachten Ein Herzinfarkt duldet keinen Aufschub, auch an den Feiertagen und in einer Pandemie nicht. FOTO: ROBERT GÜNTHER/DPA REGION (red) - Die Scheu vor dem Notruf 112 für den Rettungsdienst wegen neugieriger Blicke der Nachbarn oder weil man den Krankenhäusern nicht zur Last fallen möchte: Notfallmediziner kennen nur zu gut die Gründe für fatales lebensgefährliches Zögern von Notfallpatienten bei Verdacht auf Herzinfarkt oder andere Herznotfälle wie bösartige Herzrhythmusstörungen. Die Festtage um Weihnachten und Neujahr sowie der Corona-Lockdown dürften diese Hemmung vor dem Notruf 112 noch steigern, teilt die Deutsche Herzstiftung in einem Rundschreiben mit. Viele Menschen sind derzeit verunsichert und besorgt: Während der Corona-Pandemie ins Krankenhaus? Bloß nicht! „Ein fataler Irrtum, der im schlimmsten Fall Leben kosten kann“, warnt der Herzspezialist Professor Dr. med. Thomas Voigtländer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Denn bei einem Herznotfall zählt jede Minute. „Die derzeit hohen Zahlen an Corona-Infektionen dürfen nicht wie im Frühling dazu führen, dass Menschen bei Verdacht auf Herzinfarkt oder bei anderen notfallartigen Symptomen den lebenswichtigen Notruf 112 oder den Weg in die Notfallambulanz scheuen: entweder aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus oder wegen befürchteter Kapazitätsengpässe in den Kliniken“, so der Kardiologe und Intensivmediziner am Cardioangiologischen Centrum Bethanien (CCB) Frankfurt a. M. im Expertenbeitrag unter www.herzstiftung.de/herzinfarkt-an-festtagen. Pro Jahr fordert der Herzinfarkt in Deutschland über 46 000 Todesopfer und führt zu mehr als 212 000 Klinikaufnahmen (Deutscher Herzbericht 2019). Besonders um die Weihnachtszeit können vermehrt Herz-Kreislauf-Komplikationen auftreten, darauf deutet eine Studie aus der Zeit vor Corona hin. Der Studie zufolge gehen der Vorweihnachtsstress und die Aufregung der Weihnachtsfeiertage nicht an jedem Herzen spurlos vorüber. „Die Studienergebnisse lassen auf ein erhöhtes Herzinfarktrisiko an Heiligabend und an Neujahr schließen – besonders bei Menschen, die über 75 oder bereits chronisch krank sind“, erklärt Voigtländer. Eine vermehrte Anfälligkeit haben Patienten mit Risikofaktoren wie beispielsweise Diabetes und koronarer Herzkrankheit. Ihr Herz reagiert besonders empfindlich auf Risikofaktoren wie Stress. Mit Blick auf die Corona-Pandemie fügt der Kardiologe hinzu: „Bei vielen Menschen kommen in Zeiten von Corona sicherlich noch Sorgen und die Angst vor einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 hinzu. Das kann sich ebenfalls in Form von Stress bemerkbar machen.“ Herzinfarkt und andere Herznotfälle wie lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen sind keine aufschiebbaren Krankheitsfälle. Sie müssen rasch medizinisch versorgt werden. Kommt es beim Herzinfarkt etwa zum lebensbedrohlichen Kammerflimmern, kann nur ein Elektroschock über einen Defibrillator die Herzrhythmusstörungen beseitigen. Im Krankenhaus muss mittels Katheter das verstopfte Herzkranzgefäß so schnell wie möglich geöffnet werden, um einen weiteren Verlust von Herzmuskelgewebe zu verhindern. „Je mehr Zeit ohne Behandlung verstreicht, desto mehr Herzmuskel wird irreparabel zerstört", sagt der Mediziner. Die Deutsche Herzstiftung betont: Rettungsdienstleitstellen, Herznotfallambulanzen und Notaufnahmen der Kliniken stehen auch an Feiertagen, in der Zeit zwischen den Jahren wie auch am Wochenende oder nachts rund um die Uhr bereit – auch während der zweiten Corona-Welle. Die Feiertage um Weihnachten und Neujahr sowie hohe Covid-19-Infektionszahlen dürften nicht dazu führen, dass Menschen mit Verdacht auf ein lebensbedrohliches Ereignis wie einen Herzinfarkt lebensrettende Maßnahmen unterlassen. „Zögern Sie nicht. Wählen Sie den Notruf 112 und äußern Sie den Herzinfarkt-Verdacht deutlich, damit ein Rettungswagen mit Notarzt geschickt wird“, appelliert Voigtländer. „Der Notarzt ist hier so wichtig, weil der Herzinfarkt jederzeit in Herzkammerflimmern übergehen und der Patient in wenigen Minuten am plötzlichen Herztod versterben kann.“ Infos zur Laien-Reanimation bei beobachtetem Herzstillstand gibt es unter www.herzstiftung.de/erste-hilfe-corona. Ein typisches Herzinfarkt- Symptom sind plötzlich einsetzende starke brennende und drückende Schmerzen, die länger als fünf Minuten anhalten und sich in Ruhe nicht bessern. Die Schmerzen zeigen sich überwiegend im Brustkorb, häufig hinter dem Brustbein, bisweilen auch nur im Rücken zwischen den Schulterblättern oder im Oberbauch. Sie können in Arm, Hals oder Kiefer ausstrahlen. Weitere infarkttypische Alarmzeichen: • Engegefühl in der Brust („Elefant auf der Brust“) • Atemnot • Übelkeit • kalter Schweiß • Unruhe • Angst • Blässe Herzpatienten sollten eine Zunahme von Beschwerden wie Atemnot besonders ernst nehmen, denn die Symptome einer Herzerkrankung können den Symptomen von Covid-19 stark ähneln. Weitere Informationen zu den wichtigsten Symptomen einer Herzerkrankung wie Vorhofflimmern, Herzklappenerkrankung, koronare Herzkrankheit und andere Herzleiden, die Anlass für einen umgehenden Facharztbesuch sind, finden Herzpatienten und interessierte Angehörige unter www.herzstiftung.de/herzinfarkt-an-festtagen. Wichtig: Der Umweg über den Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst mit der Rufnummer 116 117 („Notdienstnummer“) kann bei Herzinfarkt gefährlich sein, weil ein Hausarzt und der Ärztliche Bereitschaftsdienst hier nichts anderes tun können als den Notarzt (112) zu rufen. Kostenfreies Notfall-Set Wer die Sorge hat, im Notfall vor Aufregung zu vergessen, wie die Wiederbelebung durch Herzdruckmassage bei beobachtetem Herzstillstand funktioniert oder was bei Herzinfarkt zu tun ist, bestellt das kostenfreie Herznotfall-Set unter www.herzstiftung.de/bestellen oder fordert es bei der Herzstiftung unter Telefon 069/ 955 12 84 00 an. SZ-Vorschau ● SZ-Malwettbewerb Der SZ-Weihnachtsmalwettbewerb geht in eine neue Runde. Kleine Künstler in der Region können dabei ihr schönstes Weihnachts- und Winterbild malen und an die SZ schicken. Bis 15. Januar können die Bilder eingereicht werden. Genaueres zur Aktion steht in der Dienstags-Ausgabe der SZ (also heute). Helfen bringt Freude Die Weihnachtsaktion der „Schwäbischen Zeitung“, „Helfen bringt Freude“, erfährt große Resonanz bei den Leserinnen und Lesern. Die Bereitschaft zu helfen ist groß. Zu Heiligabend wirft die SZ einen Blick nach Athen, wo die Steyler Missionarinnen Geflüchteten helfen. So erreichen Sie uns Laupheimer Anzeiger Anzeigenabteilung E-Mail: anzeigen.laupheim@ schwaebische.de Telefon: 07392/96 31 23 07392/96 31 21 Redaktion E-Mail: redaktion.laupheim@ schwaebische.de Telefon: 07392/96 31 10 07392/96 31 15 Laupheimer Anzeiger Der Laupheimer Anzeiger erscheint in der Schwäbischen Zeitung Laupheim GmbH & Co. KG Anschrift: 88471 Laupheim, Mittelstraße 2 Geschäftsführung: Juliana Rapp Verlagsleiter: Michael Lenz Verantwortlich für Anzeigen Redaktion: Roland Ray (verantwortlich), Barbara Braig Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 72 vom 01.01.2020 Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co., Ulm

Familienkalender • Sonderveröffentlichung • Laupheimer Anzeiger • für den November 2020 EHESCHLIESSUNGEN 06.11. Lucija Marinović und Anto Zeba, Anne-Frank-Straße 12, 88471 Laupheim 06.11. Kirsten Inga Danicek und Thomas Unger, Talstraße 4, 88487 Mietingen 06.11. Janina Ksiazkiewicz und Georg Hubertus Wilhelm Wangler, Im Degen 83, 70327 Stuttgart, Wangen 06.11. Josipa Leko und Blaž Ćavar, Im Krautgarten 2/1, 88471 Laupheim 20.11. Veronika Anna Laub und Heinz Glöckle, Murrstraße 34, 88471 Laupheim, Untersulmetingen 20.11. Jasmin Ruppert und Daniel Andreas Schöneberger, Lange Straße 33, 88471 Laupheim GEBURTEN 22.10. Nisa Demircan, weiblich Hülya Demircan geb. Özdemir und Enes Demircan, Anne-Frank-Straße 14, 88471 Laupheim 29.10. Hannah Luisa Pfetsch, weiblich Stephanie Pfetsch geb. Leichtle und Jochen Pfetsch, Alpenweg 2, 888487 Walpertshofen 01.11. Hanna Völk, weiblich Kathrin Hillebrand und Tobias Völk, Pfarrer-Deißler-Weg 4, 88471 Laupheim, Bihlafingen 01.11. Lenny Fischbach, männlich Bettina Fischbach geb. Motz und Janos Benjamin Constantin Fischbach, Auhaldenstraße 16, 88437 Maselheim 01.11. Antonia Elisabeth Zuber, weiblich Margarete Barbara Zuber und Arthur Stanislaus Zuber geb. Gruszczyk, Lindenstraße 55, 88471 Laupheim 02.11. Luisa Helen Duelli, weiblich Carina Duelli, Ferdinand-Dünkel-Straße 1/1, 88433 Schemmerhofen und Christoph Leopold Schwellinger, Mittelösch 1, 88456 Ingoldingen, Degernau 09.11. Jannis Bloemers, männlich Linda Elisabeth Bloemers geb. Horvath und Michael Bloemers, Lochgasse 6, 88487 Mietingen 09.11. Marie Emilia Jerg, weiblich Annette Jerg geb. Felder, Brühlweg 9, 88487 Mietingen und Thomas Josef Jerg, Graf-Volker-Straße 16, 89584 Ehingen (Donau) 13.11. Laura Miletić, weiblich Irina Miletić geb. Lorenz und Tonći Miletić, Flurweg 19, 88483 Burgrieden 21.11. Hailey Darleen Marks, weiblich Joanne Marks geb. Zoller und Jeffrey Scott Marks, Max-Hammer-Straße 34, 88477 Schwendi 22.11. Enna Joleen Schniertshauer, weiblich Jolanda Schniertshauer geb. Stenzhorn und Mathias Schniertshauer, Eppenmahd 7, 89185 Hüttisheim 22.11. Emily Glowotz, weiblich Corinna Simone Glowotz geb. Schanz und Andreas Glowotz, Joseph-Cades-Straße 6, 88433 Schemmerhofen Liebe Leserinnen, liebe Leser, auf diesen Seiten finden Sie die standesamtlichen Nachrichten der Stadt Laupheim. Wenn Sie frisch gebackene Eltern sind und möchten, dass die frohe Botschaft von der Geburt Ihres Kindes auch an dieser Stelle veröffentlicht wird, dann bitten wir Sie, sich in unserer Geschäftsstelle per E-Junil an anzeigen.laupheim@schwaebische.de oder schriftlich zu melden. Bitte vergessen Sie nicht Ihre komplette Adresse und eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen anzugeben. Für eine Veröffentlichung benötigen wir in jedem Fall die exakten Angaben zu Ihrem Kind (Vorname, Nachname, Vor- und Nachname der Eltern, Geburtstag und Geburtsort sowie die Adresse beider Elternteile). 27.11. Amelie Mayer, weiblich Sonja Mayer geb. Maier und Markus Mayer, Laupheimer Straße 45, 88483 Burgrieden 30.11. Silas Thomas Bader, männlich, ikola Katharina Bader geb. Netzer und Thomas Bader, Liegnitzer Weg 8, 88471 Laupheim STERBEFÄLLE 30.10. Theresia Maria Pretzel geb. Gerster, An der Wang 12, 88471 Laupheim, Obersulmetingen malerbetrieb-merk.de 07392/4708 Die fröhliche Apotheke am Bronner Berg Willst du Gott zum Lachen bringen, sag ihm deine Pläne! Familien APOTHEKE am Bronner Berg Apothekerin Bärbel Fritz Leibnizstrasse 5 • 88471 Laupheim Fon 07392/18085 • Fax 07392/17695 E-Mail Apotheke@amBronnerBerg.de 01.11. Rosa Rieger geb. Ege, Jahnstraße 2, 88416 Steinhausen an der Rottum 06.11. Winfried Georg Binder, Obere Wiesen 6, 88471 Laupheim 07.11. Gertrud Maria Sontheimer geb. Eberle, Hinterdorf 9, 88471 Laupheim, Baustetten 07.11. Rosa Eckl geb. Förster, Biberacher Straße 19, 88471 Laupheim 09.11. Magdalena Ruedel geb. Albinger, Bahnhofstraße 9, 88433 Schemmerhofen 11.11. Marianne Bott geb. Krapf, Auf dem Berg 47, 88471 Laupheim 11.11. Frieda Ruchti, Konrad-Adenauer-Str. 21, 88471 Laupheim 12.11. Karl Radi, Urspringstraße 12, 88480 Achstetten 12.11. Walburga Karremann, Bronner Straße 34, 88471 Laupheim 14.11. Alfred Dietrich Warich, Vorholzstraße 33, 88471 Laupheim 15.11. Kreszentia Anna Ströbele geb. Rehm Hintere Straße 1, 88437 Maselheim 19.11. Willy Hermann Klinker, Schlehenweg 25, 88471 Laupheim, Baustetten 23.11. Roland Stefan Hahn, Weldenstraße 101, 88471 Laupheim 25.11. Heinrich Strahl, Köhlweg 6, 88471 Laupheim, Untersulmetingen Gönnen Sie sich ein ruhiges Wochenende, machen Sie einen Telefon 07353 3013 · www.pflegeheim-danner.com Altenpflege Danner · Gartenstr. 27 · 88477 Schwendi AUFMERKSAM GEWORDEN? Hier könnte Ihre Anzeige zum Thema Familie stehen. Gerne berate ich Sie individuell zu Ihrer Werbung. Petra Reiff Tel. 07392 9631-21 anzeigen.laupheim@schwaebische.de